Samstag, 16. Januar 2021

Letztes Update:04:17:02 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Wir feiern später -

Holger Wolf, Direktkandidat der Grünen für die Landtagswahlen, ruft Betriebe und Vereine zur Unterstützung der Gastronomie auf.

Anfang Dezember blicken die heimischen Gastronomen normalerweise auf volle Reservierungslisten. Weihnachtsfeier reiht sich an Weihnachtsfeier. Wer nicht frühzeitig reserviert hat, bekommt nur noch schwer einen Tisch.

Ein gutes Dezembergeschäft hilft Betrieben auch dabei, ggf. umsatzschwächere Monate wieder auszugleichen. Gerade in diesem Jahr wäre das ganz besonders wichtig gewesen.

Doch gesellige Feiern wird es aufgrund der aktuell notwendigen Auflagen dieses Jahr wohl nicht geben. Mit bitteren Folgen für die Gastronomie. Auch das jetzt so wichtige Außer-Haus-Geschäft kann diese Umsatzausfälle nicht ersetzen. Firmen und Vereine haben diese Möglichkeit, sich nach Hause beliefern zu lassen, leider nicht. Aber sie können ihre Feier auf später verschieben und mittels Gutscheinen bereits jetzt helfen.

Holger Wolf bittet daher Firmen, Vereine und auch private Gruppen darum, ausfallende Weihnachtsfeiern in Restaurants durch den Erwerb von Restaurantgutscheinen zu ersetzen.

"Der Gutschein wirkt wie ein Mikrokredit und zeigt zudem die Verbundenheit mit den Betrieben. Im Kreis Neuwied gibt es eine vielfältige Restaurantlandschaft. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese erhalten bleibt. So ist es natürlich Ehrensache, dass unser Grüner Ortsverband Unkel-Linz-Bad Hönningen hier mit gutem Beispiel vorangeht. Unser diesjähriges Weihnachtsessen sollte im Spanischen Garten in Linz stattfinden. Daher haben wir dort einen Gutschein erworben und hoffen, so ein wenig durch die schwere Zeit zu helfen. „Bitte machen Sie es uns nach und veröffentlichen Sie Ihre Unterstützung für Ihren gastronomischen Betrieb unter dem Motto #wirfeiernspäter in der Presse und den sozialen Medien, um so für weitere Unterstützer zu werben“, so Wolf.

Desolater Markt für Schweinefleisch

Präsident Horper fordert mehr Engagement von Politik und Lebensmitteleinzelhandel

Koblenz. Die Erzeugerpreise für Schweinefleisch sind von den Schlacht- und Fleischunternehmen diese Woche um weitere 8 Cent je Kilogramm Schweinefleisch zurückgenommen worden und liegen nur noch bei 1,19 Euro je Kilogramm. In vielen Fällen erhalten die Schweinemäster aber nicht einmal mehr diesen Preis, wenn das zu schlachtende Schwein ein bestimmtes Gewicht und ein bestimmtes Alter überschritten hat.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, sieht vor allem die Markpartner in der Pflicht: „Diese Preisrücknahme ist völlig unverständlich, da der Abfluss von Schweinefleisch in den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) während des Lock down problemlos vonstattengeht und sich die Verbraucherpreise seit Monaten auf einem Niveau befinden, das einen höheren Erzeugerpreis erlauben würde.“

In vielen Umfragen sei dokumentiert worden, dass der Verbraucher durchaus bereit sei, höhere Verbraucherpreise für regionale Ware zu akzeptieren, erklärt Horper. „Nun liegt es an den führenden Discountketten endlich einzulenken. Es ist an der Zeit ein Zeichen für den Erhalt der heimischen und regionalen Produktion zu setzen. Aber auch die Politik muss sich fragen lassen, ob sie weiter zuschauen will, wie die über Parteigrenzen hinweg gewünschte regionale Vermarktung wegbricht. Die Schweinehalter erwarten, dass die corona-bedingten Hilfen auch für die Schweinebranche zur Verfügung stehen.“

Wir feiern später

Holger Wolf, Direktkandidat der Grünen für dieLandtagswahlen, ruft Betriebe und Vereine zur Unterstützung der Gastronomie auf.

Reservierungslisten. Weihnachtsfeier reiht sich an Weihnachtsfeier. Wer nicht frühzeitig reserviert hat, bekommt nur noch schwer einen Tisch.

Ein gutes Dezembergeschäft hilft Betrieben auch dabei, ggf. umsatzschwächere Monate wieder auszugleichen. Gerade in diesem Jahr wäre das ganz besonders wichtig gewesen.

Doch gesellige Feiern wird es aufgrund der aktuell notwendigen Auflagen dieses Jahr wohl nicht geben. Mit bitteren Folgen für die Gastronomie. Auch das jetzt so wichtige Außer-Haus-Geschäft kann diese Umsatzausfälle nicht ersetzen. Firmen und Vereine haben diese Möglichkeit, sich nach Hause beliefern zu lassen, leider nicht. Aber sie können ihre Feier auf später verschieben und mittels Gutscheinen bereits jetzt helfen.

Holger Wolf bittet daher Firmen, Vereine und auch private Gruppen darum, ausfallende Weihnachtsfeiern in Restaurants durch den Erwerb von Restaurantgutscheinen zu ersetzen.

"Der Gutschein wirkt wie ein Mikrokredit und zeigt zudem die Verbundenheit mit den Betrieben. Im Kreis Neuwied gibt es eine vielfältige Restaurantlandschaft. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese erhalten bleibt. So ist es natürlich Ehrensache, dass unser Grüner Ortsverband Unkel-Linz-Bad Hönningen hier mit gutem Beispiel vorangeht. Unser diesjähriges Weihnachtsessen sollte im Spanischen Garten in Linz stattfinden. Daher haben wir dort einen Gutschein erworben und hoffen, so ein wenig durch die schwere Zeit zu helfen. „Bitte machen Sie es uns nach und veröffentlichen Sie Ihre Unterstützung für Ihren gastronomischen Betrieb unter dem Motto #wirfeiernspäter in der Presse und den sozialen Medien, um so für weitere Unterstützer zu werben“, so Wolf.

Zweiter Lockdown

Wirtschaft benötigt mittelfristige Perspektive!

Koblenz, 13. November 2020. Für die aktuell im Lockdown befindlichen Betriebe fordert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz eine mittelfristige Perspektive. Und auch die Industrie benötigt Klarheit, vor allem bei den Regelungen zur Ein- und Ausreise. Unverständlich ist aus Sicht der IHK Koblenz die Schließung von Fitnessstudios, da gerade dort Präventionsmaßnahmen wie etwa eine geregelte Kontaktnachverfolgung sehr gut umsetzbar wären.

„Der Lockdown zeigt nach zwei Wochen tiefe Bremsspuren in unmittelbar wie mittelbar betroffenen Branchen und Betrieben. Umso wichtiger ist, dass die Entschädigungen zügig ausgezahlt und auf mittelbar betroffene Wirtschaftsbereiche, wie etwa den stationären Einzelhandel, ausgeweitet werden“, kommentiert Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz, die ersten beiden Wochen des zweiten Lockdowns 2020. „Die regionalen Unternehmen brauchen unbedingt verlässliche Perspektiven!“ Dieses Bedürfnis werde im Austausch mit den Unternehmerinnen und Unternehmern, etwa im Rahmen von Diskussionen mit dem IHK-Tourismusausschuss und dem Netzwerk Fitnessstudios immer wieder deutlich. „Die Ungewissheit über den Fortgang des Lockdowns und die damit einhergehende Planungsunsicherheit ist Gift für die Wirtschaft“, so Rössel weiter.

Die Industrie, auf die gut 25 Prozent der rheinland-pfälzischen Wertschöpfung entfällt, ist von den behördlichen Einschränkungen zwar nicht direkt betroffen, aber besonders auf ein reibungslos funktionierendes Auslandsgeschäft angewiesen. „Die Konjunkturlokomotive Industrie muss weiterlaufen. Ohne Geschäftsreisen und ohne den Einsatz von Monteuren im Ausland gerät das überlebensnotwendige Auslandsgeschäft in Gefahr. Darum braucht es mehr Tests, klare Regeln zur Ein- und Ausreise sowie perspektivisch eine passende Impfstrategie“, fordert Karina Szwede, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Geschäftsführerin Unternehmensservice International bei der IHK Koblenz.

Mit den aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sollen unter anderem Freizeitaktivitäten eingeschränkt und dadurch mögliche Infektionsherde eliminiert werden. Im Zuge dessen wurden jedoch auch Unternehmen geschlossen, die nicht gänzlich dem Freizeitsektor angehören. So bieten beispielsweise Fitness- und Sportstudios vielfach auch Reha- und Präventionssport an. „Gerade bei den Fitnessstudios ist durch Zugangskontrollen jederzeit eine automatisierte Kontaktnachverfolgung möglich“, ordnet Fabian Göttlich, Geschäftsführer Interessenvertretung bei der IHK Koblenz, ein. „Die Schließung der Studios trifft verantwortungsvolle Inhaber wie auch gesundheitsorientierte Kunden und damit leider die Falschen.“

Gründerwoche und Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz ab 16. November:

Angebote des Innovationsnetzwerks IDEENWALD-Ökosystem

RHEINLAND-PFALZ/SAARLAND. IDEENWALD-Ökosystem ist die zentrale Anlaufstelle in der Region, bei der alle Startups, Gründungsinteressierte und Menschen mit Ideen künftig Rat und Unterstützung finden sollen. Im Rahmen der Gründerwoche Deutschland vom 16. bis 22. November präsentiert sich das Netzwerk, dem auch das Gründungsbüro der Hochschule Koblenz angehört, mit verschiedenen digitalen Formaten und Veranstaltungen, um in den Dialog mit Interessierten einzusteigen.

IDEENWALD-Ökosystem Netzwerk

Von Kaiserslautern über Mainz bis nach Trier, Koblenz, Landau, Worms und Saarbrücken – alle Akteure des Netzwerks, das vom Gründungsbüro der TU und Hochschule Kaiserlautern in Kooperation mit weiteren regionalen Gründungsbüros, Hochschulen und Institutionen getragen wird, sind auf der Webseite ideenwald-oekosystem.de vernetzt.

Angebote des Gründungsbüros der Hochschule Koblenz

Mit der Gründerwoche Deutschland startet am 16. November wieder der Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz, der von der Hochschule Koblenz ausgerichtet wird. Er bietet allen Einwohnern des Bundeslandes eine Plattform zur Präsentation ihrer Ideen. Egal ob Produkte, Dienstleistungen, innovative Verfahren oder Weiterentwicklungen, alle Einreichungen werden von einer Jury bewertet und die Besten mit Sach- oder Geldpreisen prämiert.

Das Gründungsbüro der Hochschule Koblenz bietet außerdem mit verschiedenen Kooperationspartnern im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche einen Online-Startup-Beratertag am 17. November von 10 bis 16 Uhr an, in dem vor allem das Thema Finanzierungsmöglichkeiten im Fokus steht.

Angebote aller Akteure

Aber auch zu rechtlichen Fragen und Patenten, Marketing oder übergreifenden Themen zur Existenzgründung und Selbständigkeit finden Interessierte passende Angebote.

Der gemeinsame Auftritt unter: https://ideenwald-oekosystem.de/entrepreneurship-week/ fasst das gesamte Angebot aller Akteure des IDEENWALD-Ökosystems übersichtlich zusammen. Je nach Fortschritt des eigenen Gründungsvorhabens können Interessierte sich aus den Angeboten auf der Webseite ihr persönliches Programm für die Gründerwoche zusammenstellen. Informationen zum Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz finden Interessierte auch auf der Website www.ideenwettbewerb-rlp.de.

Es wird also ein bunt gemischtes Programm aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland im IDEENWALD-Ökosystem geboten. Alle Menschen sind eingeladen ihre Themen für die Woche vom 16. bis 22. November zu finden und sich weiterzuentwickeln. So werden kreative Köpfen vereint, um eine Umgebung zu bieten, in der sie genau die Personen treffen und die Impulse bekommen, mit denen sie ihre Ideen in Taten, Projekte oder Produkte verwandeln.

Hintergrund zum IDEENWALD-Verbundprojekt:

IDEENWALD-Ökosystem ist ein Verbundprojekt der Technischen Universität Kaiserslautern und Hochschule Kaiserslautern im Programm EXIST-Potentiale. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zielt es darauf ab, alle regionalen und viele überregionale Partner zu einem offenen Netzwerk für Gründung, Innovation und Wachstum zu vereinen. Partner, die bereits bei der Antragstellung mitgewirkt haben, sind neben den beiden Hochschulen, das Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation, die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern und das Business + Innovation Center Kaiserslautern.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL