Freitag, 23. August 2019

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tourING zu Gast bei VWH und ZENO

Wenn Studierende der Hochschule Koblenz auf innovative Betriebe im Westerwaldkreis treffen, dann veranstaltet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises mbH (wfg) wieder ihre tourING Exkursion. Diesmal war das 4. Semester im Fachbereich Maschinenbau zu Gast bei VWH in Herschbach (OWW) und bei ZENO in Norken.

tourING ist ein Exkursionsangebot der wfg welches in Kooperation mit der Hochschule Koblenz regelmäßig durchgeführt wird. Die 15 angehenden Ingenieure besichtigten mit VWH und ZENO zwei innovative Betriebe und überzeugten sich vor Ort von beruflichen Perspektiven im Westerwald.

Als erstes Unternehmen wurde am Vormittag die VWH GmbH in Herschbach besucht. VWH ist spezialisiert auf den Sondermaschinenbau. Geschäftsführender Gesellschafter Thomas Sturm ließ es sich nicht nehmen und stellte den Studierenden persönlich das Unternehmen und dessen Leitsätze vor. Für VWH stehen Individualität und Qualität an höchster Stelle. So gilt für das Unternehmen „Geht nicht, gibt´s nicht“. Vor allem der Verbraucher kommt täglich mit Produkten in Kontakt, die mit Maschinen der VWH produziert werden. Dies macht das Unternehmen zu einem Global Player. Ein weiterer Global Player stand mit der ZENO GmbH am Nachmittag auf dem Programm. Die familiengeführte Unternehmensgruppe ist in verschiedenen Branchen tätig, allerdings liegt das Hauptsegment im Bereich der Zerkleinerungsmaschinen. Geschäftsführerin Nadine Krüger gab gemeinsam mit dem Technischen Leiter Dirk Kurzhagen einen Überblick über die inzwischen 50-jährige Unternehmensgeschichte. In der betriebseigenen Ausstellung und dem Technikum gab es dann für die Studierenden die Möglichkeit, die ZENO Erzeugnisse in ihrer fertigen Form zu begutachten und dem Team technische Fragen zu stellen.

Beide Betriebe warben bei den Exkursionsteilnehmern für eine Zukunft im Westerwälder Mittelstand. Laut den Unternehmern machen vor allem die hohe Lebensqualität und unsere gute Infrastruktur in die Ballungsgebiete unsere Region so attraktiv.
Die Studierenden waren von den beiden Betrieben hellauf begeistert und gingen mit neuen Erfahrungen und Eindrücken nach Hause.

„Genau deswegen bieten wir unsere Exkursionen an. Wir möchten den zukünftigen Fachkräften  zeigen, dass wir im Westerwaldkreis zahlreiche innovative Betriebe haben, die sich, auch dank ihrer bodenständigen Art, seit Jahren erfolgreich am Markt positionieren und  damit langfristig berufliche Perspektiven und Raum für persönliche Entwicklung bieten“, begründet die wfg-Geschäftsführerin Katharina Schlag die Weiterführung des bereits im sechsten Jahr erfolgreich laufenden Projektes.

Auch Sie möchten einmal Gastgeber einer solchen Exkursion sein? Oder als Bildungseinrichtung daran teilnehmen? Dann melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder unter 02602 124-333.

V.i.S.d.P. Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises mbH

IHK-Außenwirtschaftsreport:

Rheinland-pfälzische Unternehmen im Auslandsgeschäft weniger zuversichtlich

Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier, 4. Juni 2019. Die rheinland-pfälzische Wirtschaft spürt im Auslandsgeschäft Gegenwind. Zwar haben die Exporte vergangenes Jahr einen neuen Rekordwert erreicht, jedoch beurteilen die Unternehmen ihre Geschäftsaussichten auf den Weltmärkten deutlich zurückhaltender. Dies zeigt der Außenwirtschaftsreport Rheinland-Pfalz 2018/2019, den die Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) heute (4. Juni) veröffentlicht.

„Im vergangenen Jahr waren die rheinland-pfälzischen Unternehmen einmal mehr sehr erfolgreich im Auslandsgeschäft“, kommentiert Volker Scherer, Sprecher International der IHK-Arbeitsgemeinschaft. Die Betriebe exportierten Waren im Wert von 59,9 Milliarden Euro – ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2017 und mehr als je zuvor. Der wichtigste Markt bleibt dabei die EU: Sowohl beim Export (38,6 Mrd. Euro) als auch beim Import (31,7 Mrd. Euro) wurde der größte Teil des Handels mit anderen EU-Mitgliedstaaten getrieben. Außerhalb der EU sind nach wie vor die USA und China die wichtigsten Handelspartner.

Jedoch beurteilen die rheinland-pfälzischen Firmen ihre Perspektiven im Auslandsgeschäft insgesamt deutlich weniger optimistisch als in den Vorjahren. Für alle wichtigen Absatzmärkte sind die Geschäftserwartungen spürbar gedämpft. „Die geringere Dynamik der Weltwirtschaft und die internationalen Handelskonflikte, etwa zwischen den USA und China, wirken sich negativ auf die Geschäfte unserer Mitgliedsunternehmen aus“, erklärt Scherer.

Eine besondere Rolle in Europa spielt der Brexit, der bereits im vergangenen Jahr für einen Rückgang der rheinland-pfälzischen Exporte nach Großbritannien um 2,9 Prozent gesorgt hat. Auch außerhalb Europas bremsen Abschottungstendenzen den grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Austausch. So beklagt fast jedes zweite deutsche Unternehmen eine spürbare Zunahme von Handelshemmnissen.

Die exportorientierte rheinland-pfälzische Wirtschaft ist auf den Zugang zu ausländischen Märkten angewiesen. Handelsverträge der EU leisten dazu einen wichtigen Beitrag. „Ein gutes Beispiel ist das Freihandelsabkommen, das die EU kürzlich mit Japan abgeschlossen hat – es macht den japanischen Markt auch für rheinland-pfälzische Unternehmen noch attraktiver“, so Scherer.

Den vollständigen Außenwirtschaftsreport können Sie auf www-ihk-rlp.de, Nummer 4430886 (bit.ly/2wC5MyI) herunterladen.

Teuerungsrate sinkt im Mai auf 1,5 Prozent

Die Inflationsrate ist in Rheinland-Pfalz im Mai 2019 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im April hatte die Teuerungsrate plus 1,9 Prozent betragen.

Die Energiepreise erhöhten sich im Vergleich zum Mai 2018 um 4,2 Prozent. Mineralölprodukte waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,4 Prozent teurer. So stiegen die Preise für Heizöl um 8,5 Prozent und die Kraftstoffpreise um 5,8 Prozent. Während die Umlage für Fernwärme sowie die Strompreise binnen Jahresfrist um 4,8 bzw. 3,3 Prozent zulegten, blieben die Preise für Gas unverändert.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Mai 2019 um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Gemüse (plus 6,9 Prozent). Zum Beispiel waren Kartoffeln um 36,9 Prozent teurer als im Mai 2018. Die Preise für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte sowie Fleisch und Fleischwaren zogen ebenfalls an (plus 2,3 Prozent bzw. plus 2,2 Prozent). Preissenkungen waren bei Obst zu verzeichnen (minus 7,8 Prozent; darunter Äpfel minus 21,7 Prozent). Aber auch Speisefette und Speiseöle sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat (minus 5,6 Prozent bzw. minus 2,3 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, verringerte sich ebenfalls. Sie belief sich auf plus 1,2 Prozent nach plus 1,9 Prozent im April.
Im Jahresvergleich stiegen die Preise in zehn der zwölf Hauptgruppen. Die größten Zuwächse gab es im Bereich „Verkehr“ (plus 3,4 Prozent). Die Hauptgruppe „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ folgte an zweiter Stelle (plus 2,5 Prozent). Preisrückgänge waren in den Bereichen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Post und Telekommunikation“ zu beobachten (minus 1,6 bzw. minus 1,0 Prozent).

Veränderungen gegenüber April 2019

Gegenüber dem Vormonat verteuerten sich die Verbraucherpreise im Mai 2019 leicht um 0,2 Prozent. Die größten Preissteigerungen gab es in den Hauptgruppen „Verkehr“ (plus 1,2 Prozent, darunter Kraftstoffe: plus 4,1 Prozent) sowie „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 0,9 Prozent). Günstig aus Verbrauchersicht entwickelten sich hingegen die Preise für Bekleidung und Schuhe (minus 1,0 Prozent). Preissenkungen waren außerdem in den Bereichen „Post und Telekommunikation“ (minus 0,4 Prozent) sowie „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (minus 0,3 Prozent; darunter Pauschalreisen: minus 2,4 Prozent) zu verzeichnen.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet. Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Mai 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 6. Juni 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

IHK-Konjunkturbericht Rheinland-Pfalz

Konjunkturlokomotive verliert weiter an Fahrt

Koblenz/Mainz/Ludwigshafen/Trier, 28. Mai 2019. Die wirtschaftliche Dynamik in Rheinland-Pfalz gerät zum Frühsommer 2019 weiter ins Stocken. Das belegt die aktuelle Konjunkturumfrage der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs), die auf einem repräsentativen Querschnitt der Wirtschaft mit Antworten von mehr als 1.000 Betrieben mit insgesamt über 200.000 Beschäftigten basiert.

Insgesamt zeigen sich, sowohl bei der gegenwärtigen Lagebeurteilung als auch der Erwartungshaltung der befragten Unternehmen für die kommenden Monate, verhaltene Stimmungswerte. Damit setzt sich die seit einem Jahr anhaltende Abkühlung des Konjunkturklimas – wenn auch ausgehend von Boomwerten – fort. „Die andauernden handelspolitischen Auseinandersetzungen und die aufgeschobene Brexitentscheidung machen insbesondere der exportorientierten Industrie zu schaffen. Entsprechend vorsichtig schauen die Unternehmen auch auf kommende Geschäftsentwicklungen“, so Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Der IHK-Konjunkturklimaindikator, der sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen an die kommenden 12 Monate zusammenfasst, verharrt unverändert auf dem Niveau von 119 Punkten. „Angesichts des fehlenden Wachstums und der angespannten weltwirtschaftlichen Lage ist das ein solider Wert, der allerdings im Kontext der Gesamtentwicklung nachdenklich stimmt“, sagt Rössel. Mit Blick auf die Wirtschaftszweige bestätigt sich der konjunkturelle Trend: Insgesamt zeigt sich über alle Branchen hinweg eine ähnliche Dynamik wie bei der Vorumfrage zum Jahreswechsel 2018/19.

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Kostenlose Beratung zu den Programmen der Wohnraumförderung

ISB-Beratertag am 13. Juni 2019

Mainz, 28. Mai 2019. Am 13. Juni 2019 informiert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) im Rahmen ihres Beratertages Wohnraumförderung in der Holzhofstraße 4 in Mainz umfassend und kostenfrei zu ihren Programmen rund um den Bau, den Kauf und die Modernisierung von Wohnraum, die mit günstigen Konditionen und Tilgungszuschüssen ausgestattet sind. Auch, wer eine Bewohnergenossenschaft gründen oder daran Anteile erwerben möchte, sich für Bauprojekte in Orts- und Stadtkernen oder für Maßnahmen für Wohngruppen und Wohngemeinschaften interessiert, kann sich zu Fördermöglichkeiten und Antragstellung beraten lassen – unabhängig davon, ob er die Immobilie selbst nutzt oder vermietet.

Interessierte können unter der Telefonnummer 06131 6172-1991 und der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. einen Termin vereinbaren. Der nächste Beratertag in Mainz findet am 18. Juli 2019 statt. Um eine optimale individuelle Beratung zu gewährleisten, sollten möglichst Unterlagen zum Vorhaben, wie beispielsweise Baupläne oder Kostenschätzungen, mitgebracht oder bereits vorab eingereicht werden. Weitere Informationen zum Beratertag und zum Förderangebot der ISB gibt es online auf www.isb.rlp.de.

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