Sonntag, 21. April 2019

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„AB In die Zukunft- Duales Studium und mehr!“ Berufsinfomesse war ein voller Erfolg

Westerburg. Ein neuer Ausstellerrekord: Bei der Informationsmesse „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ in der Berufsbildenden Schule (BBS) Westerburg präsentierten sich in diesem Jahr mehr als 40 Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Organisationen. Im Fokus stand das Duale Studium, das sich durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis wachsender Beliebtheit erfreut. Eingeladen waren die Schulen aus dem Westerwaldkreis und deren Schüler, die demnächst ihren Abschluss in der Tasche haben und vor der Frage der weiteren Schritte in die eigene Zukunft stehen.

AB In die Zukunft ist inzwischen in der Region fest etabliert. So war die sechste Runde in den Räumlichkeiten der BBS Westerburg ein voller Erfolg. Auch in diesem Jahr konnte der persönliche Ausstellerrekord erneut übertroffen werden und so waren über 40 Aussteller aus der Region vor Ort.
An den Ständen von Hochschulen, Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistungen, Polizei sowie Bank und Sparkassen herrschte den ganzen Vormittag über reger Betrieb. Dort bekamen die Schüler die verschiedenen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten aufgezeigt. Das gegenseitige Kennenlernen, das persönliche Gespräch mit gezielten Fragen und gegebenenfalls die Aussicht auf ein Praktikum standen dabei im Mittelpunkt.

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Brexit: Wirtschaftsministerium, IHKs und ISB unterstützen gemeinsam Unternehmen

Mainz, 12. April 2019. Die Hängepartie rund um den Brexit geht in die nächste Runde. In einer gemeinsamen Aktion bieten Wirtschaftsministerium, die Industrie- und Handelskammern (IHKs) und die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) auf www.brexit-rlp.de nun gezielt Standortinformationen für Unternehmen.

Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sagt dazu: „Der bevorstehende Brexit kann dazu führen, dass Unternehmen in Großbritannien auf der Suche nach stabilen Wirtschaftsstandorten den Blick auf das nahe gelegene Ausland richten. Wir erweitern angesichts dieser Entwicklung unser gemeinsames Informationsangebot. Rheinland-Pfalz mit seiner Lage im Herzen Europas, guter Verkehrsanbindung und seiner Exportstärke ist ein attraktiver Investitionsstandort.“

Auf www.brexit-rlp.de stellen die IHKs und die ISB Regionen in Rheinland-Pfalz vor, die sich besonders für Ansiedlungen von Unternehmen aus Großbritannien eignen. In englischer Sprache werden hier eine Vielzahl von Branchen direkt angesprochen und regional fokussiert. Eine individuelle, weitergehende Beratung ist Bestandteil dieses neuen Service, verspricht Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). „Britische Unternehmen, die sich in Rheinland-Pfalz ansiedeln wollen, unterstützen wir im Rahmen unseres Netzwerkes mit Ministerien, Kammern und regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften vor Ort bei der Suche nach einem geeigneten Standort“, sagt Link. Ergänzend dazu informiere die ISB über passende Fördermöglichkeiten.

Vorkehrungen für ein Szenario zu treffen, das immer wieder verschoben wird, stellt auch die rheinland-pfälzischen Betriebe vor große Herausforderungen, weiß Arne Rössel, Sprecher der IHKs in Rheinland-Pfalz. Unter der Überschrift „Are you ready for BREXIT?“ findet sich im Internet eine umfassende Checkliste (www.ihk.de/brexitcheck), die den Betrieben aufzeigt, wo individueller Handlungsbedarf besteht. Sämtliche Themen werden im Lichte der Verhandlungsergebnisse schrittweise erweitert und aktualisiert. Für weiterführende Fragen stehen den Unternehmen die IHKs vor Ort gerne zur Verfügung „In einer Phase, in der es leider für niemanden Planungssicherheit gibt, müssen wir die Nerven behalten“, sagt Rössel. Das gelte für laufende Geschäfte, aber erst recht für Investitionen.

„Parlament der Wirtschaft“

IHK-Vollversammlung macht sich stark für wettbewerbsfähige Wirtschaftsregion

Koblenz, 9. April 2019. Gute Rahmenbedingungen für die Industrie und leistungsfähige Rheinhäfen: Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hat sich bei ihrer Sitzung am Montag mit der Verabschiedung einer Leitlinie und einer Resolution für eine starke Wirtschaftsregion positioniert.

Die „Leitlinie Industrie für einen zukunftsfähigen Industriestandort“ versteht sich als aktuelle Grundlage für die industriepolitische Arbeit der IHK Koblenz. „Unser Ziel ist es, durch unsere Forderungen und Empfehlungen einen attraktiven, zukunftsfähigen Industriestandort zu erhalten und weiterzuentwickeln“, so Markus Mann, Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK Koblenz und Geschäftsführer der Firma Mann Naturenergie aus Langenbach. „Mehr als 1.000 Industrieunternehmen sichern im Bezirk der IHK Koblenz über 100.000 Arbeitsplätze. Die Industrieunternehmen unserer Region stehen allerdings großen und sich ständig wandelnden Herausforderungen auf nationalen, europäischen und globalen Märkten gegenüber. Daher setzen wir uns dafür ein, dass die Politik die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Industrie am Standort Rheinland-Pfalz schafft.“

Zu den zentralen Forderungen der Leitlinie gehören unter anderem eine leistungsfähige Infrastruktur – auch digital –, eine bedarfsgerechte Industrie- und Gewerbeflächenplanung und eine stabile Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen. Daneben rückt die Leitlinie eine bessere Berufsorientierung insbesondere im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie den Abbau bürokratischer Hürden zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Fokus.

Zukunftsorientierte wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind auch das Ziel der Resolution „Starke Rheinhäfen: Kapazitäten erweitern, Potenziale heben“. Darin fordern die Unternehmer, die Häfen Andernach, Bendorf, Koblenz und Lahnstein planerisch zu sichern, ihre Anbindung zu optimieren und den trimodalen Faktor – also die Verknüpfung von Straße, Schiene und Wasserstraße – zu stärken. „Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist eine unumgängliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg aller Unternehmen in unserer Region. Dabei müssen wir den Blick auch auf die Verkehrskonzepte der Zukunft richten – und dazu gehört ohne Zweifel auch die Binnenschifffahrt“, erklärte Joachim Altmann, Vorsitzender des Verkehrsausschusses der IHK Koblenz und Speditionsleiter der Gebr. Schröder GmbH & Co. KG Spedition in Ebernhahn. „Die Resolution der IHK-Vollversammlung zur Stärkung der Rheinhäfen soll wichtige Impulse liefern, um die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu sichern.“

Am Rande der Vollversammlungssitzung wurde Michael Glück, Prokurist der R-Kauf Märkte GmbH & Co. KG in Rengsdorf, als Nachfolger für die ausgeschiedene Unternehmerin Christina Degenhart verpflichtet.

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Im April startet die nächste Runde der Zukunftswerkstatt mit vier neuen Betrieben - Unter dem Motto „Heimat Westerwald – lebenswerte Zukunft!“ halten Studierende der Uni Siegen Westerwälder Unternehmen den Spiegel vor und zeigen Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung auf.

Die gelernte Theorie am „lebenden Objekt“ – also im Unternehmen – anzuwenden, zählt zu den seltensten aber auch interessantesten Phasen im  Studium. Genau diese Möglichkeit bietet sich Studierenden der Universität Siegen im Rahmen der Zukunftswerkstatt. Die ersten gemeinsamen Projekte fanden bereits 2015 statt und wurde mit dem Sommersemester 2017 in einem Kooperationsvertrag mit der Uni Siegen als jährliche Wiederholung etabliert. In jedem Jahr haben fünf Westerwälder Unternehmen die Chance, sich von jungen Menschen analysieren zu lassen.

Bei den Interviews und Betrachtungen geht es um unterschiedliche Themen wie die Zufriedenheit der Mitarbeiter, die praktizierten Führungsstile, die (gelebte) Unternehmenskultur sowie die Außendarstellung und externe Wahrnehmung des Unternehmens. Diese Sicht von außen kann wichtige Erkenntnisse liefern, die der Betrieb aus sich heraus nicht gewinnen kann.

„Wir sind von diesem Projekt absolut überzeugt, da es für alle Beteiligten einen echten Mehrwert bietet. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder eine bunte Mischung an Betrieben für das Mitmachen begeistern. Mit den Firmen HUF HAUS (Hartenfels), Willi Rossbach Möbeltransporte (Montabaur), Sibelco (Ransbach-Baumbach) und URSA-Chemie (Montabaur) wächst die Familie der Westerwälder Zukunftswerkstatt auf 18 Unternehmen und 3 Schulen“, freuen sich Robert Kebbekus, Leiter der Zukunftswerkstatt und Katharina Schlag, Geschäftsführerin der wfg Westerwaldkreis.

Eine Übersicht aller Partner und weitere Informationen zur Zukunftswerkstatt sind unter http://www.zukunftswerkstatt.online zu finden. Interessierte Unternehmen können sich direkt an die wfg wenden. Ansprechpartner ist Marvin Kraus, 02602 124-333, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

DGWF-Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland

DGWF-Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland wählt Margot Klinkner erneut zur Vorsitzenden – Start in die vierte Amtszeit

Die Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Saarland der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF) tagte am Dienstag, den 02. April im Präsidialamt der Universität Koblenz-Landau in Mainz. Neben Fachthemen stand die Wahl eines neuen Sprecher/innenrats mit einer/einem neuen Vorsitzenden auf der Tagesordnung: Dr. phil. Margot Klinkner, stellvertretende Geschäftsführerin und Marketingleitung des zfh- Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund wurde einstimmig wiedergewählt und damit zum dritten Mal als Vorsitzende im Amt bestätigt. Den stv. Vorsitz übernimmt erneut Dipl.-Kauffrau Andrea Bütterich-Rink, Referentin für wissenschaftliche Weiterbildung  CEC Saar - Continuing Education Center Saar der Universität des Saarlandes. Neu in den Sprecher/innenrat gewählt wurden außerdem: Dipl.-Kauffrau Christine Jordan-Decker, kaufmännische Leitung des CEC Saar - Continuing Education Center Saar der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) sowie Alexander Bruns M.A., Abteilungsleitung Management & Law am Distance and Independent Studies Center (DISC) der TU Kaiserslautern.

Für die kommende Amtsperiode steht neben dem Fachaustausch zur wissenschaftlichen Weiterbildung die Vertiefung des hochschulpolitischen Dialogs auf Landesebene auf dem Programm. Die Empfehlungen der Landesgruppe zum neuen Hochschulgesetz, zum Hochschulzukunftsprogramm  und zur Digitalisierung bilden hierfür die Gesprächsgrundlage.

Als Fachthema stand auf der jüngsten Mitgliederversammlung das Zertifikatsstudium im Fokus. Mit Jan Ihwe von der Freiburger Akademie für universitäre Weiterbildung (FRAUW) der Uni Freiburg hatte sich die Landesgruppe externe Expertise aus Baden-Württemberg eingeladen. Als Sprecher der DGWF-Landesgruppe Baden-Württemberg gab Ihwe Einblicke in die aktuellen Entwicklungen seines Bundeslandes. Die Landesgruppe Baden-Württemberg hat für das Zertifikatsstudium an Hochschulen ein in Fachkreisen viel beachtetes Transparenzraster entwickelt, das inzwischen auch von der DGWF auf Bundesebene zur Systematisierung der wissenschaftlichen Weiterbildungsangebote herangezogen wird. Die Abschlusssystematik orientiert sich dabei am "Schweizer Modell" und bezieht darüber hinaus auch Zertifikatsstudien auf Ebene des weiterbildenden Bachelors mit ein – Aspekte, die auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland für die Weiterentwicklung des Zertifikatsstudiums von Interesse sein können.

Die Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Saarland wurde 2013 als regionale Sektion in der DGWF gegründet und umfasst inzwischen 18 Institutionen, darunter 6 Universitäten (Kaiserslautern, Koblenz-Landau Mainz, Speyer, Saarland, Trier), 6 Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Bingen, Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz, htw saar), 4 weitere Hochschulen (HöV RLP, PTHV, WHU, Kath. HS Mainz) und zwei hochschulübergreifende Einrichtungen (VCRP, zfh).

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