Friday, 24. January 2020

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Saskia Ruschig ist die Beste

Mitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz als Beste des Bachelorstudiengangs ausgezeichnet

„Herzlichen Glückwunsch, es darf gefeiert werden“: Unter diesem Motto stand der Festakt zur Verabschiedung der rund 100 Absolventinnen und Absolventen, die an der Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Bad Hersfeld den Bachelorstudiengang abgeschlossen haben.

Saskia Ruschig, Mitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Absolventin des Studiengangs Sozialversicherung, Schwerpunkt Unfallversicherung, hatte an diesem Abend besonderen Grund zum Feiern: Sie wurde als Jahrgangsbeste ausgezeichnet.

Erfreut und beeindruckt von ihren hervorragenden Leistungen zeigten sich auch
Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, und Benjamin Heyers, Leiter der Zentralabteilung, als sie Saskia Ruschig zu ihrem Erfolg gratulierten und ihr einen Blumenstrauß überreichten. Die prachtvoll geschmückte Schilde-Halle bot den zahlreichen Gästen und Begleitpersonen einen ganz besonderen Rahmen für die Feierlichkeiten und Übergabe der Urkunden und Zeugnisse.

Saskia Ruschig, die nun den akademischen Grad des Bachelor of Arts tragen darf, ist nun bei der Unfallkasse als Schwerfall-Sachbearbeiterin für Berufskrankheiten in der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung tätig.

Foto: Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Saskia Ruschig mit ihrem Verlobten Jonas Paulzen und Benjamin Heyers, Leiter Zentralabteilung der Unfallkasse.

Teuerungsrate erreicht im Oktober den niedrigsten Wert seit November 2016

Im Oktober 2019 lag der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, fällt damit die Teuerungsrate auf den niedrigsten Wert seit November 2016. Im September 2019 hatte die Inflationsrate plus 1,1 Prozent betragen.

Die Energiepreise haben weiterhin einen dämpfenden Einfluss auf die Preisentwicklung; sie verringerten sich binnen Jahresfrist um vier Prozent. Merkliche Preissenkungen gab es vor allem bei Mineralölprodukten, die sich innerhalb eines Jahres um 12,4 Prozent verbilligten. Sowohl die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) als auch die Kraftstoffpreise sanken gegenüber Oktober 2018 spürbar (minus 12,5 Prozent bzw. minus 10,3 Prozent). Für Fernwärme und Strom mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen mehr bezahlen (plus 2,9 bzw. plus 3,3 Prozent). Die Preise für Gas (einschließlich Umlage) legten ebenfalls gegenüber dem Vorjahresmonat zu (plus 1,8 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise erhöhten sich leicht. Sie lagen im Oktober 2019 um 0,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die höchste Steigerung gab es bei Fleisch und Fleischwaren (plus 4,9 Prozent). Wesentlich tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher auch beim Kauf von Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten; die Preise waren um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Starke Preissenkungen waren hingegen bei Speisefetten und -ölen zu verzeichnen (minus 12,2 Prozent). Zum Beispiel verbilligte sich Butter um 17,4 Prozent. Gemüse wurde ebenfalls günstiger (minus 4,8 Prozent; darunter Kartoffeln minus 13,2 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb unverändert. Sie lag im Oktober wie im September bei plus 1,5 Prozent.

Unter den zwölf Abteilungen gab es bei den alkoholischen Getränken und Tabakwaren gegenüber dem Vorjahresmonat die größten Preissteigerungen (plus 2,6 Prozent). Die stärksten Preisrückgänge wurden in der Abteilung „Verkehr“ registriert (minus 1,2 Prozent). Hierzu trugen vor allem die Kraftstoffpreise bei, die deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Im Bereich „Post und Telekommunikation“ mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso weniger bezahlen (minus 0,5 Prozent).

Veränderungen gegenüber September 2019

Im Vergleich zum Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex im Oktober 2019 unverändert. In der Abteilung „Bekleidung und Schuhe“ lagen die Preise über dem Niveau des Vormonats (plus 1,6 Prozent). An zweiter Stelle folgt der Bereich „Möbel, Leuchten, Geräte u. a. Haushaltszubehör“ mit einem Plus von 0,4 Prozent. Vier der zwölf Abteilungen verzeichneten Preisrückgänge; am stärksten verringerten sich die Preise in den Abteilungen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Verkehr“ mit minus 0,5 bzw. minus 0,3 Prozent.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Oktober 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. November 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

„Ideenpapier für moderne Freihandelsabkommen“ der IHKs

Bürokratische und praxisferne Freihandelsabkommen belasten Unternehmen unnötig

Koblenz, 28. Oktober 2019. Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und ihren Handelspartnern sind so kompliziert gestaltet, dass die Anwendung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung darstellt. Teils enorme Zollvorteile, die sich aus der Nutzung der Abkommen ergeben würden, gehen daher oft verloren. So lassen nicht nur Importeure und Kunden mehr Geld als nötig für ihre Ware beim Fiskus liegen, auch Abnehmer in den Exportmärkten zahlen häufig mehr.

Die IHK-Organisation fordert daher in einem aktuellen „Ideenpapier für moderne Freihandelsabkommen“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) unter anderem die Harmonisierung und vereinfachte Anwendungsmöglichkeiten der in den verschiedenen Freihandelsabkommen vereinbarten Regeln.

„In Zeiten zunehmender protektionistischer Maßnahmen weltweit ist es unabdingbar, den freien Welthandel mit mittelstandskompatiblen Freihandelsabkommen zu fördern“, so Volker Scherer, Sprecher International der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHK). Dies gelte umso mehr, da die rheinland-pfälzische Wirtschaft mit einer Exportquote von rund 58% überdurchschnittlich international orientiert sei.

Der Exportanteil rheinland-pfälzischer Unternehmen in Länder mit Freihandelsabkommen lag 2018 bei mehr als 30 % aller Drittlandsausfuhren; fast 40 % aller Drittlandsimporte stammten von Handelspartnern, bei denen Zollbefreiungen möglich wären. „Leider liegt der Nutzungsgrad der existierenden Freihandelsabkommen teilweise bei nur einem Drittel“, so Scherer weiter. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen hätten häufig nicht die Kapazitäten, sich im erforderlichen Umfang mit den Abkommen auseinanderzusetzen und verzichteten deshalb auf Zollvorteile. „Hinzu kommt, dass eine falsche Handhabung der Abkommen geahndet wird und teuer werden kann“, erklärt Scherer.

Produkte, die als zollfreie Produkte aus der EU ausgeführt werden, sollten nach Auffassung der IHK-Organisation bei einer Wiedereinfuhr ebenso zollfrei sein. Das ist momentan nur selten der Fall. Auch gibt es Vereinfachungsbedarf bei der Nachweisdokumentation, bei der häufig komplexe und kleinteilige Prüfungen, Datenpflege und Korrekturen insbesondere bei sogenannten Lieferantenerklärungen notwendig sind.

Wie kommen Arbeitgeber mit der Anmeldung ihrer Haushaltshilfe klar?

Umfrage: Private Arbeitgeber sind zufrieden mit dem Service der Minijob-Zentrale

Bochum, 25.10.2019. Wie zufrieden sind private Arbeitgeber mit Service und Leistungen der Minijob-Zentrale? Das hat die Minijob-Zentrale in einer Befragung, durchgeführt von der Start® Forschungsgesellschaft, ermittelt. Die Ergebnisse zeigen: Private Arbeitgeber sind mit der Minijob-Zentrale und ihrem Haushaltsscheck-Verfahren sehr zufrieden. Vier von fünf Arbeitgebern geben der Minijob-Zentrale eine gute oder sehr gute Note. Gleiches gilt für das Haushaltsscheck-Verfahren, das Verfahren zur Anmeldung von Minijobbern im Privathaushalt. Im Vergleich zu anderen Behörden schneidet die Minijob-Zentrale deutlich besser ab. Bestnoten gab es insbesondere in den Kategorien Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Kompetenz.

Hohe Zufriedenheit mit Haushaltsscheck-Verfahren und Minijob-Zentrale

Eine typische Behörde ist zuverlässig und freundlich, aber meist unmodern, unverständlich, wenig serviceorientiert und oftmals nicht besonders schnell – und vor allem sind viele Vorgänge kompliziert. Das ist zumindest das Bild, das die Befragten generell von Behörden im Kopf haben. Die Minijob-Zentrale wird jedoch nicht nur deutlich freundlicher, zuverlässiger und informativer eingeschätzt, sondern auch als verständlich, serviceorientiert und kompetent angesehen. Die große Mehrheit der Befragten findet außerdem, dass die Minijob-Zentrale sich modern, unkompliziert und schnell präsentiert.

„Besonders erfreulich ist, wie die Anmeldung einer Haushaltshilfe bei der Minijob-Zentrale empfunden wird: 99,7 Prozent der privaten Arbeitgeber nehmen das Haushaltsscheck-Verfahren als einfach und transparent wahr“, so Heinz-Günter Held, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zu deren Verbund auch die Minijob-Zentrale gehört. Ebenfalls benötigen nahezu alle befragten Arbeitgeber keine fremde Hilfe beim Ausfüllen der Haushaltsschecks (98,4 Prozent) und betrachten die Zusammenarbeit mit der Minijob-Zentrale als reibungslos (98,5 Prozent).

Wer sind die Arbeitgeber im Privathaushalt?

In den meisten Fällen besteht der Haushalt aus zwei Personen (49,3 Prozent); 16,5 Prozent aller Arbeitgeber leben in einem Single-Haushalt. Der Altersdurchschnitt der Arbeitgeber liegt bei rund 60 Jahren. In zwei Dritteln der befragten Haushalte ist mindestens eine Person berufstätig. In jedem fünften Haushalt leben Kinder unter 12 Jahren. 40,7 Prozent aller Haushalte verfügen über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von über 5.000 Euro. Das betrifft vor allem Arbeitgeber unter 50 Jahren. Ältere Arbeitgeber finden sich häufiger in unteren Einkommensklassen.
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Ideenreichtum wird belohnt – Großer Preis des Mittelstandes für die wfg

„Eine Wirtschaftsförderung, die sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht“ – so lautet die Überschrift der Jury-Begründung für die Auszeichnung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) als „Kommune des Jahres“, einer Sonderkategorie beim Großen Preis des Mittelstandes.

Mit einer feierlichen Auszeichnungsgala unter dem Motto „Nachhaltig wirtschaften“ ging am 19. Oktober 2019, in Anwesenheit von rund 500 Gästen aus allen 16 Bundesländern im Hotel Maritim in Würzburg der 25. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2019“ zu Ende.  Es wurden bundesweit insgesamt 5.399 kleine und mittelständische Unternehmen sowie wirtschaftsfreundliche Kommunen und Banken von mehr als 1.400 Institutionen nominiert - darunter auch die wfg, die bereits 2014 als „Takt- und Ideengeber einer Region“ in dieser Kategorie als Preisträger in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde.

„Diese Auszeichnung jetzt als „Premier-Kommune des Jahres“ auf Bundesebene zu erhalten, macht mich stolz und glücklich. Es ist eine schöne Wertschätzung für das ganze Team, aber auch für die vielen Partner –angefangen bei den Kollegen im eigenen Haus, über die Kammern, die Agentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft sowie weitere wirtschaftsnahe Institutionen bis zu unseren Gesellschaftern, den politischen Gremien und den Nachbarlandkreisen - mit denen wir uns gemeinsam für die Stärkung des Westerwaldkreises und der ganzen Region Westerwald einsetzen“, freut sich wfg-Geschäftsführerin Katharina Schlag, die den Preis mit ihrem Team in Würzburg in Empfang nahm.

Service, Flexibilität, Kreativität und Kooperation stehen bei der wfg im Mittelpunkt. Die Leidenschaft für das Netzwerken, das Gehen unkonventioneller Wege, die Umsetzung kreativer Ideen und die Zusammenarbeit der motivierten Mannschaft, sowie die dadurch erzielten Ergebnisse in der Region, waren überzeugende Argumente für die sieben Mitglieder der Abschlussjury.

Über diese lobenden Worte freut sich auch Landrat Achim Schwickert: „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Arbeit einer regionalen Wirtschaftsförderung mit inzwischen mehreren Preisen ausgezeichnet wird. Diese Tatsache freut uns, denn es ist eine Bestätigung für die vor 50 Jahren getroffene Entscheidung und deren Fortführung. Außerdem ist diese ausgezeichnete Dienstleistung ein starkes Signal für Wäller Unternehmer und die, die es werden wollen, die gleichzeitig der positiven Wahrnehmung der Region Westerwald zu Gute kommt.“


Weitere Hintergrundinformationen zum Großen Preis des Mittelstandes finden Sie unter: https://www.mittelstandspreis.com/wettbewerb/

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