Montag, 19. August 2019

Letztes Update:07:37:52 AM GMT

region-rhein.de

RSS

IHK-Publikation über größte Arbeitgeber:

137 Unternehmen beschäftigen 221.000 Menschen in Rheinland-Pfalz

Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier, 16. August 2019. Von AbbVie bis ZDF: 137 der größten Unternehmen in Rheinland-Pfalz beschäftigen zusammen rund 221.000 Menschen oder 16 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Rheinland-Pfalz – und sind damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das zeigt eine aktuelle Übersicht der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Industrie- und Handelskammern (IHKs), die Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern darstellt.

Die Spannweite reicht von 500 (Röchling Automotive Germany SE & CO KG) bis zu 35.000 Mitarbeitern (BASF SE). „Diese Übersicht zeigt, dass neben den starken kleinen und mittelständischen Betrieben auch die großen Unternehmen prägend für die Struktur und weitere Entwicklung der rheinland-pfälzischen Wirtschaft sind“, so Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Diese nicht einmal 1 Prozent der Betriebe stellen immerhin 16 Prozent der Arbeitsplätze.“ Fabian Göttlich, wirtschaftspolitischer Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft, ergänzt: „Die Unternehmen bieten nicht nur Jobs für ihre eigenen Mitarbeiter, sondern sichern zudem weitere Arbeitsplätze bei Lieferanten und Dienstleistern, die häufig ebenfalls in der Region heimisch sind.“

Unter den größten Arbeitgebern hat die Industrie mit 83 Unternehmen einen bedeutenden Anteil. Hohe Beschäftigtenzahlen gibt es hier vor allem bei den Automobilzulieferern, beim Maschinen- und Fahrzeugbau sowie bei den Herstellern von Chemie-, Kunststoff- und Pharmaprodukten. Im Handel finden sich große Arbeitgeber in den Bereichen Lebensmittelhandel sowie Bau- und Heimwerkerbedarf, im Dienstleistungssektor insbesondere im Gesundheitswesen, bei Kreditinstituten und Finanzdienstleistern.

Die in der Publikation vorgestellten Arbeitgeber stehen exemplarisch für die Vielfalt am wirtschaftlich starken Standort Rheinland-Pfalz. Die jetzt veröffentlichten Daten basieren auf einer Unternehmensumfrage mit freiwilligen Angaben der Betriebe. Berücksichtigt wurden dabei alle IHK-Mitgliedsunternehmen mit Hauptsitz, Zweigniederlassungen sowie großen Betriebsstätten in Rheinland-Pfalz.

Die Publikation ist ab sofort auf www.ihk-rlp.de unter Eingabe der Nummer 4482930 abrufbar.

Schweinebestand in den letzten zehn Jahren um 40 Prozent verkleinert

Der Bestand an Schweinen ist in Rheinland-Pfalz im Mai 2019 auf den niedrigsten bisher registrierten Stand gefallen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden in landwirtschaftlichen Betrieben mit mindestens 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen Insgesamt rund 147.100 Schweine gehalten. Gegenüber dem Bestand vom Mai 2010 waren das fast 40 Prozent weniger.

Rund 51 Prozent der Schweine waren Mastschweine, die am Stichtag bereits ein Lebendgewicht von wenigstens 50 Kilogramm erreicht hatten. Nur ungefähr 7 Prozent des Bestandes entfielen auf Zuchtsauen. 57 Prozent der Schweine wurde in Betrieben mit 1.000 und mehr Tieren gehalten.

Auch der rheinland-pfälzische Rinderbestand ist weiter rückläufig. 2019 umfasste er noch 330.600 Tiere. Damit hat der Rinderbestand aufgrund des Rückgangs der Rinderhaltungen seit 2010 um gut zwölf Prozent abgenommen. Binnen Jahresfrist wurden 2,8 Prozent der Haltungen komplett aufgegeben, wobei überdurchschnittlich häufig die Milcherzeugung eingestellt wurde. Die Zahl der Haltungen mit Milchkühen ging um 5,6 Prozent zurück, der Milchkuhbestand (107.100 Tiere) hat sich um 3,7 Prozent verringert. Insgesamt wurden im Mai 2019 noch 4.733 Rinderhaltungen registriert, davon 1.689 mit Milchkühen (35,7 Prozent).

Die Milchkuhhaltung ist vor allem in den Mittelgebirgslagen in Rheinland-Pfalz eine wichtige Einnahmequelle in der Landwirtschaft. Zusammen werden rund 45,4 Prozent der Milchkühe im Eifelkreis Bitburg-Prüm und im Landkreis Vulkaneifel gehalten. Vom Rinderbestand insgesamt entfallen 34,9 Prozent der Tiere auf die beiden Kreise.

Die Rinderrasse Holstein-Schwarzbunt ist mit rund 44 Prozent die am weitesten verbreitete im Land, gefolgt von den Holstein-Rotbunt (knapp elf Prozent). Beide Rassen wurden vor allem auf die Erzeugung von hohen Milchmengen gezüchtet. Die größte Bedeutung zur Fleischproduktion entfällt mit knapp zehn Prozent auf die Rasse Limousin.

In Deutschland (ohne die Stadtstaaten) werden knapp 25,9 Millionen Schweine und 11,8 Millionen Rinder gehalten. Die Schweinehaltung konzentriert sich auf die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit zusammen etwa 58 Prozent des Gesamtbestands. Der größte Anteil der Rinderhaltung ist in Bayern mit knapp 26 Prozent des bundesdeutschen Bestands verortet. Der rheinland-pfälzische Anteil an den deutschen Beständen beträgt 0,6 Prozent bei den Schweinen und 2,8 Prozent bei den Rindern.

Für die regelmäßigen Erhebungen der Rinderbestände wird das Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HI-Tier) zu den Stichtagen 3. November und 3. Mai ausgewertet. Die Aufbereitung erfolgt nach Betriebsstätten. Eine Betriebsstätte repräsentiert eine eigene HI-Tier-Nummer. Ein landwirtschaftlicher Betrieb kann über mehrere Betriebsstätten verfügen.
Die Zahl der Milchkühe wird je Haltung berechnet. Basis ist die vom Betrieb angegebene Produktionsrichtung (z. B. Milchkuhhaltung oder Ammen/Mutterkuhhaltung). Bei Angabe mehrerer Produktionsrichtungen wird zusätzlich die Rasse der Kühe berücksichtigt.

Die Rinderbestände werden ebenfalls im Rahmen der mehrjährigen Strukturerhebungen aufbereitet, zuletzt bei der Agrarstrukturerhebung 2016. Von der Viehbestandserhebung Rinder unterscheidet sich die Strukturerhebung bei landwirtschaftlichen Betrieben hinsichtlich der Grundgesamtheit (Betriebsdefinition) und des Stichtages.

Bei der Schweineerhebung handelt es sich um eine Stichprobenerhebung. Zur Grundgesamtheit zählen alle landwirtschaftlichen Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen.

Kleinere Veränderungen des Bestandes an Schweinen sind aufgrund stichprobenbedingter Fehler nur bedingt aussagekräftig.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Einzelhandel mit Umsatzplus im ersten Halbjahr 2019

Einzelhandel mit Umsatzplus im ersten Halbjahr 2019

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel setzte im ersten Halbjahr 2019 mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 1,1 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2018. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 1,9 Prozent. Deutschlandweit legten die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 2,3 Prozent zu (nominal: plus 3,0 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Die Umsatzentwicklung war in den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels unterschiedlich. Der umsatzstärkste Bereich ist der „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“. In diesem Handelssegment lagen die preisbereinigten Umsätze im ersten Halbjahr 2019 um 3,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im zweitgrößten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen, lagen die realen Halbjahreserlöse auf dem Niveau des Vorjahres (minus 0,2 Prozent). Die Umsätze im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören, fielen preisbereinigt leicht höher aus als im Vorjahreszeitraum (plus 0,6 Prozent). Der Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren setzte real vier Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik stiegen die Umsätze preisbereinigt um 5,7 Prozent an.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag in der Zeit von Januar bis Juni 2019 mit einem Plus von 0,1 Prozent auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten verringerte sich um 0,4 Prozent; die Zahl der Teilzeitbeschäftigten erhöhte sich leicht um 0,3 Prozent.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.

Die Einzelhandelsmesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab der Veröffentlichung der Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2018 beziehen sich alle Daten der Einzelhandelsstatistik nun auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010).

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Gemeinsame Erklärung des Wirtschaftsrates

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Technologischer Wandel in der Fahrzeugindustrie ist Chance für Unternehmen und Beschäftigte

Die Fahrzeugindustrie in Rheinland-Pfalz befindet sich in einem komplexen Wandel: Die Transformation im Zuge der Digitalisierung geht einher mit den Anforderungen an klimaneutrale Antriebstechnologien. Ministerpräsidentin Malu Dreyer greift diese Herausforderungen in ihrem Wirtschaftsrat auf. Hier beraten Industriegewerkschaften, DGB sowie die Arbeitgeberverbände der Industrie und die Landesvereinigung der Unternehmerverbände (LVU), zudem die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern Rheinland-Pfalz mit der Ministerpräsidentin und mit Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing über geeignete Strategien und Maßnahmen. Die Fahrzeugindustrie soll eine der wichtigsten Industriebranchen in Rheinland-Pfalz bleiben mit attraktiven Arbeitsplätzen für Fachkräfte.

„Es ist ein starkes Zeichen an Unternehmen und Beschäftigte, dass sich die Mitglieder des Wirtschaftsrates auf eine gemeinsame Erklärung zur Zukunft des Fahrzeugstandortes Rheinland-Pfalz verständigen. Wir wollen den technologischen Wandel als Chance nutzen“, würdigte die Ministerpräsidentin das Einvernehmen zu Eckpunkten der technologischen und strategischen Entwicklung der Fahrzeugindustrie. „Klimaschutz, Technologieneutralität und die besondere Bedeutung der Nutzfahrzeugindustrie in Rheinland-Pfalz sind uns wichtig“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Unsere Zulieferindustrie ist auf den Märkten der Welt vertreten. Sie ist innovativ und technologisch auf der Höhe der Zeit. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zu einer modernen, zukunftsorientierten Fahrzeugindustrie.“ Die Mitglieder des Wirtschaftsrates sprechen sich konsequent für eine technologieneutrale Betrachtung der verschiedenen Antriebssysteme besonders im Nutzfahrzeugbereich aus. Die sachliche und neutrale Bewertung verschiedener Antriebstechnologien sei für den Standort Rheinland-Pfalz wichtig, damit die Unternehmen entsprechende Marktchancen nutzen können.

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing verwies auf die Chancen, die sich für die oftmals mittelständisch geprägten Unternehmen der Branche in diesem Transformationsprozess ergeben können. „Gerade unsere Mittelständler sind hoch innovativ, verfügen über ein großes Maß an Flexibilität in den einzelnen Wertschöpfungsbereichen und sind bereits heute auf den Märkten der Welt zu Hause. Das sind hervorragende Voraussetzungen, um bei der Vielzahl neuer Produkte, Verfahren und Prozesse die Nase vorne zu haben“, so der Wirtschaftsminister. Hierbei spiele auch die Kooperation von Unternehmen und dem leistungsfähigen Umfeld von Forschung und Entwicklung in Rheinland-Pfalz eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund habe das Wirtschaftsministerium bereits im vergangenen Jahr die Initiative „We move it“ gestartet und trage darüber hinaus mit dem CVC entscheidend zur Weiterentwicklung der Nutzfahrzeugindustrie in Rheinland-Pfalz bei.

Aus Sicht des Vorsitzenden des DGB Rheinland-Pfalz und Saarland, Dietmar Muscheid, sind alle Akteure gut beraten, technologieneutral zu handeln, denn: „Am heutigen Tag kann noch niemand mit Sicherheit vorhersagen, welche Antriebstechnologien sich im Transformationsprozess der Fahrzeugindustrie durchsetzen werden. Die Unternehmen der Fahrzeugindustrie stellt dies vor die Notwendigkeit, ihre Geschäftsfelder und Prozesse genau zu analysieren und gegebenenfalls anzupassen, um sich am verändernden Markt behaupten zu können. Das wiederum geht mit neuen Anforderungen an die Beschäftigten einher. Sie sind es, die die Transformation der Branche letztendlich umsetzen. In der bedarfsgerechten Qualifizierung der Beschäftigten sehe ich deshalb auch einen Schlüsselfaktor für den wirtschaftlichen Erfolg der rheinland-pfälzischen Fahrzeugindustrie.“

Für die Landesvereinigung der Unternehmerverbände begrüßt Präsident Dr. Gerhard F. Braun die gemeinsame Erklärung des Wirtschaftsrates: „Es ist wichtig, dass alle Beteiligten gemeinsam daran arbeiten, auch künftig die Attraktivität des Standorts Rheinland-Pfalz für die Fahrzeugindustrie und vor allem auch die Nutzfahrzeugindustrie zu erhalten. Die Verständigung auf die technologieneutrale Ausrichtung politischen Handelns ist ein zentraler Baustein für einen klimaneutralen Technologiemix der Antriebstechniken. Alle Akteure sind jetzt gefordert, sich für einen technologieneutralen Rechtsrahmen und für Innovation, Infrastruktur, Kooperationsnetzwerke und qualifizierte Beschäftigte einzusetzen."

Pure Begeisterung - Auch ohne Konfetti-Kanonen

Das Jubiläumsjahr anlässlich des 50. Geburtstags der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg) ist in vollem Gange. „Das neue Erscheinungsbild findet viel Zustimmung“, freut sich das Team um Geschäftsführerin Katharina Schlag „auch wenn das Logo mehr beinhaltet, als man auf den ersten Blick vermutet.“ In dem von Page & Paper entwickelten Logo stehen fünf dunkelgrüne Punkte für die Kernaufgabe der wfg, die zehn hellgrünen für die Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises. Diese setzen sich zu einem Pfeil zusammen der Dynamik und Zukunftsorientierung vermittelt. Mit dem Claim "Wir. Fürs Ganze" wird zum einen mit den Buchstaben der Kurzform von Wirtschaftsförderungsgesellschaft – wfg – gespielt, aber vor allem wird ein hoher Anspruch an die eigene Arbeit zum Ausdruck gebracht: Wir sind Ansprechpartner für alle Unternehmen sowie unsere Partner und betrachten die Region mit vernetztem Blick um eine positive Gesamtentwicklung zu begleiten.

Diesem Auftakt folgten bereits etablierte Veranstaltungen wie „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ und eine weitere Auflage der Zukunftswerkstatt sowie die noch bis zum 19. August laufende Kampagne „50 Jahre- 50 Stimme“, bei der 50 Partner und Wegbeleiter in Text, Bild und Ton gratulieren. Diese Beiträge sind im Blog „wfg aktuell“ auf der Homepage www.wfg-ww.de zu finden.

Weitere erkennbare Aktionen im Jubiläumsjahr sind die Einrichtung eines kleinen Gründernetzwerkes, der Start einer neuen Netzwerkplattform für alte Hasen und junge Hüpfer sowie ein stärkerer Fokus auf die Verbindung  von Sichtbarkeit nach Außen und Vernetzung nach Innen.

Aber auch hinter den Kulissen passieren weitere spannende Dinge: so hat die wfg, die bereits 2014 von der Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ als Kommune des Jahres ausgezeichnet wurde, erneut eine Nominierung durch das Wirtschaftsministerium erhalten. Die Unterlagen wurden aktualisiert und eingereicht - jetzt heißt es Daumen drücken und abwarten. Am 19. Oktober 2019 werden in Würzburg beim Bundesball die Preise vergeben. "Das wäre ein weiteres wundervolles Geburtstagsgeschenk, nicht nur für das Team und mich, sondern auch für unsere Partner, die uns tatkräftig unterstützen, für die politischen Entscheidungsträger, die unsere Arbeit ermöglichen und es wäre ein weiteres gutes Argument für den Wirtschaftsstandort Westerwaldkreis", sieht Katharina Schlag der Preisverleihung gespannt entgegen.  Gute Argumente bietet auch ein weiteres Jubiläumsprojekt, das unter Überschrift  „50 gute Gründe“ zum Jahresende veröffentlicht werden soll. „Wir wollen den Unternehmen objektive Gründe und  Argumente an die Hand geben, um potentielle Fachkräfte besser zu einem Umzug in den Westerwaldkreis motivieren zu können“, erklärt die Geschäftsführerin.

Für das kommende Jahr habe sich das Team bereits einiges vorgenommen verrät Sie weiter. So soll es nach fünf Jahren wieder einen eigenen Aktionstag „Hände hoch fürs Handwerk“ geben, an dem handwerkliche und gewerbliche-technische Ausbildungsberufe im Fokus stehen.   „Wir mögen solche Projekte ebenso wie unser abwechslungsreiches Tagesgeschäft – auch ohne Konfetti-Kanonen, da es uns mit immer neuen Themen und wichtigen Aufgaben in Berührung bringt“, ist sich das wfg-Team einig.  „Dem Wirtschaftsstandort geht es ziemlich gut, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, sondern müssen jetzt die Weichen stellen, damit der Westerwaldkreis weiterhin attraktiver Arbeits- und Lebensraum bleibt.“

Anstehende Termine

16.08.2019 Mit vollem Mund spricht man nicht? – Netzwerk-Lunch
23./24.08.2019 SPACK! Festival  mit Hände hoch fürs Handwerk
30.08.2019 Kleines Gründernetzwerk
06.09.2019 Jahresempfang der Westerwälder Wirtschaft (Anmeldung möglich)
26.09.2019 Start-up-Talk: Meine Hausbank und ich
15.10.2019 Abschlussrunde der Zukunftswerkstatt
16.10.2019 Unternehmerfrühstück Energie und Ressourceneffizienz (Anmeldung möglich)
19.10.2019 Preisverleihung Großer Preis des Mittelstandes
30.10.2019 Forum Wirtschaftsethik – Zukunft braucht Werte (Anmeldung möglich)
28.11.2019 Start-up-Talk: Mein Finanzamt und ich

01.04.2020 ABIn die Zukunft – Duales Studium und mehr
12.05.2020 Jahresempfang der Westerwälder Wirtschaft

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL