Wednesday, 22. January 2020

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Industrieproduktion stieg im März an

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im März 2018 gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 4,8 Prozent über dem Niveau des Vormonats.

In der Vorleistungsgüterindustrie war die bereinigte Produktion im März um 2,5 Prozent höher als im Februar. Die Investitionsgüterindustrie steigerte ihren Güterausstoß um 2,3 Prozent. Der Output der Konsumgüterhersteller erhöhte sich um 5,8 Prozent.

In zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes stieg die Produktion: In der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und in Rheinland-Pfalz die umsatzstärkste Industriebranche ist, lag die Ausbringung um 4,5 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Die Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie, die zweitgrößte Branche, steigerte ihren Güterausstoß um acht Prozent. Der Maschinenbau, der gemessen am Umsatz unter den Industriezweigen an dritter Stelle steht, drosselte seine Produktion um 1,5 Prozent.

Der Output der rheinland-pfälzischen Industrie war im März 2018 deutlich höher als ein Jahr zuvor (plus 9,8 Prozent). Alle drei industriellen Hauptgruppen steigerten ihren Güterausstoß. In den drei größten Branchen lag die bereinigte Produktion ebenfalls über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen.

Mit dem Berichtsmonat März 2018 werden die monatlichen Produktionsindizes für die Industrie vom bislang geltenden Basisjahr 2010=100 auf das neue Basisjahr 2015 umgestellt. Die Vergleichbarkeit mit früheren Veröffentlichungen ist daher eingeschränkt. Für die Kalender- und Saisonbereinigung werden Zeitreihen über 72 Monate verwendet. Daher wurden die Ergebnisse bis April 2012 rückwirkend auf das neue Basisjahr umgerechnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Industrie im März 2018: Mehr Aufträge als im Vormonat und im Vorjahresmonat

Im März 2018 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 1,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Einem Rückgang im Inlandsgeschäft (minus 1,2 Prozent) stand eine Erhöhung der Nachfrage aus dem Ausland gegenüber (plus 4,1 Prozent).

In allen drei industriellen Hauptgruppen stiegen im März die Bestellungen. Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern fiel um 1,9 Prozent höher aus als im Februar. In der Investitionsgüterindustrie legten die bereinigten Auftragseingänge um 0,9 Prozent zu. Die stärkste Steigerung gab es in der Konsumgüterindustrie (plus 7,7 Prozent).

In zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lag das Ordervolumen über dem Niveau des Vormonats: In der Chemieindustrie, der Branche des Verarbeitenden Gewerbes mit dem größten Umsatz, gingen 3,5 Prozent mehr Bestellungen ein als im Februar. Im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, nahmen die bereinigten Auftragseingänge deutlich um 8,6 Prozent zu. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die gemessen am Umsatz in der Industrie an zweiter Stelle stehen, mussten hingegen einen Nachfragerückgang um 5,4 Prozent hinnehmen.

Entwicklung gegenüber März 2017

Die Auftragseingänge lagen im März 2018 um fünf Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Während die Bestellungen aus dem Inland leicht zurückgingen (minus 0,8 Prozent), stieg die Nachfrage aus dem Ausland deutlich an (plus 7,5 Prozent). In der Vorleistungsgüterindustrie blieb das Ordervolumen fast unverändert. Die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern legte zu. Die drei größten Branchen entwickelten sich unterschiedlich: In der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie und im Maschinenbau gingen mehr Aufträge ein als im Vorjahresmonat. In der Chemieindustrie waren die Bestellungen hingegen rückläufig.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen
Mit dem Berichtsmonat März 2018 werden die monatlichen Auftragseingangsindizes für die Industrie vom bislang geltenden Basisjahr 2010=100 auf das neue Basisjahr 2015 umgestellt. Die Vergleichbarkeit mit früheren Veröffentlichungen ist daher eingeschränkt. Für die Kalender- und Saisonbereinigung werden Zeitreihen über 72 Monate verwendet. Daher wurden die Ergebnisse bis April 2012 rückwirkend auf das neue Basisjahr umgerechnet.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Teuerungsrate liegt im April bei 1,5 Prozent

Die Teuerungsrate ist im April 2018 gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im März hatte die Inflationsrate 1,7 Prozent betragen.

Die Energiepreise waren im April 2018 nur um 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Mineralölprodukte verteuerten sich um 2,1 Prozent. Dabei schlug insbesondere der Anstieg der Heizölpreise zu Buche (plus 8,0 Prozent); die Erhöhung der Kraftstoffpreise fiel mit plus 0,5 Prozent wesentlich geringer aus. Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme  sowie  die Strompreise legten nur leicht um 0,4 bzw. 0,2 Prozent zu. Gas war billiger als im Vorjahresmonat (minus 2,3 Prozent).

Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahresmonat; die Preise stiegen um 3,5 Prozent. Bei Speisefetten und -ölen sowie Molkereiprodukten und Eiern gab es Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich  (plus 13,3 bzw. plus 10,5 Prozent). Aber auch Obst war deutlich teurer als ein Jahr zuvor (plus 6,3 Prozent); besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Äpfeln aus (plus 27,7 Prozent). Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich um 2,7 Prozent. Hingegen lagen die Preise für Gemüse unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 3,6 Prozent). Zum Beispiel verbilligte sich Paprika um 23,3 Prozent.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, verringerte sich leicht. Sie belief sich im April 2018 auf 1,5 Prozent nach 1,6 Prozent im März.

In zehn der zwölf Hauptgruppen lagen die Preise über dem Niveau des Vorjahresmonats. Den stärksten Anstieg gab es bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 3,6 Prozent).  Dicht dahinter folgten Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 3,5 Prozent). Auch in den Bereichen Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie Bildungswesen zogen die Preise merklich an (plus 2,6 bzw. plus 2,3 Prozent). In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau (minus 0,5 bzw. minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber März 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im April 2018 leicht um 0,1 Prozent gesunken. Die Preise für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ lagen um 3,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Der wesentliche Grund dafür ist eine deutliche Preissenkung bei Pauschalreisen (minus 12,9 Prozent). Dieser Rückgang kann allerdings nicht als reine Preisentwicklung interpretiert werden, sondern ist zum Teil auf saisonale Änderungen der angebotenen Reisearten und -ziele zurückzuführen. In den Hauptgruppen „Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör“ und „Nachrichtenübermittlung“ sanken die Preise geringfügig (jeweils minus 0,1 Prozent). Die stärksten Preissteigerungen gab es bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (plus 1,3 Prozent) und im Bereich Verkehr (plus 1,0 Prozent, darunter Kraftstoffe plus 3,6 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat April 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. Mai 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Arbeitsmarkt

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Arbeitsmarkt im Aufschwung – Land fördert zukunftsfähige Arbeit

Im April ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen in Rheinland-Pfalz erneut deutlich zurückgegangen. Das unterstrichen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Danach waren im April in Rheinland-Pfalz 100.232 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind rund 3.000 weniger als im März und rund 8.200 weniger als noch im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent. Im April des Vorjahres lag sie bei 4,9 Prozent.

„Damit erreicht die Arbeitslosenzahl in Rheinland-Pfalz einen neuen Tiefstand in diesem Jahr. Das ist sehr erfreulich. Wir dürfen aber nicht nachlassen, uns intensiv um diejenigen zu kümmern, die trotz der insgesamt guten Situation noch arbeitslos sind. Wir müssen dies vor allem mit Blick auf die für Unternehmen immer schwerer werdende Fachkräftesicherung tun. Dabei haben wir vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Rheinland-Pfalz im Blick“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Laut Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler besteht die wesentliche Herausforderung für die KMU darin, die notwendigen Anpassungen parallel zu ihrem Betriebsalltag einzuleiten und nachhaltig umzusetzen. „Entscheidend ist, dass es auch für kleinere und mittlere Unternehmen alltagstaugliche Instrumente gibt, die dazu beitragen können, sich zukunftssicher aufzustellen.“ Die Anpassung an den Wandel in der Arbeitswelt sei daher unter anderem ein Ziel der ESF-Förderung in Rheinland-Pfalz. Die Aktivitäten zielen sowohl auf die Sicherung des aktuellen als auch künftigen Fachkräftebedarfs ab.

Die Ministerpräsidentin und die Arbeitsministerin hoben in diesem Zusammenhang die Unterstützung der Unternehmen durch ESF-geförderte Maßnahmen hervor: „Die ESF-geförderten Projekte in unserem Förderansatz „Zukunftsfähige Arbeit“ sensibilisieren die Betriebe für die sich ändernden Rahmenbedingungen und die daraus resultierenden Herausforderungen. Sie unterstützen sie dabei, die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten und auszubauen sowie ihren Fachkräftebedarf nachhaltig sicherzustellen. Mit der Umsetzung dieser Projekte tragen wir dazu bei, den demografischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in unserem Land zukunftssicher zu begegnen.“

Zum Jahresbeginn sind 19 Projekte im Förderansatz „Zukunftsfähige Arbeit“ gestartet. Die Projekte werden mit 1,49 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie 1,18 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert.

Weitere Informationen zum ESF in Rheinland-Pfalz erhalten Sie auf der Webseite www.esf.rlp.de.

 

Workers´ Memorial Day am 28. April

Arbeitssicherheit in der digitalisierten Arbeitswelt wichtiger denn je

Anlässlich des Welttages für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, des Workers´ Memorial Day am 28. April, wies Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler auf die neuen Herausforderungen hin, vor denen der Arbeitsschutz in einer digitalisierten Arbeitswelt steht: „Indem starre Arbeitszeiten wegfallen und das Arbeiten oft von überall möglich ist, lassen sich Beruf und Privatleben leichter miteinander in Einklang bringen. Mit dem Laptop im Stadtpark, die Arbeitszeit dem eigenen täglichen Biorhythmus anpassen – junge Start-up-Unternehmen machen es vor: Arbeiten, wann und wo ich will. Das klingt gut und kann auch funktionieren, aber bei weitem nicht in jedem Betrieb und nicht für jeden Beschäftigten. Vor allem aber stellt es neue Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz.“

Zeitliche und räumliche Entgrenzung der Arbeit bergen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gefahr von Überforderung und gehen einher mit einem Anstieg psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit. Auch die ständige digitale Erreichbarkeit bedürfe eindeutiger Regelungen und der Überwachung von Arbeits- und Ruhezeiten. „Hier sehe ich die Arbeitgeber gefordert, im Rahmen betrieblicher Gefährdungsbeurteilungen auch psychische Fehlbelastungen zu bewerten und technische und organisatorische Maßnahmen für ihre Beschäftigten zu formulieren“, sagte die Arbeitsministerin.

Bätzing-Lichtenthäler wies zudem darauf hin, dass in Deutschland die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle durch die Wirkung von technischen Schutzeinrichtungen, geänderten Betriebsabläufen und wirkungsvoller staatlicher Überwachung in den letzten Jahrzehnten zwar rückläufig sei, berufsbedingte Erkrankungen aber dennoch auf einem hohen Niveau verharrten. „Der sorglose Umgang mit gefährlichen Stoffen in der Vergangenheit, allen voran die Verwendung von Asbest, führt auch heute noch zu zahlreichen Folgeerkrankungen“, so die Ministerin.

„Mit Blick auf die künftigen Fachkräftebedarfe bieten sich den Unternehmen neue Möglichkeiten, sich als attraktive Arbeitgeber zu profilieren. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Reduzierung der täglichen Fahrten zur Arbeit und die Flexibilisierung von Arbeitszeiten sind längst zu Anreizen für die Beschäftigten geworden“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Der Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sei deshalb ein guter Anlass daran zu erinnern, dass innovative Veränderungen der Arbeitsprozesse und Arbeitsmodelle auch ein Wettbewerbsvorteil rheinland-pfälzischer Unternehmen in der Anwerbung von Fachkräften sein könne.

Über den Workers´ Memorial Day

Seit dem Jahre 1984 wird am 28. April der internationale Workers´ Memorial Day begangen. An diesem Tag soll den weltweit immer noch mehr als zwei Millionen Menschen gedacht werden, welche jährlich durch Arbeitsunfälle oder in Folge von gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen ums Leben kommen. In Deutschland wird dieser Gedenktag durch zahlreiche Aktionen der Gewerkschaften, durch staatliche sowie betriebliche Arbeitsschutzorganisationen als Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit begangen.

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