Wednesday, 22. January 2020

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Zahl der Insolvenzen weiterhin rückläufig

Die Zahl der Insolvenzen ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Im Jahr 2017 stellten nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 715 Unternehmen einen Insolvenzantrag. Dies waren rund acht Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ging um drei Prozent auf 3.209 Fälle zurück.

Unternehmensinsolvenzen

Die Zahl der von den Unternehmensinsolvenzen betroffenen Beschäftigten lag mit 2.740 um gut 40 Prozent niedriger als im Jahr 2016. Die Summe der von den Gläubigern geltend gemachten Forderungen erreichte 235 Millionen Euro und damit rund 36 Prozent weniger als 2016. Damit hatte jedes im vergangenen Jahr insolvent gewordene Unternehmen durchschnittlich rund 328.000 Euro Schulden (2016: 472. 000).

Die meisten Insolvenzanträge stellten Unternehmen aus dem Wirtschaftsabschnitt „Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ (133) und aus dem Baugewerbe (118). Mit deutlichem Abstand folgen das „Verarbeitende Gewerbe “(81) sowie das “Gastgewerbe“ (76).

Die Insolvenzhäufigkeit war bei den kreisfreien Städten in Koblenz und Ludwigshafen mit jeweils 6,9 sowie bei den Landkreisen in Ahrweiler mit 8,4 Unternehmensinsolvenzen je 1.000 wirtschaftlich aktiven Unternehmen am höchsten. Demgegenüber lag sie bei den kreisfreien Städten in Landau mit 3,4 und bei den Landkreisen im Donnersbergkreis mit 0,8 Unternehmensinsolvenzen je 1.000 wirtschaftlich aktiven Unternehmen am niedrigsten.

Verbraucherinsolvenzen

Bei den Verbraucherinsolvenzen belief sich die Summe der voraussichtlichen Forderungen im Jahr 2017 auf 169 Millionen Euro, das waren 0,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Verschuldung der im vergangenen Jahr insolvent gewordenen Verbraucherinnen und Verbraucher betrug rund 52.700 Euro (2016: 50.800 Euro).

Die relativ meisten Verbraucherinsolvenzen gab es unter den kreisfreien Städten in Pirmasens mit 30,8 Fällen je 10.000 Einwohner und unter den Landkreisen in Kusel mit 16,5 Fällen je 10.000 Einwohner. Am niedrigsten lag die Insolvenzhäufigkeit unter den kreisfreien Städten in Mainz mit 5,6 und unter den Landkreisen in Cochem-Zell mit 3,2 Fällen je 10.000 Einwohner.

Die monatliche Insolvenzstatistik gibt Auskunft über das Insolvenzgeschehen und ist damit ein wichtiger konjunktureller Spätindikator. Erhebungsbasis sind die Meldungen der Amtsgerichte über die beantragten Verfahren.

Autor: Lutz Zaun (Sachgebiet Steuer- und Verwaltungsstatistiken)

Mitarbeiterführung in Hotellerie und Gastronomie

Kompetenz aufbauen durch Zertifikatslehrgang zum Teamleiter Hospitality (IHK)

Das Ziel der Personalführung besteht darin, Einfluss auf die Mitarbeiter zu nehmen, um gesetzte Unternehmensziele zu erreichen. Es geht darum, die Motivation des Teams zu erhöhen und deren Produktivität zu steigern. Vor allem in Hotellerie und Gastronomie wird es zunehmend schwieriger gutes Personal zu finden und dauerhaft an den eigenen Betrieb zu binden. Das Gastronomische Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer Koblenz knüpft mit der Qualifikation zum Teamleiter Hospitality (IHK) genau an diesem Punkt an.

Eine gute Führungskraft übernimmt wichtige planerische Aufgaben, optimiert Arbeitsabläufe und hat eine Vorbildfunktion. Darüber hinaus weist sie eine hohe Entscheidungskompetenz und Überzeugungskraft auf, um strategische Ziele konsequent umzusetzen. Aber auch betriebswirtschaftliches Know-how darf nicht fehlen, da die finanziellen Rahmenbedingungen im Blick behalten werden müssen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, werden den Teilnehmern des Seminars Themen vermittelt wie: Kalkulation, Personalplanung, Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, Moderationstechniken und Umgang mit Stressfaktoren.

Der Zertifikatslehrgang Teamleiter Hospitality (IHK) richtet sich an alle Fach- und Führungskräfte aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Die Weiterbildung wird berufsbegleitend als Blended-Learning-Programm durchgeführt. Das bedeutet, der Präsenzunterricht wird durch Online-Phasen ergänzt. So wird Flexibilität geboten und Interessenten haben die Möglichkeit, auch mit vollem Terminkalender, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Die berufsbegleitende Weiterbildung startet am 26.04. Weitere Informationen unter: www.gbz-koblenz.de oder 0261 30489-32.

„Heimat shoppen“:

IHK Koblenz beteiligt sich an Imagekampagne zur Stärkung der Innenstädte

Koblenz, 20. März 2018. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal an der bundesweiten IHK-Aktion „Heimat shoppen“ teil. Ziel der Imagekampagne ist die Stärkung der Innenstädte mit ihren zahlreichen Gastronomen, Dienstleistern und Einzelhändlern. Dazu können sich die Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem breit gefächerten Angebot an den bundesweiten Aktionstagen am 7. und 8. September beteiligen.

„Im Rahmen der Initiative ‚Heimat shoppen‘ haben die Innenstädte im nördlichen Rheinland-Pfalz die große Chance, ihre vielfältigen Angebote in den Fokus zu rücken und daran zu erinnern, dass ein lebendiges und starkes Stadtzentrum ein bedeutender Faktor für die Lebensqualität der Anwohner und unseren Wirtschaftsstandort ist“, sagt Robert Lippmann, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Koblenz.

Die IHK Koblenz informiert Werbe- und Interessensgemeinschaften sowie Unternehmerinnen und Unternehmer im Rahmen einer kostenfreien Infoveranstaltung am 4. April über den grundsätzlichen Ablauf der Aktionstage. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf www.ihk-koblenz.de/heimatshoppen.

Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.

Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. setzt sich für die Identifizierung der Region als Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein ein. Das Konzept der Regiopolregion (Idee, Zielsetzungen, Strategie, Strukturen, Handlungsinstrumente) ist der richtige Weg die aktuellen und künftigen Herausforderungen als Chancen für die Region zu nutzen – für Menschen, Unternehmen und Gebietskörperschaften.

Auch die Entwicklung und Etablierung eines zukunftsfähigen regionalen Mobilitätkonzepts ist  erforderlich, um sich im Wettbewerb der Regionen um Fachkräfte und Investitionen dauerhaft behaupten zu können. Bedarfsgerechte Mobilitätsangebote sind entscheidend für die Entwicklungschancen und die Wettbewerbsfähigkeit der Städte und Gemeinden. Deshalb hatte die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. zu einer überregionalen Veranstaltung in die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises eingeladen.

„Die Entwicklung intelligenter Mobilitätsformen und -angebote stellt in einer Regiopolregion mit ihren Teilräumen eine besondere Herausforderung dar. Dass wir uns als Regiopolregion begreifen und heute über aktuelle Strategien und Lösungsbeispiele diskutieren, ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Gründung einer Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein der richtige Weg ist“, so der Vorsitzende der Initiative Koblenz-Mittelrhein e.V., Hans-Jörg Assenmacher, zu Beginn der Veranstaltung.

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Immer mehr legal beschäftigte Haushaltshilfen in Deutschland

In den Haushalten der Bundesrepublik waren im Dezember 2017 insgesamt 305.158 Minijobber angemeldet. Gegenüber dem Vorquartal ist ein Anstieg der im Haushaltsscheck-Verfahren erfassten Minijobber um 5.275 (+1,8 Prozent) festzustellen. Zum Vorjahreswert erhöhte sich die Zahl um 2.136 (+0,7 Prozent). Dies stellt die Minijob-Zentrale in ihrem neuesten Quartalsbericht fest.

Die Minijob-Zentrale geht davon aus, dass die Zahl der legal beschäftigten Haushaltshilfen weiter steigt. Mit dem Start der neu gestalteten Online-Anmeldung der Minijob-Zentrale ist es für die Arbeitgeber im Privathaushalt noch einfacher geworden, ihre Beschäftigten anzumelden. Die privaten Arbeitgeber können seit dem 7. März 2018 auf minijob-zentrale.de die Anmeldung noch schneller und komfortabler erstellen und weiterleiten.

Im gewerblichen Bereich wurden zum Stichtag 31. Dezember 2017 6.680.486 Minijobber gezählt. Gegenüber dem Vorjahreswert vom 31. Dezember 2016 erhöhte sich die Anzahl der Minijobber um 5.674 (+0,1 Prozent) und blieb damit erneut nahezu konstant.

Im letzten Jahr stieg die Zahl der Männer im gewerblichen Bereich um 42.496 (+1,6 Prozent). Die Zahl der Frauen hingegen sank um 36.822 (-0,9 Prozent). Der Männeranteil an allen Minijobbern hat sich insgesamt von 40,0 Prozent auf 40,6 Prozent erhöht, der Frauenanteil hingegen von 60,0 Prozent auf 59,4 Prozent verringert.

Bei den Minijobbern in Privathaushalten ist dagegen ein Großteil der Beschäftigten weiblich. 90,6 Prozent aller angemeldeten Minijobber im Privathaushalt sind Frauen. Die Zahl der weiblichen Beschäftigten zeigte im letzten Quartal 2017 eine Steigerung von 6.371 (+2,4 Prozent) auf 276.505. Die Zahl männlicher Beschäftigter sank um 1.096 auf 28.653 (-3,7 Prozent).

Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.minijob-zentrale.de/quartalsbericht zum Download bereit.

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