Thursday, 23. January 2020

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Seit 30 Jahren im Dienst für die HOGA-Branche

Gastronomisches Bildungszentrum feiert Jubiläum

Das Gastronomische Bildungszentrum Koblenz (GBZ), eine Einrichtung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, hat sich bundesweit zu einer festen Adresse für Aus- und Weiterbildung im Gastgewerbe entwickelt. Wurden zur Gründungszeit überwiegend Umschulungen durchgeführt, so umfasst das Bildungsangebot inzwischen zahlreiche weitere Bereiche: Hotellerie, Gastronomie, Weinwirtschaft, Freizeitsektor, Tourismus und Gesundheitsbranche. Fach- und Führungskräfte finden spezifische Weiterbildungsangebote in fünf Kompetenzzentren: der Hotelmanagement-Akademie, der Deutschen Wein- und Sommelierschule, dem Forum Diätetik und Ernährung, der ProDestillate sowie der Koch- und Serviceschule. Jährlich erreichen 2000 Absolventen ihre Weiterbildungsziele im GBZ. Häufig ist dies der Start in die berufliche Karriere, so auch für Olaf Gstettner, Geschäftsführender Direktor Hotel Zugbrücke Grenzau und Vorstandsvorsitzender im GBZ. „Ich war 1995 Teilnehmer des ersten Studiengangs zum Hotelmanager, heute Hotelbetriebswirt (IHK). Wir waren ein ambitioniertes Team. Zu meinen Seminarkollegen gehörten auch Carsten Rath (Gründer der Kameha Hotels), Frank Marrenbach (CEO der Oetker Collection) und Matthias Heid (General Manager Best Western Hotel Rastatt und Mitglied des GBZ). Im Laufe der Weiterbildung habe ich viele Inhalte gelernt, die mir bei der Übernahme unseres Familienbetriebs Sicherheit gegeben haben“.

In den Jahrzenten des Bestehens, hat sich das GBZ zu einem starken Netzwerkpartner entwickelt und verbindet heute Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Verbände, Industrie und Branchenexperten. „Für unsere Teilnehmer ist dies von großem Nutzen, denn Trends und Entwicklungen werden schnell erkannt und in bestehende Bildungsprogramme implementiert“, weiß Dr. Sabine Dyas, Geschäftsführerin des GBZ. Einige Beispiele dafür sind die Angebote der Themenbereiche „Wellfood-Küche“, „Smoothfood“, „Organic Wine“, „Event-Management“, „Employer Branding“, „Nachhaltigkeit in der Gastronomie“, „Wildkräuterküche“ oder „Pâtisserie“.

Auch die Weiterbildungsorganisation hat sich stark gewandelt: Bildung ist heute nicht mehr vorrangig an Räumlichkeiten und Präsenzzeiten gebunden. Zunehmend werden Techniken des E-Learning eingesetzt und die Teilnehmer kommunizieren mit den Referenten virtuell. Diese Veranstaltungsform bietet den Absolventen ein großes Maß an Flexibilität, denn das Weiterbildungsvorhaben kann zu einem großen Teil von Zuhause aus durchgeführt werden.

Auch für die Zukunft ist das GBZ gut aufgestellt und wird starker Bildungspartner der Branche bleiben. Es gibt eine Reihe von langjährigen und neuen Kooperationspartnern wie Gerolsteiner Brunnen, Zwiesel Kristallglas, der ICA Academy, der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) und der Akademie für Unternehmensmanagement (AFUM). Mit dem DEHOGA Rheinland-Pfalz werden gemeinsame Seminare angeboten. Weiterhin eint auch hier der Einsatz für den Nachwuchs, so dass das GBZ regelmäßig Gastgeber der DEHOGA Jungendmeisterschaften ist und mit seinem Herbert-Rütten-Stipendium, in dessen Rahmen der engagierte Nachwuchs gefördert wird, einen weiteren Anreiz für die Weiterbildung in der Branche setzt. Als starker Netzwerkpartner wird jährlich im November das Trendforum, im Wechsel mit einem Alumni-Treffen, veranstaltet. 2018 wird im Rahmen des Trendforums auch das Jubiläum gefeiert. Profilierte Referenten setzen Akzente bei Themen, die für die Branche von besonderer Bedeutung sind. In verschiedenen Workshops kann mit Fachleuten diskutiert werden und eine Küchenparty auf höchstem Niveau rundet die Veranstaltung ab. Zu diesem Event reisen die Teilnehmer erfahrungsgemäß deutschlandweit an.

Weitere Informationen unter: www.gbz-koblenz.de oder 0261 30489-32.

 

PRINCE2® Kompaktkurs

Weiterbildungszentrum der Hochschule Koblenz bietet erneut einen Projektmanagement-Zertifikatskurs an

Um Projekte erfolgreich umsetzen zu können, müssen Unternehmen intelligent und strukturiert vorgehen. Nur so können sie Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Zielsetzungen klar definieren sowie Zeit- und Budgetvorhaben im Blick behalten. Erlernen können das Interessierte in dem kompakten Projektmanagement-Zertifikatskurs, den das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Hochschule Koblenz (WBZ) im Juni 2018 zum wiederholten Mal anbietet. Dieser PRINCE2®-Kompaktkurs vereint die zwei Projektmanagement-Ausbildungen „Foundation“ und „Practitioner“ in nur fünf Tagen. Anmeldungen dazu sind ab sofort möglich.

Als eine der renommiertesten Projektmanagement-Methoden bietet PRINCE2® branchenübergreifende Prinzipien, die alle Projektbeteiligten – vom Auftraggeber über den Projektleiter bis zum Lieferanten – einfach erlernen und direkt umsetzen können. Risiken werden dadurch vermieden, Zeitpläne eingehalten und Budgets nicht überschritten.

Im Foundation-Seminar erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen von Prozessen, Techniken, Rollen und Managementprodukten nach PRINCE2®. Im anschließenden Practitioner-Modul werden die Grundlagen und die Terminologie von PRINCE2® vertieft und die Methode anhand von praktischen Übungen und Fallstudien angewendet.

„Die Hochschule Koblenz freut sich, im Rahmen der beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten auch dieses wichtige Themenfeld anbieten zu können – und dies in Zusammenarbeit mit der ACT Gruppe, die als akkreditierte PRINCE2® Trainingsorganisation über hervorragendes Fachwissen verfügt“, so Prof. Dr. Thomas Mühlencoert, wissenschaftlicher Leiter des WBZ.

Der nächste Zertifikatskurs findet vom 11. bis 15. Juni 2018 am RheinAhrCampus in Remagen statt. Eine Anmeldung ist bis zum 11. Mai 2018 möglich. Weitere Informationen sind im Internet unter www.wbz-koblenz.de, telefonisch beim Team des WBZ unter 02642 - 932 900 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erhältlich.

Krisenmanagement in der Lebensmittelindustrie

Experten geben Tipps

Erfa Foodservice und KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* laden am 11. Juli 2018 zu einem Expertengespräch zum Thema Krisenmanagement für den Mittelstand im Foodservice-Markt. Die Veranstaltung findet von 9.30 Uhr bis 18 Uhr im Werk von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* in Koblenz statt. Im Zentrum steht die Frage, wie System- und Gemeinschaftsgastronomie, Manufakturen, handwerkliche sowie industrielle Lebensmittelproduzenten und Lebensmittelverarbeiter optimal mit gestiegenen hygienischen Anforderungen und Krisensituationen umgehen. Das Event gliedert sich in Vorträge und Workshops und bietet außerdem Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Anmeldungen sind auf der Webseite von Erfa Foodservice möglich.

Zur Sprache kommen in der Expertenrunde unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen im Krisenfall sowie Analysemöglichkeiten für Lebensmittel. Bei der anschließenden Werksführung erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Produktion effizienter Hygienelösungen. „Mit der Veranstaltung wollen wir Handlungsempfehlungen für die Praxis liefern. Daher ist es uns besonders wichtig, dass die Teilnehmer aktuelle Erkenntnisse zu Lebensmittelsicherheit und Hygiene aus erster Hand erhalten und anhand von realen Beispielen nachvollziehen können“, erklärt Michael Möhring, Inhaber von Erfa Foodservice.

Von vielfältigem Expertenwissen profitieren

Zu Wort kommt unter anderem Dr. Elke Liesen, Qualitätssicherheitsbeauftragte der LEHMANNs Gastronomie GmbH. Sie macht deutlich, wie sich Krisen durch Transparenz und eine gute Vorbereitung entschärfen lassen. Rechtliche Rahmenbedingungen erläutern der Lebensmittelkontrolleur Guido Friske und der Rechtsanwalt Dr. Markus Grube. Sie zeigen unter anderem beispielhaft, wie Lebensmittelkontrolleure arbeiten. Dr. Hans-Georg Leusch von der Eurofins Inlab GmbH verdeutlicht Möglichkeiten zur umfassenden Zustandsanalyse von Lebensmitteln auf. Kontinuierliche Tests verschaffen Unternehmen beispielsweise die Chance, bei Unregelmäßigkeiten rechtzeitig zu handeln oder im Krisenfall die eigenen Maßnahmen nachzuweisen. Im Workshop „Handhygiene live” vermitteln die Experten von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* praktisch, wie effiziente Handhygiene aussieht. „In der Lebensmittelindustrie ist eine effiziente Handhygiene unerlässlich, um Kontaminationen der Nahrungsmittel zu vermeiden und die Einhaltung hoher Hygienestandards sicherzustellen“, erläutert Daniela Reiss, Country Marketing Segment Manager Food Processing bei KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL*. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer beim abschließenden Parcours die Möglichkeit, sich in Einzelgesprächen von den verschiedenen Experten beraten zu lassen.

Eine Anmeldung ist unter folgendem Link https://bit.ly/2HmYGTg möglich.

Theo Hasse zum Ehrenvorsitzenden des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz ernannt

Mitgliederversammlung des Verbandes ehrt ihren scheidenden Vorsitzenden

Mainz, den 14. April 2018 – Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV ehrte im Rahmen seiner Mitgliederversammlung am 14. April 2018 seinen scheidenden Vorsitzenden Theo Hasse und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. Damit würdigte der Verband Hasses über 25-jährige ehrenamtliche Vorstandsarbeit im Verband sowie sein weiteres Engagement für den Berufsstand. Hasse war 1992 in den Vorstand gewählt worden und führte zuletzt den Verband seit dem Jahr 2012 als 1. Vorsitzender. Seit 2005 ist er darüber hinaus auch Vorsitzender der Arbeitgeberverbandes Deutscher Apotheker (ADA).

Der 1942 im rheinland-pfälzischen Morbach geborene Theo Hasse erlangte 1961 sein Abitur und absolvierte im Anschluss eine zweijährige Offizier-Ausbildung bei der Bundeswehr, die er im Weiteren in der Reserveoffizierausbildung bis in den Rang eines Oberstabsapothekers fortführte. Von 1965 bis 1968 studierte Hasse Pharmazie an der Universität Marburg Pharmazie und erlangte im November 1969 seine Approbation. Im Jahr 1973 kaufte und übernahm Hasse die Diana-Apotheke in Zerf, in der er nach einigen anderen Angestellten-Stationen knapp zwei Jahre zuvor bereits als angestellter Apotheker gearbeitet hatte und die er bis heute leitet. Seit 1983 ist Hasse Fachapotheker für Offizin-Pharmazie. Beginnend mit seiner Selbständigkeit trat Hasse auch in den Apothekerverband ein. Von 1982 bis 1992 gehörte er dort dem erweiterten Vorstand an. Von April 1992 an war Hasse Mitglied im Vorstand des Verbandes und übernahm 2012 die Verbandsführung als 1. Vorsitzender. Im Arbeitgeberverband ADA übernahm der heute 75-Jährige im Jahr 2005 den Vorsitz, nachdem er bereits vier Jahre zuvor als stellvertretender Vorsitzender in dieser Vereinigung mitgewirkt hatte.

„Theo Hasse hat immer eine klare Sprache gesprochen, war stets für die Anliegen seiner Kolleginnen und Kollegen direkt erreichbar und hat sich in Berlin und insbesondere im Rahmen der Arbeit des Arbeitgeberverbandes ADA, dessen Vorsitzender er ist und auch noch weiter bleiben wird, einen Namen gemacht“, bedankten sich Andreas Hott und Bernhard Pohlmann, 1. und 2. Vorsitzender des Verbandes und Laudatoren der Ehrung, bei Hasse. Hasse sei jederzeit ein aufrechter und verlässlicher Kollege mit Augenmaß und mit einem festen Blick für die wirtschaftlichen Realitäten der Apotheke.

„Es war eine spannende, ereignisreiche und auch lehrreiche Zeit“, resümierte Hasse. Er bedankte sich für das Vertrauen und die Zusammenarbeit in seiner Amtszeit sowohl bei seinen ehrenamtlichen Weggefährten und Mitstreitern als auch bei den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mainzer Geschäftsstelle. „Ich wünsche Ihnen allen bei den wichtigen Aufgaben, die nach wie vor anstehen, viel Ausdauer, Weitblick und auch Glück.“

Hasse ist nach Hermann Stefan Keller, der 2012 zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes ernannt worden war, der zweite Ehrenvorsitzende des LAV Rheinland-Pfalz.

Kleiner Weinjahrgang 2017

Die Wein ausbauenden Betriebe und Kellereien in Rheinland-Pfalz erzeugten aus der Traubenernte des Jahres 2017 rund 4,9 Millionen Hektoliter Wein und Most. Gegenüber dem Vorjahr wurden 16 Prozent weniger gekeltert. Ähnlich klein war die Erzeugung zuletzt 2010, als den Reben Trockenheit und Hitze zugesetzt hatten. Im Jahr 2017 verursachten Spätfröste ertragsmindernde Schäden.

Von der Produktionsmenge wurden 79 Prozent zu Qualitätswein ausgebaut. In den zurückliegenden zehn Jahren war der Qualitätsweinanteil nur in 2013 und 2014 Jahren ähnlich hoch.

Auf Weißwein entfielen 65 Prozent der Weinerzeugung. Von diesen 3,2 Millionen Hektolitern wurden 71 Prozent zu Qualitätsweinen und 25 Prozent zu Prädikatsweinen verarbeitet. Rotwein wird deutlich stärker als Qualitätswein vermarktet. Im Jahr 2017 wurden 95 Prozent der Trauben zu Qualitätswein ausgebaut.

Die Weinerzeuger und ausbauenden Unternehmen in den Anbaugebieten verarbeiten in unterschiedlichem Umfang Trauben aus dem jeweiligen Anbaugebiet und überregional geerntete Mengen. Für einen kleinen Teil (0,2 Prozent) der Weinerzeugung wurden Trauben aus anderen Anbaugebieten außerhalb von Rheinland-Pfalz zugekauft. Vor allem die Weinerzeugung der Unternehmen mit Sitz im Anbaugebiet Mosel stammt zu einem Großteil aus anderen Anbaugebieten. Von der gesamten Weinerzeugung sind nur elf Prozent Moselweine, es entfallen aber 20 Prozent der Weinerzeugung auf Betriebe und Unternehmen im Anbaugebiet. Weine aus Trauben der Pfalz werden dagegen häufiger von Unternehmen mit Sitz in anderen Anbaugebieten verarbeitet.

Die Angaben basieren auf der sekundärstatistischen Auswertung der Weinerzeugungsmeldungen, die Bestandteil der bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz geführten EU-Weinbaukartei sind.
Ein Hektoliter (hl) sind 100 Liter.

Autor: Dr. Birgit Hübbers (Abteilung Landwirtschaft, Umwelt, Energie, Register)

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