Mittwoch, 18. Juli 2018

Letztes Update:06:07:06 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Wie man den optimalen Zeitpunkt für die Rapsernte bestimmt

Wann wird Raps geerntet

Den richtigen Zeitpunkt für die Rapsernte zu finden ist ein ausschlaggebendes Element dafür, den optimalen Ertrag zu erwirtschaften! Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, den idealen Moment für die Ernte zu bestimmen.

Die Faustregel ist, in Deutschland wird Raps im Frühsommer geerntet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Schoten braun. Will man die optimale Erntezeit auswählen, dann sollte man die Pflanzen aufmerksam beobachten, sobald die Schoten beginnen, sich braun zu verfärben. Wenn die Rapskörner schwarz werden, ist der Raps reif und sollte geerntet werden. Der zweite Hinweis, dass Raps reif für die Ernte ist, ist, wenn Sie die Schoten schütteln und diese rascheln. Tägliche Kontrolle in dieser kritischen Zeit ist fast unumgänglich, wenn Ihr Ziel ist, den optimalen Rapsertrag zu erwirtschaften. Wann Raps geerntet wird, hängt allerdings auch von der Zeit der Rapsaussaat ab.

Was versteht man unter Schotenplatzfestigkeit

Schotenplatzfestigkeit steht im engen Zusammenhang mit einer guten Rapsernte. Platzen die Schoten, dann kann das zu einem nicht zu unterschätzenden Ernteverlust führen. Um dieses Risiko zu minimieren, hat der Landwirt die Möglichkeit, sich für Hybridrapssorten zu entscheiden. Diese Hybriden wurden in der Züchtung mit dem Ziel gekreuzt und ausgewählt, dass die Schoten weniger schnell platzen als die anderer, konventioneller Rapssorten. Dieser Effekt wird von Fachleuchten Schotenplatzfestigkeit genannt und Saatgutunternehmen wie DEKALB haben eigene Forschungsteams, die die verschiedenen Sorten Hybridraps auf variierende Umwelteinflüsse testen, um die ertragssichersten Rapssorten auszuwählen.

Der Vorteil der Schotenplatzfestigkeit ist, dass Sie auch bei einer unbeständigen Witterung mit einer gesteigerten Ertragssicherheit rechnen können. Das Erntezeitfenster wird größer und gibt Ihnen dabei mehr Flexibilität bei der Ernte, was vor allem dann von Vorteil ist, wenn der Raps zur gleichen Zeit wie Wintergetreide reif ist.

Somit erlauben Ihnen schotenplatzfeste Rapshybriden, witterungsbedingt überstürzte Entscheidung zur Ernte zu umgehen und Ihren optimalen Erntezeitpunkt überlegt auszuwählen.  Obwohl die Erträge jedes Betriebes von den individuellen Anbaubedingungen und der spezifischen Witterung abhängen, ist die Ertragssicherheit von Hybridraps auch bei Hagel und Starkregen weitaus stärker als bei herkömmlichem Raps. Und diese verminderten Ernteausfälle wirken sich steigernd auf die Rapserträge aus. Außerdem müssen Sie sich weitaus weniger um den optimalen Erntezeitpunkt sorgen: Schoten von Rapshybriden mit dieser Eigenschaft bleiben fast immer geschlossen, bis sie geerntet werden.

Die Marktleistung von Raps

Laut Untersuchungen ist die Vermarktung von Raps ein vielversprechendes Unternehmen. Nachdem der Preis im April einen Tiefpunkt erreicht hatte, erholte er sich schnell: Die Tendenz der Rapspreise war zuletzt aufsteigend, so haben sie im Mai um rund 20 Euro zugelegt. Mit anderen Worten, Rapserzeuger sollten nun planen, wann der beste Zeitpunkt ist, um die diesjährige Rapsernte, aber auch Restbestände zu verkaufen.

Das rapide Wachstum des aktuellen Rapspreises wird im Allgemeinen den verringerten Aussichten für die Rapsernte 2018 in Europa zugeschrieben. Hierfür können mehrere Gründe gefunden werden: Einerseits entwickelten sich aufgrund von hohen Niederschlagsmengen und feuchten Böden im Herbst und Winter die Blätter vieler Rapssorten langsamer, wodurch diese Rapspflanzen weniger groß und weniger gut entwickelt waren als in den Vorjahren. Andererseits haben auch die Unwetter in den letzten Wochen vor allem in Beständen herkömmlicher Rapssorten erhebliche Schäden angerichtet, die zur Ertragsminderung führen werden.

Da unberechenbare Witterungsbedingungen weltweit ein zunehmendes Problem für den Anbau vieler Kulturpflanzen sind, ist es für Landwirte im Allgemeinen und konkret für Rapserzeuger eine aussichtsreiche Option, sich für Hybridsorten zu entscheiden, die gegenüber der instabilen Wetterlage eine höhere Ertragssicherheit versprechen.

Beschäftigungszuwachs im Gesundheitswesen setzt sich fort

Im Jahr 2016 ist die Zahl der im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen Beschäftigten erneut gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren 2016 rund 262.400 Personen und somit 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr im Gesundheitswesen tätig (Deutschland: plus 2,1 Prozent). Die meisten neuen Arbeitsplätze entstanden in stationären und teilstationären Einrichtungen.

Die Zahl der Beschäftigten in Gesundheitseinrichtungen hat seit Beginn der Zeitreihe 2008 kontinuierlich zugenommen. Bis 2016 erhöhte sie sich insgesamt um 16,8 Prozent (Deutschland: plus 18,6 Prozent). Die meisten neuen Arbeitsplätze im Vergleich zum Vorjahr entstanden mit rund 1.900 Beschäftigten im Bereich der stationären und teilstationären Einrichtungen (plus 2 Prozent). Zu dieser Einrichtungsart zählen Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. Besonders stark nahm die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse in den Krankenhäusern zu. Der zweithöchste Anstieg im Gesundheitswesen erfolgte in den ambulanten Einrichtungen, zu denen u. a. Arztpraxen, Apotheken und ambulante Pflegeeinrichtungen gehören. Im Jahr 2016 erhöhte sich die Beschäftigtenzahl dieser Einrichtungen um knapp 1.500 auf 104.700. Besonders viele neue Arbeitsplätze entstanden im Teilbereich ambulante Pflege (plus 1.000 bzw. plus 7,1 Prozent).

Charakteristisch für das Gesundheitswesen ist der hohe Anteil weiblichen Personals. Im Jahr 2016 waren mehr als drei Viertel aller Beschäftigten im Gesundheitswesen Frauen (Deutschland: ebenfalls 76 Prozent). Besonders hoch fiel der weibliche Beschäftigungsanteil in den ambulanten (83 Prozent) und den stationären bzw. teilstationären Einrichtungen (80 Prozent) aus. Dabei gab es den höchsten Frauenanteil in der ambulanten sowie stationären und teilstationären Pflege.

Die Ergebnisse werden von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) berechnet. Die Gesundheitspersonalrechnung (GPR) wird für die Länder ab dem Berichtsjahr 2008 nach einheitlicher Methode durchgeführt.

Unter Gesundheitspersonal/Beschäftigten werden hier Beschäftigungsverhältnisse verstanden, sodass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt werden.

Das Gesundheitswesen ist gemäß SHA (System of Health Accounts) definiert. Es ist nicht identisch mit Abteilung 86 der aktuellen Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

Auftragseingänge der Industrie im Mai 2018:

Anstieg gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat

Im Mai 2018 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Dieser Zuwachs ist auf die günstige Entwicklung des Auslandsgeschäfts zurückzuführen (plus 4,2 Prozent). Aus dem Inland gingen weniger Bestellungen ein als im April (minus 2,0 Prozent).

In zwei der drei industriellen Hauptgruppen war das Ordervolumen im Mai höher als im April. In der Vorleistungsgüterindustrie stiegen die Auftragseingänge um 2,8 Prozent. Die Nachfrage nach Investitionsgütern lag um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vormonats. In der Konsumgüterindustrie gingen weniger Aufträge ein als im April (minus 1,4 Prozent).

Alle drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes verzeichneten Zuwächse gegenüber dem Vormonat: In der Chemieindustrie, der Branche des Verarbeitenden Gewerbes mit dem größten Umsatz, erhöhte sich das Ordervolumen um 4,1 Prozent. Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die gemessen am Umsatz in der Industrie an zweiter Stelle stehen, gingen im Mai zwei Prozent mehr Bestellungen ein als im April. Im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, stieg die Nachfrage leicht um 0,9 Prozent.

Die bereinigten Auftragseingänge lagen im Mai 2018 deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats (plus 8,3 Prozent). Dazu trug ein leichtes Plus im Inlandsgeschäft und ein starker Anstieg der Nachfrage aus dem Ausland bei (plus 1,2 bzw. plus 12,7 Prozent). Das Ordervolumen stieg in allen drei Hauptgruppen. Während die Bestellungen in der Chemieindustrie sowie in der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie zunahmen, gingen im Maschinenbau weniger Aufträge ein als im Vorjahresmonat.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Tabelle im PDF-Format Tabelle als Bild

Vom Rheinland und darüber hinaus - Digitalisierung als Zukunftsmodell

Als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt spielt der Standort Deutschland in vielen Industriezweigen eine wichtige Rolle. Traditionell ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen hier der wirtschaftsstärkste Standort und Wirtschaftsmotor der Republik. Mit einem BIP von über 669 Milliarden Euro konkurriert NRW damit direkt mit ganzen Staaten wie Saudi-Arabien oder der Schweiz. Doch die Welt befindet sich im Wandel, denn die digitale Revolution schreitet unaufhaltsam voran. Traditionell starke Länder wie Deutschland sind also dabei sich anzupassen, um zukunftsfähig bleiben zu können. Es ist daher gar nicht verwunderlich, dass man diese Veränderungen auch im Rheinland spüren kann. Der größte Vorteil dieser Veränderungen besteht darin, dass viele regionale Gebiete immer stärker an die globale Welt angeschlossen werden.









Pixabay


Der Mittelrhein ist mitten dabei

Die Bundesstadt Bonn hatte 2015 schon mit ihrer Initiative "Digitales Bonn" den Startschuss für die regionale Zukunftsfähigkeit gegeben. Zwei entscheidende Aspekte konnten dabei schon verwirklicht werden. So hat Bonn seit Anfang 2018 einen Chief Digital Officer, dessen Aufgabe es ist neue Wege zu finden, um den Digitalisierungsprozess voranzutreiben. Der andere Aspekt war die Gründung des "Digitalen Hubs Region Bonn". Hierzu zählt ein starker Fokus Transparenz gegenüber der Bevölkerung herzustellen und ein Bewusstsein gegenüber digitalen Technologien zu schaffen. Dadurch soll das Projekt der Smart City beschleunigt werden. Schon jetzt zählt Bonn zu einem der größten IT-Standorte Deutschlands und beschäftigt mehr als 10.000 Menschen.

Digitalisierung im Alltag

Die Digitalisierung hat jedoch nicht nur die Kreise, Kommunen und Industriezweige erreicht, sondern ist ebenfalls schon seit längerem im Alltag vieler Menschen angekommen. Verantwortlich hierfür ist das Internet selber. Das globale Netz ermöglicht die Kommunikation mit Menschen rund um den Globus und ist zu einem der wichtigsten Handelsplätze geworden. Per Klick ist man in der Lage so gut wie jedes gewünschte Produkt kaufen zu können. Doch ist nicht nur das Geldausgeben einfacher geworden. Immer mehr Menschen verdienen dank des Internets Geld. So setzt sich das Freelancer-Konzept immer weiter durch, bei der Menschen ihre Services online anbieten und Aufträge aus dem Komfort des eigenen Zuhauses erledigen.

Geld online verdienen

Wer sein eigenes Geschäft aufbauen will, findet im Internet eine kostengünstigere Alternative zu traditionellen Geschäftsmethoden. Wenn es kein eigenes Geschäft sein soll, bieten Partnerprogramme hier eine Alternative. Hierbei gehen Webseiten- oder Blogbesitzer Partnerschaften mit Unternehmen aller Art ein und verlinken deren Produkte auf der eigenen Seite durch Banner. Die Bedingungen der Anbieter unterscheiden sich zum Teil stark. So ist es üblich eine Provision zu erhalten, wenn ein Kunde über das Banner zu dem Anbieter gelang, beim Mr Green Affiliate Programm beispielsweise erhält man überdies jedoch lebenslang Provisionen, wenn Kunden beim Spielen Gewinne machen. Andere Anbieter wie Autoscout zahlen bei jedem Klick auf das Banner Bruchteil-Centbeträge.

Digitalisierung in der Zukunft

Eine große Frage die sich stellt ist, wie die Gesellschaft daher in der Zukunft aussehen wird. Das Medium Internet wird noch eine größere Rolle spielen und wahrscheinlich Möglichkeiten offenbaren, die einem heute noch nicht bewusst sind. Eines kann aber gesagt werden - viele traditionelle Arbeiten werden wegfallen und durch Roboter und Künstliche Intelligenz ersetzt werden. Welche Auswirkungen dies auf die Arbeitsrealität von morgen haben wird ist noch ungewiss, doch man kann ermutigend zusammenfassen, dass der technologische Fortschritt die Lebensqualität aller Menschen anheben wird.

Finanzamtsnachwuchs: 170 beenden Studium erfolgreich

Diplomierungsfeier der Hochschule für Finanzen

Im Rahmen der jährlichen Diplomierungsfeier erhielten insgesamt 170 Nachwuchskräfte der rheinland-pfälzischen (153) und der saarländischen Finanzverwaltung (15) sowie des Bundeszentralamtes für Steuern (2) am 28. Juni 2018 ihre Urkunden als Diplom-Finanzwirte. Als Lehrgangsbester schloss Stefan Reis vom Finanzamt Wittlich die Prüfung mit der Traumnote „sehr gut“ ab.
„Die Absolventinnen und Absolventen können stolz auf ihre bestandene Prüfung sein. Das Steuersystem ist komplex und die damit verbundenen Prüfungen sind herausfordernd. Um diese zu meistern, sind Durchhaltevermögen und Fleiß, aber auch Können erforderlich“, erklärte die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen. „Die Absolventinnen und Absolventen gehören nun zu einer Verwaltung, die sich in besonderem Maße neuen gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen anpassen muss. Dafür benötigen wir fortwährend junge Nachwuchskräfte, die neue Ideen und Engagement mitbringen. Denn ihre Arbeit - die Sicherstellung der Steuereinnahmen - sorgt für ein funktionierendes Gemeinwesen und ermöglicht es dem Staat, seine wichtigen Aufgaben zu erfüllen.“.
Hinter den Absolventinnen und Absolventen liegt ein dreijähriges duales Studium mit Praxisphasen im Finanzamt und Studienabschnitten an der Hochschule für Finanzen in Edenkoben/Pfalz. Bereits ab dem ersten Tag erhalten die Beamtenanwärter ein Gehalt in Höhe von rund 1100 Euro.
Die frisch gebackenen Diplom-Finanzwirte haben nach erfolgreichem Abschluss ein breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten, die vom Innendienst im Finanzamt über den Außendienst mit Betriebsprüfung oder Steuerfahndung bis hin zu speziellen Einsatzbereichen, beispielsweise als Dozent an der Landesfinanzschule in Edenkoben, reichen.
Jährlich bietet die Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz rund 300 Ausbildungs- und Studienplätze. Neben 220 Studienplätzen zum Diplom- Finanzwirt (FH) werden für Schülerinnen und Schüler mit Abschluss Sekundarstufe I 75 Ausbildungsplätze zum Finanzwirt angeboten.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jobs.fin-rlp.de. Bewerbungen für das kommende Jahr sollten möglichst nach den Sommerferien online erfolgen.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL