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Strafzölle auf Stahl und Aluminium

US-Protektionismus sorgt regionale Wirtschaft

Koblenz, 9. März 2018. Die Ankündigung der amerikanischen Regierung, künftig Strafzölle für Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen, führt auch in der rheinland-pfälzischen Wirtschaft zu Sorgenfalten. Darauf weist die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz hin.

„Rund sieben Prozent der Exporte der rheinland-pfälzischen Wirtschaft in die USA sind Metalle und Metallwaren. Auch wenn sicher nicht alle diese Waren von Strafzöllen betroffen sein werden, blicken wir mit Sorge auf die Ankündigung der US-Administration", sagt Andrea Wedig, USA-Expertin der IHK Koblenz. „Die USA sind der zweitwichtigste Absatzmarkt für rheinland-pfälzische Produkte, entsprechend wichtig ist die Verlässlichkeit der Handelsbeziehungen dorthin. Die zunehmende Tendenz zu protektionistischen Maßnahmen steht im Gegensatz zu unserer Forderung nach offenen Märkten und einem funktionierenden Welthandelssystem."

Mit Blick auf die Überlegungen der EU zu Gegenmaßnahmen fordern die IHKs ein Vorgehen mit Augenmaß. „Die Entscheidung der Trump-Regierung kann nicht ohne Gegenreaktion bleiben. Gleichzeitig ist es aber von zentraler Bedeutung, mit Washington im Gespräch zu bleiben und einen Handelskrieg zu vermeiden. Bei einem Wettbewerb um die Marktabschottung kann es nur Verlierer geben“, so Wedig.

Industrieproduktion im Januar 2018 kräftig gestiegen

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Januar 2018 kräftig gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 7,6 Prozent über dem Niveau von Dezember 2017.

Während die bereinigte Produktion in der Vorleistungsgüterindustrie im Januar 2018 leicht um 0,5 Prozent zurückging, erhöhte sich der Güterausstoß in der Investitionsgüterindustrie um 3,2 Prozent. Eine starke Produktionssteigerung gab es in der Konsumgüterindustrie (plus 61,8 Prozent), allerdings spielt hierbei ein Sondereffekt in einem Teilbereich der Konsumgüterproduktion eine Rolle.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lag der Output über dem Niveau des Vormonats. Der Güterausstoß der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und in Rheinland-Pfalz die umsatzstärkste Industriebranche ist, erhöhte sich um 1,1 Prozent. In der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, der zweitgrößten Branche, nahm die Ausbringung um 0,9 Prozent zu. Den kräftigsten Zuwachs gab es mit plus 4,8 Prozent im Maschinenbau, der gemessen am Umsatz unter den Industriezweigen an dritter Stelle steht.

Die bereinigte Produktion war im Januar 2018 deutlich höher als im Vorjahresmonat (plus 27,0 Prozent). In allen drei Hauptgruppen gab es Zuwächse. In den drei umsatzstärksten Industriebranchen fiel der Output ebenfalls höher aus als im Januar 2017.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Gesundes Wachstum bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG:

  • Bilanzsumme erneut gesteigert
  • Beratungsqualität wiederholt ausgezeichnet
  • Die Zukunft wird „perso-digital“

(Koblenz, 07.03.2018) 2017 war für die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG wiederholt ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr. Die Vorstände Stephan Breser und Walter Müller präsentierten heute die ersten Ergebnisse. Die Bilanzsumme stieg erneut um 44 Mio. Euro auf 745 Mio. Euro. Das betreute Kundenvolumen, also die Summe aller betreuten Kredite und Geldanlagen, wuchs um 83 Mio. Euro auf 1.753 Mio. Euro.

Für die Beratungsqualität wurde die Volksbank Koblenz Mittelrhein auch im vergangenen Jahr wieder ausgezeichnet, unter anderem mit dem TÜV-Siegel für die Baufinanzierung und beim CityContest in Neuwied. Der erneute 1. Platz beim Koblenzer Kundenspiegel ist das Ergebnis der Leistungsbewertung durch „echte“ Kunden und Mitglieder.

„Diese Auszeichnungen machen uns stolz und sind uns Ansporn, auch weiterhin beste Beratungsqualität zu leisten und unseren Mitgliedern und Kunden optimale Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse anzubieten. Der Schlüssel zum Erfolg sind dabei unsere 193 qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiter. Auch in Zukunft werden wir in der Nähe unserer Mitglieder und Kunden sein – persönlich, menschlich und natürlich auch mit hochmodernen und sicheren Techniklösungen“, so Müller.

Die Stimmung an den Finanzmärkten hatte sich 2017 nachhaltig gebessert, dank eines robusten Wirtschaftswachstums im Euroraum und den USA. Für die Aktienmärkte war 2017 ein gutes Jahr. Im April stieg der DAX um rund 1.000 Punkte auf knapp 13.000 Zähler. Im Hochsommer gab der Leitindex wieder nach, erholte sich aber bis Mitte Oktober wieder und schloss zum Jahresende mit 12.918 Punkten. Damit lag er 12,5 Prozent über Vorjahresniveau.

Weniger hilfreich war das Festhalten der Europäischen Zentralbank (EZB) am extrem expansiven Kurs. Der Einlagensatz blieb mit -0,4 Prozent im negativen Bereich, was für Kunden und die Bank auf die Ertragslage drückt.

Umso erfreulicher sind die Zahlen der Volksbank Koblenz Mittelrhein für 2017. Die Kreditvergabe legte deutlich zu, nicht zuletzt durch die hohe Nachfrage bei privaten Immobilienkrediten. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 57 Mio. Euro bzw. 8 Prozent. Davon entfallen 42 Mio. Euro auf die bilanziellen Kundenforderungen und um weitere 15 Mio. Euro stiegen die Kredite, die an Partner der genossenschaftlichen Finanzgruppe vermittelt wurden.

Trotz historisch tiefem Zinsniveau legten die Mitglieder und Kunden bei der Geldanlage Wert auf Sicherheit und Verfügbarkeit. Die bilanzwirksamen Kundengelder erhöhten sich um über 7 Mio. Euro auf 548 Mio. Euro. Das betreute Geldvermögen von Kunden stieg um beachtliche 26 Mio. Euro auf insgesamt 980 Mio. Euro.

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Auftragseingänge der Industrie im Januar 2018: Starker Anstieg gegenüber dem Vormonat

Im Januar 2018 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie stark gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 13,0 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Aus dem In- und Ausland gingen mehr Bestellungen ein als im Dezember 2017 (plus 12,0 bzw. plus 7,3 Prozent).

Während die Hersteller von Vorleistungsgütern leichte Einbußen hinnehmen mussten (minus 1,0 Prozent), gab es in den anderen beiden industriellen Hauptgruppen starke Zuwächse: In der Investitionsgüterindustrie fielen die bereinigten Auftragseingänge im Januar 2018 um 19,2 Prozent höher aus als im Vormonat. Die Nachfrage nach Konsumgütern legte um 54,4 Prozent zu; diese Zunahme hängt allerdings mit einem Sondereffekt in einem Teilbereich der Konsumgüterindustrie zusammen.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes verlief die Entwicklung unterschiedlich. Die Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie sowie der Maschinenbau verbuchten kräftige Zuwächse: Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die gemessen am Umsatz in der Industrie an zweiter Stelle stehen, gingen 15 Prozent mehr Aufträge ein als im Dezember 2017. Im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, stieg das Ordervolumen um 21,2 Prozent. Die Bestellungen in der Chemieindustrie, der umsatzstärksten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, waren hingegen leicht rückläufig (minus 0,3 Prozent).

Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Auftragseingänge kräftig gestiegen: Im Januar 2018 war die Nachfrage um 19,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das Ordervolumen aus dem In- und Ausland legte deutlich zu (plus 23,7 bzw. plus 14,0 Prozent). Alle drei industriellen Hauptgruppen verzeichneten Zuwächse, und in den drei größten Branchen lagen die Bestellungen über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Fernstudium Industriepharmazie (B.Sc.) akkreditiert

Absolventen erhalten einen international anerkannten Bachelor-Titel

Kaiserslautern/Pirmasens. Das neue Fernstudienangebot Industriepharmazie hat das Qualitätssicherungsverfahren der Systemakkreditierung an der Hochschule Kaiserslautern durchlaufen und alle geforderten Kriterien erfüllt. Damit haben die Absolvierenden des berufsbegleitenden Fernstudiums die Gewähr, dass ihr Studium formal und fachlich-inhaltlich den Richtlinien entspricht, die der Akkreditierungsrat festgelegt hat. Der Bachelor-Abschluss ist sowohl national als auch international anerkannt.

Das Studienkonzept ist auf den hohen Bedarf an speziell ausgebildetem Fachpersonal in der Pharmazeutischen Industrie ausgerichtet, das weder aktuell noch in Zukunft abgedeckt werden kann. Mit einer Kombination aus klassisch pharmazeutischen Fächern und modernen Ausbildungsschwerpunkten wie zum Beispiel pharmazeutische Biotechnologie, „biologische Arzneimittel“ und Qualitätsmanagement passt es insbesondere auf die industriellen Anforderungen pharmazeutischer Unternehmen. Die Absolventinnen und Absolventen haben gute Karrierechancen in sämtlichen Tätigkeitsfeldern der Pharmaindustrie.

Der Studiengang richtet sich an beruflich Qualifizierte aus pharmanahen Berufen: Das sind etwa Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten, Pharmakanten, Biologisch-, Chemisch-, Medizinisch-technische Assistenten und Laborantinnen und Laboranten. Sie qualifizieren sich berufsbegleitend weiter und erreichen einen akademischen Bachelor-Abschluss mit der Möglichkeit eines anschließenden Masterstudiums.

Das berufsbegleitende Studium ist auf neun Semester angelegt. Das Studium besteht aus Selbststudienphasen anhand bereitgestellten Studienmaterials. Lehrformate in Form von Videos oder Webinaren unterstützen die Studierenden im Selbststudium. Hinzu kommen Präsenzveranstaltungen am Campus Pirmasens mit Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Labortätigkeiten.

Weitere Informationen unter: www.zfh.de/bachelor/industriepharmazie/

und https://www.hs-kl.de/industriepharmazie/

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