Wednesday, 22. January 2020

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Wissing/Hürter: Gutes Jahr für die rheinland-pfälzische Wirtschaft

„2017 war für die rheinland-pfälzische Wirtschaft ein gutes Jahr“, ist das gemeinsame Resümee von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Marcel Hürter, Präsident des Statistischen Landesamtes, anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts. Wichtige gesamtwirtschaftliche Kennzahlen belegen diese Einschätzung: Das Bruttoinlandsprodukt nahm nach vorläufigen Berechnungen der amtlichen Statistik preisbereinigt um 2,5 Prozent zu (Deutschland: plus 2,2 Prozent).

Im Vergleich mit den anderen Bundesländern liegt Rheinland-Pfalz (gemeinsam mit Niedersachsen) auf dem vierten Platz, erläuterte Hürter die aktuellen Ergebnisse. In jeweiligen Preisen belief sich das Bruttoinlandsprodukt auf gut 144 Milliarden Euro (plus 4,2 Prozent). Folglich wurden in Rheinland-Pfalz 4,4 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet.

Industrie: Hoher Wachstumsbeitrag

Den mit Abstand größten Wachstumsbeitrag erwirtschaftete die Industrie. Die Wertschöpfung in der Industrie wuchs 2017 um 5,9 Prozent; sie trug damit 1,6 Prozentpunkte, also mehr als 60 Prozent, zum Wachstum der Gesamtwirtschaft bei. „Rheinland-Pfalz ist ein Industrieland“, stellte Minister Wissing fest. „Die Industrie erbringt mehr als ein Viertel der gesamten Wertschöpfung in unserem Land“, erläuterte der Wirtschaftsminister. Das waren 2017 in jeweiligen Preisen gut 35 Milliarden Euro. Da die Industrie aber auch in anderen Wirtschaftsbereichen (z. B. im Baugewerbe oder in den unternehmensnahen Dienstleistungsbereichen) Produktionsleistungen nachfragt, ist der Gesamteinfluss auf die Wertschöpfung noch viel größer.

Die Industrie erzielte 2017 mit knapp 94 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord. Der Erlöszuwachs war mit einem Plus von 8,3 Prozent außergewöhnlich hoch (Deutschland: plus 6 Prozent). Die Inlandsumsätze legten um 7,2 Prozent zu (Deutschland: +4,9 Prozent). Noch besser lief das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 9,1 Prozent (Deutschland: +7,2 Prozent). Damit nahm die Exportquote weiter zu. Mit 55,9 Prozent (2016: 55,4 Prozent) liegt die rheinland-pfälzische Industrie hinter Baden-Württemberg (57,0 Prozent) auf dem zweiten Platz unter den Flächenländern. „Die Daten verdeutlichen es: Rheinland-Pfalz ist auch ein starkes Exportland. Unsere Industrieunternehmen produzieren Güter, die in der ganzen Welt gefragt sind. Das zeigt, wie wichtig ein weltweit freier Handel für uns ist“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Die größten Wachstumsimpulse kamen aus der Vorleistungsgüterindustrie, die in Rheinland-Pfalz mehr als die Hälfte des Industrieumsatzes erwirtschaftet (Deutschland: 37 Prozent). Die Erlöse der Vorleistungsgüterproduzenten stiegen 2017 um knapp zwölf Prozent. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistete die Chemische Industrie (+14 Prozent).

Die Zahl der Industriearbeitsplätze nahm 2017 um 0,9 Prozent auf 255 500 zu und erreichte damit ebenfalls einen neuen Höchstwert (Deutschland: +1,6 Prozent). Diese Arbeitsplätze sind hochproduktiv: Jeder Beschäftigte erwirtschaftete durchschnittlich einen Umsatz von 367 300 Euro. Das sind 42 600 Euro mehr als im Bundesdurchschnitt (324 800 Euro).

Baugewerbe: Deutliches Umsatz- und Beschäftigungsplus

Auch das Baugewerbe erlebte 2017 ein Rekordjahr. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Wachstumsdynamik deutlich zu.

Im Bauhauptgewerbe stieg der Umsatz um zwölf Prozent auf einen neuen Höchstwert von 3,4 Milliarden Euro (Deutschland: plus 8,5 Prozent). Hochbau und Tiefbau trugen gleichermaßen zu diesem Zuwachs bei. „Wie bereits im Jahr zuvor war der Wohnungsbau der stärkste Wachstumstreiber“, stellte Hürter fest. Nach einem Plus von 15 Prozent 2016 stiegen die Erlöse 2017 um weitere 18 Prozent. Die Beschäftigung im Bauhauptgewerbe legte um 4,5 Prozent zu (Deutschland: plus 5,9 Prozent).

Im Ausbaugewerbe erhöhte sich der Umsatz um 6,1 Prozent auf gut 1,9 Milliarden Euro (Deutschland: plus 5,6 Prozent) und markierte damit ebenfalls einen neuen Rekord. Die Beschäftigung im Ausbaugewerbe stieg das elfte Jahr in Folge. Das Beschäftigungsplus war 2017 mit 4,8 Prozent deutlich stärker als im Vorjahr (Deutschland: plus 4,4 Prozent).

Dienstleistungen: Erneut positive Bilanz im Einzel- und im Kfz-Handel

Die Umsätze des rheinland-pfälzischen Einzelhandels sind 2017 erneut gestiegen (real plus 1,3 Prozent; Deutschland: plus 2,3 Prozent). „Rekordbeschäftigung, steigende Löhne und niedrige Zinsen sorgten auch 2017 für gute Kauflaune bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern“, erläutert Minister Volker Wissing. Auch im Kraftfahrzeughandel lagen die preisbereinigten Erlöse über dem Vorjahresniveau (plus 2,8 Prozent; Deutschland: plus 4,2 Prozent). Der Umsatz im Großhandel war dagegen rückläufig (minus 1,3 Prozent; Deutschland: plus drei Prozent).

Außenhandel: Exporte erreichen neuen Spitzenwert

Die Ausfuhren erreichten 2017 erneut einen Spitzenwert. Sie lagen das achte Mal in Folge über dem Niveau des jeweiligen Vorjahres. Die Unternehmen exportierten Waren im Wert von 55 Milliarden Euro ins Ausland (plus fünf Prozent; Deutschland: plus 6,2 Prozent). Das Exportwachstum hat sich 2017 beschleunigt; begünstigt wurde die Entwicklung durch das weltwirtschaftliche Umfeld. Aus Rheinland-Pfalz wurden in fast alle Weltregionen mehr Waren geliefert als 2016. Die Ausfuhren in die EU erhöhten sich um 4,7 Prozent (Deutschland: plus 6,3 Prozent). Etwas stärker fiel der Zuwachs bei den Exporten in asiatische Länder aus (plus 5,8 Prozent; Deutschland: plus sechs Prozent). Die Lieferungen in Länder auf dem amerikanischen Kontinent legten um 3,7 Prozent zu (Deutschland: plus 4,6 Prozent).

Preise

Die Verbraucherpreise lagen 2017 im Jahresdurchschnitt um 1,6 Prozent über dem Vorjahresniveau (Deutschland: plus 1,8 Prozent). Die jährliche Preisentwicklung blieb damit seit 2013 durchgängig unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank für den Euroraum (unter, aber nahe zwei Prozent). Den Höchststand erreichte die Teuerungsrate mit plus 2,2 Prozent im Februar. Die niedrigsten Preissteigerungen wurden im März und im Oktober registriert (jeweils plus 1,3 Prozent).

Der Preisentwicklung bei den Energieprodukten (plus 2,9 Prozent) hatte auch 2017 einen merklichen Einfluss auf die Teuerungsrate. Sie trug 0,31 Prozentpunkte zur Gesamtteuerung bei. Außerdem gab es in der Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ den höchsten Preisanstieg im Jahresdurchschnitt (plus drei Prozent). Diese Hauptgruppe trug ebenfalls 0,31 Prozentpunkte zur Gesamtteuerung bei.

Die als Kerninflationsrate bezeichnete Veränderung des „Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie“ lag im Jahresdurchschnitt 2017 bei plus 1,3 Prozent (Deutschland: plus 1,4 Prozent).

Arbeitsmarkt: Aufwärtstrend setzt sich fort

Die gute Wirtschaftsentwicklung sorgte dafür, dass sich der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt fortsetzte. Die Erwerbstätigkeit stieg weiter, und die Arbeitslosigkeit nahm weiter ab. Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich im Berichtsjahr um 20.100 auf gut zwei Millionen (plus ein Prozent; Deutschland: plus 1,5 Prozent). Der Anstieg ist vor allem auf einen Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zurückzuführen (plus 1,8 Prozent; Deutschland: plus 2,3 Prozent). Die geringfügige Beschäftigung stieg ebenfalls (plus 0,6 Prozent; Deutschland: plus 0,6 Prozent), vor allem durch einen Zuwachs bei der geringfügigen Beschäftigung im Nebenjob.

Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich 2017 um 5.100 auf jahresdurchschnittlich 106.300 Personen (minus 4,6 Prozent; Deutschland: minus 5,9 Prozent). Im Oktober wurde das erste Mal seit 25 Jahren die Zahl von 100.000 arbeitslosen Menschen unterschritten. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Sie war damit deutlich niedriger als der Bundesdurchschnitt (5,7 Prozent). Im Ländervergleich hat Rheinland-Pfalz seit 2003 die drittniedrigste Arbeitslosenquote hinter Bayern und Baden-Württemberg.

Diese und weitere Ergebnisse finden Sie in der Veröffentlichung „Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz 2017“. Sie kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Gemüseernte 2017: Einbußen bei Salat und Zwiebeln

Im Jahr 2017 wurden in Rheinland-Pfalz etwa 592.000 Tonnen Freilandgemüse geerntet. Die Erntemenge lag leicht unter dem vorjährigen Aufkommen von rund 615.000 Tonnen. Die Anbaufläche umfasste ähnlich wie im Vorjahr 19.500 Hektar. Der ökologische Anbau, der bei der allgemeinen Erhebung 2016 sechs Prozent umfasste, hat tendenziell zugenommen.

Rund 57 Prozent der Freilandernte und 43 Prozent des Anbaus entfielen auf Wurzel- und Knollengemüse, gefolgt von Blatt- und Stängelgemüse mit 22 Prozent der Erntemenge und 34 Prozent der Anbauflächen. Von beiden Gemüseartengruppen wurde etwas weniger geerntet als im Vorjahr. Bei Blatt- und Stängelgemüse war auch der Anbauumfang tendenziell niedriger.

Zum Wurzel- und Knollengemüse gehören u. a. Radieschen, Möhren bzw. Karotten, Frühlingszwiebeln und Trockenzwiebeln, die unverändert zu den anbaustärksten Gemüsearten in Rheinland-Pfalz zählen. Die niedrigere Ernte bei Wurzel- und Knollengemüse ist auf einen geringeren Anbau und Ernteeinbußen bei Trockenzwiebeln zurückzuführen. Die anbaustärksten Gemüsearten beim Blatt- und Stängelgemüse sind Spargel und Feldsalat. Einbußen bei allen angebauten Salatarten haben bei Blatt- und Stängelgemüse zu dem niedrigeren Ernteaufkommen geführt.

Die Gemüseerhebung wird alle vier Jahre (zuletzt 2016) allgemein durchgeführt und in den Zwischenjahren repräsentativ. Die Erntemengen werden ausschließlich repräsentativ erhoben. In den Anbauflächen ist der Mehrfachanbau innerhalb eines Jahres auf derselben Grundfläche berücksichtigt (z. B. die mehrfach Nutzung einer Grundfläche durch frühe und späte Gemüsearten).
Kleinere Veränderungen im Anbauumfang und bei den Erntemengen sind aufgrund stichprobenbedingter Fehler nur bedingt aussagekräftig. Das Ergebnis für das Jahr 2017 liegt bei der Gemüseanbaufläche im Freiland mit einer 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit in einem Schätzfehlerkorridor von maximal 780 Hektar um den Schätzwert; bei der Erntemenge von Freilandgemüse in einem Fehlerkorridor von maximal plus/minus 23.700 Tonnen.
Seit 2010 beschränkt sich die Erfassung auf landwirtschaftliche Betriebe mit Anbauflächen von mindestens 0,5 Hektar im Freiland oder mindestens 0,1 Hektar in Gewächshäusern bzw. unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, auf denen Gemüse und/oder Erdbeeren oder deren jeweilige Jungpflanzen angebaut werden.

Dr. Birgit Hübbers (Abteilung Landwirtschaft, Umwelt, Energie, Register)

IHK Koblenz begrüßt, dass USA keine Strafzölle gegen EU verhängen

Die Ankündigung des Handelsbeauftragten von US-Präsident Trump, sein Land werde vorerst keine Strafzölle gegen die EU verhängen, kommentiert unser Geschäftsführer International Robert Lippmann wie folgt:

"Dass die angekündigten US-Strafzölle gegen Stahl und Aluminium aus Europa vorerst nicht in Kraft treten, ist mehr als erfreulich. Die auch von der IHK-Organisation unterstützte Strategie des Dialogs mit den USA hat Früchte getragen. Auf diesem Zwischenergebnis gilt es jetzt aufzubauen - der freie Handel kann mehr solcher ermutigenden Signale gebrauchen."

AB In die Zukunft - Duales Studium und mehr

Westerburg. Die kleine, aber feine Informationsmesse „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ feierte am 21. März ihr fünftes Jubiläum. In der Berufsbildenden Schule (BBS) Westerburg hatten 35 Unternehmen und Organisatoren ihre Informationsstände aufgebaut. Im Fokus stand das Duale Studium, das sich durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis wachsender Beliebtheit erfreut. Eingeladen waren die Schulen aus dem Westerwaldkreis und deren Schüler, die demnächst ihren Abschluss in der Tasche haben und vor der Frage der weiteren Schritte in die eigene Zukunft stehen.

Weit über 1.000 Schüler waren am Vormittag in die BBS nach Westerburg gekommen. An den Ständen von Hochschulen, Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistungen, Polizei sowie Bank und Sparkassen herrschte den ganzen Vormittag über reger Betrieb. Dort bekamen die Schüler die verschiedenen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten aufgezeigt. Das gegenseitige Kennenlernen, das persönliche Gespräch mit gezielten Fragen und gegebenenfalls die Aussicht auf ein Praktikum standen dabei im Mittelpunkt.

Viele Unternehmen und Organisationen sind schon von Anfang an dabei. Aber es kommen auch neue Anbieter, wie zum Beispiel dieses Jahr das DRK und das Hotel Zugbrücke dazu. An einigen Ständen gab es auch Mitmachaktionen, so konnten die Schüler ausprobieren, wie Bauteile gelötet werden oder Schmuck aus Emaille hergestellt wird. Einen besonderen Service bot die Agentur für Arbeit. Hier konnten die Schüler ihre Bewerbungsunterlagen sichten und optimieren lassen. Abgerundet wurde der Service durch den Fotografen Olaf Nitz, der sein mobiles Fotostudio dabei hatte und direkt das perfekte Bewerbungsfoto machte. Neben den Ständen gab es insgesamt 15 Vorträge, wie zum Beispiel: „Duales Studium in der Region“, „Alles digital: Roboter & Industrie 4.0“ oder „Freiwilligendienste zur beruflichen Orientierung“.

Fasziniert blieben viele Schüler am Stand der Firma Focus aus Merenberg stehen. Dort zeigten Azubis ein von ihnen entwickeltes Gerät, und welches einen Zauberwürfel vollautomatisch wieder in die Ausgangsposition bringt. Ein weiter Hingucker an diesem Stand war ein kleiner Roboter, der allein durch Handbewegung gesteuert wurde. Auch an anderen Ständen waren automatisierte Abläufe und weitere Roboter zu sehen und zu bestaunen. Der Ablauf und die Anwendung der Geräte wurde gerne erklärt. Eine Besonderheit an dieser Info-Veranstaltung ist auch, das an den allermeisten Ständen nicht die Chefs oder Personalentscheider stehen, sondern Auszubildende aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Hier gibt es Kommunikation auf Augenhöhe.

„Viele der Jugendlichen fühlen sich im Westerwald wohl und würden gerne bleiben beziehungsweise zurückkommen, glauben aber, dass es hier keine attraktiven Möglichkeiten gibt – diesem Irrtum möchten wir mit dieser Veranstaltung, sowie mit vielen anderen Bausteinen entgegenwirken“, sagte Katharina Schlag, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, beim Messerundgang mit dem 1. Kreisbeigeordneten Kurt Schüler sowie dem Schulleiter der BBS Westerburg Joachim Dell und seiner Vertreterin Sonja Diehl.

Weitere Informationen zum Dualen Studium und „AB In die Zukunft“ sind unter www.abindiezukunft.info zu finden. Für Anregungen und Rückfragen stehen Katharina Schlag ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon: 02602 124-405) und das Team der WFG gerne zur Verfügung. Ideen kamen schon von den Ausstellern, wie die Veranstaltung im nächsten Jahr noch weiter zu optimieren ist. Am Ende des Vormittags gab es ausschließlich positive Reaktionen von beiden Seiten. In den nächsten Wochen werden die Rückläufer der verteilten Feedback-Bögen ausgewertet, um beim nächsten Mal noch besser zu sein.

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) setzt auf Digitalisierung

Neue Projekte wurden der Selbstverwaltung vorgestellt

Bundesregierung genehmigt 50-Milliarden-Euro-Haushalt

In Bochum wurden der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung KBS die neuesten Entwicklungen in der bundesweit zweitgrößten Sozialversicherung Deutschlands vorgestellt. So setzt die KBS in allen Geschäftsbereichen auf eine verstärkte Digitalisierung. Kunden der Krankenversicherung KNAPPSCHAFT können eine neue elektronische Gesundheitskarte oder einen  Auslandskrankenschein in der Online-Geschäftsstelle bestellen; neu hinzugekommen ist im Februar die Möglichkeit, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung elektronisch zu übermitteln. Ab April sollen alle Rechnungen digital eingereicht werden können. Der Kunde schickt dann beispielsweise ein Foto der Rechnung für Reiseschutzimpfungen an die KNAPPSCHAFT und bekommt das Geld erstattet.

Am 07.03.2018 ist die neue Online-Anmeldung der Minijob-Zentrale für Arbeitgeber im Privathaushalt gestartet. Hier können die Arbeitgeber, also Privathaushalte, die Meldung zur Minijob-Zentrale elektronisch, schnell und komfortabel erstellen und weiterleiten. Wer will kann jedoch auch die Papierform wählen, beides ist möglich. Mit der neuen Online-Anmeldung wurde das ohnehin schon umfangreiche digitale Angebot der Minijob-Zentrale nochmals erweitert.

Die Vertreterversammlung der KBS befasste sich in ihrer heutigen Sitzung zudem auch mit den Finanzergebnissen des Jahres 2017. Die Geschäftsführung berichtete von positiven Entwicklungen in allen Bereichen der KBS. Ein weiteres Thema war die Genehmigung des Haushaltsplanes 2018 in Höhe von gut 50 Milliarden Euro durch die Bundesregierung.

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