Sonntag, 24. März 2019

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Einzelhandelsumsatz steigt 2018 nur nominal

Der rheinland-pfĂ€lzische Einzelhandel setzte im Jahr 2018 so viel um wie im Vorjahr. Nach vorlĂ€ufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die UmsĂ€tze real, also um PreisverĂ€nderungen bereinigt, gegenĂŒber 2017 unverĂ€ndert. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 1,8 Prozent an. Deutschlandweit legten die EinzelhandelsumsĂ€tze preisbereinigt um 1,2 Prozent zu (nominal: plus 2,9 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Die Umsatzentwicklung verlief in den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels uneinheitlich. Im umsatzstĂ€rksten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen HaushaltsgerĂ€ten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ verringerten sich die Erlöse real um 0,4 Prozent. Der zweitstĂ€rkste Bereich ist der „Einzelhandel mit sonstigen GĂŒtern“, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zĂ€hlen. In diesem Handelssegment lagen die preisbereinigten UmsĂ€tze im Jahr 2018 um 0,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Dagegen stiegen die UmsĂ€tze im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem SupermĂ€rkte, SB-WarenhĂ€user und VerbrauchermĂ€rkte gehören, um 0,9 Prozent. Der Handel mit Verlagsprodukten, SportausrĂŒstungen und Spielwaren setzte 2018 real 4,4 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Handel mit GerĂ€ten der Informations- und Kommunikationstechnik waren die UmsĂ€tze preisbereinigt um 0,6 Prozent höher als im Jahr 2017.

BeschÀftigung

Die Zahl der BeschĂ€ftigten im Einzelhandel lag 2018 um 0,7 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vorjahres. WĂ€hrend die Zahl der TeilzeitkrĂ€fte um 1,5 Prozent zunahm, ging die Zahl der VollzeitbeschĂ€ftigten um 0,4 Prozent zurĂŒck.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewĂ€hlten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben fĂŒr Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.
Die Einzelhandelsmesszahlen werden in fĂŒnfjĂ€hrigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab der Veröffentlichung der Ergebnisse fĂŒr den Berichtsmonat Januar 2018 beziehen sich alle Daten der Einzelhandelsstatistik auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010). Zur Berechnung der preisbereinigten (realen) Messzahlen musste auf Einzelhandelspreisindizes in der Gewichtung des Jahres 2010 zurĂŒckgegriffen werden, da die Umstellung des Einzelhandelspreisindexes auf das Basisjahr 2015 erst zum Jahreswechsel 2018/2019 erfolgen kann. Voraussichtlich im FrĂŒhjahr 2019 werden daher Revisionen bei den realen Messzahlen der Einzelhandelsstatistik notwendig werden.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

FachkrĂ€fteportal entwickelt sich positiv – HwK Koblenz als neuer Partner an Bord

Gesucht? Gefunden! TOP-Jobs vor der HaustĂŒr – unter dieser Überschrift entwickelt sich das Portal „FachkrĂ€fte regional“ seit 2016 konstant positiv. Der bereits 2013 ins Leben gerufene gleichnamige Arbeitskreis zeigt sich zufrieden mit der wachsenden Resonanz der Unternehmen, die mit inzwischen ĂŒber 200 Stellenangeboten und 150 Unternehmensprofilen zeigen, welche beruflichen Perspektiven die Region zu bieten hat.

Die Initiatoren des Arbeitskreises, die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Rhein-Lahn und Westerwaldkreis sowie die Agentur fĂŒr Arbeit Montabaur, verfolgten von Beginn an das Ziel, die Unternehmen bei den Herausforderungen der Mitarbeiterfindung und –bindung aktiv zu unterstĂŒtzen. Das erste große Projekt war die Internetplattform www.fachkraefte-regional.de , die eine kostenfreie Möglichkeit ist, Angebot und Nachfrage in der Region gezielt zusammenzufĂŒhren. Die Unternehmen können konkrete Stellenangebote einstellen oder sich als TOP-Arbeitsgeber prĂ€sentieren.

Dabei hatten die drei direkt starke Partner, nÀmlich die beiden Landkreise Rhein-Lahn und Westerwaldkreis, die Kreishandwerkerschaften Rhein-Lahn und Rhein-Westerwald  die IHK-GeschÀftsstelle Montabaur sowie den Handelsverband Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz, an ihrer Seite.

Seit Januar 2019 zĂ€hlt auch die Handwerkskammer Koblenz zu den Partnern der regionalen Initiative. „Bei diesem wichtigen Thema, geht es nicht um ZustĂ€ndigkeiten oder RevierkĂ€mpfe, sondern um pragmatische Lösungsideen und unbĂŒrokratische Hilfestellung. Uns ist allen daran gelegen, die Unternehmen zu unterstĂŒtzen und den FachkrĂ€ften sowie Auszubildenden die Chancen vor der HaustĂŒr zu zeigen. Vielen ist nicht bewusst, dass Top-Arbeitgeber auch ohne weite Pendelstrecken erreichbar sind und das möchten wir mit vereinten KrĂ€ften Ă€ndern“,  ist sich die Runde einig.

Neben dem kontinuierlichen Ausbau des Online-Portals plant der Arbeitskreis „FachkrĂ€fte regional“ eine Veranstaltung im Herbst rund um die Themen Recruiting und Ausbildung. FĂŒr RĂŒckfragen stehen Katharina Schlag, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der wfg Westerwaldkreis, unter 02602 124-405 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sowie die Mitglieder des Arbeitskreises gerne zur VerfĂŒgung.

Industrieproduktion im Dezember 2018 stagniert nahezu

Der Index der rheinland-pfĂ€lzischen Industrieproduktion ist im Dezember 2018 gegenĂŒber dem Vormonat leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorlĂ€ufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex nur um 0,4 Prozent ĂŒber dem Niveau von November 2018.

In allen drei industriellen Hauptgruppen erhöhte sich im Dezember die Ausbringung. Die InvestitionsgĂŒterhersteller steigerten ihren Output gegenĂŒber dem Vormonat um 5,8 Prozent. Der GĂŒterausstoß der KonsumgĂŒterindustrie legte um 3,9 Prozent zu. In der VorleistungsgĂŒterindustrie fiel der Zuwachs mit plus 0,4 Prozent am geringsten aus.

In den drei umsatzstĂ€rksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lag die bereinigte Produktion ĂŒber dem Niveau des Vormonats: Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die zur InvestitionsgĂŒterindustrie zĂ€hlen und gemessen am Umsatz die zweitgrĂ¶ĂŸte Industriebranche bilden, konnten ihre Ausbringung nach einem RĂŒckgang im Vormonat im Dezember krĂ€ftig steigern (plus 13,1 Prozent). Im Maschinenbau, der zur InvestitionsgĂŒterindustrie gehört und gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an dritter Stelle steht, erhöhte sich der Output um 2,1 Prozent. In der Chemieindustrie, die zur VorleistungsgĂŒterindustrie zĂ€hlt und die umsatzstĂ€rkste Branche ist, stieg der GĂŒterausstoß ebenfalls (plus 1,3 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat war ein RĂŒckgang der Industrieproduktion zu verzeichnen (minus 3,1 Prozent), der mit der schwachen Entwicklung der VorleistungsgĂŒterindustrie in Zusammenhang steht. In der InvestitionsgĂŒterindustrie und in der KonsumgĂŒterindustrie war die Ausbringung höher als im Dezember 2017. In zwei der drei umsatzstĂ€rksten Branchen – in der Chemieindustrie und im Maschinenbau – gab es deutliche Produktionseinbußen. Der Output der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen lag hingegen mit plus 15,4 Prozent weit ĂŒber dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen AktivitÀt in der Industrie sowie in ausgewÀhlten Branchen. Um kurzfristige VerÀnderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. ErgÀnzend werden die VerÀnderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere ErlÀuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

Hotelier des Jahres:

Eberhard Barth, Christian Barth und Anja Barth (Favorite Parkhotel Mainz) sind PreistrÀger 2019

Special Award geht an Jens Sroka (Heimathafen Hotels)

Berlin/ Stuttgart, 4. Februar 2019. Die geschĂ€ftsfĂŒhrenden Gesellschafter des Favorite Parkhotels in Mainz, Christian Barth und Anja Barth, sowie Senior-Chef Eberhard Barth werden am Montagabend in Berlin mit dem renommierten Branchen-Preis „Hotelier des Jahres“ ausgezeichnet. Der „Special Award“ geht an den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Gesellschafter der Heimathafen Hotels Jens Sroka. Durch den Gala-Abend fĂŒr rund 1.000 GĂ€ste im Berliner Hotel Intercontinental fĂŒhrt Nachrichtensprecherin, Journalistin und Moderatorin Judith Rakers.

Bereits seit 1990 ehrt die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) mit dieser Auszeichnung herausragende Leistungen in der Hotellerie. Unter den bisherigen PreistrĂ€gern sind BranchengrĂ¶ĂŸen wie Dieter MĂŒller (Motel One), Roland Mack (Europa-Park Rust), Dietmar MĂŒller-Elmau (Schloss Elmau), Frank Marrenbach (Oetker Collection, Brenners Park-Hotel & Spa), Christoph Hoffmann (25hours Hotel Company) und Micky Rosen sowie Alex Urseanu (Gekko Group).

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AuftragseingÀnge der Industrie im Dezember 2018 gestiegen

Im Dezember 2018 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfĂ€lzischen Industrie gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorlĂ€ufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 4,3 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vormonats. Aus dem In- und Ausland gingen mehr AuftrĂ€ge ein als im November (plus 5,2 bzw. plus 4,5 Prozent).

In allen drei industriellen Hauptgruppen erhöhte sich das Ordervolumen. Besonders krĂ€ftig fiel der Zuwachs im InvestitionsgĂŒterbereich aus (plus 8,8 Prozent). Die Nachfrage nach VorleistungsgĂŒtern lag im Dezember um 2,9 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vormonats. In der KonsumgĂŒterindustrie legten die Bestellungen leicht um 0,7 Prozent zu.

Die drei umsatzstĂ€rksten Branchen der rheinland-pfĂ€lzischen Industrie verbuchten im Dezember einen Anstieg der bereinigten AuftragseingĂ€nge. Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die zur InvestitionsgĂŒterindustrie gehören und gemessen am Umsatz in der Industrie an zweiter Stelle stehen, war der Zuwachs am grĂ¶ĂŸten (plus 11,8 Prozent). In der Chemieindustrie, die zur VorleistungsgĂŒterindustrie zĂ€hlt und die umsatzmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸte Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist, erhöhte sich die Nachfrage um 6,5 Prozent. Im Maschinenbau, der die drittgrĂ¶ĂŸte Branche ist und zur InvestitionsgĂŒterindustrie zĂ€hlt, nahm das Ordervolumen um 6,4 Prozent zu.

Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat war ein Anstieg der bereinigten AuftragseingĂ€nge zu verzeichnen. Sie lagen um 2,4 Prozent ĂŒber dem Niveau von Dezember 2017. Sowohl das Inlands- als auch das AuslandsgeschĂ€ft liefen besser als ein Jahr zuvor. Die Bestellungen in der KonsumgĂŒterindustrie und in der InvestitionsgĂŒterindustrie fielen deutlich höher aus als im Dezember 2017. In der VorleistungsgĂŒterindustrie gab es deutliche Einbußen, die auf die schwache Entwicklung der Chemiebranche zurĂŒckzufĂŒhren sind. Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie im Maschinenbau war die Nachfrage hingegen höher als im Vorjahresmonat.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen AktivitÀt in der Industrie sowie in ausgewÀhlten Branchen. Um kurzfristige VerÀnderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. ErgÀnzend werden die VerÀnderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere ErlÀuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

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