Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Ab Montag, 18.11.2019 bis voraussichtlich Dienstag, 10.12.2019 werden Bauarbeiten unter Vollsperrung

Die Umsätze im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe lagen von Januar bis September 2019 über dem Vorjahresniveau. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems fielen die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 0,4 Prozent höher aus als in den ersten drei Quartalen 2018. Nominal bzw. in jeweiligen Preisen steigerte die Branche die Erlöse um 2,7 Prozent. Deutschlandweit gingen die Gastgewerbeumsätze preisbereinigt um 0,7 Prozent zurück; in jeweiligen Preisen legten sie um 1,8 Prozent zu.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, lagen die Erlöse in den ersten drei Quartalen 2019 real nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (minus 0,1 Prozent). Während in der speisengeprägten Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, preisbereinigt ein Rückgang der Erlöse von 0,7 Prozent zu verzeichnen war, stiegen die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen leicht an (plus ein Prozent). Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das knapp ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse um ein Prozent höher aus als von Januar bis September 2018.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe war in den ersten neun Monaten 2019 um 0,2 Prozent geringer als ein Jahr zuvor. Dabei verringerte sich die Zahl der Vollzeitkräfte um ein Prozent, während die Zahl der Teilzeitkräfte um leicht 0,3 Prozent anstieg.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 280 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.
Die Gastgewerbemesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem Berichtsmonat März 2018 beziehen sich alle Daten der Gastgewerbestatistik auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010).

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Rund 64.400 Hektar bestockte Rebfläche in Rheinland-Pfalz

Rund 64.400 Hektar bestockte Rebfläche in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz verfügt aktuell – nach einer vorläufigen Auswertung der Weinbaukartei – über eine bestockte Rebfläche zur Keltertraubenproduktion von 64.423 Hektar. Die Anbaufläche nahm nach Angaben des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 153 Hektar zu (plus 0,2 Prozent). Die Keltertraubenfläche für Weißweine beträgt 46.347 Hektar (plus 0,7 Prozent) und die mit roten Rebsorten bestockte Fläche 18.076 Hektar (minus 0,9 Prozent). Damit setzte sich der Trend, dass die Winzerinnen und Winzer wieder auf weiße Rebsorten setzen, weiter fort.

Rebsorten

Die weiterhin mit Abstand bedeutendste Rebsorte in Rheinland-Pfalz ist der Riesling mit 17.751 Hektar (38,3 Prozent der Weißweinrebsorten; 27,6 Prozent der gesamten bestockten Rebfläche). Das stellt einen neuen Höchststand dar. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Fläche um 117 Hektar zu. An Fläche im Weißweinsegment verloren vor allen Müller-Thurgau, (7.315 Hektar; minus 224 Hektar), Silvaner (2.856 Hektar, minus 97 Hektar), und Kerner (1.768 Hektar; minus 92 Hektar). Mit 13,8 Prozent haben mit Sauvignon blanc bepflanzte Rebflächen von 2018 auf 2019 anteilig am stärksten zugelegt (plus 142 Hektar). Er wächst jetzt auf 1.174 Hektar. Beim Ruländer (Grauburgunder) ist mit 264 Hektar die größte absolute Zunahme der Rebfläche auf 4.329 Hektar im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die weißen Burgundersorten wachsen inzwischen auf 9.734 Hektar oder 15,1 Prozent der bestockten Rebflächen. Die Flächenzuwächse beim Weißburgunder und Chardonnay betrugen 146 bzw. 77 Hektar. Weißburgunder wächst jetzt auf 3.504 Hektar und Chardonnay auf 1.752 Hektar. Zur weißen Burgunderfamilie gehört noch der Auxerrois (149 Hektar).

Im roten Segment wiesen nur wenige Sorten einen Flächenzuwachs auf. Mit einem Plus von 31 auf 582 Hektar war beim Merlot die größte Zunahme zu verzeichnen. Spätburgunder (4.255 Hektar) gewann sieben Hektar hinzu. Bezogen auf die Fläche verloren insbesondere Portugieser (minus 118 Hektar), Dornfelder (minus 73 Hektar) und Regent (minus 26 Hektar). Damit setzen sich die Tendenzen aus den Vorjahren fort. Dornfelder kommt noch auf ein Anbauareal von 6.937 Hektar. Die Anbauareale von Portugieser und Regent betragen 2.440 bzw. 1.316 Hektar.

Anbaugebiete

Die sechs Weinanbaugebiete des Landes weisen unterschiedliche Größen und Rebsortenspiegel auf. Die bestockte Rebfläche Rheinhessens, dem größte Anbaugebiet Deutschlands, nahm um 96 Hektar auf 26.854 Hektar zu. Die wichtigsten Rebsorten sind dort Riesling (4.854 Hektar) und Müller-Thurgau (4.085 Hektar) vor Dornfelder mit 3.344 Hektar. Die Pfalz (23.683 Hektar) konnte mit einem Rebflächenzuwachs von 129 Hektar die Anbauflächenreduzierung des Vorjahres überkompensieren. In der Pfalz liegt mit 5.894 Hektar die größte Rieslingfläche, gefolgt von Dornfelder (2.869 Hektar), Ruländer (1.830 Hektar) und Müller-Thurgau (1.808 Hektar) sowie dem Spätburgunder (1.690 Hektar). Im rheinland-pfälzischen Teil des Anbaugebiets Mosel dominiert der Riesling (5.405 Hektar). Er wächst auf rund 63 Prozent der bestockten Rebfläche von 8.588 Hektar (minus 85 Hektar). Das Weinanbaugebiet Nahe gehört mit 4.239 Hektar zu den mittelgroßen Anbaugebieten. Die führenden Rebsorten sind Riesling (1.227 Hektar), Müller-Thurgau (507 Hektar) und Dornfelder (413 Hektar). Die Weinbauregion Ahr ist bekannt für ihre Rotweine. Auf gut 82 Prozent der Anbaufläche von 562 Hektar wachsen rote Rebsorten. Angeführt wird das Sortiment vom Spätburgunder (367 Hektar). Am Mittelrhein (448 Hektar) dominiert, wie an der Mosel, der Riesling den Anbau. Sein Anteil beläuft sich dort auf 66 Prozent.

Mit dem Inkrafttreten des neuen EU-Genehmigungssystems für Rebpflanzungen zum 1. Januar 2016 ist ein kommerzieller Weinanbau im gesamten Bundesgebiet zulässig. Die Anlage von Rebflächen zur Weinerzeugung ist somit in Deutschland nicht mehr auf die 13 Weinanbaugebiete begrenzt. Der Umfang der Rebflächen, die dem sogenannten ‚Deutschweingebiet‘ angehören, beträgt derzeit in Rheinland-Pfalz rund 49 Hektar (plus 14 Hektar). Dabei handelt es sich um Rebflächen außerhalb der im Weinrecht festgelegten Weinanbaugebiete (Gebiete mit geschützter Ursprungsbezeichnung und Gebiete mit geschützter geographischer Angabe). Die deutschen bezeichnungsrechtlichen Vorschriften sind im Weingesetz, in der Weinverordnung und den jeweiligen Landesverordnungen der Weinbau treibenden Bundesländer geregelt.

Die Angaben basieren auf einer vorläufigen sekundärstatistischen Auswertung der EU-Weinbaukartei, die von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz geführt wird. Der Rebsortenspiegel beinhaltet eine Aufstellung der angepflanzten Rebsorten einer Region, z. B. eines Bundeslandes. Hierbei wird die Rebfläche der einzelnen Sorten im Allgemeinen in Hektar (1 Hektar = 10.000 m²) angegeben. Da es sich noch um vorläufige Daten handelt, stehen Ergebnisse für Gemeinden noch nicht zur Verfügung.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Auftragseingänge der Industrie im September 2019 gesunken

Die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie ist im September 2019 gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 4,7 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Der Grund dafür ist ein Rückgang der Bestellungen aus dem Ausland (minus acht Prozent). Das Ordervolumen aus dem Inland erhöhte sich leicht um 0,8 Prozent.

Die bereinigten Auftragseingänge waren in zwei der drei industriellen Hauptgruppen rückläufig. In der Konsumgüterindustrie fielen die Bestellungen im September um 13 Prozent geringer aus als im August. Aber auch die Nachfrage nach Investitionsgütern sank mit zweistelliger Rate (minus 10,5 Prozent). In der Vorleistungsgüterindustrie erhöhte sich das Ordervolumen hingegen um 2,3 Prozent.

Der Nachfragerückgang in der Investitionsgüterindustrie wird verursacht durch Einbußen in den beiden umsatzstärksten Branchen dieses Bereichs. Ein Minus von 17,4 Prozent verzeichneten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die zur Investitionsgüterindustrie gehören und die zweitgrößte Industriebranche im Land bilden. Auch im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, die ebenfalls zur Investitionsgüterindustrie zählt, sank das Ordervolumen (minus 5,3 Prozent). In der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die umsatzstärkste Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist, nahm das Ordervolumen hingegen um drei Prozent zu.

Die bereinigten Auftragseingänge lagen auch deutlich unter dem Niveau des September 2018 (minus 19,4 Prozent). Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft lief schlechter als ein Jahr zuvor (minus 5,7 bzw. minus 26,8 Prozent). In zwei der drei Hauptgruppen waren die Bestellungen rückläufig; lediglich in der Vorleistungsgüterindustrie gab es einen leichten Zuwachs. In zwei der drei umsatzstärksten Industriebranchen sank die Nachfrage. Nur in der Chemieindustrie war das Ordervolumen im September höher als im Vorjahresmonat.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

ISB senkt Zinsen der Wohneigentumsdarlehen

Kauf oder Bau von Wohnimmobilien noch günstiger finanzieren

Mainz, 31. Oktober 2019. Vor dem Hintergrund des weiterhin sehr niedrigen Zinsniveaus senkt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ab 1. November 2019 die Zinsen im Wohneigentumsprogramm: Bei einer Laufzeit von 10 Jahren verringern sich die Zinsen von bisher 0,65 auf 0,25 Prozent, bei einer 15-jährigen Laufzeit von bisher 1,0 auf 0,6 Prozent, bei einer Laufzeit von 20 Jahren von 1,25 auf 0,85 Prozent sowie bei Darlehen mit Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung von bisher 1,35 auf 1,15 Prozent. Unverändert bleibt, dass die Darlehen einkommensabhängig gewährt werden und dank Tilgungszuschüssen, die je nach der Höhe des Haushaltseinkommens 5,0 oder sogar 7,5 Prozent betragen können, nicht komplett zurückgezahlt werden müssen. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf wohnraumfoerderung-isb.de und unter der Telefonnummer 06131 6172-1991.

Saskia Ruschig ist die Beste

Mitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz als Beste des Bachelorstudiengangs ausgezeichnet

„Herzlichen Glückwunsch, es darf gefeiert werden“: Unter diesem Motto stand der Festakt zur Verabschiedung der rund 100 Absolventinnen und Absolventen, die an der Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Bad Hersfeld den Bachelorstudiengang abgeschlossen haben.

Saskia Ruschig, Mitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Absolventin des Studiengangs Sozialversicherung, Schwerpunkt Unfallversicherung, hatte an diesem Abend besonderen Grund zum Feiern: Sie wurde als Jahrgangsbeste ausgezeichnet.

Erfreut und beeindruckt von ihren hervorragenden Leistungen zeigten sich auch
Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, und Benjamin Heyers, Leiter der Zentralabteilung, als sie Saskia Ruschig zu ihrem Erfolg gratulierten und ihr einen Blumenstrauß überreichten. Die prachtvoll geschmückte Schilde-Halle bot den zahlreichen Gästen und Begleitpersonen einen ganz besonderen Rahmen für die Feierlichkeiten und Übergabe der Urkunden und Zeugnisse.

Saskia Ruschig, die nun den akademischen Grad des Bachelor of Arts tragen darf, ist nun bei der Unfallkasse als Schwerfall-Sachbearbeiterin für Berufskrankheiten in der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung tätig.

Foto: Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Saskia Ruschig mit ihrem Verlobten Jonas Paulzen und Benjamin Heyers, Leiter Zentralabteilung der Unfallkasse.

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