Mittwoch, 23. Januar 2019

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Auftragseingänge der Industrie im September 2018 deutlich gestiegen

Im September 2018 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 5,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Dies ist auf die günstige Entwicklung des Auslandsgeschäfts zurückzuführen (plus 8,2 Prozent); die Bestellungen aus dem Inland erhöhten sich nur leicht (plus 0,4 Prozent).

Das Ordervolumen stieg in zwei der drei industriellen Hauptgruppen. Die Nachfrage nach Investitionsgütern legte kräftig um 11,5 Prozent zu. In der Konsumgüterindustrie gingen ebenfalls deutlich mehr Bestellungen ein als im Vormonat (plus 9,2 Prozent). Die Hersteller von Vorleistungsgütern mussten hingegen einen Rückgang der bereinigten Auftragseingänge hinnehmen (minus 2,3 Prozent).

Zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes konnten im September von einer Nachfragesteigerung profitieren. Zwar sank das Ordervolumen in der Chemieindustrie, die die umsatzmäßig größte Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist, um 4,1 Prozent. Dafür verzeichneten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die gemessen am Umsatz in der Industrie an zweiter Stelle stehen, einen kräftigen Anstieg der Auftragseingänge (plus 17 Prozent). Im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, lagen die Bestellungen ebenfalls über dem Niveau des Vormonats (plus 5,3 Prozent).

Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es deutliche Zuwächse. Die bereinigten Auftragseingänge waren im September 2018 um 11,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dieser Anstieg ist auf eine erhöhte Nachfrage aus dem Ausland zurückzuführen; das Ordervolumen aus dem Inland war rückläufig. Während die Bestellungen in der Investitions- und in der Konsumgüterindustrie zunahmen, musste die Vorleistungsgüterindustrie Einbußen hinnehmen. In zwei der drei umsatzstärksten Branchen – in der Chemieindustrie sowie im Maschinenbau – gingen im September 2018 weniger Aufträge ein als ein Jahr zuvor. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verbuchten hingegen einen kräftigen Zuwachs.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

Teuerungsrate erreicht im Oktober den höchsten Stand seit zehn Jahren

Die Teuerungsrate ist im Oktober 2018 weiter gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das ist die höchste Steigerung seit September 2008. Im September 2018 hatte die Inflationsrate plus 2,4 Prozent betragen.

Energie war im Oktober 2018 erneut deutlich teurer als im Vorjahresmonat (plus 10,1 Prozent). Dies ist auf kräftige Preissteigerungen bei Mineralölprodukten zurückzuführen (plus 23,1 Prozent). Sowohl die Preise für Heizöl als auch die Kraftstoffpreise stiegen gegenüber Oktober 2017 deutlich (plus 49,7 Prozent bzw. plus 16,2 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme erhöhte sich um 2,9 Prozent. Während die Strompreise gegenüber dem Vorjahresmonat leicht zunahmen (plus 0,5 Prozent), waren die Gaspreise rückläufig (minus 1,4 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel nahmen dagegen weniger stark zu als in den Vormonaten. Sie lagen im Oktober 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die höchste Steigerung gab es bei Gemüse (plus 9,6 Prozent). Die Preise für Molkereiprodukte und Eier zogen ebenfalls deutlich an (plus 4 Prozent). Günstiger wurden Speisefette und -öle (minus 4,2 Prozent), Obst (minus 2,2 Prozent) sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (minus 1,2 Prozent).

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„Großer Preis des Mittelstandes“

Höchste, bundesweite Auszeichnung der Oskar-Patzelt-Stiftung: Volksbank RheinAhrEifel ist „Premier-Bank 2018“

Berlin/Bad Neuenahr-Ahrweiler – 29.10.2018. Die Volksbank RheinAhrEifel eG ist von der Oskar-Patzelt-Stiftung in Berlin beim „Großen Preis des Mittelstandes“ als „Premier-Bank 2018“ ausgezeichnet worden. „Premier“ ist die höchste Auszeichnung der Stiftung und wird jährlich im Rahmen einer Sonderpreisverleihung vergeben. Die Genossenschaftsbank erhielt den Preis als einzige Bank deutschlandweit für ihre herausragenden Leistungen, ihr Engagement und ihre Erfolge bei Aufbau und Pflege gesunder mittelständischer Wirtschaftsstrukturen. Die Jury der Stiftung betrachtet nicht nur Zahlen und Produkte, sondern das Unternehmen als Ganzes. Im Fokus stehen Themen wie die Schaffung bzw. Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, das Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe. Unternehmen können sich nicht selbst um die Auszeichnung bewerben, sondern ausschließlich durch Kommunen und Verbände, Institutionen und andere Firmen nominiert werden. „Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung und haben sie mit großer Dankbarkeit entgegengenommen“, betont Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel. „Seit unserer Gründung vor über 150 Jahren legen wir großen Wert darauf, die Förderung der Menschen bzw. der Region in den Fokus zu stellen bei allem was wir tun. Dazu gehören nicht nur die täglichen Bankgeschäfte, sondern auch die Förderung von Kultur, Sport und Ehrenamt in unserer Heimat. Umso stolzer sind wir darauf, dass dieses Engagement jetzt gewürdigt wurde.“

Wettbewerbsmotto „Zukunft gestalten“

Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Zukunft gestalten“ und bezieht sich unter anderem auf die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im Mittelstand. Insgesamt wurden in diesem Jahr 235 Preisträger aus den Jahren 1995 bis 2017 zum „Premier“ nominiert, darunter neun Banken. Für die Nominierung muss die jeweilige Bank bereits als „Bank des Jahres“ ausgezeichnet worden sein. Die Volksbank RheinAhrEifel erhielt den Titel 2015. Über die Preisträger entscheiden 100 Juroren aus den 12 Wettbewerbsregionen. Die Sonderpreise vergibt eine Abschlussjury bestehend aus sechs Juroren. Sie sind Unternehmer, Geschäftsführer von Verbänden und Vereinsvorsitzende aus ganz Deutschland.

Rheinisch-Nassauische Obstbautagung

Wichtige Fragen des Obstbaus müssen politisch gelöst werden

Klein-Altendorf. Am Freitag, den 16. November 2018, findet ab 14.00 Uhr im Forum auf dem Campus Klein-Altendorf die diesjährige Rheinisch-Nassauische Obstbautagung statt. Nach den Grußansprachen des Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, und des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Obstbau, Norbert Schäfer, über aktuelle agrarpolitische Themen und Ziele im Obstbau, werden die agrarpolitischen Sprecher des Landtages über verschiedene, wichtige Obstbauthemen sprechen, beziehungsweise diskutieren: Horst Gies von der CDU, Nico Steinbach von der SPD, Marco Weber von der FDP und Andreas Hartenfels von Bündnis 90/Grüne. Die Moderation übernimmt der Geschäftsführer des Bundesausschusses Obst und Gemüse, Dr. Hans-Dieter Stallknecht.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt steht das Kompetenzzentrum für Gartenbau in Klein-Altendorf im Fokus. Der stellvertretende Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragter, Franz-Josef Schockemöhle, wird über die „Zukunft des Kompetenzzentrums für Gartenbau in Klein-Altendorf - Erwartungen des Berufsstandes“ sprechen.

Zu dieser Tagung sind alle Interessierten herzlichst eingeladen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit den Referenten und anwesenden politischen Vertretern zu diskutieren.

Treffen der Besten:

Refratechnik Cement GmbH in Göttingen lädt Stipendiaten und Preisträger der Alexander Tutsek-Stiftung zum Keramiktreffen ein

Höhr-Grenzhausen/Göttingen.

Die Refratechnik Cement GmbH in Göttingen hatte Preisträgerinnen und Preisträger, Stipendiatinnen und Stipendiaten der Alexander Tutsek-Stiftung verschiedener Ausbildungseinrichtungen zu einem gemeinsamen Austausch rund um die Themen der Keramik eingeladen. Über den fachlichen Austausch hinaus verfolgte die Veranstaltung das Ziel, eine Vernetzung der unterschiedlichen Teilnehmenden untereinander sowie mit der keramischen Industrie zu ermöglichen. Des Weiteren sollten die verschiedenen Bildungsmöglichkeiten von der gewerblichen Ausbildung bis hin zur Promotion und berufliche Perspektiven aufgezeigt werden.

Das Werk der Refratechnik Cement GmbH in Göttingen bot einen perfekten Rahmen für die Veranstaltung. Die Unternehmensgruppe ist weltweit aufgestellt und entwickelt, produziert und installiert hochwertige Feuerfestmaterialien für industrielle Hochtemperaturprozesse. Als Systemlieferant bietet sie kundenoptimierte Feuerfest-Komplettlösungen für alle wichtigen Industriebranchen. Neben vielen Informationen zu feuerfester Keramik lieferte auch eine Betriebsbesichtigung beeindruckende Einblicke in die praktische Arbeit in diesem Wirtschaftsbereich.

Die Standorte Höhr-Grenzhausen und Koblenz waren in allen Ausbildungsebenen der Keramik mit der Berufsbildenden Schule Montabaur – Außenstelle Keramik, der Fachschule für Keramik – Technik, dem Westerwaldcampus der Hochschule Koblenz und dem Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau vertreten. Ebenfalls anwesend waren Doktoranden der TU Bergakademie Freiberg, die spannende Einblicke in keramische Forschungsprojekte im Rahmen ihrer Dissertationen lieferten.

Diese Einrichtungen werden von der Alexander Tutsek-Stiftung unterstützt und erhalten Preisgelder für herausragende Leistungen, Stipendien für Studierende sowie Mittel für dringend benötigte Ausstattungen. Die Alexander Tutsek-Stiftung fördert Kunst und Wissenschaft. Im Wissenschaftsbereich liegt der Fokus auf der Grundlagen- und angewandten Forschung in den Fachgebieten Glas, Keramik, Steine und Erden. Dabei ist es der gemeinnützigen Stiftung aus München ein wichtiges Anliegen, Forschung und Lehre zu fördern.

„Wir freuen uns, als Unternehmen den Schülern, Studierenden und Doktoranden Einblicke in die Welt der feuerfesten Keramikindustrie zu ermöglichen. Es ist uns wichtig, dass diese begabten jungen Menschen den Kontakt zueinander finden und sich vernetzen. Gerne tragen wir dazu bei, ihnen die Wege der weiteren Qualifizierung aufzuzeigen, um bestens ausgebildete Fach- und Führungskräfte für die Zukunft zu haben“, betonte Dorothea Tacke, Personalleiterin der Refratechnik Cement GmbH. Mit den Fachvorträgen der Mitarbeiter aus dem Hause der Refratechnik und den Informationen zu dem breitgefächerten Angebot sowie dem wirtschaftlichen Erfolg des international agierenden Unternehmens wurde bestätigt, was alle Anwesenden schon wussten: Die Keramikindustrie ist eine wichtige Größe, die gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften eine zukunftssichere berufliche Perspektive in vielen Bereichen eines Unternehmens bietet.

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