Dienstag, 28. Januar 2020

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Mehrsprachige Vorlesestunden in der StadtBibliothek Koblenz zur „Woche der Sprache und des Lesens“

Im Rahmen der „Woche der Sprache und des Lesens“ veranstaltet die StadtBibliothek Koblenz gemeinsam mit dem Förderverein Lesen und Buch eine Reihe von mehrsprachigen Vorlesestunden für Kinder.

Die Sprache und das Lesen sind für den Austausch und das Miteinander zwischen den Menschen sehr wertvoll. Mit einer Reihe von zweisprachigen Vorlesestunden wird sich die StadtBibliothek der Bedeutung von Sprache widmen. Vom 20.05. bis zum 24.05.2019 werden jeweils um 16:00 Uhr mehrsprachige Vorlesestunden angeboten. Auf dem Programm stehen spannende, witzige und abenteuerliche Geschichten für Kinder ab 4 Jahren.

Gestartet wird am Montag, 20.05.2019, mit einer englisch - deutschen Vorlesestunde. Daran folgt am Dienstag eine polnisch - deutsche, am Mittwoch eine italienisch - deutsche und am Donnerstag eine spanisch - deutsche Vorlesestunde. Am Freitag, den 24.05.2019 findet die Vorlesestunde auf französisch und deutsch statt.
Im Anschluss an die Leseaktionen kann etwas gemalt oder gebastelt werden. Die Dauer der Veranstaltung beträgt ca. eine Stunde. Treffpunkt ist das 4. OG der StadtBibliothek am Zentralplatz. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter Tel. 0261 /129 2624 wird gebeten. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.stb.koblenz.de.

Die mehrsprachigen Vorlesestunden finden im Rahmen der „Woche der Sprache und des Lesens“ vom 18. bis zum 26. Mai 2019 als deutschlandweite Aktion statt und stellen die wertvolle Bedeutung der Sprache als Kommunikationsmittel unserer Gesellschaft heraus.

Eröffnung Kultursommer

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Kulturminister Konrad Wolf eröffnen 28. Kultursommer Rheinland-Pfalz

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat gemeinsam mit Kulturminister Konrad Wolf und dem Oberbürgermeister der Gastgeberstadt Ingelheim, Ralf Claus, den 28. Kultursommer Rheinland-Pfalz eröffnet.

„Die Eröffnung des Kultursommers ist der Auftakt zu einem vielfältigen Angebot an Kulturprojekten und Kulturveranstaltungen im ganzen Land. Es ist unser Anspruch, ein kulturelles Angebot für alle und überall bereitzustellen“, sagte die Ministerpräsidentin. „Wir als Landesregierung fördern die Teilhabe der Menschen an Kultur, damit alle Menschen im Land die Möglichkeit haben, Kunst und Kultur ohne Hürden zu erleben.“

Die Eröffnungsveranstaltung stand unter dem Motto „heimat/en“. Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte die Wichtigkeit des Themas Heimat. „Globalisierungserfahrungen und Migration haben das Thema wieder aktuell gemacht. Es ist eine fundamentale Frage für die Zukunft unserer Gesellschaft, ob die Menschen sich eher verloren und heimatlos fühlen oder geborgen, verstanden und beheimatet“, so die Ministerpräsidentin. Es sei zudem aktueller denn je, ob man weiterhin in einer weltoffenen Gesellschaft leben wolle, oder ob zunehmend diejenigen an Einfluss gewinnen, die wieder regionale oder nationale Interessen über andere stellten. „Wir wollen nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft gespalten wird. Wir sind Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen, wir sind Deutsche, Europäer und Europäerinnen.“

Kulturminister Konrad Wolf dankte der gastgebenden Stadt und der Kulturszene von Ingelheim, die sich mit zahlreichen Beiträgen am Programm des Eröffnungswochenendes beteiligt haben: „Wir erleben in Ingelheim einen begeisterten Start des Kultursommers. Man merkt, dass die Bürgerinnen und Bürger sich freuen, dass der Kultursommer Rheinland-Pfalz seinen Auftakt in ihrer Heimatstadt findet. Mein herzlicher Dank gilt auch allen Kulturschaffenden, die dieses Wochenende zu einem besonderen kulturellen Höhepunkt des Landes machen. Bis Ende Oktober werden wieder rund 700.000 Menschen bei den Veranstaltungen im Rahmen des Kultursommers erwartet. Die Kulturszene des Landes hat wieder ein großartiges Programm vorbereitet.“

Zur Eröffnungsveranstaltung des Kultursommers waren neben Bürgerinnen und Bürgern Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Wirtschaft sowie der Kulturszene eingeladen. Das breite Eröffnungsprogramm, das noch bis zum Sonntagnachmittag des 5. Mai 2019 geht und sich in Ingelheim von der Neuen Mitte über den Winzerkeller bis zur Kaiserpfalz erstreckt, ist geprägt von Straßentheater, Tanz, Musik, Kunstinstallationen, Film einem Kinderfest und vielen weiteren Programmpunkten.

Mehr zum Kultursommer 2019 unter www.kultursommer.de und https://www.facebook.com/kultursommer.rlp/.

In zwei Formaten: Die aktualisierte Rheinland-Pfalz-Karte

Die aktualisierte Rheinland-Pfalz-Karte ist ab sofort wieder in zwei Versionen bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz kostenlos erhältlich / Als pdf-Dateien zum Download


Die neuen und aktualisierten Fassungen der erfolgreichen "Rheinland-Pfalz-Karte" der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz sind ab sofort erhältlich.

Die Faltkarten bieten allen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer aktuelle Basisinformationen zu ihrem Bundesland in kompakter Form. Neu dazugekommen sind u.a. nicht nur die bisherigen Zusammenlegungen von Verbandsgemeinden im Rahmen der Kommunalreform, sondern auch diejenigen, die zum 1. Juli 2019 umgesetzt werden.

Die Rheinland-Pfalz-Karte
Rheinland-Pfalz ist hunderttausende mal größer als DIN A1. Doch die neue Rheinland-Pfalz-Karte beweist, dass man das Wichtigste über unser Bundesland in diesem Format darstellen kann.
Die aktualisierte Rheinland-Pfalz-Karte gibt es in zwei Versionen. Auf der großen Rheinland-Pfalz-Karte im Maßstab 1:450.000 findet man zusätzlich im Seitenbereich kleinere Karten zu den Landschaften, der Bevölkerungsdichte und -entwicklung, sowie zu den Landtagswahlkreisen. Beinahe eine Landeskunde im Kartenformat.
Zusätzlich gibt es eine Mini-Version der Karte im Maßstab 1:600.000 passend für die Hemdentasche, kaum größer als zwei Scheckkarten.

Beide Rheinland-Pfalz-Karten sind ab sofort kostenlos auf schriftliche Bestellung oder direkt zum Mitnehmen bei der Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6 in 55116 Mainz erhältlich. Direkt zum Mitnehmen gibt es sie auch in der LpB in Koblenz (Markenbildchenweg 38).

Die Karten können auch auf der Homepage der Landeszentrale unter www.politische-bildung-rlp.de als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Zum Tod von Herbert Bonewitz

Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigt Urgestein der Mainzer Fastnacht

Mit Trauer hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf die Nachricht vom Tod des Fastnachters, Kabarettisten, Zeichners und Autors Herbert Bonewitz reagiert. Bonewitz ist im Alter von 85 Jahren verstorben. „Leidenschaftlicher Fastnachter, exzellenter Kabarettist und waschechter „Meenzer“ – er vereinte diese Eigenschaften auf eine Weise, die ihresgleichen sucht. Über Jahrzehnte hat er den Menschen mit unnachahmlicher Brillanz den närrischen Spiegel vorgehalten und mit hintersinnigem Wortwitz und dialektischer Komik seine wunderbaren Bühnenprogramme präsentiert“, würdigte die Ministerpräsidentin das Mainzer Urgestein. „Er hat damit ein beeindruckendes Lebenswerk geschaffen, auf das er stolz sein konnte“, so die Ministerpräsidentin weiter.

Herbert Bonewitz wurde 1933 in Mainz geboren. Bekannt durch die Mainzer Fastnacht hat er sich später als Kabarettist und Autor einen Namen gemacht. Obwohl er ganz Deutschland begeisterte, sei er „seinem“ Mainz immer treu geblieben. „Das wissen die Menschen zu schätzen. Und als Ministerpräsidentin bin ich stolz, ihn hier bei uns in Rheinland-Pfalz gehabt zu haben. Sein Lebenswerk wird unvergessen bleiben, auch wenn sein letzter Vorhang gefallen ist.“

Ihr Mitgefühl gelte jetzt seiner Familie, Angehörigen und Freunden sowie allen, die um ihn trauern. „Ich wünsche ihnen viel Kraft in diesen schweren Stunden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Der Mai ist gekommen – und bringt neues Leben

Gedanken zum Wonnemonat

Von Hans-Peter Meyer

Der Mai, nach der römischen Göttin Maja benannt, ist der 5. Monat des Jahres. Dieser Monat hat in manchen Regionen unserer Heimat ein besonderes Flair und vereinigt einige besondere Attribute in sich.

Dabei gibt es einerseits die Pflege von Brauchtum und Tradition – das Aufstellen des Maibaums durch die örtlichen Junggesellen, die Wahl des Maikönigs und der Maikönigin, an den Häusern der (noch) ledigen Dorfschönen sieht man buntgeschmückte Birkensträuße – als Zeichen von Sympathie und Verehrung.

Der  Wonnemonat gehört der Jugend und hat auch seine besondere Wirkung auf die Älteren unter uns.

Vielfach vermittelt dieser Monat etwas Traumhaftes – als die Zeit für Liebende, und nicht wenige haben sich diesen Zeitabschnitt zur Hochzeit und Vermählung ausgesucht.

Andere wiederum schwelgen in schönen Erinnerungen.

Die zum Teil unbequeme Winterkleidung kann nunmehr im Schrank verstaut werden. Vom launischen April, der besonders wetterfühligen Menschen  zu schaffen macht, nehmen wir Abschied. Auf Feldern, in Gärten sieht man Menschen wirken -  die Welt lebt wieder sichtbarer und schöner. Vogelgezwitscher sagt uns, dass die Natur wieder neu lebt.

Der Mai ist der Marienmonat. Menschen verehren die Gottesmutter und pilgern zu ihren Anbetungs- und Gedenkstätten.

In diesem herrlichen Monat gibt es den Muttertag und den Vatertag, zwei Tage von besonderer Prägung, die Dank und Anerkennung an liebe Menschen vermitteln sollen.

Der Monat Mai hat aber auch einen tieferen Sinn. Ein neuer hoffnungsvoller und froher Abschnitt kann beginnen. Der Monat Mai – das ist auch ein Pflänzchen Hoffnung, dass auch bei uns und in uns Menschen sich neue Perspektiven eröffnen.

Der Mai beherrscht die Kunst des Zauberns. Der Duft der Natur lässt uns aufwachen. Innerhalb weniger Tage tut sich die beispielhafte Pracht der Natur auf. Wiesen sind grün geworden und der Wald fängt an zu leben, Im Mai macht der Löwenzahn aus den Wiesen gelbe Teppiche und der Ginster blüht farbenprächtig. In leuchtenden Farbtönen glitzert in der Frühjahrssonne manches Naturgebilde und beflügelt die Phantasie.

Es ist herrlich, durch solche Blumenwelt zu wandern und sich der Schöne der Natur und unserer Heimat bewusst zu werden. Der Schöpfer aller Dinge hat hier ein Wunderwerk wachsen lassen.

©  Hans-Peter Meyer

 

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