Montag, 25. Oktober 2021

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Digitales Kulturfrühstück 2021 macht Mut für die kommenden Monate

Das Kulturfrühstück auf Einladung der Dezernentin für Bildung und Kultur PD Dr. Margit Theis-Scholz musste am vergangenen Samstag, wie vieles andere in diesem Jahr, digital stattfinden. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der Koblenzer Kulturlandschaft kamen am virtuellen Frühstückstisch zusammen, um sich über Stimmungen, Ideen und Planungen auszutauschen. Auch Oberbürgermeister David Langner nutzte die Gelegenheit und richtete das Wort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

„Die aktuell diffuse Lage im Umgang mit der Pandemie erfordert die Nutzung aller zur Verfügung stehenden Gesprächsfäden", machte Theis-Scholz schon zu Beginn deutlich. Oberbürgermeister Langner informierte entsprechend über aktuelle politische Entwicklungen hinsichtlich der Öffnungs- und Schließungsdebatten und darüber, wie sich die Stadt Koblenz darauf vorbereite. Zudem kündigte er eine städtische Kampagne zur Wiederbelebung der Innenstadt an, die in diesem Jahr die Kultur mit einer eigenen Säule berücksichtigen soll.

Theis-Scholz ergänzte die Ausführungen Langners um einen Überblick zu laufenden Projekten und Planungen u.a. in den Kultursparten Literatur, Bildende Kunst, Musik, Theater und Geschichte. Den Fokus legte sie auf die vielen kooperativen Initiativen zur Unterstützung der Kulturschaffenden, die die Stadtverwaltung mit Vereinen und Einzelkünstlerinnen und Einzelkünstlern aus den unterschiedlichen Bereichen umsetzt oder auf den Weg gebracht hat. Eines war der Dezernentin dabei besonders wichtig deutlich zu machen: „Die Kultur und mit ihr alle Kulturschaffenden schlafen nicht. Es werden kontinuierlich Strategien entwickelt, um den Folgen der Schließungen etwas entgegenzusetzen und sich Perspektiven für den kommenden Sommer zu erarbeiten." Überlegungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen sich auch der möglichen Raumproblematik an. Bei einem großen Programmangebot bei nur begrenzten Räumlichkeiten müsse auch mit Engpässen gerechnet werden. Im Sommer, so Theis-Scholz, werde sich vieles im Außenbereich umsetzen lassen. Mit Blick auf den kommenden Herbst fielen in der Runde zudem Stichworte wie die Nutzung von Kirchen oder Leerständen in der Innenstadt.

Dieses besondere Kulturfrühstück 2021 machte Mut und war zudem Ausdruck der Lebendigkeit der Koblenzer Kulturlandschaft, die sich bislang ungekannten Herausforderungen zu stellen hat. „Uns war es wichtig deutlich zu machen, dass die Stadtverwaltung als Anlaufstelle für alle Kulturschaffenden da ist und bei Bedarf nach Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten sucht", stellte Theis-Scholz abschließend nochmal heraus und bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das herausragende Engagement, das diese zur Weiterentwicklung der Koblenzer Kulturlandschaft auf beruflicher oder ehrenamtlicher Ebene leisten.