Dienstag, 25. Juni 2019

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Soziale Wohnraumförderung an aktuelle Marktlage angepasst

Verbesserungen der Förderkonditionen und Zinssenkungen

Mainz, 15. Mai 2019. Um die Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen im angespannten Immobilienmarkt zu unterstützen, traten zum 1. Mai 2019 Anpassungen der Programme zur sozialen Wohnraumförderung des Landes in Kraft. Zusätzlich senkt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), die die Förderprogramme umsetzt, ab sofort die Zinsen im Wohneigentumsprogramm.

Zinssenkungen bei Wohneigentumsdarlehen

Die Zinssenkungen erfolgen bei den Darlehenstypen Wohneigentum und Modernisierung von Wohneigentum: Bei einer Zinsfestschreibung von 10 beziehungsweise 15 Jahren fällt der Zinssatz um je 0,25 Prozent auf 0,65 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent. Bei noch längerfristigen Darlehen werden die Zinssätze um jeweils 0,15 Prozent verringert: Bei einer Zinsfestschreibung von 20 Jahren fallen nun Zinsen in Höhe von 1,25 Prozent, bei Festschreibungen bis zur Volltilgung in Höhe von 1,35 Prozent an.

Tilgungszuschüsse im Wohneigentumsbereich angehoben

Zudem werden bei den Darlehen für den Kauf, Bau oder die Modernisierung selbst genutzter Wohnimmobilien die Tilgungszuschüsse zugunsten Bezieher niedriger Einkommen angehoben: Wessen Einkommen nicht mehr als zehn Prozent über den im Landeswohnraumgesetz festgeschriebenen Einkommensgrenzen liegt, profitiert jetzt beim ISB-Darlehen Wohneigentum von Tilgungszuschüssen in Höhe von 7,5 Prozent des Gesamtdarlehens, beim ISB-Darlehen Modernisierung sogar von Tilgungszuschüssen in Höhe von 15 Prozent des Gesamtdarlehens. Auch alle anderen Förderberechtigten, die mittels eines ISB-Darlehens selbst genutztes Wohneigentum modernisieren, erhalten ab sofort Tilgungszuschüsse in Höhe von 5,0 Prozent.

Höhere Grunddarlehen bei Mietwohnungsdarlehen

Um den sozialen Mietwohnungsbau weiter anzukurbeln, werden die möglichen Grunddarlehen in allen Programmbestandteilen erhöht. Die Zusatzdarlehen für den Einbau von Aufzügen steigen auf bis zu 50.000 Euro pro Aufzug. Zudem werden Bauherren, die mit der ISB eine 25-jährige Belegungs- und Mietpreisbindung vereinbaren, mit höheren Tilgungszuschüssen belohnt.

„Dass wir im Jahr 2018 mit knapp 236 Millionen Euro zur Schaffung und Modernisierung von über 3.000 neuen Wohneinheiten beitragen konnten, belegt die Attraktivität der Landeswohnraumprogramme“, erläuterte ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer. „Nun freuen wir uns, die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer angesichts aktueller Entwicklungen wie steigender Baukosten und gesunkener Refinanzierungskosten zu noch besseren Konditionen unterstützen zu können.“

Mittelrheintaler – Das Buch für 2019 bringt große Rabatte

Quelle: Pixabay

Jedes Jahr erscheint das Gutscheinheft Mittelrheintaler, das sowohl Besuchern als auch Einheimischen zahlreiche Rabatte verschafft. Die Coupons regen dazu an, neue Restaurants und Aktivitäten auszuprobieren und bietet diese zu ermäßigten Preisen an. So dient das Büchlein gleichzeitig als Reise- und Lokalführer der Region und als Gutscheinheft für unternehmungslustige Sparfüchse. Bei uns gibt es alle Details zum diesjährigen Mittelrheintaler!

Win-Win-Situation für Unternehmer und Kunden

Wer sich im diesjährigen Mittelrheintaler finden kann, darf sich freuen, denn für die Unternehmen heißt dies nicht nur, dass sie unter die besten Empfehlungen der Kenner gehören, sondern auch, dass sie das Interesse zahlreicher neuer Kunden erwecken können. Und genau aus diesem Grund geben die Teilnehmer des Gutscheinbuchs auch gerne einmal größeren Nachlass und erlauben es damit Besuchern, eine günstige Kostprobe zu erhalten. Dasselbe Prinzip lässt sich bei großen, internationalen Unternehmen besonders im Online-Bereich erkennen, die ihre Produkte erst einmal testen lassen möchten. Der Streaming-Gigant netflix.com/de verschenkt einen kostenlosen Monat an Neukunden, um sie von ihrem Produkt zu überzeugen. Mit einem passenden Gutscheincode können Neukunden sowie Stammkunden bei dem eCommerce-Hit zalando.de mächtig einsparen – diese werden meist per E-Mail verschickt, um ein Gefühl von Exklusivität zu vermitteln. Selbst im Bereich des Gamings wird ordentlich eingespart, eine Strategie die für Kunden und Unternehmer Vorteile bringt. So kann man auf Websites wie bonus.com.de die besten Online-Casinos des Landes finden und vergleichen, wie groß der Neukundenbonus ist. Auch die Anzahl der Freispiele und die Qualität der Games wird hier aufgelistet. Das Konzept des Angebots zum Kundengewinn ist also kein neues.

Quelle: Pexels

Das Gutscheinbuch 2019

Die Bewohner des Mittelrheins lieben es, handfeste Gutscheine in den Händen zu halten. Genau deswegen hat man sich auch heuer gegen eine digitale Version entschieden. Um die Bestellung des Buchs zu erleichtern, kann diese jedoch online erfolgen. Das Gutscheinheft, das gleichzeitig als Reiseführer dient kostet 19,95 €, die Investition rentiert sich jedoch, denn im Inneren befinden sich Gutscheine im Wert von bis zu 700€. Die 50 unterschiedlichen Gutscheine gelten für zahlreiche Restaurants, Weingüter, Freizeitaktivitäten und vieles mehr. Wer hätte zum Beispiel schon einmal daran gedacht, auf der Burg Rheinfels Bogenschießen zu lernen. Der einstündige Kurs ist mit dem Gutscheinheft stark vergünstigt. Auch eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn Loreley-Bob bringt Spaß und Action in jeden warmen Frühlingstag. Für Entspannung sorgen besonders günstige Angebote in den Römerthermen Bad Breisig- Eine Rhein-Schifffahrt mit dem Köln-Düsseldorfer bietet einen ganz neuen Ausblick auf die wundervolle Natur des Rheingebiets. Auf der Website des Gutscheinhefts mittelrheintaler.de sind einige der Teilnehmer aufgelistet, sodass bereits ein guter Vorgeschmack auf die Angebote bereitgestellt wird. Wer sich jedoch so richtig hineinschmökern möchte, kann das Gutscheinheft beim Werkstoff Verlag sowie online ersteigern. Wer dieses Jahr die abwechslungsreichen Unterhaltungsmöglichkeiten des Mittelrheins nutzen möchte, kann hier jede Menge sparen und viele neue Ideen aufschnappen!

Das Gutscheinheft Mittelrheintaler hat zahlreiche Angebote für die Region und ist bei einem Preis von 19,95 € besonders erschwinglich. Die Gutscheine haben einen Gesamtwert von 700 € und können in zahlreichen Geschäften der Gastronomie, der Unterhaltungsbranche und dem Einzelhandel eingelöst werden. Bis Jahresende können die Scheine jederzeit eingesetzt werden – los geht’s!

Auftragseingänge der Industrie im März 2019 gesunken

Im März 2019 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 2,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Aus dem In- und Ausland gingen weniger Bestellungen ein als im Februar (minus 3,1 bzw. minus 2,5 Prozent).

In zwei der drei industriellen Hauptgruppen war das Ordervolumen rückläufig. Die Investitionsgüterindustrie verzeichnete kräftige Einbußen gegenüber dem Vormonat (minus 7,1 Prozent). Die bereinigten Auftragseingänge der Vorleistungsgüterhersteller nahmen um 1,1 Prozent ab. Einen deutlichen Anstieg der Bestellungen gab es hingegen in der Konsumgüterindustrie (plus 14,7 Prozent).

In den drei größten Branchen der rheinland-pfälzischen Industrie lagen die bereinigten Auftragseingänge unter dem Niveau des Vormonats. In der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die gemessen am Umsatz die größte Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist, fiel die Nachfrage mit minus 0,3 Prozent nur etwas geringer aus als im Monat zuvor. Deutliche Rückgänge gab es in den beiden großen Bereichen der Investitionsgüterindustrie, im Maschinenbau sowie in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Im Maschinenbau, der die drittgrößte Industriebranche ist, schrumpfte das Ordervolumen im März um zwölf Prozent. Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die die zweitgrößte Industriebranche bilden, gingen 7,8 Prozent weniger Bestellungen ein als im Februar.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Nachfrage nach Industrieprodukten deutlich zurück. Im März 2019 lagen die bereinigten Auftragseingänge um 14,4 Prozent unter dem Niveau von März 2018. Vor allem das Auslandsgeschäft lief schlechter als ein Jahr zuvor, aber auch im Inland gab es Einbußen. Die Rückgänge erstreckten sich über alle drei Hauptgruppen. Auch in allen drei großen Industriebranchen fielen die Bestellungen geringer aus als im Vorjahresmonat.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

IHK-Imagekampagne „Heimat shoppen“ 2019 erstmals in ganz Rheinland-Pfalz

Einzelhandel stärken, Innenstädte beleben

3. Mai 2019. Eine lebendige Innenstadt ist ein Stück Lebensqualität – das wird vielen Menschen erst bewusst, wenn es im Stadtzentrum bereits bedrückend ruhig wird. Welche zentrale Aufgabe lokale Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister für unsere Städte, Gemeinden und Regionen haben, zeigt die IHK-Initiative „Heimat shoppen“. 2019 beteiligen sich erstmals über 50 Städte und Gemeinden aus allen vier IHK-Bezirken in Rheinland-Pfalz an der Aktion.

Im Zentrum der Initiative steht das Aktionswochenende am 13. und 14. September 2019 mit einer Fülle von Events, die von den Händlern und Werbegemeinschaften vor Ort – oft auch mit Unterstützung der Kommunen – gestaltet und umgesetzt werden. Das Ziel ist es, die Innenstädte und den Handel zu bewerben. „Lebendige Innenstädte erhöhen die Lebens- und die Aufenthaltsqualität einer ganzen Region“, so Tanja Gille, Handelsreferentin bei der IHK Koblenz. Einzelne Aktionen finden vor Ort auch noch über diesen Zeitraum hinaus statt.

Dabei treten die teilnehmenden Händler, Gastronomen oder Dienstleister unter der Dachmarke „Heimat shoppen“ auf und zeigen, welche wichtige Rolle sie in einer Stadtgemeinschaft spielen. Denn der stationäre Einzelhandel ist nicht nur „Versorger, sondern auch einer der größten Arbeitgeber. Die lokalen Betriebe bieten jungen Menschen mit der Ausbildung eine Perspektive direkt vor Ort, stärken ihre Gemeinde durch die Gewerbesteuer und prägen das Stadtbild. Zugleich dient der Handel als Plattform und Treffpunkt für die Menschen einer Kommune: „Heimat shoppen“ bedeutet Einkaufen bei Nachbarn und Freunden und fördert soziale Kontakte.

„Heimat shoppen ist für uns Händler vor Ort ein guter Anlass, auf unsere Stärken aufmerksam zu machen. Wir verführen und versorgen, wir sind Entertainer und nehmen eine wichtige Rolle im sozialen Miteinander ein. Darauf sind wir stolz“, betonen Hildegard und Margret Kaefer, Geschäftsführerinnen von Kaefer Porzellan in Sohren.

Vom Rhein bis zur Mosel und von Altenkirchen im Norden bis nach Kandel im Süden beteiligen sich in Rheinland-Pfalz dieses Jahr über 50 Städte und Gemeinden an „Heimat shoppen“ mit zahlreichen kreativen Aktionen wie Modenschauen, Stadtrallyes, Tombolas, Gutscheinaktionen oder kulinarischen Angeboten. So rücken sie die Besonderheiten der jeweiligen Kommune in den Mittelpunkt. Welche Städte genau vertreten sind, zeigt die Homepage www.heimat-shoppen.de.

Die IHKs unterstützen die Kampagne bei der Pressearbeit, Ideenfindung sowie mit Werbematerialien wie beispielsweise Einkaufstaschen, Postkarten und Plakaten. 2019 nehmen bundesweit über 300 Städte und Gemeinden teil – „Heimat shoppen“ ist damit die größte Imagekampagne für den Einzelhandel in Deutschland.

Weitere Informationen zur Initiative „Heimat shoppen“ erhalten Sie bei den IHKs in Rheinland-Pfalz.

  • IHK Koblenz, Tanja Gille, Tel. 0261 106-291, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  • IHK Pfalz in Ludwigshafen, Malin Handrick, Tel. 0621 5904-1520, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  • IHK Rhein-Hessen in Mainz, Andrea Wensch, Tel. 06241 9117-50, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  • IHK Trier, Stephanie Illg-Kollmann, Tel. 0651 9777-930, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Inflationsrate liegt im April bei plus 1,9 Prozent

Die Teuerungsrate ist in Rheinland-Pfalz im April 2019 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im März hatte die Inflationsrate plus 1,2 Prozent betragen.

Die Energiepreise waren im April 2019 um 4,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte verteuerten sich (plus 7,1 Prozent). So stiegen die Preise für Heizöl um 13,1 Prozent und die Kraftstoffpreise um 6,4 Prozent. Die Preise für Fernwärme legten um 5,5 Prozent zu. Es folgten die Strompreise mit einem Plus von 3,3 Prozent. Die Preise für Gas blieben gleich.

Die Nahrungsmittelpreise blieben im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu unverändert (plus 0,1 Prozent). Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings beim Kauf von Gemüse (plus 6,1 Prozent). Dies ist in erster Linie auf die starke Preiserhöhung bei Kartoffeln um rund 28 Prozent zurückzuführen. Auch Brot- und Getreideerzeugnisse wurden merklich teurer (plus 2,2 Prozent). Preissenkungen gab es dagegen bei Obst sowie Molkereiprodukten und Eiern (minus 6,8 bzw. minus 3,1 Prozent). Zum Beispiel verbilligten sich Äpfel um 21,5 Prozent.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im April 2019 bei plus 1,9 Prozent nach plus 1,0 Prozent im März.

In zehn der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Den stärksten Anstieg gab es in der Hauptgruppe „Verkehr“ (plus 3,6 Prozent), was insbesondere auf die im Vorjahresvergleich deutlich gestiegenen Preise für Kraftstoffe zurückzuführen ist (plus 6,4 Prozent). Hierfür dürfte in erster Linie ein Kalendereffekt durch die Lage der Osterfeiertage (2019: Mitte April; 2018: Ende März/Anfang April) verantwortlich sein. Ebenfalls spürbare Preissteigerungen waren bei „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ zu beobachten (plus 3,1 Prozent). Insbesondere für Pauschalreisen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher mehr bezahlen (plus 11,2 Prozent). Auch hier dürfte der genannte Kalendereffekt zum Tragen gekommen sein. Preisrückgänge waren in zwei Hauptgruppen zu verzeichnen (Post und Telekommunikation: minus 0,6 Prozent; Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke: minus 0,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber März 2019
Gegenüber dem Vormonat nahm der Verbraucherpreisindex im April 2019 um 1,0 Prozent zu. Die stärkste Preissteigerung gab es bei Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 3,4 Prozent). Der wesentliche Grund dafür sind deutlich höhere Preise bei Pauschalreisen (plus 15,9 Prozent). Dieser Anstieg kann allerdings nicht als reine Preisentwicklung interpretiert werden, sondern ist zum Teil auf saisonale Änderungen der angebotenen Reisearten und -ziele zurückzuführen. In der Hauptgruppe „Verkehr“ stiegen die Preise um 2,4 Prozent (darunter Kraftstoffe plus 7,2 Prozent). Im Bereich „Post und Telekommunikation“ blieben die Preise fast unverändert (minus 0,1 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat April 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 7. Mai 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

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