Mittwoch, 23. Januar 2019

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Die besten Handwerksgesellen aus Rheinland-Pfalz ermittelt

22 Siege im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gehen in den Kammerbezirk Koblenz

KOBLENZ. 22 junge Nachwuchshandwerker aus dem Bezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz sind stolz, das Land Rheinland-Pfalz auf Bundesebene zu vertreten. Sie haben den Landesentscheid im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gewonnen. Die jeweils Besten der vier rheinland-pfälzischen Handwerkskammern aus Trier, Kaiserslautern, Mainz und Koblenz stellten erneut ihr Können auf den Prüfstand. In den Berufsbildungszentren der Handwerkskammer (HwK) Koblenz ermittelten sie den Allerbesten in den jeweiligen Gewerken. Die Land- und Baumaschinenmechatroniker führten ihren Wettbewerb bei Jungbluth Baumaschinen in Kruft durch. Die Sattler trafen sich im Betrieb von Heiko Detring in Bad Ems und die Raumausstatter im Heinrich Haus in Neuwied. Die Sieger fahren nun zum Bundesentscheid, der Mitte November unter Federführung der Fachverbände in verschiedenen Städten ausgetragen wird.

31 Handwerksgesellen aus dem Bezirk der HwK Koblenz hatten sich als Kammersieger qualifiziert. Neben 22 Landessiegen gab es für acht Junghandwerker zweite Plätze. (Siegerliste ist geordnet nach Beruf, Platzierung, Name und Ausbildungsbetrieb in der PM angefügt).

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Konjunktur im Handwerk brummt

Herbstumfrage unter 2.800 Handwerksbetrieben: Wirtschaftslage und Prognosen auf Spitzenniveau

Koblenz. Die Auftragslage ist gut, die wirtschaftlichen Aussichten stimmen zuversichtlich, die Konjunktur im Handwerk läuft konstant auf hohem Niveau – so lässt sich die jüngste Umfrage der Handwerkskammer (HwK) Koblenz unter 2.800 Mitgliedsbetrieben zur betrieblich-wirtschaftlichen Situation zusammenfassen.

Die Ergebnisse der Herbstbefragung 2018 zeichnen ein klares Bild: 95 Prozent der Betriebsinhaber schätzen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend ein (Vorjahreswerte in Klammer: 93 %). Auch die Erwartungen werden für die nächsten drei Monate zu 93 Prozent (94 %) mit gut oder befriedigend beschrieben.

„Auftragslage und Auslastung sind sehr gut und was uns besonders erfreut: Diese Nachrichten erreichen uns aus Betrieben ganz unterschiedlicher Gewerke“, kommentieren Kurt Krautscheid und Alexander Baden, Präsident und Hauptgeschäftsführer der HwK, die Ergebnisse der Herbstumfrage. Ein Wehmutstropfen bleibt: „Der Fachkräftemangel ist und bleibt die große Herausforderung! Es wird immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen, sei es der Ausbildungsplatz oder die Facharbeiterstelle. Viele Unternehmen suchen geeignete Betriebsnachfolger. In vielen mittelständischen Handwerksbetrieben steht in den nächsten Jahren der Generationswechsel an“, so die Kammerspitze. Die HwK-Betriebsberatung steht zu diesen Themen mit kostenfreien, individuellen Beratungen ihren Mitgliedsbetrieben als kompetenter Ansprechpartner zur Seite.

Hohe Auslastung

Auf die Frage nach einer Kapazitätsauslastung von mindestens 70 Prozent melden 86 Prozent (81 %) der Handwerksbetriebe eine positive Situation. Spitzenreiter sind hier die Bauhandwerke mit 95 Prozent und die Ausbauhandwerke mit 92 Prozent (86 % und 92 %). Von den Handwerken für den gewerblichen Bedarf geben 80 Prozent eine zufriedenstellende Auslastung an (88 %). Der Auftragsvorlauf liegt mit 11,7 Wochen (10,6 Wochen) nochmals über dem Vorjahresergebnis.

Positive Entwicklung bei Auftragseingang und Umsatzentwicklung

Die Ergebnisse der Konjunkturindikatoren „Auftragseingang und –bestand“ liegen im Herbst 2018 wieder auf sehr hohem Niveau. Konstante oder gestiegene Werte im Auftragseingang geben 87 Prozent (86 %) und im Auftragsbestand 88 Prozent (89 %) der befragten Betriebe an.

Die Ergebnisse zur Umsatzentwicklung liegen nochmals über den Vorjahreswerten. 87 Prozent (84 %) der Befragten melden höhere oder gleiche Einnahmen. Allerdings steigt der Preisdruck für die Betriebe. Aktuell geben 53 Prozent (46 %) der Befragten steigende Einkaufspreise an, 28 Prozent können höhere Verkaufspreise bei ihren Kunden durchsetzen (21 %).

Investitionsbereitschaft hoch – Beschäftigungssaldo weiter positiv

Das Investitionsklima im Kammerbezirk Koblenz ist gut. Derzeit investieren 60 Prozent (51 %) der befragten Betriebe eine durchschnittliche Summe von 28.000 Euro (59.000 Euro). Damit sinkt zwar das Investitionsvolumen insgesamt, aber die Investitionsbereitschaft ist auf einem sehr hohen Niveau. In den nächsten drei Monaten planen 57 Prozent (57 %) der Befragten Investitionen in gleicher Höhe, 16 Prozent (15%) geben an, im nächsten Quartal sogar mehr zu investieren.

Im Personalbereich nehmen in diesem Herbst wiederum 69 Prozent (69 %) der Befragten keine Veränderungen vor, 21 Prozent (22 %) stellen Mitarbeiter ein, 10 Prozent (9 %) nehmen Entlassungen vor. Im kommenden Quartal planen 82 Prozent (77 %) keine personellen Veränderungen vorzunehmen, 6 Prozent (8 %) befürchten, Stellen abbauen zu müssen, 12 Prozent (15 %) der Befragten möchten zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

Individuelle Beratung für das Handwerk

Der kostenlose Beratungsservice der HwK Koblenz unterstützt die Mitgliedsbetriebe in betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Fragestellungen –  so bei den Themen Unternehmensentwicklung, Fachkräftegewinnung, Betriebsnachfolge, Rechtsformwahl, Arbeitssicherheit, Energieeffizienz, Digitalisierung, technologischem Know-how oder Gestaltung von Produkten. Jährlich werden in etwa 600 Intensivberatungen vor Ort in den Unternehmen gemeinsame passgenaue Lösungen erarbeitet.

Zahlen und Fakten zur Wirtschaftskraft des Handwerks (Stand: 31.12.2017)

Bei der Handwerkskammer Koblenz sind 19.180 Betriebe eingetragen. Das entspricht 37 Prozent aller Handwerksbetriebe in Rheinland-Pfalz. In diesen Betrieben arbeiten 104.000 Beschäftigte  – im Landesvergleich sind das 39 Prozent aller Menschen, deren berufliche Heimat das Handwerk ist. Der durch Handwerksbetriebe im Norden des Landes generierte Umsatz liegt bei 11,9 Mrd. Euro (bezogen auf RLP-Niveau 42 Prozent). 41 Prozent aller Lehrlinge (8.235) im Land werden durch das Handwerk im Kammerbezirk Koblenz ausgebildet, 3.170 neue Ausbildungsverhältnisse konnten 2017 abgeschlossen werden.

Informationen zu Einzelheiten der Herbstbefragung 2018 bei der Handwerkskammer Koblenz, Tel. 0261/ 398-251, Fax -994, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.hwk-koblenz.de

Forsa-Umfrage: Deutsche Sparer bauen auf private Altersvorsorge

Riestern mit Fonds weitgehend unbekannt

(Koblenz, den 12.10.2018) Immer mehr Anleger in Deutschland erkennen die Renditevorteile von Investmentfonds für ihre eigene Altersvorsorge. Knapp zwei Drittel der Befragten (61 Prozent) gehen davon aus, dass sie bei gleichem finanziellem Einsatz mit Investmentfonds mehr Geld im Alter ausgezahlt bekommen als mit privaten Versicherungen (28 Prozent). Vor fünf Jahren (4. Quartal 2013) waren nur 41 Prozent der Sparer davon überzeugt, mit Investmentfonds ein höheres Endkapital zu erzielen (private Versicherungen 38 Prozent). Dabei scheint die Riester-Rente häufig nicht in Verbindung mit Fondslösungen gebracht zu werden, denn ein Großteil der Deutschen ist der Ansicht, dass sich die Riester-Rente nicht lohnt. Bedenken äußern die Befragten auch gegenüber der gesetzlichen Rente. Von ihr erwartet jeder Zweite, dass sie im Alter nicht ausreicht.

Das sind die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten, auf die die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG hinweist.

44 Prozent der Befragten halten es derzeit für attraktiv, Aktien beziehungsweise Aktienfonds zu kaufen. Das sind neun Prozentpunkte mehr als im ersten Quartal 2017. 42 Prozent haben sogar schon einmal in Erwägung gezogen, monatlich einen festen Betrag in Investmentfonds anzulegen. Im ersten Quartal 2017 waren es 39 Prozent.

Diese Ansicht wird im Hinblick auf die Riester-Rente nicht geteilt, da diese sich nicht lohne (34 Prozent) bzw. kein Vertrauen besitzt (19 Prozent). Offensichtlich ist vielen Befragten nicht klar, dass die Riester-Rente auch als Fondslösung angeboten wird. Daneben gibt es Riester-Banksparpläne, Wohnriester und Riester-Fonds – für jede Lebenssituation gibt es eine passende Lösung. Dabei bieten Riester-Fonds laut Union Investment derzeit die besten Renditechancen.

Ein Viertel der Befragten fürchtet Altersarmut

Jeder zweite Befragte (50 Prozent) ist davon überzeugt, dass die gesetzliche Rente allein nicht reichen wird, um den aktuellen Lebensstandard im Alter halten zu können (Vorquartal: 55 Prozent). Gut ein Viertel (26 Prozent) hat sogar Angst, im Alter nicht genügend Geld zur Verfügung zu haben (Vorquartal: 27 Prozent). Um den Lebensabend ohne finanzielle Engpässe genießen zu können, setzen die Anleger derzeit verstärkt auf eine zusätzliche Altersvorsorge. Verfügten im letzten Quartal knapp drei Viertel der Sparer (72 Prozent) über einen entsprechenden Vorsorgevertrag, sind es aktuell 79 Prozent. Die meisten Befragten fühlen sich damit auch wohl: Gut die Hälfte der Besitzer einer privaten Altersvorsorge (53 Prozent) gibt an, dadurch gut für das Alter abgesichert zu sein.

Bessere Rahmenbedingungen gefordert

Union Investment ist davon überzeugt, dass die Rahmenbedingungen angepasst werden müssen, um die private Vorsorge so einfach wie möglich zu machen. So könnte insbesondere die Riester-Rente noch attraktiver gestaltet werden, in dem zum Beispiel die Zulagen dynamisch an die Beitragsbemessungsgrenze angepasst werden und das Zulageverfahren vereinfacht wird. Zudem sollte über eine Ausweitung der Förderberechtigten auf Selbstständige nachgedacht werden.

Hochschule Koblenz

Forscher aus Remagen und Bonn entwickeln neues dynamisches Fahrzeug-Steuerungs-System

– Unternehmen für Testphase gesucht

KOBLENZ/REMAGEN/BONN. In mehrjähriger Entwicklung haben Prof. Dr. Thomas Mühlencoert, Professor für Betriebswirtschaft und Logistik am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz, und der Bonner Mathematiker Dr. Thai Pham ein dynamisches Fahrzeug-Steuerungs-System entwickelt, das moderne Frage- und Problemstellungen im Bereich Logistik und Tourenplanung sehr flexibel und echtzeitbasiert löst. Damit wird erstmals eine Komplettsoftware für kurzfristige Lieferungen im urbanen Raum auch für kleine und mittelständische Unternehmen erschwinglich gemacht. Das Forscherduo ist nun auf der Suche nach interessierten Unternehmen, um die Praxistauglichkeit mit Echtdaten in größerem Umfang nachweisen zu können.

Anhand von zeitlichen und mengenmäßigen Vorgaben der eingegangenen Lieferaufträge berechnet das neu entwickelte Tourenplanungssystem automatisch das Optimum und steuert den Fahrer in Echtzeit zu den optimalen Lieferaufträgen. „Erste Tests mit Echtdaten haben eine Überlegenheit gegenüber den Vergleichssystemen gezeigt“, betont Mühlencoert. Nun wolle man in den Praxistest einsteigen. „Meine Vision war es bereits vor zehn Jahren, dass man Problemstellungen der Tourenplanung wie sie bei Uber, Amazon, DHL und anderen Paketzustellern und Personenbeförderungen zu finden sind, in einer Software zusammenbringen und lösen können“, so der Logistikprofessor, „mit Dr. Thai Pham habe ich glücklicherweise einen genialen Mathematiker und Programmierer zur Seite.“ Bei dem Projekt ergänzen sich die Expertisen der beiden Forscher perfekt: Pham ist Experte auf dem Gebiet der Mathematik im Bereich der sogenannten Optimierung großer komplexer Systeme, Mühlencoert kennt den Logistikmarkt und seine Anforderungen. Das haben die beiden zusammengebracht und Systemanforderungen definiert.

„Mit der nun entwickelten Software lässt sich die Lieferung und Abholung der bestellten Waren optimieren. Besonders bei einer gewünschten Auslieferung am gleichen Tag ist die vollautomatische Tourensteuerung durch die Software optimal“, betont Pham. Bei der Entwicklung des Systems haben die beiden Wissenschaftler auch sonst großen Wert auf die Flexibilität der Software großen Wert gelegt. So wird nicht nur der Warentransport in Echtzeit gelenkt, sondern es können auch kurzfristig Aufträge in laufende Touren eingebracht, Fahrerausfälle umdisponiert und aktuelle Verkehrsinformationen berücksichtigt werden. Dazu wird eine intermodale Tourenplanung ermöglicht, die in einer mehrgliedrigen Transportkette auch den Umschlag von Bahn, PKW oder LKW ermöglicht.

Doch nicht nur für Kurier- und Paketdienste ist die Software interessant. Auch Kommunen könnten von deren Einsatz profitieren, beispielsweise bei der Reduzierung des innerstädtischen Verkehrs. "Wir haben werktäglich 17 Millionen Pendler in Deutschland“, führt Mühlencoert aus, „in Form einer App könnten wir durch unsere Software Menschen zusammenführen und Mitfahrgelegenheiten wie Carsharing und Sammeltaxis automatisch organisieren, ohne dass mündliche Absprachen Tage im Voraus nötig sind." Es sei auch möglich, Zwischenstrecken per Bahn oder Fahrrad mit einzuplanen. Dabei denkt der Forscher der Hochschule Koblenz aber sogar noch weiter. Fahrplanlose Busse, die dort hinfahren wo der Bedarf ist oder eine automatisierte Müllabholung nach Bedarf in Mega-Cities seien ebenfalls denkbare Einsatzbereiche.

Interessierte Unternehmen aus ganz Deutschland, die das System gerne testen möchten, können sich gerne mit Prof. Dr. Mühlencoert in Verbindung setzen. Angesprochen sind auch kleinere und mittlere Firmen wie Handwerksunternehmen und Kurierdienste.

Prof. Dr. Thomas Mühlencoert

Professor für den Studiengang Logistik und E-Business der Hochschule Koblenz

Tel.: 02642/932-325

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Dr. Thai Pham

Experte für die Modellierung, Dekomposition und Optimierung großer und komplexer Systeme. Unternehmensinhaber SmartWay GmbH

Hochschule Koblenz eröffnet neues Interdisziplinäres Institut für Digitalisierung

KOBLENZ/REMAGEN. Die Hochschule Koblenz lädt am Donnerstag, 25. Oktober 2018, von 16 bis 19 Uhr zur feierlichen Eröffnung des Interdisziplinären Instituts für Digitalisierung (IIFD) an den RheinMoselCampus, Hörsaal B008, Konrad-Zuse-Straße 1, nach Koblenz ein. Das neu gegründete Institut verfolgt das Ziel, die Hochschule Koblenz mit regionalen Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zu vernetzen, um die wissenschaftlichen, technischen und sozialen Herausforderungen der Digitalen Transformation im nördlichen Rheinland-Pfalz gemeinsam zu meistern. Hierzu bündelt das Institut die Digitalisierungsexpertise von fast 20 Professorinnen und Professoren aus fünf Fachbereichen der Hochschule.

Das Institut arbeitet nach außen und unterstützt lokale, regionale und überregionale Unternehmen und Institutionen bei der digitalen Transformation, etwa durch bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte, entwickelt aber auch neue Lehr- und Lernangebote für Kompetenzen im Zeitalter der Digitalisierung. „Die Interdisziplinarität und das breite Fächerspektrum des Instituts macht das IIFD zu einem einzigartigen Partner für Unternehmen und Organisationen“, betont Prof. Dr. Wolfgang Kiess, Professor für Softwaretechnik für Industrie 4.0 an der Hochschule Koblenz und künftig Direktor des IIFD. Leiten wird er das Institut gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Dr. Anne Schulze, die im Fachbereich Sozialwissenschaften im Rahmen einer Vertretungsprofessur zu Themen wie Digitale Bildung und Medienbildung lehrt und forscht. Foto: Hochschule Koblenz/Gandner

Die Forscherinnen und Forscher aus den Koblenzer Fachbereichen Ingenieurwesen, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften und aus den Remagener Fachbereichen Mathematik und Technik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind in der Lage, die Digitalisierung in all ihren Facetten zu betrachten – von der Technik über die Ökonomie bis hin zur Sozialwissenschaft. „Wir beschäftigen uns hier seit Jahren mit digitaler Transformation und den zugrundeliegenden Technologien, etwa Industrie 4.0, der neue Mobilfunkstandard 5G, die Analyse großer Datenmengen, der Einfluss von Digitalisierungsprozessen auf den Menschen oder die Herausforderungen bei der Rekrutierung von Fachkräften“, so Kiess weiter. Schulze ergänzt: „Die Expertise der Hochschule wollen wir nun in Wirtschaft und Gesellschaft tragen, insbesondere in der Region. Interdisziplinarität ist entscheidend, weil sich die Digitalisierung auf viele gesellschaftliche Teilbereiche gleichzeitig auswirkt.“

Bei der Eröffnungsfeier bekommen Interessierte einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche und Schwerpunkte des Instituts, gefolgt von interessanten Vorträgen aus der Praxis. So spricht Andreas Zerfas von der iTAC Software AG / The Dürr Group über das Thema „Digitalisierung in der Industrie“ und Uwe Wehler von ReifenGundlach stellt das digitale Geschäftsmodell des Unternehmens vor. Ein Ausklang mit Zeit für persönliche Gespräche beschließt die Feier.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist unter www.hs-koblenz.de/iifd-eroeffnung möglich.

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