Sonntag, 24. März 2019

Letztes Update:06:08:46 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran . . .

... zum stellvertretenden Vorsitzenden 
der LandeshochschulprÀsidentenkonferenz gewÀhlt

KOBLENZ/TRIER. Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, PrĂ€sident der Hochschule Koblenz, ist in der jĂŒngsten Sitzung der LandeshochschulprĂ€sidentenkonferenz (LHPK) an der UniversitĂ€t Trier zum stellvertretenden Vorsitzenden dieses Gremiums gewĂ€hlt worden. Das Amt, das derzeit noch Prof. Dr. Norbert Kuhn, PrĂ€sident der Hochschule Trier innehat, wird Bosselmann zum 1. April 2019 ĂŒbernehmen.

Derzeitiger Vorsitzender der LandeshochschulprĂ€sidentenkonferenz ist Prof. Dr. Michael JĂ€ckel von der UniversitĂ€t Trier, der sein Amt im Herbst vergangenen Jahres angetreten hatte. TurnusgemĂ€ĂŸ wechselt der Vorsitz in dem Gremium alle zwei Jahre.

Die LandeshochschulprĂ€sidentenkonferenz tagt in der Regel viermal im Jahr. Neben der Wahl des zweiten Vorsitzenden berieten die HochschulprĂ€sidien der rheinland-pfĂ€lzischen UniversitĂ€ten und Hochschulen fĂŒr angewandte Wissenschaften diesmal unter anderem ĂŒber das rheinland-pfĂ€lzische Hochschulzukunftsprogramm. Das Gremium ist sich einig, dass das Land Rheinland-Pfalz nur mit einer angemessenen finanziellen und personellen Ausstattung im Bereich der akademischen Bildung im Wettbewerb der BundeslĂ€nder Erfolg haben kann.

UniversitÀt Trier hat neue VizeprÀsidentin

Die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Ulrike Gehring ist zukĂŒnftig in der UniversitĂ€tsleitung fĂŒr die Bereiche Studium und Lehre verantwortlich.

Ein besonderes Anliegen sei ihr, das Profil der UniversitĂ€t Trier mit ihren großen und kleinen FĂ€chern beizubehalten und weiterzuentwickeln, sagte Prof. Dr. Ulrike Gehring bei ihrer Amtsantrittsrede heute. Als neue VizeprĂ€sidentin der UniversitĂ€t Trier wird sich die Professorin fĂŒr Kunstgeschichte in den kommenden vier Jahren besonders um die Bereiche Studium und Lehre kĂŒmmern. Sie ĂŒbernimmt das Amt von Prof. Dr. Martin Przybilski, der sich nach dem Auslaufen seiner Amtszeit nun wieder verstĂ€rkt der Forschung und Lehre in der Älteren deutschen Philologie widmen wird.

Die sich stellende Herausforderung sieht Gehring darin, „die Überlast der großen FĂ€cher abzufedern, ohne die MinoritĂ€ten im Bildungswesen aus dem Auge zu verlieren“. Auch auf neue Konzepte fĂŒr die Lehre möchte sie zukĂŒnftig ein besonderes Augenmerk legen, um den WĂŒnschen von jungen Studierenden, aber auch Studierenden im Seniorenalter gerecht zu werden. Sie kĂŒndigte zudem an, einen fĂ€cherĂŒbergreifenden Dialog ĂŒber gute Lehre und zukunftsweisende StudiengĂ€nge initialisieren zu wollen.

Die 1969 geborene Ulrike Gehring studierte in Frankfurt/Main und Paris Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik. Sie war unter anderem am Museum fĂŒr zeitgenössische Kunst „zkm karlsruhe“ tĂ€tig, bevor sie 2003 einen Ruf an die UniversitĂ€t Trier als Juniorprofessorin mit dem Schwerpunkt Kunst der Moderne, Gegenwartskunst und Neue Medien annahm. Seit 2009 ist sie an der UniversitĂ€t Trier Professorin fĂŒr Kunstgeschichte und hat maßgeblich an der Konzeptionierung und Etablierung des Medienkunstlabors „generator“, den AusstellungsrĂ€umen auf Campus II, mitgewirkt.

Letzteres hob auch UniversitĂ€tsprĂ€sident Prof. Dr. Michael JĂ€ckel besonders bei seiner Ansprache hervor. Er wĂŒnschte seiner neuen Stellvertreterin fĂŒr ihre neuen Aufgaben alles Gute: „Wenn man ein solches Amt antritt, wird man ins kalte Wasser geworfen. Die Kalte-Wasser-Methode hat aber auch etwas Belebendes.“ Gehrings VorgĂ€nger Martin Przybilski wĂŒrdigte der UniversitĂ€tsprĂ€sident vor allem fĂŒr sein Engagement in der Akkreditierung von StudiengĂ€ngen und den Aufbau von Kooperationen mit Israel und Japan. Martin Przybilski bedankte sich wiederum bei allen seinen Kolleginnen und Kollegen, die an der UniversitĂ€t Trier fĂŒr Studium und Lehre verantwortlich sind, fĂŒr die sehr gute Zusammenarbeit.

Zahl landwirtschaftlicher Betriebe weiter rĂŒcklĂ€ufig

Im Jahr 2018 bewirtschafteten knapp 16.800 landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz 706.900 Hektar FlĂ€che. Das entspricht einem RĂŒckgang von knapp 300 Betrieben im Vergleich zum Vorjahr (minus 1,8 Prozent). In Deutschland nahm die Zahl der Betriebe um 1,2 Prozent auf 266.690 Betriebe ab. GegenĂŒber dem Jahr 2010 hat die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Rheinland-Pfalz um 18,5 Prozent abgenommen (minus 3.800 Betriebe). Im gleichen Zeitraum wurde in Deutschland ein RĂŒckgang um knapp 11 Prozent festgestellt.

Die landwirtschaftlich genutzte FlĂ€che (706.900 Hektar) hat sich gegenĂŒber dem Jahr 2010 nur leicht verĂ€ndert. Durch den RĂŒckgang landwirtschaftlicher Betriebe hat sich die durchschnittliche bewirtschaftete FlĂ€che je Betrieb in Rheinland-Pfalz von 34 auf 42 Hektar erhöht. Damit liegt sie deutlich unter der bundesdeutschen BetriebsgrĂ¶ĂŸe (2018: 62 Hektar). Rheinland-Pfalz rangiert damit im Vergleich zu den anderen FlĂ€chenlĂ€ndern im unteren Drittel. Die im Vergleich mit den westdeutschen FlĂ€chenlĂ€ndern geringe FlĂ€che je Betrieb ist hauptsĂ€chlich auf die hohe Anzahl der Weinbaubetriebe in Rheinland-Pfalz zurĂŒckzufĂŒhren.

Der ĂŒberwiegende RĂŒckgang ist weiterhin bei den Betrieben festzustellen, die weniger als fĂŒnf Hektar bewirtschaften (minus 200 Betriebe). Sie stellen mit knapp 21 Prozent noch die grĂ¶ĂŸte Betriebsgruppe dar. Bundesweit betrĂ€gt der Anteil dieser Betriebe acht Prozent. Der hohe RĂŒckgang von ebenfalls 200 Betrieben in der GrĂ¶ĂŸenklasse 20-50 Hektar ist zum einen bedingt durch Betriebsaufgaben, zum anderen aber auch durch VergrĂ¶ĂŸerungen, mit denen Betriebe in die nĂ€chste GrĂ¶ĂŸenklasse aufstiegen.

Die langfristige Tendenz rĂŒcklĂ€ufiger Betriebszahlen hĂ€lt in den unteren GrĂ¶ĂŸenklassen insgesamt an. Die Zahl der Betriebe, die 100 Hektar und mehr bewirtschaften, ist im Vergleich zum Vorjahr mit 2.100 stabil. Seit 2010 erhöhte sie sich um 6,1 Prozent.

Die Daten stammen aus der jĂ€hrlich stattfindenden Bodennutzungshaupterhebung. Befragt wurden rund 6.000 landwirtschaftliche Betriebe mit fĂŒnf Hektar und mehr landwirtschaftlich genutzter FlĂ€che bzw. Betriebe, die ĂŒber bestimmte pflanzliche oder tierische Mindesterzeugungseinheiten verfĂŒgten. Die Angaben dieser Betriebe wurden zu einem Landesergebnis hochgerechnet.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Bauhauptgewerbe im November 2018: AuftrÀge und UmsÀtze höher als im Vormonat

as rheinland-pfĂ€lzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im November 2018 mehr AuftrĂ€ge und leicht höhere UmsĂ€tze als im Oktober. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die AuftragseingĂ€nge – kalender- und saisonbereinigt – um 13,2 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vormonats. Der baugewerbliche Umsatz verbesserte sich leicht um 0,4 Prozent. GegenĂŒber den ersten elf Monaten 2017 nahm das Ordervolumen um 9,8 Prozent zu, der Umsatz stieg um 9,4 Prozent.

AuftragseingÀnge nach Bauart und Auftraggeber

Im November 2018 kam es zu einer krĂ€ftigen Erhöhung der bereinigten AuftragseingĂ€nge im Hochbau (plus 39,5 Prozent). Im Tiefbau war die Nachfrage dagegen niedriger als im Vormonat (minus 9,0 Prozent). Im Hochbau konnten alle Baubereiche höhere AuftragseingĂ€nge verbuchen. Nach den krĂ€ftigen Auftragseinbußen im Oktober errechnet sich fĂŒr den öffentlichen Hochbau ein sprunghafter Anstieg (plus 154 Prozent). Im Wohnungsbau sowie im gewerblichen Hochbau ĂŒbertrafen die AuftragseingĂ€nge den Vormonatswert ebenfalls deutlich (plus 34,1 bzw. plus 23,2 Prozent). Im Tiefbau gab es in allen Baubereichen Einbußen. Am stĂ€rksten fiel der RĂŒckgang im sonstigen öffentlichen Tiefbau aus (minus 19,1 Prozent). GegenĂŒber den ersten elf Monaten 2017 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau mehr AuftragseingĂ€nge registriert (plus 10,5 bzw. plus 9,1 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im November 2018 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 2,5 Prozent. FĂŒr den Tiefbau errechnet sich dagegen ein RĂŒckgang um 1,8 Prozent. Die höchste Umsatzsteigerung verzeichnete der öffentliche Hochbau (plus 11,8 Prozent). ZuwĂ€chse im Bereich von zwei Prozent erzielten der Straßenbau, der gewerbliche Tiefbau sowie der Wohnungsbau. Im sonstigen öffentlichen Tiefbau kam es zu einem deutlichen UmsatzrĂŒckgang (minus 11,5 Prozent). GegenĂŒber den ersten elf Monaten 2017 erhöhten sich die baugewerblichen UmsĂ€tze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau (plus 9,6 bzw. plus 9,1 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der AuftragseingÀnge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige VerÀnderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. ErgÀnzend werden die VerÀnderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere ErlÀuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

Digitalisierung der Wirtschaft in der Region Koblenz-Mittelrhein

Zahlreiche UnterstĂŒtzungsangebote fĂŒr zukunftsorientierte Unternehmer und GrĂŒnder

Urbar, 16. Januar 2019. Die fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Alltagsleben ermöglicht Unternehmen nicht nur neue GeschĂ€fts- und Produktionsmodelle, sondern macht diese in vielen FĂ€llen sogar erforderlich. MittelstĂ€ndler, die entsprechende Projekte umsetzen wollen, finden in der Region Koblenz-Mittelrhein grundsĂ€tzlich eine Vielzahl von UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten und Ansprechpartner, sind sich dieses Sachverhalts aber oft nicht hinreichend bewusst. Zu diesem Schluss kam eine Expertenrunde, die auf Einladung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ĂŒber die Thematik diskutierte.

Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. widmet sich dem Ziel, den Wirtschaftsstandort und das Bewusstsein fĂŒr die Möglichkeiten und Vorteile, die er bietet, zu schĂ€rfen: „Neben der inneren StĂ€rke einer Region zĂ€hlt auch die Wahrnehmung in Deutschland und Europa zu den tragenden Standortfaktoren“, erlĂ€uterte Hans-Jörg Assenmacher, Notar und Vorsitzender der Initiative. Das sei eines der Anliegen der Initiative.

Weiterlesen...

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL