Montag, 25. März 2019

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GemĂŒseernte 2017: Einbußen bei Salat und Zwiebeln

Im Jahr 2017 wurden in Rheinland-Pfalz etwa 592.000 Tonnen FreilandgemĂŒse geerntet. Die Erntemenge lag leicht unter dem vorjĂ€hrigen Aufkommen von rund 615.000 Tonnen. Die AnbauflĂ€che umfasste Ă€hnlich wie im Vorjahr 19.500 Hektar. Der ökologische Anbau, der bei der allgemeinen Erhebung 2016 sechs Prozent umfasste, hat tendenziell zugenommen.

Rund 57 Prozent der Freilandernte und 43 Prozent des Anbaus entfielen auf Wurzel- und KnollengemĂŒse, gefolgt von Blatt- und StĂ€ngelgemĂŒse mit 22 Prozent der Erntemenge und 34 Prozent der AnbauflĂ€chen. Von beiden GemĂŒseartengruppen wurde etwas weniger geerntet als im Vorjahr. Bei Blatt- und StĂ€ngelgemĂŒse war auch der Anbauumfang tendenziell niedriger.

Zum Wurzel- und KnollengemĂŒse gehören u. a. Radieschen, Möhren bzw. Karotten, FrĂŒhlingszwiebeln und Trockenzwiebeln, die unverĂ€ndert zu den anbaustĂ€rksten GemĂŒsearten in Rheinland-Pfalz zĂ€hlen. Die niedrigere Ernte bei Wurzel- und KnollengemĂŒse ist auf einen geringeren Anbau und Ernteeinbußen bei Trockenzwiebeln zurĂŒckzufĂŒhren. Die anbaustĂ€rksten GemĂŒsearten beim Blatt- und StĂ€ngelgemĂŒse sind Spargel und Feldsalat. Einbußen bei allen angebauten Salatarten haben bei Blatt- und StĂ€ngelgemĂŒse zu dem niedrigeren Ernteaufkommen gefĂŒhrt.

Die GemĂŒseerhebung wird alle vier Jahre (zuletzt 2016) allgemein durchgefĂŒhrt und in den Zwischenjahren reprĂ€sentativ. Die Erntemengen werden ausschließlich reprĂ€sentativ erhoben. In den AnbauflĂ€chen ist der Mehrfachanbau innerhalb eines Jahres auf derselben GrundflĂ€che berĂŒcksichtigt (z. B. die mehrfach Nutzung einer GrundflĂ€che durch frĂŒhe und spĂ€te GemĂŒsearten).
Kleinere VerĂ€nderungen im Anbauumfang und bei den Erntemengen sind aufgrund stichprobenbedingter Fehler nur bedingt aussagekrĂ€ftig. Das Ergebnis fĂŒr das Jahr 2017 liegt bei der GemĂŒseanbauflĂ€che im Freiland mit einer 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit in einem SchĂ€tzfehlerkorridor von maximal 780 Hektar um den SchĂ€tzwert; bei der Erntemenge von FreilandgemĂŒse in einem Fehlerkorridor von maximal plus/minus 23.700 Tonnen.
Seit 2010 beschrĂ€nkt sich die Erfassung auf landwirtschaftliche Betriebe mit AnbauflĂ€chen von mindestens 0,5 Hektar im Freiland oder mindestens 0,1 Hektar in GewĂ€chshĂ€usern bzw. unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, auf denen GemĂŒse und/oder Erdbeeren oder deren jeweilige Jungpflanzen angebaut werden.

Dr. Birgit HĂŒbbers (Abteilung Landwirtschaft, Umwelt, Energie, Register)

IHK Koblenz begrĂŒĂŸt, dass USA keine Strafzölle gegen EU verhĂ€ngen

Die AnkĂŒndigung des Handelsbeauftragten von US-PrĂ€sident Trump, sein Land werde vorerst keine Strafzölle gegen die EU verhĂ€ngen, kommentiert unser GeschĂ€ftsfĂŒhrer International Robert Lippmann wie folgt:

"Dass die angekĂŒndigten US-Strafzölle gegen Stahl und Aluminium aus Europa vorerst nicht in Kraft treten, ist mehr als erfreulich. Die auch von der IHK-Organisation unterstĂŒtzte Strategie des Dialogs mit den USA hat FrĂŒchte getragen. Auf diesem Zwischenergebnis gilt es jetzt aufzubauen - der freie Handel kann mehr solcher ermutigenden Signale gebrauchen."

AB In die Zukunft - Duales Studium und mehr

Westerburg. Die kleine, aber feine Informationsmesse „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ feierte am 21. MĂ€rz ihr fĂŒnftes JubilĂ€um. In der Berufsbildenden Schule (BBS) Westerburg hatten 35 Unternehmen und Organisatoren ihre InformationsstĂ€nde aufgebaut. Im Fokus stand das Duale Studium, das sich durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis wachsender Beliebtheit erfreut. Eingeladen waren die Schulen aus dem Westerwaldkreis und deren SchĂŒler, die demnĂ€chst ihren Abschluss in der Tasche haben und vor der Frage der weiteren Schritte in die eigene Zukunft stehen.

Weit ĂŒber 1.000 SchĂŒler waren am Vormittag in die BBS nach Westerburg gekommen. An den StĂ€nden von Hochschulen, Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistungen, Polizei sowie Bank und Sparkassen herrschte den ganzen Vormittag ĂŒber reger Betrieb. Dort bekamen die SchĂŒler die verschiedenen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten aufgezeigt. Das gegenseitige Kennenlernen, das persönliche GesprĂ€ch mit gezielten Fragen und gegebenenfalls die Aussicht auf ein Praktikum standen dabei im Mittelpunkt.

Viele Unternehmen und Organisationen sind schon von Anfang an dabei. Aber es kommen auch neue Anbieter, wie zum Beispiel dieses Jahr das DRK und das Hotel ZugbrĂŒcke dazu. An einigen StĂ€nden gab es auch Mitmachaktionen, so konnten die SchĂŒler ausprobieren, wie Bauteile gelötet werden oder Schmuck aus Emaille hergestellt wird. Einen besonderen Service bot die Agentur fĂŒr Arbeit. Hier konnten die SchĂŒler ihre Bewerbungsunterlagen sichten und optimieren lassen. Abgerundet wurde der Service durch den Fotografen Olaf Nitz, der sein mobiles Fotostudio dabei hatte und direkt das perfekte Bewerbungsfoto machte. Neben den StĂ€nden gab es insgesamt 15 VortrĂ€ge, wie zum Beispiel: „Duales Studium in der Region“, „Alles digital: Roboter & Industrie 4.0“ oder „Freiwilligendienste zur beruflichen Orientierung“.

Fasziniert blieben viele SchĂŒler am Stand der Firma Focus aus Merenberg stehen. Dort zeigten Azubis ein von ihnen entwickeltes GerĂ€t, und welches einen ZauberwĂŒrfel vollautomatisch wieder in die Ausgangsposition bringt. Ein weiter Hingucker an diesem Stand war ein kleiner Roboter, der allein durch Handbewegung gesteuert wurde. Auch an anderen StĂ€nden waren automatisierte AblĂ€ufe und weitere Roboter zu sehen und zu bestaunen. Der Ablauf und die Anwendung der GerĂ€te wurde gerne erklĂ€rt. Eine Besonderheit an dieser Info-Veranstaltung ist auch, das an den allermeisten StĂ€nden nicht die Chefs oder Personalentscheider stehen, sondern Auszubildende aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Hier gibt es Kommunikation auf Augenhöhe.

„Viele der Jugendlichen fĂŒhlen sich im Westerwald wohl und wĂŒrden gerne bleiben beziehungsweise zurĂŒckkommen, glauben aber, dass es hier keine attraktiven Möglichkeiten gibt – diesem Irrtum möchten wir mit dieser Veranstaltung, sowie mit vielen anderen Bausteinen entgegenwirken“, sagte Katharina Schlag, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, beim Messerundgang mit dem 1. Kreisbeigeordneten Kurt SchĂŒler sowie dem Schulleiter der BBS Westerburg Joachim Dell und seiner Vertreterin Sonja Diehl.

Weitere Informationen zum Dualen Studium und „AB In die Zukunft“ sind unter www.abindiezukunft.info zu finden. FĂŒr Anregungen und RĂŒckfragen stehen Katharina Schlag ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon: 02602 124-405) und das Team der WFG gerne zur VerfĂŒgung. Ideen kamen schon von den Ausstellern, wie die Veranstaltung im nĂ€chsten Jahr noch weiter zu optimieren ist. Am Ende des Vormittags gab es ausschließlich positive Reaktionen von beiden Seiten. In den nĂ€chsten Wochen werden die RĂŒcklĂ€ufer der verteilten Feedback-Bögen ausgewertet, um beim nĂ€chsten Mal noch besser zu sein.

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) setzt auf Digitalisierung

Neue Projekte wurden der Selbstverwaltung vorgestellt

Bundesregierung genehmigt 50-Milliarden-Euro-Haushalt

In Bochum wurden der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung KBS die neuesten Entwicklungen in der bundesweit zweitgrĂ¶ĂŸten Sozialversicherung Deutschlands vorgestellt. So setzt die KBS in allen GeschĂ€ftsbereichen auf eine verstĂ€rkte Digitalisierung. Kunden der Krankenversicherung KNAPPSCHAFT können eine neue elektronische Gesundheitskarte oder einen  Auslandskrankenschein in der Online-GeschĂ€ftsstelle bestellen; neu hinzugekommen ist im Februar die Möglichkeit, eine ArbeitsunfĂ€higkeitsbescheinigung elektronisch zu ĂŒbermitteln. Ab April sollen alle Rechnungen digital eingereicht werden können. Der Kunde schickt dann beispielsweise ein Foto der Rechnung fĂŒr Reiseschutzimpfungen an die KNAPPSCHAFT und bekommt das Geld erstattet.

Am 07.03.2018 ist die neue Online-Anmeldung der Minijob-Zentrale fĂŒr Arbeitgeber im Privathaushalt gestartet. Hier können die Arbeitgeber, also Privathaushalte, die Meldung zur Minijob-Zentrale elektronisch, schnell und komfortabel erstellen und weiterleiten. Wer will kann jedoch auch die Papierform wĂ€hlen, beides ist möglich. Mit der neuen Online-Anmeldung wurde das ohnehin schon umfangreiche digitale Angebot der Minijob-Zentrale nochmals erweitert.

Die Vertreterversammlung der KBS befasste sich in ihrer heutigen Sitzung zudem auch mit den Finanzergebnissen des Jahres 2017. Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung berichtete von positiven Entwicklungen in allen Bereichen der KBS. Ein weiteres Thema war die Genehmigung des Haushaltsplanes 2018 in Höhe von gut 50 Milliarden Euro durch die Bundesregierung.

Bauhauptgewerbe im Januar 2018: Höhere UmsÀtze, weniger AuftrÀge

Das rheinland-pfĂ€lzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Januar 2018 weniger AuftrĂ€ge und höhere UmsĂ€tze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die AuftragseingĂ€nge im Vergleich zum Dezember 2017 – kalender- und saisonbereinigt – um 3,9 Prozent zurĂŒck. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich dagegen um 1,6 Prozent. GegenĂŒber Januar 2017 stieg das Ordervolumen um 9,8 Prozent, der Umsatz zog um 11,8 Prozent an.

AuftragseingÀnge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Dezember 2017 gingen die bereinigten AuftragseingĂ€nge im Hochbau krĂ€ftig zurĂŒck (minus 10,5 Prozent). Im Tiefbau erhöhte sich die Nachfrage dagegen um 2,9 Prozent. Die stĂ€rksten Auftragseinbußen verzeichnete der gewerbliche Tiefbau (minus 34,2 Prozent). Im Wohnungsbau sowie im gewerblichen Hochbau blieb das Ordervolumen ebenfalls deutlich hinter dem Vormonatsergebnis zurĂŒck (minus 25,7 bzw. minus 15,5 Prozent). Dagegen errechnen sich fĂŒr den öffentlichen Hochbau (plus 41,8 Prozent), fĂŒr den Straßenbau (plus 21,0 Prozent) sowie fĂŒr den sonstigen öffentlichen Tiefbau (plus 15,1 Prozent) krĂ€ftige AuftragszuwĂ€chse. GegenĂŒber Januar 2017 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutliche Nachfragesteigerungen registriert (plus 10,6 bzw. plus 8,9 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Dezember 2017 errechnet sich im Tiefbau ein Anstieg der bereinigten Erlöse um 3,0 Prozent. Im Hochbau blieb der Umsatz nahezu unverĂ€ndert (plus 0,1 Prozent). Steigende Erlöse gab es insbesondere im gewerblichen Tief- und Hochbau (plus 8,0 bzw. plus 7,2 Prozent). Die stĂ€rksten Umsatzeinbußen verzeichnete der öffentliche Hochbau (minus 11,2 Prozent). GegenĂŒber Januar 2017 zogen die baugewerblichen UmsĂ€tze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (plus 14,4 bzw. plus 9,0 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der AuftragseingÀnge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige VerÀnderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. ErgÀnzend werden die VerÀnderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere ErlÀuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

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