Montag, 18. November 2019

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Lahnsteiner Unternehmen mit Innovationspreis ausgezeichnet

Neuartige Idee zur Ladungssicherung

Lahnstein. Vergangene Woche wurde zum 30. Mal der Innovationspreis Rheinland-Pfalz durch das Wirtschaftsministerium verliehen und auch ein Unternehmen aus der Stadt Lahnstein durfte sich zu den Preisträgern zählen. Das Kunststoffwerk Philippine GmbH & Co. KG entwickelte zusammen mit der Firma StreeProtec aus Koblenz einen Betonauslaufschutz für Transportbetonmischer, der dafür sorgt, dass während der Fahrt keine Betonreste verloren gehen und auf der Fahrbahn landen.

Vor der Preisverleihung informierte sich Lahnsteins Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der den erkrankten Oberbürgermeister vertrat, bei den Fachleuten von Philippine und StreeProtec über das gemeinsame Produkt.

Der Innovationspreis ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert und wird gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie den Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern vergeben.

IHK-Konjunkturumfrage zum Winter 2017/18:

Wirtschaft wächst weiter – Fachkräftemangel setzt Grenzen

Koblenz, 6. Februar 2018. Ausgehend von einer starken Position zum Jahreswechsel 2017/18 wächst die Wirtschaft im IHK-Bezirk weiter. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hervor, der auf Antworten von rund 400 Betrieben mit rund 58.000 Beschäftigten basiert. Der IHK-Konjunkturklimaindikator, der Lagebeurteilung und Erwartungshaltung der Unternehmen zusammenfasst, steigt auf 128 Punkte – nach 124 Punkten im Herbst 2017.

Bei der Lagebeurteilung übersteigt der Saldo aus positiven und negativen Meldungen mit plus 44 Prozentpunkten den Rekordwert der Vorumfrage. Auch die mittelfristigen Geschäftserwartungen nehmen neuen Schwung auf. „Wichtigster Wachstumstreiber bleibt der private Konsum. Aber auch die positive Entwicklung der Weltwirtschaft belebt die heimischen Exporte und trägt zum anhaltenden Wachstum bei“, erläutert Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz.

Stärkende Impulse, die auf eine anhaltende wirtschaftliche Dynamik im IHK-Bezirk Koblenz schließen lassen, liefert die Investitions- und Beschäftigungsneigung der Unternehmen. 90 Prozent der Betriebe wollen ihren Personalbestand in den kommenden zwölf Monaten konstant halten oder sogar aufstocken, lediglich 10 Prozent rechnet mit einem Abbau. Auch die Investitionsperspektiven bleiben insgesamt expansiv. Auffälliger Ausreißer: Die Investitionsbereitschaft der Handels- und Dienstleistungsunternehmen korrigiert sich teilweise deutlich nach unten.

Sehr erfreulich ist das Stimmungsbild in der Industrie. Insbesondere die Investitions- und die Vorleistungsgüterindustrie legen hinsichtlich ihrer Stimmungs- und Wachstumsindikatoren merklich zu. Die Auftragsbücher füllen sich weiter, die Kapazitätsauslastung erreicht Spitzenwerte und die zunehmenden Auftragseingänge aus dem Ausland lassen einen Anstieg des Exportgeschäfts erwarten.

Zunehmend als Wachstumsbremse wirkt allerdings der Fachkräftemangel, der mittlerweile branchenübergreifend von 59 Prozent der Unternehmen als Geschäftsrisiko benannt wird. Parallel hierzu führen die Engpässe auf dem Arbeitsmarkt auch zu steigenden Arbeitskosten, die bereits 40 Prozent der Unternehmen Sorgen bereiten. „Damit gefährdet der Fachkräftemangel das Wachstumspotenzial der Unternehmen“, mahnt Rössel. „Aufträge können nicht abgearbeitet werden, die Produktivität hinkt der Entwicklung der Löhne hinterher und Investitionen und Innovationen drohen auf die Wartebank zu wandern.“ Aus Sicht der IHK müsse daher noch aktiver an der Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung gearbeitet und zugleich mehr um qualifizierte Zuwanderung geworben werden.

Der vollständige Konjunkturbericht steht auf www.ihk-koblenz.de unter der Nummer 3711468 zum Download bereit.

Industrieproduktion im Dezember 2017 fast unverändert

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion blieb im Dezember 2017 im Vergleich zum Vormonat fast unverändert. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 0,1 Prozent über dem Niveau von November 2017.

In der Vorleistungs- und in der Investitionsgüterindustrie schrumpfte der bereinigte Output jeweils um 0,5 Prozent. Die Konsumgüterindustrie produzierte 0,7 Prozent weniger als im November.

Der Güterausstoß war in zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes rückläufig. Der Output der Chemiebranche, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und in Rheinland-Pfalz die umsatzstärkste Industriebranche ist, verringerte sich um 3,7 Prozent. In der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, der zweitgrößten Branche, nahm die Ausbringung um 1,8 Prozent ab. Die Produktion des Maschinenbaus, der gemessen am Umsatz unter den Industriezweigen an dritter Stelle steht, lag im Dezember um 1,2 Prozent über dem Niveau des Vormonats.

Gegenüber Dezember 2016 ist die bereinigte Produktion kräftig gestiegen (plus 10,7 Prozent). In allen drei industriellen Hauptgruppen lag der Output über dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Güterausstoß der drei umsatzstärksten Industriebranchen war ebenfalls höher als ein Jahr zuvor.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat

Georg Müller-Fürstenberger als Vizepräsident wiedergewählt

VWL-Professor setzt Schwerpunkte in Forschung und Infrastruktur

Kontinuität im Präsidium der Universität Trier: Der Senat hat Prof. Dr. Georg Müller-Fürstenberger einstimmig für weitere vier Jahre in das Amt des Vizepräsidenten gewählt. In dieser Funktion ist er zuständig für Forschung und Infrastruktur. Georg Müller-Fürstenberger forscht und lehrt seit 2006 als Professor für Kommunal- und Umweltökonomie im Fach Volkswirtschaftslehre. Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel dankte ihm für die geleistete Arbeit und wünschte für die im April beginnende zweite Amtsperiode viel Erfolg.

Einer der Arbeitsschwerpunkte Müller-Fürstenbergers ist der Aufbau des Servicezentrums eSciences, das er auch leitet. Es ist ein zentraler Baustein in der Strategie zur Optimierung der IT-Infrastruktur, um Wissenschaftler bei IT-basierter Forschung oder im Bereich des Managements von Forschungsdaten zu unterstützen. Müller-Fürstenberger traut der Universität Trier zu, auf diesem Gebiet deutschlandweit in den Geisteswissenschaften und der Psychologie eine Führungsposition erreichen zu können. Dazu tragen Maßnahmen bei, mit denen die Universität auf neue Anforderungen durch die Digitalisierung an die Bibliothek, die Informationsbereitstellung und das Datenmanagement reagiert.

In der Forschung will der Vizepräsident dazu beitragen, Schwerpunkte für die Universität zu definieren. Im Verbund mit der Universität der Großregion strebt Müller-Fürstenberger an, künftig Potenziale in der europäischen Forschungsförderung besser zu erschließen. Ein weiteres Anliegen ist ihm die Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses. „Ohne ihn können wir in großen Forschungsprojekten nicht erfolgreich sein“, so Müller-Fürstenberger.

Die Universitätsleitung

Die Universität Trier wird von Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel geleitet, den zwei Vizepräsidenten und die Kanzlerin unterstützen und vertreten. Der wiedergewählte Prof. Dr. Georg Müller-Fürstenberger ist als Vizepräsident für Forschung und Infrastruktur zuständig, sein Kollege Prof. Dr. Martin Przybilski für Studium und Lehre. Kanzlerin Dr. Ulrike Graßnick leitet die Verwaltung und ist Beauftragte für den Haushalt.

Auftragseingänge der Industrie im Dezember 2017: Rückgang gegenüber dem Vormonat

Im Dezember 2017 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 1,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Der Grund für den Rückgang ist das schwächere Auslandsgeschäft (minus 2,9 Prozent); aus dem Inland gingen 1,2 Prozent mehr Bestellungen ein als im November.

Die Hersteller von Investitionsgütern mussten deutliche Einbußen hinnehmen (minus 4,3 Prozent). In den beiden anderen industriellen Hauptgruppen waren die bereinigten Auftragseingänge etwas höher als im Vormonat: In der Konsumgüterindustrie stieg die Nachfrage um 0,7 Prozent. Die Vorleistungsgüterindustrie erzielte ein geringes Plus von 0,3 Prozent.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes verringerte sich das Ordervolumen. In der Chemieindustrie, der umsatzstärksten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, lagen die bereinigten Auftragseingänge um 1,9 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die gemessen am Umsatz in der Industrie an zweiter Stelle stehen, mussten deutliche Nachfragerückgänge hinnehmen (minus 5,2 Prozent). Auch im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, schrumpfte das Ordervolumen (minus 4,3 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Niveau der bereinigten Auftragseingänge weiterhin hoch: Im Dezember 2017 gingen 6,3 Prozent mehr Bestellungen ein als ein Jahr zuvor. Besonders gut lief das Inlandsgeschäft, das um 11,4 Prozent zulegte. Die Nachfrage aus dem Ausland stieg um 2,9 Prozent. In zwei der drei industriellen Hauptgruppen erhöhte sich das Ordervolumen. Von den drei größten Branchen verzeichneten zwei einen Anstieg der Bestellungen gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

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