Dienstag, 25. Juni 2019

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Das neue Jahr hat begonnen – Gedanken zum Wandel der Zeit…

Die Jahreszeiten

Es beginnt wieder ein neues Jahr. Auch wenn wir nicht wissen, was es für uns bereit hält, so wissen wir doch genau, dass es in vier Abschnitte eingeteilt ist: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. In all dem  Wandel und Wechsel der Zeiten erfahren wir in den Jahreszeiten Beständiges und Wederkehrendes und darin birgt sich viel Gutes für uns Menschen.

Im Frühling ersehnen wir alle das neue Leben. Wen die Winterstarre sich löst,  wenn an kahlen, toten Zweigen erste Knospungen sich bilden, wenn aus dunklen Tiefen der Erde neue Sprösslinge aufbrechen, dann wird augenfällig, was Leben heißt. Die Totenstarre ist überwunden, das neue Leben triumphiert. Der Mensch wird lebendiger…

Der Sommer ist die Zeit des Wachsens und des Reifens, die Zeit der Ruhe und der Erholung. Die Natur steht in Saft und Kraft und so entsteht neue Lebensfreude. Die Schöpfung blüht und reift.

Der Herbst ist die Zeit der Ernte, der Kreis vollendet sich. Mühe und Arbeit erhalten in der Ernte ihre sinnvolle Bestätigung. Es wird Bilanz gezogen, wie es mit den eigenen Lebensfrüchten bestellt ist.

Der Winter wiederum führt uns in die dunkle Zeit. Die Säfte ziehen sich in die Wurzeln zurück, brach und kalt liegt die Natur danieder.  Es gibt die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres und dennoch  dürfen wir uns auf das neue Licht freuen. Nicht das Dunkel, sondern letztendlich das  Licht wird triumphieren.

Die Tage und Jahreszeiten sollen uns lehren, bewusster mit unserer Zeit und unserem Leben umzugehen. Umso mehr uns dies gelingt, umso besser können wir den Wandel gestalten, die Tiefen ertragen und die Positive dankbar annehmen

Hans-Peter Meyer