Sonntag, 24. Juni 2018

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Jugend-Engagement-Wettbewerb

Engagierte Kinder und junge Erwachsene präsentieren ihre Ideen für die Zukunft Rheinland-Pfalz

„Sich einmischen – was bewegen“ – unter diesem Motto wurden heute zum vierten Mal engagierte Kinder und junge Erwachsene im Rahmen des Jugend-Engagement-Wettbewerbs ausgezeichnet. Der Wettbewerb, der gemeinsam von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen wurde, möchte junge Menschen zum Engagement in Politik und Gesellschaft ermutigen: „Wir wollen ihre Ideen ernst nehmen. Denn Demokratie muss sich fortlaufend weiterentwickeln, um zeitgemäß zu sein. Auch der Demokratie tut es gut, wenn sie ´jung´ gedacht wird“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Ausschreibung des Wettbewerbs.

Zahlreiche Projekte aus ganz Rheinland-Pfalz, die sich mit den Themen und Anliegen des „jugendforums rlp“ auseinandersetzen, hatten sich um den Preis beworben. Heute wurden 31 von ihnen im Rahmen einer Feierstunde in der Mainzer Staatskanzlei von der geschäftsführenden Bundesjugendministerin Dr. Katarina Barley, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, ausgezeichnet.

„Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen. Deswegen kommt dem Engagement junger Menschen für Politik und Gesellschaft eine wichtige Bedeutung zu. Es ist beeindruckend, wie motiviert und zielgerichtet die Preisträgerinnen und Preisträger ihre Projekte auf die Schiene gesetzt haben und auch weiter verfolgen“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Die jungen Engagierten im Alter von zwölf bis 25 Jahren beindruckten die Jury durch Vielfalt und Ideenreichtum. Die Schülervertretung des Eleonoren-Gymnasiums in Worms hat beispielweise eine App entwickelt, die es ermöglicht, die Mitschülerinnen und Mitschüler stärker in Entscheidungen miteinzubeziehen und die Arbeit der Schülervertretung transparenter zu gestalten. Neben einer Abstimmungsfunktion bietet die App außerdem die Möglichkeit, ein digitales Hausaufgabenheft zu führen, die Nachhilfebörse einfach zu nutzen und Stundenpläne einzusehen.

Die „Schule ohne Rassismus AG“ des Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur organisiert beispielsweise alle zwei  Jahre eine „Courage-Woche“. In dieser Woche werden den Schülerinnen und Schülern Workshops rund um die Themen Toleranz und Vielfalt angeboten.

Bildungsministerin Stefanie Hubig bedankte sich im Namen der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei allen, die den Jugendwettbewerb ermöglicht und sich daran beteiligt haben: ,,Die eingereichten Projekte sind ein Beweis dafür, dass wir ein echtes Engagement-Bundesland sind – und es bei diesem Nachwuchs sicher auch bleiben werden!“

Die Gewinnerprojekte aus Rheinland-Pfalz sind automatisch auch für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Eine Kurzbeschreibung der jeweiligen Projekte finden Sie im Anhang. Bilder der Veranstaltung werden Ihnen ab circa 20:00 Uhr unter www.rlp.de zur Verfügung stehen.

5. Kurzinformationen zu den Preisträgern

Nördliches Rheinland-Pfalz

Koblenzer Fahrradtag, Koblenz

Im Frühsommer 2018 möchte die Koblenzer Gruppe, die sich u.a. aus jugendpolitischen Organisationen und Umweltvereinen zusammensetzt, zum dritten Mal das Projekt „Koblenzer Fahrradtag“ durchführen. Es wird dazu aufgerufen, mehr Fahrrad zu fahren sowie öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Am Fahrradtag können sich Fahrradunternehmen, aber auch umweltpolitische Vereine präsentieren und es kann über aktuelle Probleme mit Stadtratsmitgliedern und der Polizei diskutiert werden.

Couragewoche 2018 am Mons-Tabor-Gymnasium + Schule ohne Rassismus, Montabaur

Alle zwei Jahre organisiert die „Schule ohne Rassismus AG“ des Mons-TaborGymnasiums in Montabaur eine Couragewoche.

Den Schülerinnen und Schülern werden in dieser Woche sowohl informative als auch kreativ-gestalterische Workshops zum Thema „Toleranz und Vielfalt“ angeboten. Hierbei sollen die Teilhabe am gesellschaftlich-politischen Leben, der respektvolle Umgang miteinander und sexuelle sowie religiöse Vielfalt thematisiert werden. Geleitet werden die Workshops nicht nur von Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch von Referentinnen und Referenten externer Organisationen.

Wir sind bunt – na und, Sophie-Hedwig Gymnasium Diez

Mit der Unterstützung von verschiedenen Organisationen, wie dem Netzwerk für Demokratie und Courage, Einrichtungen des Landes, dem Bistum Limburg und verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern, engagieren sich Schülerinnen und Schüler des Sophie-Hedwig-Gymnasiums für Toleranz und ein gutes Miteinander.

Dafür haben sie schon mehrere Projektevents organisiert und den Bau eines Niedrigseilgartens auf dem Schulhof in Angriff genommen, der zur Stärkung der Klassengemeinschaften dienen soll.

„Naturnahes Klassenzimmer: Wolfgangsee und Schulgarten“, HermannGmeiner-Realschule Plus Daaden

Die Teich/Garten AG der Hermann-Gmeiner-Realschule Plus Daaden setzt sich für die Restauration des Schulteichs ein. Damit wird das Projekt „Neubelebung des Wolfgangsees“ von 2016 fortgeführt.

Durch den Bau von Sitzgelegenheiten soll sowohl ein „naturnahes Klassenzimmer“, als auch eine Möglichkeit, Klassenfeste zu feiern, geschaffen werden. Außerdem möchte die AG durch die Bearbeitung von Grünflächen einen Schulgarten gestalten. Über die Tiere und Pflanzen im Teich kann so informiert und die Schulgemeinschaft für ihre Umwelt sensibilisiert werden.

„Mach Graffiti Nachbar!“, Montabaur

Sechs Jugendliche, die durch Workshops im Haus der Jugend Montabaur den künstlerischen Umgang mit Graffiti erlernt haben, möchten mit verschiedenen sozialen Einrichtungen ein Kreativ-Projekt starten. In dessen Rahmen soll ein ausgewählter Ort in den jeweiligen Einrichtungen gemeinsam mit den Bewohnern/Schülern/Anwohnern besprüht werden. Ziel ist es, den Austausch verschiedener Generationen und Gesellschaftsgruppen zu stärken. Unterstützt wird die Gruppe dabei von einem professionellen Künstler.

JUFO; Burgschwalbach

Das JUFO-Team organisiert seit 2015 überparteiliche Debatten an Schulen im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, um der Gefahr der Politikverdrossenheit unter jungen Menschen entgegen zu wirken.

Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer können vor, während und nach den Diskussionsveranstaltungen über verschiedene Internetkanäle bei der Themenauswahl mitwirken.

„TIME TO TALK“, Schülervertretung des Wiedtal-Gymnasiums Neustadt/Wied

Im Rahmen des Langzeitprojekts „Das WTG ist bunt“ plant die Schülervertretung des Wiedtal-Gymnasiums Neustadt/Wied den Dreh eines Videos über Menschenrechte. Dieses möchten die Schülerinnen und Schüler auf nationaler und internationaler Ebene publizieren und auch außerschulischen Partnern, die sich im Bereich der Bildung engagieren, zuspielen. Ihr Ziel ist es, möglichst viele junge Menschen zu erreichen und Aufmerksamkeit auf die Orte zu lenken, an denen die Menschenrechte nicht respektiert werden.

Ruheraum der Alice-Salomon-Schule Neuwied

Die Klasse HBFS17b der Alice-Salomon-Schule in Neuwied plant einen Ruheraum in ihrer Schule einzurichten. Dieser soll mit Sofas, Tischen, Stühlen, Bücherregalen und funktionierendem WLAN ausgestattet werden.

Der Raum soll den Schülerinnen und Schülern zur Vor- und Nachbereitung sowie der Verinnerlichung des erarbeiteten Lernstoffs dienen. In Freistunden bietet er außerdem einen Ort der Entspannung.

Deutsch für Refugees, Rhein-Wied-Gymnasium Neuwied

Die AG „Deutsch für Refugees“ des Rhein-Wied-Gymnasiums Neuwied hat es sich zur Aufgabe gemacht, jüngeren Kindern, die in der Schule Unterstützung benötigen, beim Lernen zu helfen. So haben die Kinder eine Bezugsperson, an die sie sich wenden können. Um die Lernatmosphäre zu verbessern, möchte die AG gerne einige Räume der Schule verschönern und umgestalten.

Bahnhof Utopia, Bad Ems

Die Schauspielgruppe, die sich aus Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund zusammensetzt, möchte zur Umsetzung ihres geplanten Stücks einen Schauspieltrainer engagieren, der ihnen im Rahmen eines Workshops Grundlagen des Theaterspielens vermitteln soll.

Das Stück soll über Klischees aufklären und den Schauspielerinnen und Schauspielern die Möglichkeit bieten, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Gleichzeitig wird so der behutsame Umgang miteinander geschult.

Rheinhessen

„MySchool Digital“, Schülervertretung des Eleonoren-Gymnasiums Worms

Die Schülervertreterinnen und -vertreter des Eleonoren-Gymnasium-Worms haben eine App entwickelt. Diese ermöglicht es ihnen, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler stärker in ihre Entscheidungen miteinzubeziehen und ihre Arbeit transparenter zu gestalten.

Neben der Abstimmungsfunktion bietet die App auch die Möglichkeit, ein digitales Hausaufgabenheft zu führen, die Nachhilfebörse einfach zu nutzen und Stundenpläne einzusehen.

Die SV möchte nicht nur die interne Vernetzung der Schülerschaft des EleonorenGymnasiums, sondern auch ihre Kooperation mit den Partnerschulen intensivieren.

Kurzfilm „Sei dein eigenes Gesicht“, Worms

Im Rahmen der Initiative „Worms macht die Klappe auf“ wurde am EleonorenGymnasium-Worms ein Kurzfilm realisiert, der das Thema Mobbing thematisiert. Hierfür haben Schülerinnen und Schüler mit professionellen Schauspielern und Filmemachern aus der Region zusammengearbeitet.

2018 soll ein weiterer Kurzfilmworkshop an einer Schule umgesetzt werden. Auch in diesem Jahr bilden einerseits die Gefahren und Folgen von Mobbing und andererseits auch Toleranz an Schulen die Themen des Films.

Workshops zu Urban Art & Partizipation #gemeinsamgegengrau, Kunstinitiative FARBEL Mainz

Die Initiative möchte im Frühling und im Sommer Workshops mit Jugendlichen durchführen, aus denen heraus künstlerische Aktionen entstehen sollen, um den öffentlichen Raum in Mainz zu verschönern.

Neben dem vielfältigen, kreativen Angebot geht es auch darum, den Dialog unter den Mainzern zu fördern. Diese können so ihre Meinungen über das Stadtbild und die Gestaltung des urbanen Raums austauschen. Die Initiative kooperiert mit Mainzer Kultureinrichtungen und Stadtteiltreffs.

Klappe, die zweite! – Festival Toleranz schaffen, Worms

Gemeinsam wollen die Bands „NoSecondName“, „AEMMA“ und „Schlecht aber Laut“ aus Worms und Umgebung ein Konzert veranstalten.

Ziel des Projekts ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, zusammen zu feiern und Spaß zu haben- egal welche politische Meinung die Zuschauer vertreten. So soll eine Verbindung zwischen den verschiedenen Meinungen, die im Publikum präsent sind, geschaffen werden. Das Projekt wird in Kooperation mit der Organisation „Worms macht die Klappe auf“ umgesetzt und für Toleranz und Gleichheit werben.

Daumen hoch für Demokratie! – Eine Mutmacher-Mitmachaktion für Deutschland, Schloss-Ardeck-Grundschule Gau-Algesheim

Das „Ideen-Raum-Team“ der Schloss-Ardeck-Grundschule in Gau-Algesheim hat Plakate entworfen, die die Demokratie bewerben.

Nun will es diese im Postkartenformat drucken und sowohl an zufällig als auch an bewusst ausgewählte Menschen schicken, um so ihre Botschaft zu verbreiten. Zu den bewusst ausgewählten Menschen zählen Politiker und prominente Personen, denen sie entweder ihren Zuspruch oder ihr Unverständnis entgegenbringen möchten. Ein weiteres Ziel der Aktion ist es, zu verdeutlichen, dass jeder Bürger wichtig für Deutschland und die Demokratie ist.

JuBees Marienborn, Mainz

Die „JuBees“ sind eine ehrenamtliche Jugendbetreuergruppe in Mainz-Marienborn. Die 12-15-Jährigen organisieren gemeinsam Stände auf örtlichen Festlichkeiten und stellen Freizeitmöglichkeiten für Kinder zur Verfügung.

In der „JuBees-Gruppe“ wird die „gefühlte“ Trennung, die zwischen verschiedenen Gebieten des Stadtteils herrscht, überwunden. Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen können sich so austauschen.

Durch ein Gruppencoaching soll die Gruppe noch stärker zusammen wachsen und erweitert werden.

Naheland, Hunsrück, Mosel, Eifel

Einander Wertschätzen lernen durch Zirkusakrobatik, Zirkus-AG am Regino-Gymnasium Prüm

Die Zirkus-AG am Regino-Gymnasium-Prüm bietet Jugendlichen in der Eifel einen Ort um Zirkusakrobatik auszuprobieren, Neues zu lernen und sich mit Gleichaltrigen zu treffen. Insbesondere ein respektvoller Umgang und das Wertschätzen der Mitmenschen werden hier vermittelt.

In den regelmäßigen Übungsstunden wird auf den halbjährlichen Auftritt hingearbeitet. Um auch Elemente der Luftakrobatik lernen zu können, möchte die AG sich ein Trapez leisten.

Jugendmedientag Süd-West, Jugendpresse Rheinland-Pfalz e.V., Mertesdorf

Der Jugendmedientag Süd-West will die IT- und Medienkompetenz von jungen Menschen fördern. Auf einem einmal jährlich stattfindenden Kongress haben Jugendliche die Möglichkeit, kostenfrei an Workshops teilzunehmen, die sie im IT- und Medienbereich schulen. Zusätzlich wird ihnen auch die große Bedeutung des europäischen Miteinanders vermittelt. Der Jugendmedientag wird in Kooperation mit Medienkonzernen durchgeführt.

„Alle in einem Boot - Jugend in der Region“, Cochem

Unter dem Motto „Alle in einem Boot“ ist eine kirchliche Jugendgruppe  in Cochem an der Mosel entstanden. Alle jungen Menschen aus der Region sind herzlich dazu eingeladen, gemeinsam Ideen zur Umsetzung dieses Mottos zu entwickeln. In diesem Rahmen wurden bereits ein Gesprächsabend mit Geflüchteten, auf dem diese von ihren Fluchterfahrungen erzählen konnten, sowie eine Plätzchen-BackAktion organisiert. Die Jugendgruppe möchte im Jahr 2018 gerne noch weitere Veranstaltungen umsetzen.

Zeitreise durch die Heimat – RLP wird 70 Jahre, Kinderlachen Eifel e.V., Wolsfeld

Anlässlich des siebzigsten Geburtstags von Rheinland-Pfalz organisiert der Verein „Kinderlachen Eifel“ in den Osterferien 2018 eine Zeitreise durch die Geschichte des Bundeslands. Sie beginnt bei den Dinosauriern und endet in der aktuellen Zeitgeschichte.

Im Rahmen einer Nachmittagsveranstaltung, an der sowohl Senioren als auch Kinder teilnehmen können, soll zudem der Generationsaustausch gefördert werden. Um die lokale Geschichte zu untermalen, sollen Erinnerungsfotos aus dem Heimatmuseum in Plakatgröße aufgehängt werden.

Kinder sind Kinder, TuS Fortuna 1884 Saarburg e.V.

In der Abteilung Leichtathletik des TuS Fortuna Saarburg engagieren sich die Zwillingsschwestern Kristina und Katharina Carl, indem sie die Trainerin der BambiniGruppe unterstützen. Zusätzlich haben sie sich für die Integration von geflüchteten Kindern und die Inklusion von behinderten Kindern eingesetzt. Geplant ist, Läufe und Sportfeste zu organisieren, zu denen alle Kinder herzlich eingeladen sind, um Berührungsängste abzubauen.

Pfalz

CVJM Scouts Otterberg, CVJM Pfalz e.V. Otterberg

Seit Oktober 2016 lernen Kinder und Jugendliche in der Pfadfindergruppe des Christlichen Vereins Junger Menschen in Otterberg Pfadfindertechniken und geben ihr erlerntes Wissen weiter. Die Scouts werden so für die Natur und die Umwelt sensibilisiert, lernen Konflikte zu lösen und wie ein gutes und verlässliches Miteinander funktioniert. Weil die Gruppe stetig wächst, soll das Scoutgelände erweitert und ein Materialstock angeschafft werden.

Jungscharcamp, CVJM Katzweiler, Mehlbach, Hirschhorn e.V.

Das Jungscharcamp ist ein Zeltlager, das in den Sommerferien stattfindet und von Ehrenamtlichen organisiert und durchgeführt wird. Das bunte Programm besteht aus Spielen, Lernen, Sport und kreativen Workshops. Auf spielerische Weise sollen die Kinder Bibelgeschichten kennenlernen, die sie dann auf den Alltag beziehen können. Außerdem dient das Camp der Förderung von Sozialkompetenzen. Auf einen freundlichen Umgangston wird hier besonders Wert gelegt.

Auf Tour für Frieden – kostenlos aber nicht umsonst, Evangelische Jugend der Pfalz, Kaiserslautern

Der Landesarbeitskreis für Freizeitenarbeit veranstaltet im Juli 2018 eine Freizeit, die inhaltlich an vergangene Veranstaltungen zum Thema Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung anknüpft.

Auf der „Null-Euro-Freizeit“ haben junge Erwachsene, die im Bereich der Jugendarbeit tätig sind, die Möglichkeit, sich kreativ mit den Themenbereichen Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Ziel ist die Entstehung eines Videoclips, der auf verschiedenen Veranstaltungen als Denkanstoß fungieren soll.

Renovieren des Gruppenraums der Deutschen Waldjugend Elmstein, Bad Dürkheim

Die Deutsche Waldjugend Elmstein besteht aus 25 Mitgliedern, die sich für den Schutz des heimischen Walds einsetzen. Zu ihren Aufgaben zählen der aktive Naturschutz, der nachhaltige Umgang mit Natur und Umwelt und das Stärken von sozialen und kognitiven Fähigkeiten von Jugendlichen.

Damit die Arbeit weiterhin fortgesetzt werden kann, ist die Renovierung des Gruppenheims im Jahr 2018 geplant. Sie wird von den Mitgliedern der Waldjugend eigenständig organisiert und umgesetzt.

Jugend Fotoworkshop. Jugend präsentiert Wohnort mit Kunst, Otterberg

Im Februar 2018 startet ein Fotoworkshop, bei dem die Jugendlichen des Jugendtreffs Otterberg der Frage „Wo lebe ich?“ nachgehen. Ein Hobbykünstler bringt ihnen erst theoretisch, dann praktisch den richtigen Umgang mit einer Kamera bei. Dargestellt werden sollen Themen wie Soziales, Identifikation, Gemeinschaft, Natur und Freizeitmöglichkeiten.

Den Abschluss des Workshops bildet eine Vernissage am Ende des Jahres bei der die Jugendlichen ihre Werke vorstellen.

Demokratie gewinnt – Evangelische Jugend der Pfalz – eine Werkstatt der Demokratie, Bad Dürkheim

Beim Mitarbeiter*innen Forum (MAF) haben sich Ehrenamtliche der Evangelischen Jugend im November 2017 getroffen. Die mehrtägige Veranstaltung sollte zur Demokratiebildung beitragen. Neben Vorträgen von Fachleuten aus dem Bereich der Politikwissenschaft standen den Teilnehmern Workshops zur Auswahl, in denen sie demokratiefördernde und -gefährdende Elemente erforschen konnten. Das Projekt wurde von ca. 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern eigenständig entwickelt, geplant und umgesetzt.

Jugendkomitee Bad Dürkheim

Das Jugendkomitee Bad Dürkheim ist die offizielle Jugendvertretung der Stadt und erarbeitet jährlich auf dem Jugendkongress zehn Ziele, die umgesetzt werden sollen. Um eines der Ziele vom Jugendkongress 2016 zu realisieren, soll 2018 ein Grillplatz, den Jugendliche der Stadt als Treffpunkt nutzen können, entstehen. Dieser soll mit einer Feuerstelle, Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen ausgestattet sein. Für das Projekt wird das Jugendkomitee vom Naturfreundehaus in Eppental unterstützt.

AED – Mehr Sicherheit in der Schule, Schulsanitätsdienst des Europagymnasiums Wörth

Der Schulsanitätsdienst des  Europagymnasiums Wörth möchte seine Notfallausrüstung um einen automatisierten externen Defibrillator (AED) erweitern. Dieser kann es den Schülern ermöglichen, im Falle eines Herzstillstands lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen.

Um einen fachgerechten Umgang zu gewährleisten, möchten die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter an einer Fortbildung zur Benutzung des AED teilnehmen. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden sie an die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie an das Lehrerkollegium weitergeben.

„Ubuhlobo“ – Freundschaftsprojekt, Steinfeld

In den Sommerferien sollen zum neunten Mal sechs Jugendliche aus Südafrika in Gastgeberfamilien in und um Landau zu Besuch sein. In Kooperation mit der Kindertagesstätte Landau arbeiten die Gäste aus Südafrika gemeinsam mit den Gastgebern an einem multikulturellen Waldprojekt. Die Kosten des Projekts werden größtenteils von den gastgebenden Familien getragen. Mit dem Preisgeld soll ein Projekt entwickelt werden, das an die Begegnung erinnert.

Dachverband der kommunalen Jugendvertretungen Rheinland-Pfalz e.V., Herxheim

Der Verein „Dachverband der kommunalen Jugendvertretungen“ hat sich am 17. Juni 2017 offiziell gegründet hat. Die Mitglieder setzen sich für die Vernetzung und den Austausch zwischen Jugendvertretungen und Jugendlichen ein und fördern eine stärkere Präsenz junger Menschen in politischen Fragestellungen in Rheinland-Pfalz. Der nächsten Generation soll so die Chance geboten werden, auf allen Ebenen vertreten zu sein.

Da sich der Verein noch in der Aufbauphase befindet soll das Preisgeld unter anderem für Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Außerdem sollen damit Fahrtkosten, die für ehrenamtliche Mitglieder auf Dienstwegen entstehen, gedeckt werden.