Montag, 14. Oktober 2019

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Kulturehrennadel 2019

Mit der Ehrennadel für kulturelles Engagement im Ehrenamt, oder kurz der Kulturehrennadel, werden in diesem Jahr Elisabeth Hansen, Dr. Dr. Reinhard Kallenbach und Friedel Vetters ausgezeichnet, teilt Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz mit.

Elisabeth Hansen ist Malerin und Grafikerin und seit 1988 in der Arbeitsgemeinschaft der Künstler am Mittelrhein (AKM) Seit 2011 ist sie Vorsitzende der AKM und verantwortlich für die zahlreichen Ausstellungen bildender Künstler vom Mittelrhein etwa im Haus Metternich.

Reinhard Kallenbach, in Koblenz geborener Publizist, Historiker und Städtebau- und Infrastrukturhistoriker, studierte in Marburg und Würzburg. 1995 promovierte er im Fachbereich Architektur, Raum- und Umweltplanung, Bauingenieurwesen an der Universität Kaiserslautern zum Thema: „Die Koblenzer Altstadt. Entwicklung, Planung und Schicksal der historischen Bürgerhäuser“. 2007 schloss Kallenbach sein zweites Dissertationsprojekt ab. Mit der Arbeit „Leben und Leiden in Koblenz“ promovierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Bisher entstanden gut 3000 journalistische Beiträge von ihm, mit besonderem Schwerpunkt auf den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtgeschichte, Denkmalpflege, Hochschulen und regionale Wirtschaft lagen und liegen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das heimische Brauchtum, wobei das Karnevalsgeschehen (und seine Geschichte) in seiner Heimtatstadt Koblenz im Mittelpunkt steht.
In seinem Unternehmen, das im Januar 1997 gegründet wurde, entstehen rund 40 Fachbücher, Bildbände und Broschüren.

Mit Friedel Vetters wird ein Gründungsmitglied des Fördervereins Cafe Hahn e. V. geehrt, der seit 26 Jahren Schatzmeister und gute Seele des Vereins ist.
Er kümmert sich um alle organisatorischen Belange des Vereins, etwa die Pflege der Mitgliederdatei, Verbuchung der Ein- und Ausgaben, Abrechnung von Veranstaltungen, Führung der Bankkonten und der Kasse sowie die Abgabe von Steuererklärungen. Ferner wirkt er auch bei der Programmgestaltung und Abwicklung der über 40 Veranstaltungen pro Jahr mit.

Die Kulturehrennadel wird seit 2007 jährlich an höchstens drei Personen verliehen. Die Preisträger werden durch Kulturdezernentin Theis-Scholz und die kulturpolitischen Sprecher der Fraktionen im Rat ausgewählt.