Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Gastgewerbe erzielt 2017 ein Plus bei Umsatz- und Beschäftigtenzahlen

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe setzte 2017 mehr um als im Jahr zuvor. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 3,5 Prozent höher als 2016. Nominal bzw. in jeweiligen Preisen stiegen die Erlöse um 5,7 Prozent. In Deutschland lagen die Gastgewerbeumsätze preisbereinigt um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres; in jeweiligen Preisen legten sie um 2,9 Prozent zu.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, erhöhten sich die Erlöse 2017 preisbereinigt um fünf Prozent. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, verzeichnete eine Erlössteigerung von 6,1 Prozent. Die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen stiegen um drei Prozent. Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das gut ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse im Berichtsjahr um 1,7 Prozent höher aus als 2016.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe war 2017 um ein Prozent höher als im Vorjahr. Dabei erhöhte sich die Zahl der Vollzeitkräfte um 0,4 Prozent, während die Zahl der Teilzeitkräfte um 1,2 Prozent stieg.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 300 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Einzelhandel 2017 mit Umsatz- und Beschäftigtenplus

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel setzte im Jahr 2017 mehr um als im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 1,7 Prozent höher als 2016. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 3,6 Prozent. Deutschlandweit legten die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 2,7 Prozent zu (nominal: plus 4,5 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Die Umsatzentwicklung verlief in den verschiedenen Einzelhandelsbereichen fast durchweg positiv. Die umsatzstärkste Branche ist der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, zu denen u. a. Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen. In diesem Handelssegment lagen die preisbereinigten Umsätze 2017 um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Im zweitgrößten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ gingen die Erlöse hingegen real um 0,4 Prozent zurück. Um 1,4 Prozent stiegen die Umsätze im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören. Der Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren setzte preisbereinigt 2,4 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik waren die Umsätze um 7,8 Prozent höher als im Vorjahr.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag 2017 um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Dabei nahm die Zahl der Vollzeitkräfte um 1,5 Prozent und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 0,5 Prozent zu.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

IHK-Infoveranstaltung zum „Seehafen-Rail-Shuttle“ Andernach

Unternehmer tauschen sich über effiziente Transportwege aus

Andernach, 19. Februar 2018. Er entwickelt sich zu einem bedeutenden Standortvorteil für Unternehmen in der Region Koblenz: der Rheinhafen Andernach. Seit Kurzem wird der Hafen zweimal wöchentlich – statt wie zuvor nur einmal – von einem speziellen Güterzug, dem Seehafen-Rail-Shuttle, angefahren, der Frachten binnen weniger Stunden zwischen Andernach und Antwerpen transportiert. Bei einer Informationsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein, der Stadtwerke Andernach, des Hafens Antwerpen sowie der Spedition Haeger und Schmidt tauschten sich am Montag rund 100 Gäste in der Mittelrheinhalle in Andernach über die Chancen aus, die der Seehafen-Rail-Shuttle in Verbindung mit den erweiterten Potenzialen des Seehafens Antwerpen bietet.

„Unsere Region profitiert von der trimodalen Verkehrsdrehscheibe – also der Vernetzung von Schiene, Wasser und Straße –, die der Andernacher Hafen darstellt“, erklärte Dr. Holger Bentz, stellvertretender Leiter Standortpolitik und Referent Intrastruktur und Verkehr bei der IHK Koblenz. „Die zusätzliche Anbindung durch den Seehafen-Rail-Shuttle schafft neue Kapazitäten in einem nicht wachsenden Netz an Verkehrsträgern.“

Gegenüber dem Transport mit Schiff oder LKW biete der Shuttle eine verlässliche, umweltfreundliche Alternative: „Der Zug ist schnell und unabhängig sowohl von wechselnden Pegelständen als auch von Staus“, so Bentz. „Deshalb möchte die IHK Koblenz gerade auch kleinere Unternehmen mit geringem Frachtaufkommen ermutigen, den Seehafen-Rail-Shuttle zu nutzen. Kombinierte Verkehrswege ermöglichen effiziente Transportzeiten – für Unternehmen ein wichtiger Faktor, wenn es um internationale Wettbewerbsfähigkeit geht.“

Der Rheinhafen Andernach wird von den Stadtwerken Andernach betrieben und ist nach eigenen Angaben der umschlagsstärkste Hafen am Mittelrhein mit den größten Lagerkapazitäten. Dank des Seehafen-Rail-Shuttles können innerhalb von sechs bis acht Stunden 27 Waggons von Andernach nach Antwerpen oder in die Gegenrichtung transportiert werden.

25. rheinland-pfälzischer Vieh- und Fleischtag 2018

Nutztierhaltungsstrategie - Wohin geht die Reise?

Koblenz. Die Nutztierhaltungsstrategie ist zentrales Thema des 25. Vieh- und Fleischtages am Dienstag, den 27.02.2018 ab 10.00 Uhr in der Hauptgeschäftsstelle des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau in Koblenz. Nach den Eingangsansprachen vom Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes, Michael Horper und vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Norbert Schindler, wird Dr. Werner Kloos, Leiter der Stabstelle Nutztierhaltungsstrategie im Bundeslandwirtschaftsministerium, über die zukunftsfähige Tierhaltung in Deutschland sprechen.

Landwirte und interessierte Besucher können sich nach dem Mittagessen ab 13.00 Uhr in drei verschiedenen Arbeitskreisen über produktionsbezogene Themen informieren. In insgesamt acht Fachbeiträgen in den Arbeitskreisen „Milchvieh“, „Schweine“ und „Rindfleisch“ werden u. a. Themen wie „Entwicklungen am Milchmarkt“, „Afrikanische Schweinepest – Was kommt auf die Betriebe zu?“, „Stallkonzepte für die Mutterkuhhaltung“ oder „Angepasste Intensität und Rassenwahl in der Fleischrinderhaltung“ behandelt.

Es wird ein Tagungsbeitrag in Höhe von 10 Euro erhoben. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen und Inhalte können dem Programm unter www.bwv-net.de entnommen werden.

KSK Mayen nutzt Softwareangebot der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Lizenzvereinbarung unter Dach und Fach

Gefährdungsbeurteilung für Sicherheit und Gesundheitsschutz

Mayen/Andernach Eine Gefährdungsbeurteilung ist zentrales Element und Fundament, wenn es um die Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten geht. Auch bei der Kreissparkasse Mayen. Eine solche Beurteilung macht mögliche Gefährdungen erkennbar – Präventionsmaßnahmen können gezielt umgesetzt werden. Um ihre Mitgliedsunternehmen zu unterstützen, bietet die Unfallkasse Rheinland-Pfalz ihnen kostenlos ein Programm an, das die Verantwortlichen bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung unterstützt. „Das Angebot lernte ich während einer Veranstaltung der Unfallkasse kennen. Durch Kontakte zur Stadtverwaltung Mayen, die dieses Programm bereits nutzt, habe ich mich weiter informiert und bin sicher, dass die Software auch für unser Haus richtig ist“, berichtet Elmar Kanne, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der KSK Mayen. Die Nutzung der Software besiegelten nun KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse, mit einer Lizenzvereinbarung.

Welche Vorteile hat die KSK Mayen von diesem kostenfreien Angebot?

„Als Unternehmen ist die Kreissparkasse für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten u. a. im Verwaltungs- und Beratungsbereich sowie in den Filialen verantwortlich“, erklärt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse. „Die von uns zur Verfügung gestellte Software hilft den Verantwortlichen, die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung zu erstellen“, ist Manfred Breitbach überzeugt.

„Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Kundinnen und Kunden hat für uns höchste Priorität. Deshalb arbeiten wir mit Nachdruck daran, sich bietende Verbesserungen umzusetzen, sei es durch technische und bauliche Veränderungen oder durch Schulungsmaßnahmen. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die uns seit Jahren eine gute Ratgeberin ist“, bestätigt Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse. „Die neue Software der Unfallkasse ist daher ein wichtiger Baustein, der uns weiterbringt und letztlich dem Wohlergehen der Menschen in unseren Geschäftsräumen dient. Dafür bin ich der Unfallkasse dankbar.“

Welche Fragen muss die KSK Mayen sich im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung beantworten? Wie kann sie diese angemessen dokumentieren? Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen und der Gefährdungen, die mit den Tätigkeiten verbunden sind, ist eine gesetzliche Verpflichtung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Danach müssen sie die erforderlichen Maßnahmen treffen, mit denen Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhütet werden. „Die von der Unfallkasse zur Verfügung gestellte Software „Handlungshilfe 4.0“ verbunden mit einer Anwendungsschulung bietet dafür eine gute Hilfe“, sagt Elmar Kanne.

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