Sonntag, 25. Juli 2021

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Wirtschaft

Ministerpräsidentin Dreyer/ Wirtschaftsministerin Schmitt: Soforthilfe für vom Hochwasser betroffene Unternehmen

Die Landesregierung stellt für die von der Flutkatastrophe betroffenen Unternehmen Soforthilfe zur Verfügung, um die Räumung und Reinigung zu unterstützen. Dies haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt bekannt gegeben. Die Höhe der Soforthilfe beträgt 5.000 Euro.

„Das Ausmaß an Zerstörung und Leid im Hochwassergebiet ist schrecklich. Wir haben Tote zu beklagen, viele Menschen haben ihr Zuhause in den Fluten verloren. Existentiell betroffen sind auch viele Unternehmen: Ladenlokale, Werkstätten, landwirtschaftliche Betriebsgüter – vieles ist zerstört. Deswegen hat die Landesregierung heute Soforthilfen für Unternehmen beschlossen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Ministerratssitzung. „Die Soforthilfe ist ein erster Schritt, um den Unternehmen kurzfristig Liquidität zur Verfügung zu stellen, unbürokratisch und schnell“, führte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt aus.

Die Soforthilfe wird als Pauschale in Höhe von 5.000 Euro pro Unternehmen ausgezahlt. Anträge werden von den örtlich zuständigen Verwaltungen der Kreise sowie der Stadt Trier entgegengenommen. Die „Soforthilfe Unternehmen“ wird ohne umfangreiche Prüfung gewährt. Es genügt der glaubhafte Nachweis, dass die Betriebsstätte im unmittelbaren Hochwasserschadensgebiet liegt und dass dem Antragsteller oder der Antragstellerin ein Schaden von mindestens 5.000 Euro an dieser Betriebsstätte entstanden ist.

Die Betriebs- bzw. Produktionsstätte muss räumlich getrennt von Wohnbereichen sein. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Angehörigen Freier Berufe und selbstständig Tätigen sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft in den Landkreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm, Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und der Stadt Trier

Parallel arbeitet die Landesregierung an einem Wiederaufbauprogramm für die Unternehmen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen. Der Bund hat hier Unterstützung zugesagt.

 

Bauhauptgewerbe im Mai 2021:

Umsätze steigen, Auftragseingänge gehen zurück

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Mai 2021 höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems stiegen die Umsätze kalender- und saisonbereinigt um 2,1 Prozent. Dieser positiven Entwicklung stehen deutlich sinkende Auftragseingänge gegenüber. Im Mai gingen zehn Prozent weniger Bestellungen ein als im April.

Trotz des kurzfristigen Rückgangs lag das Ordervolumen im Mai 2021 deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats (plus zwölf Prozent). Der baugewerbliche Umsatz fiel um 3,5 Prozent höher aus als im Mai 2020.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Der Nachfragerückgang betrifft die gesamte Baubranche. Sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau gingen im Mai weniger Bestellungen ein als im Vormonat (minus 9,8 bzw. minus elf Prozent). Das Minus im Hochbau ist auf Einbußen in allen drei Teilbereichen zurückzuführen. Im öffentlichen Hochbau verringerte sich das Ordervolumen kräftig um 17 Prozent. Aber auch im Wohnungsbau und im gewerblichen Hochbau waren die Auftragseingänge rückläufig (minus neun bzw. minus 8,6 Prozent).

Im Tiefbau erstreckte sich der Nachfragerückgang ebenfalls über alle drei Teilbereiche. Im gewerblichen sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau schrumpften die Bestellungen mit zweistelliger Rate (minus 19 bzw. minus elf Prozent). Der Straßenbau verzeichnete ein um 5,3 Prozent niedrigeres Ordervolumen als im April.

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Der Hochbau steigerte seine Umsätze im Mai um 1,9 Prozent. Im Tiefbau lagen die bereinigten Erlöse 2,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Von den drei Teilbereichen des Hochbaus wies der öffentliche Hochbau mit plus 3,6 Prozent den größten Anstieg auf. Es folgt der Wohnungsbau mit plus 2,7 Prozent und der gewerbliche Hochbau mit plus 0,9 Prozent. In den drei Teilbereichen des Tiefbaus fiel die Umsatzentwicklung heterogener aus. Während die Erlöse im sonstigen öffentlichen Tiefbau um 4,9 Prozent abnahmen, konnte der gewerbliche Tiefbau ein kräftiges Umsatzplus von elf Prozent und der Straßenbau ein moderates Plus von 2,1 Prozent erwirtschaften.

Trotz dieses Wachstums lag der Umsatz des Tiefbaus weiterhin unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 4,3 Prozent). Der Vorjahresvergleich im Hochbau fällt hingegen positiv aus: Die Erlöse waren im Mai um zwölf Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Moritz Hohlstein (Referat Analysen Wirtschaft)

Hochschule Koblenz sucht noch Partner für den Aufbau eines 5G-Testfeldes

KOBLENZ. Ob im Produktionsprozess, in der Logistik oder der Automatisierung: Der Mobilfunkstandard 5G verspricht neue Möglichkeiten und Ansätze, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voranzutreiben und Maschinen, Sensoren und Fahrzeuge mobil zu vernetzen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte und von der Hochschule Koblenz begleitete Innovationsforum „5GrT - 5G-ready Testfeld im nördlichen Rheinland-Pfalz“ hat regionalen Unternehmen seit 1. September 2020 ermöglicht, sich gemeinsam die 5G-Technologie zu erschließen und dadurch neue Marktpotenziale zu entwickeln. Die aktive Projektlaufzeit des Innovationsforums wurde am 15. Juli mit einer großen virtuellen Fachtagung mit fast 100 Teilnehmern und zahlreichen namhaften Referenten abgeschlossen. Nun macht sich die Hochschule Koblenz im nächsten Schritt an den Aufbau eines regionalen 5G-Testfeldes und sucht hierzu nach interessierten Firmen vor allem aus dem Maschinenbau und Automotive-Umfeld, die als Partner ihre Anwendungsfälle in einem solchen Testfeld untersuchen wollen.

Den Erfolg des Innovationsforums führt Prof. Dr. Wolfgang Kiess vom Fachbereich Ingenieurwesen der Hochschule Koblenz, der das Forum leitete und mit seinem Team betreute, auf die wachsende Bedeutung des 5G-Mobilfunkstandards auch für kleine und mittelständische Unternehmen zurück: „Mindestens die Hälfte der DAX 30 Unternehmen beschäftigt sich bereits mit der Technologie und baut teilweise schon eigene Netze auf. Gerade für den deutschen Mittelstand ist es aufgrund der zukünftig erwartbaren großen Nachfrage nach 5G-fähigen Maschinen von Kundenseite wichtig, sich damit auseinanderzusetzen.“ Einer seiner global operierenden Forschungspartner habe zum Beispiel beim Fachkongress berichtet, dass quasi alle Anfragen zu deren fahrerlosen Transportsystemen aus dem asiatischen Raum mittlerweile 5G beinhalteten. Für den deutschen Mittelstand werde es also höchste Zeit, entsprechendes Know-how aufzubauen. „Parallel dazu bietet die Technologie großes Potenzial für eigene Innovationen, die es zu heben gilt. Beim Fachkongress wurde hier von einem Vertreter der Volkswagen AG die ‚Bedatung’ von neu produzierten Fahrzeugen am Ende der Produktionslinie, also das Aufspielen individueller Datensätze über die eh schon vorhandene Mobilfunkschnittstelle moderner PKWs, genannt, die dort derzeit untersucht wird“, so Kiess weiter. Solche firmenspezifischen Anwendungen entstünden nur durch intensive und individuelle Auseinandersetzung mit der Technologie.

Im industriellen Umfeld wird derzeit oft noch das eigentlich für die Heimvernetzung konzipierte WLAN eingesetzt, denn WLAN ist für viele Anwendungen gut genug und unschlagbar günstig. „Sobald ‚gut genug’ nicht mehr reicht, kommt die Mobilfunktechnologie 5G ins Spiel. Sie bietet eine hohe Bandbreite, geringe Latenz, große Reichweite, hohe Zuverlässigkeit, die Möglichkeit, die Position von Endgeräten mit einer Genauigkeit von wenigen 10cm zu bestimmen, und funktioniert auch bei mobilen Geräten problemlos“, erläutert Kiess. Mit der zunehmenden Vernetzung und Verbreitung werde 5G zum starken Wettbewerbsfaktor, der beispielsweise in den Bereichen Intralogistik oder Industrie 4.0 völlig neuartige Anwendungsfälle eröffne. Der Parade-Anwendungsfall mit Relevanz für fast jeden Betrieb sind vernetzte fahrerlose Transportsysteme, die verschiedensten Transportaufgaben wahrnehmen: „Daneben sehen wir unzählige Spezial-Anwendungen, die von Branchenpionieren derzeit umgesetzt werden, etwa die Inspektion von Industrie-Anlagen aus der Luft mittels Drohnen, die Anbindung von drahtlosen Displays und VR-Brillen an große Anlagen oder volldigitalisierte vernetzte Häfen.“

Durch das Innovationsforum, das sich primär an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) richtete, an dem sich aber auch weitere Hochschulen, Verbände sowie Großunternehmen beteiligten, ist nun ein offenes Netzwerk zwischen Firmen und Forschungseinrichtungen entstanden. „Langfristig soll aus dem Projekt heraus ein physikalisches 5G Testfeld etabliert werden, das den regionalen Unternehmen einfachen Zugang zur 5G-Technologie und -Expertise bietet“, betont Prof. Dr. Wolfgang Kiess, der auch das Interdisziplinäre Institut für Digitalisierung an der Hochschule Koblenz leitet und der mit seinem Projekt „Testfeld 5G-Konnektivität“ im November 2020 zu den fünf Gewinnern des erstmals verliehenen R56+ Award der gleichnamigen Regionalmarketinginitiative gehörte.

Kiess ist sich sicher: „5G wird für die Industrie in Zukunft dieselbe Bedeutung haben, wie sie das WLAN heute im Privat- und Büro-Bereich hat“. Die Hochschule Koblenz sei dabei ein idealer Partner, da sie über eine langjährige Expertise auf dem Gebiet mobiler Vernetzung verfüge: „Dabei sind auch Unternehmen willkommen, die für ihre Anwendungsfälle den 5G Standard nicht zwingend benötigen, sondern sich etwa für andere Mobilfunktechnologien wie LTE oder NB-IoT interessieren. Den das was landläufig unter ‚5G’ zusammengefasst wird, ist eigentlich eine ganze Familie von Technologien die sich zudem durch regelmäßige Releases alle 1-2 Jahre weiterentwickelt.“

Neben öffentlichen 5G-Netzen, wie sie derzeit von den Mobilfunkanbietern deutschlandweit errichtet werden, können Firmen mit eigenem Gelände seit Ende 2019 kostengünstig auch eigene 5G-Frequenzen beantragen und ein eigenes privates Netzwerk aufbauen. „Dies ist natürlich zum einen für KMU selbst interessant, um ihr eigenes Werksgelände zu digitalisieren. Da zum anderen die meisten Konzerne derzeit eigene 5G Netze aufbauen sollte man sich als Zulieferer entsprechend positionieren. Wer nicht frühzeitig einsteigt, wird bei der nächsten Ausschreibung leicht abgehängt“, weiß der Digitalisierungsexperte. KMU, die in dieser Hinsicht Beratungsbedarf haben, sind herzlich eingeladen, die Expertise der Hochschule Koblenz zu nutzen: „Für den Aufbau unseres 5G-Testfelds erarbeiten wir gerade einen Fördermittel-Antrag. Firmen die hier als Partner einsteigen möchten um ihre Anwendungsfälle zu untersuchen und eventuell auch zu erproben, haben die Möglichkeit, sich gemeinsam mit der Hochschule fördern zu lassen. Dies ist gerade für KMU mit begrenzten Mitteln interessant, da der Einstieg in 5G hier zu einem Bruchteil der sonst anfallenden Kosten möglich sein wird.“.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite www.5GrT.de.

Pachtpreis für landwirtschaftlich genutzte Fläche zieht an

Pachtanteil relativ stabil

Nach den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 bearbeiteten in Rheinland-Pfalz insgesamt 16.040 landwirtschaftliche Betriebe eine landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) von 699.150 Hektar. Davon waren 448.600 Hektar bzw. 64 Prozent Pachtflächen. Gegenüber 2010 hat sich der Anteil der Pachtfläche nur geringfügig verändert. Rund 235.200 Hektar bzw. 34 Prozent waren selbstbewirtschaftete Eigenflächen sowie 15.300 Hektar (2,2 Prozent) Flächen, die den Betrieben unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurden.

Im Jahr 2020 betrug das jährliche Pachtentgelt je Hektar LF landesweit durchschnittlich 260 Euro. Seit 2010 entspricht das einem Anstieg um 61 Euro je Hektar LF bzw. 31 Prozent. Die Preise für Neupachten, sprich für Verträge, die zwischen dem 1. März 2018 und dem Erhebungsstichtag 1. März 2020) abgeschlossen oder geändert wurden, lagen deutlich darüber: 318 Euro je Hektar und damit 22 Prozent mehr als der durchschnittliche Hektarpreis wurden verlangt. Je Hektar Ackerland mussten 2020 rund 248 Euro gezahlt werden (2010: 195 Euro, plus 27 Prozent), für Dauergrünland 110 Euro (2010: 89 Euro, plus 24 Prozent). Für die Neupacht von Ackerland waren 296 Euro je Hektar zu zahlen, für Dauergrünland 138 Euro je Hektar. Für Rebflächen wurden im landesweiten Durchschnitt 2020 rund 1032 Euro je Hektar aufgerufen. 2010 waren es noch 857 Euro: Ein Plus von gut 20 Prozent.

Betrachtet man den Pachtpreis bezogen auf die Betriebsgröße, sticht die Größenklasse unter 5 Hektar LF besonders heraus. In dieser Gruppe befinden sich überwiegend Weinbau-, Gartenbau- und Obstbaubetriebe, die meist nur kleine Flächen bewirtschaften. Werden deren gezahlte Pachtentgelte auf einen Hektar umgerechnet, ergibt sich ein überdurchschnittlich hoher Werte von 1.091 Euro je Hektar. Dieser Effekt zeigt sich noch bis in die Größenklasse 20 bis 50 Hektar, wo durchschnittlich noch 355 Euro je Hektar gezahlt wurden. Mit 210 Euro je Hektar ist das Pachtentgelt in der Größenklasse 100 bis 200 Hektar am geringsten. In dieser Größenklasse ist mit 151.600 Hektar die meiste LF gepachtet, sodass sich hier Skaleneffekte ableiten lassen. Mit Abnahme der gepachteten LF in den Größenklassen darüber steigt der Pachtpreis im Mittel wieder.

Regionale Unterschiede

Neben der Betriebsgröße haben auch die Bodenqualität und die klimatische Anbaueignung großen Einfluss auf die Höhe der Pachtpreise. Speziell in der durch Gemüseanbau geprägten Vorderpfalz liegt das Pachtniveau für Ackerland hoch: Im Rhein-Pfalz-Kreis wurden 626 Euro je Hektar gezahlt, in Frankenthal 645 Euro. Demgegenüber stehen die in ihrem Ertragspotential benachteiligten, grünlanddominierten Mittelgebirgslagen: Im Westerwaldkreis wurde durchschnittlich ein Pachtpreis für Ackerland von 81 Euro je Hektar gezahlt (Dauergrünland: 64 Euro je Hektar), der niedrigsten Hektarpreise in Rheinland-Pfalz.

Datenangebot

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 sind im gemeinsamen Statistikportal des Bundes und der Länder unter lz2020.statistikportal.de/ zu finden. Die Ergebnisse sind in Form einer interaktiven StoryMap mit dem Titel "Wem gehört die Landwirtschaft" aufrufbar.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Umwelt)

Starkregen-Katastrophe in Rheinland-Pfalz

Bäuerlicher Hilfsfonds hilft den notleidenden Bauern- und Winzerfamilien

Koblenz. Die Hilfsbereitschaft für in Not geratene Menschen der Hochwasserregionen Eifel/Mosel und insbesondere an der Ahr ist überwältigend. Viel ehrenamtliche Arbeitskraft und Unterstützung mit Schleppern und Maschinen, Gerätschaften, Lebensmittel- und Sachspenden haben die Region schon erreicht. Sehr viele Menschen haben aber buchstäblich alles verloren und sind in große existentielle Not geraten. Sie benötigen dringend und unbürokratisch Geld, um ihre finanziellen Nöte überwinden und das Notwendigste anschaffen zu können. Häufig müssen situationsbezogen Materialen eingekauft werden, um die wichtigsten Reparaturmaßnahmen durchführen zu können.

Der Bäuerliche Hilfsfonds für den Bereich des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V. im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz hilft Bauern- und Winzerfamilien, die aufgrund außergewöhnlicher Umstände, insbesondere aufgrund von Naturkatastrophen, schnelle und unbürokratische Hilfe benötigen. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau trägt die Personal- und Sachkosten des im Jahr 2002 gegründeten Fonds, der ausschließlich Menschen in Not unmittelbar hilft. Jeder Euro kommt somit direkt den Bauern- und Winzerfamilien der Katastrophengebiete zugute. Die Entscheidungen über die zu gewährenden Unterstützungen der Bauern- und Winzerfamilien trifft ein eigens dafür berufenes Gremium.

Spendenkonto des Bäuerlichen Hilfsfonds

Stichwort "Starkregenkatastrophe"

IBAN-Nummer DE46 5776 1591 0124 0807 01

bei der Volksbank RheinAhrEifel

Spendenquittungen können ausgestellt werden. Achten Sie bitte auf den vollständigen Namen und die Adresse.

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