Mittwoch, 23. Januar 2019

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Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Berufliche Weiterbildung sichert Wettbewerbsfähigkeit

Die Zahl der Arbeitslosen im Land ist im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Im Februar waren in Rheinland-Pfalz 107.534 Menschen arbeitslos gemeldet, insgesamt rund 130 Menschen weniger als im Januar und rund 10.270 weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,9 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte niedriger als noch im Februar des vergangenen Jahres.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hob die Bedeutung der beruflichen Weiterbildung für die Wettbewerbsfähigkeit von Fachkräften und Unternehmen in Rheinland-Pfalz hervor: „Berufliche Weiterbildung ist die Grundlage dafür, dass Fachkräfte auf dem neuesten Stand sind: Sie sichert ihre Beschäftigungsfähigkeit und schafft durch eine Höherqualifizierung die Voraussetzungen für einen beruflichen Aufstieg. Gleichzeitig trägt berufliche Weiterbildung entscheidend dazu bei, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten. Das gilt auch in Zeiten guter konjunktureller Lage und voller Auftragsbücher", betonte die Ministerpräsidentin.

Wichtig sei daher eine Weiterbildungsstrategie, die sowohl von den Beschäftigten als auch von den Unternehmen getragen werde, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Hier setzen die Landesregierung und der Europäische Sozialfonds (ESF) mit dem Weiterbildungsgutschein QualiScheck an: Wer selbst aktiv wird und sich weiterbildet, wird durch einen Zuschuss aus Landesmitteln und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie fördert mit dem QualiScheck die Teilnahme von Beschäftigten an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen durch eine Erstattung von 60 Prozent der Weiterbildungskosten.“

„Unser Ziel ist es, einen zusätzlichen Anreiz für Beschäftigte zu setzen, sich beruflich weiterzubilden, um mit den Anforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt Schritt zu halten und neue berufliche Perspektiven zu erschließen“ so Bätzing-Lichtenthäler. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung leiste Rheinland-Pfalz damit nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie zur Fachkräftesicherung.

Infos zur Inanspruchnahme des QualiSchecks:

Eine individuelle Beratung über die QualiScheck-Förderung ist am 17. März 2018 auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung in Mainz-Hechtsheim (Halle 1, Stand-Nr. 119 - Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung) möglich. Des Weiteren steht die kostenfreie Servicenummer 0800/5 888 432 montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung. Weitere Informationen zum QualiScheck erhalten Sie auf der Webseite www.qualischeck.rlp.de.

Vieh- und Fleischtag

Nutztierhaltungsstrategie und die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland

Koblenz. „Die Nutztierhaltung in Deutschland und Rheinland-Pfalz befindet sich auf einem hohen Niveau, sowohl hinsichtlich des Tierwohls als auch der Hygiene und des Verbraucherschutzes“, erklärt der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, während des 25. Vieh- und Fleischtages in Koblenz. Deutschland sei weltweit eine der führenden Nationen im Tier- und Verbraucherschutz. Unabhängig von den vorhandenen hohen gesetzlichen Standards, die in vielen Teilen der Welt nicht annährend erreicht würden, hätten der bäuerliche Berufsstand und der Lebensmitteleinzelhandel über die Initiative Tierwohl Entwicklungen angestoßen, die deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinausgingen. Mit der Nutztierhaltungsstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft würden diese vielfältigen Aktivitäten positiv unterstützt. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket hätten Verbesserungen der Haltungsbedingungen für landwirtschaftliche Nutztiere erreicht werden können, wie beispielsweise das Verbot nicht ausgestalteter Käfige bei Legehennen, der Verzicht auf Schnabelkupieren bei Legehennen oder die Einführung der Gruppenhaltung von Sauen im Wartebereich. Auch die Anbindehaltung bei den Milchkühen sei in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen und werde bald gänzlich verschwunden sein.

Horper macht deutlich, dass eine tierfreundliche Landwirtschaft allerdings nur möglich sei, wenn man hier in Deutschland erfolgreich wirtschaften könnte. Hierfür sei eine verlässliche Fortführung der gemeinsamen Agrarpolitik auch nach 2020 notwendig. Ohne die gesellschaftliche Unterstützung der Landwirtschaft würden Strukturen, wie sie in Rheinland-Pfalz vorherrschten, zerstört. Die gemeinsame Agrarpolitik müsse die Einkommenserzielung der Landwirte auf effiziente Weise unterstützen und damit die Bewirtschaftung der ländlichen Gebiete und somit auch der Grünlandregionen sichern. Horper fordert daher die Politik auf, die bäuerlichen Familienbetriebe zu stärken und die sogenannten Greeningauflagen praxistauglich weiterzuentwickeln. Gerade die Milch- und Fleischmärkte zeigten, dass die Preise und somit die Erlöse für die Betriebe extrem stark schwanken würden. Direktzahlungen hätten hingegen einen stabilisierenden Effekt. Sie seien daher auf dem bisherigen Niveau fortzuführen.

Gerade die Diskussion um die Düngeverordnung zeige, welche Auswüchse die Bürokratie in der Landwirtschaft annehme. Der aktuelle Umfang an Vorschriften und Kontrollen sei kaum mehr zu leisten. Es müsse daher mehr Toleranzen und Flexibilitäten bei den Kontrollen geben. Ambitionierte Ziele seien sowohl in Tier- als auch im Klimaschutz notwendig und geboten. Umso wichtiger seien Ausgleichsmaßnahmen, die den Landwirten Planungs- und Investitionssicherheit für die Zukunft ihrer Betriebe garantieren würden. Die gemeinsame europäische Agrarpolitik sei ein wichtiger Pfeiler der Europäischen Union. Sie dürfe nicht zum Steinbruch der Mitgliedsstaaten oder der Regionen werden. Daher dürfe die Finanzierung der Direktzahlungen nicht in Frage gestellt werden. Eine Renationalisierung würde zudem im gemeinsamen Markt zu neuen Wettbewerbsverzerrungen führen, was letztlich nicht im Sinne des Tierwohles wäre.

Der 25. Vieh- und Fleischtag in Rheinland-Pfalz informiert über die Entwicklungen beim Tierwohl sowie über die marktwirtschaftlichen Anforderungen.

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

IHK Koblenz: „Dieselfahrverbot darf nur letztes Mittel sein“

Koblenz, 27. Februar 2018. Das Bundesverwaltungsgericht hat sein heutiges Urteil zum Dieselfahrverbot mit Augenmaß gefällt. Zu diesem Ergebnis gelangt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz.

„Ein Dieselfahrverbot darf immer nur die Ultima Ratio sein, wenn andere Maßnahmen zur Einhaltung der Luftqualitätsziele fehlgeschlagen sind“, meint Dr. Holger Bentz, Verkehrsreferent der IHK Koblenz. „Insofern hat das Bundesverwaltungsgericht sein heutiges Urteil mit Augenmaß gefällt, da generelle und sofortige Fahrverbote damit vorerst vom Tisch sind.“ Nun sei es wichtig, dass die Städte den ihnen gewährten Handlungsspielraum auch nutzten und weiterhin auf umfassende Maßnahmen für nachhaltige Mobilität statt Fahrverbote setzten.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte in seinem heute verkündeten Urteil Fahrverbote für Dieselfahrzeuge für grundsätzlich zulässig erklärt. Dieses Mittel dürfe aber nur Anwendung finden, wenn es nach vorangegangener Prüfung als einzige geeignete Maßnahme erscheine, um überschrittene Stickstoffgrenzwerte einzuhalten. Nach Hochrechnungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) werden im Jahr 2020 zwei Drittel der Städte in Deutschland die Grenzwerte für Stickstoffoxid unterschreiten, die 2016 noch darüberlagen.

Mehr Kapazität

ArcelorMittal Neuwied investiert 16,5 Millionen Euro

Automatisierung schreitet voran; Mitarbeitersicherheit ist ein wesentliches Anliegen

Neuwied, 27. Februar 2018 - ArcelorMittal, größter Stahlhersteller der Welt mit Sitz in Luxemburg, investiert rund 16,5 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts Neuwied. Stahl als ein Grundlagenmaterial des modernen Lebens hat als hundertprozentig recyclingfähiges Produkt vom Automobil über den Heizkörper bis zur Waschmaschine Konjunktur. Deswegen werden die Kapazitäten des Stahl Service Centers am Rhein deutlich ausgebaut. In Neuwied verarbeitet ArcelorMittal Stahlblech, das vor allem aus den eigenen Werken in Bremen, Eisenhüttenstadt und Gent stammt, und schneidet es bedarfsgerecht für Kunden im Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau zu. Die meterhohen Rollen mit dem aufgewickelten Stahl, die so genannten Coils, wiegen bis zu 30 Tonnen. Entsprechend groß sind die Schneideanlagen. Dutzende verschiedener Stahlqualitäten für unterschiedlichste Anwendungen und Produkte können Weiterverarbeiter und Automobilhersteller in Neuwied bestellen.

Dank der logistisch perfekten Lage an der B256 mit Autobahnnähe und eigenem Schiffsanleger kann das auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zugeschnittene Material in kürzester Zeit deutschland- und europaweit geliefert werden. Das Neuwieder Werk mit seinen rund 100 Mitarbeitern ist ein attraktiver Arbeitgeber, der im Jahr rund 400.000 Tonnen Stahl verarbeitet – Tendenz steigend. „Wir investieren in eine erhebliche Kapazitätserweiterung und in diverse Automatisierungsprojekte, um Produktivität und Arbeitssicherheit am Standort zu steigern“, erläutert Geschäftsführer Friedrich Raffauf.

Oberbürgermeister Jan Einig begrüßt das Bekenntnis des Unternehmens zu dem Service Center am Rhein. „Dies ist eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Neuwied“, betont Einig und fügt hinzu:

„Die Investition in dieser Größenordnung dokumentiert eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit von AcelorMittal und sie belegt vor allem, dass der Standort Neuwied nicht nur heute, sondern auch in Zukunft für das weltweit tätige Unternehmen von Bedeutung ist.“

Zu den großen Investitionen in diesem Jahr gehören vor allem

  • zwei Messerwellenbauroboter mit automatischen Separierwellen,
  • zwei neue Krananlagen,
  • eine neue Spaltanlage.

Der erste Roboter wurde bereits im Januar fertiggestellt und in Betrieb genommen. Der zweite Roboter und die Krananlagen werden für Mitte März erwartet. Die Messerwellenbauroboter dienen dazu, große Stahlwellen automatisch mit den bis 20kg schweren Schneidemessern zu bestücken und die mit Messern bestückten Wellen in die beiden Schneideanlagen einzuführen. Hier werden dann die Coils in Bahnen geschnitten und für Kunden konfektioniert.

Beim Messerbau, also dem Bestücken der Wellen mit den Schneidemessern, wird damit künftig ein Roboter den Kollegen die schwerste Arbeit abnehmen. Auch die automatische Separierung durch die neuen Separierwellen reduziert das Risiko eines direkten Eingriffs in die Produktion und dient damit in erster Linie der Sicherheit vor Ort.

Ende 2018 soll zudem eine neue Spaltanlage ihre Produktion aufnehmen. Diese Anlage kann dann Coils von bis zu 30 Tonnen Gesamtgewicht und einer Materialdicke von bis zu vier Millimetern spalten und soll das Produktionsvolumen um weitere 100.000 Tonnen erhöhen. Auch die neue Anlage erhält einen Messerwellenbauroboter und automatische Separierwellen. Hinzukommen soll zudem eine neue Verpackungsanlage, mit der geschnittene und zu Coils gerollte Stahlbleche automatisch für den Transport vorbereitet werden können.

„Mit den Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen unterstützen wir vor allem auch unsere Mitarbeiter beim Umgang mit schweren Bauteilen“, sagt Geschäftsführer Raffauf. „Safety First ist und bleibt eines der wichtigsten Anliegen aller Projekte bei ArcelorMittal.“ So werden zusätzliche SicherheitsLaserscanner für eine 360° Absicherung um die Zone des Messerdrehkreuzes installiert, damit eine ununterbrochene Überwachung des Sicherheitsbereichs gewährleistet ist.

Bis Ende Februar 2018 hat der weltgrößte Stahlhersteller am Standort Neuwied bereits rund 6,5 Millionen Euro investiert. Für die weiteren geplanten Baumaßnahmen und die Maschinen sind bis Ende 2018 zusätzlich 10 Millionen Euro vorgesehen.

Fotos: Copyright ArcelorMittal

Teuerungsrate sinkt im Februar auf 1,1 Prozent

Die Teuerungsrate ist in Rheinland-Pfalz im Februar gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex im Februar 2018 um 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Januar hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen.

Ein Grund für die moderate Preisentwicklung ist der Rückgang der Energiepreise. Sie waren im Februar 2018 um 0,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Dazu trug die Preissenkung bei Mineralölprodukten bei, die sich gegenüber Februar 2017 um 2,6 Prozent verbilligten. Sowohl die Preise für Kraftstoffe als auch die Preise für Heizöl lagen unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 2,6 bzw. minus zwei Prozent). Gas wurde ebenfalls billiger (minus 1,4 Prozent). Die Strompreise änderten sich kaum (plus 0,3 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme stieg um 1,3 Prozent.

Darüber hinaus machte sich der vergleichsweise niedrige Preisanstieg bei Nahrungsmitteln bemerkbar. Die Preise für Nahrungsmittel waren im Februar nur um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Deutliche Preissteigerungen gab es allerdings bei Molkereiprodukten und Eiern (plus 10,9 Prozent). So verteuerte sich H-Milch um 11,1 Prozent und Schnittkäse um 12,4 Prozent. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im Vorjahresmonat (plus sechs Prozent). Starke Preissenkungen waren hingegen beim Gemüse zu verzeichnen (minus 16,9 Prozent). Zum Beispiel verbilligten sich Tomaten um 29,9 Prozent. Dabei spielt jedoch auch ein statistischer Basiseffekt eine Rolle: Vor einem Jahr lagen die Gemüsepreise aufgrund von Lieferengpässen infolge ungewöhnlich niedriger Temperaturen in Südeuropa auf hohem Niveau.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist hingegen gestiegen. Sie lag im Februar 2018 bei 1,5 Prozent nach 1,3 Prozent im Januar.

In elf der zwölf Hauptgruppen gab es Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die größten Erhöhungen waren bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren zu verzeichnen (plus drei Prozent). Dahinter folgten Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie das Bildungswesen mit jeweils plus 2,2 Prozent. Nur in der Hauptgruppe „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau (minus 0,7 Prozent).

Veränderungen gegenüber Januar 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im Februar 2018 um 0,3 Prozent gestiegen. Insbesondere für Bekleidung und Schuhe sowie für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen als im Januar (plus 2,5 bzw. plus 2,2 Prozent). Leichte Preissenkungen gab es im Verkehrsbereich (minus 0,3 Prozent), was in erster Linie auf den Rückgang der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist (minus 1,5 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Februar 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. März 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

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