Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Entspannt Gründen mit dem „Start-up-Talk am Donnerstag“

Sich selbstständig zu machen und ein eigenes Unternehmen zu gründen bedarf, neben einer Idee und persönlichem Engagement, einer guten Vorbereitung. Dabei sind viele Dinge zu beachten und Fragen zu klären. Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Start-up-Talk am Donnerstag“ macht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg), in Kooperation mit dem CeraTechCenter (CTC) in Höhr-Grenzhausen, mutigen Gründern ein praxisnahes Unterstützungsangebot rund um die häufigsten Fragen im Gründungsprozess.

Im Rahmen der kostenfreien Informationsveranstaltungen, die etwa alle zwei Monate Donnerstagsabends im CTC stattfinden sollen, stehen erfahrene Praktiker und kompetente Experten für ca. 2 Stunden Rede und Antworten.

Ob noch vor der Gründung oder bereits in der so genannten Gründerphase (bis zu drei Jahren nach der Gewerbeanmeldung) – dieses Format bietet Tipps und vertiefende Informationen zu Themen wie Geschäftsplanerstellung, Bankgespräch und Förderprogramme, Buchhaltung und Steuern, Kundengewinnung und vieles mehr sowie die Möglichkeit zum Netzwerkaufbau und Gedankenaustausch.

Der erste „Start-up-Talk“ findet am 26. September 2019 um 18.30 Uhr im CTC in Höhr-Grenzhausen unter der Überschrift „ Meine Hausbank und ich“ statt. Der Referent des Abends, German Drechsler, kann mit über 25 Jahren Beratungserfahrung, als ehemaliger Bundessprecher der Wirtschaftsjunioren Deutschlands und Mitglied im Bund Deutscher Unternehmensberater aus erster Hand über die Zusammenarbeit mit Hausbanken berichten und ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Interessierte können sich bis zum 23.09.2019 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , oder telefonisch unter 02602 0124-308 anmelden.

Ein weiterer Termin des „Start-up-Talk am Donnerstag“ ist für den 28. November 2019 zum Thema „Mein Finanzamt und ich“ geplant.

Beratung für Gründer, freiberuflich Tätige und mittelständische Unternehmen

ISB-Beratertag am 10. September 2019

Mainz, 28. August 2019. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) lädt am 10. September 2019 zum Beratertag in die Holzhofstraße 4 in Mainz zu allen Themen der Wirtschaftsförderung ein. Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, freiberuflich Tätige und Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Die Einbindung öffentlicher Mittel in die Finanzierungen aller Arten von Gründungsvorhaben wie beispielsweise Betriebsübernahmen, Franchise, Beteiligungen und Nebenerwerbsgründungen sowie Wachstums- und Festigungsinvestitionen bestehender rheinland-pfälzischer Unternehmen sind Gegenstand der kostenfreien Beratung.

Um Anmeldung zu einem individuellen Termin unter der Telefonnummer 06131 6172-1333 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten. Weitere Informationen zum Beratertag und zum Förderangebot der ISB sind unter www.isb.rlp.de verfügbar.

Bauhauptgewerbe im ersten Halbjahr 2019:

Aufträge und Umsätze deutlich höher als im Vorjahr

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Juni 2019 mehr Aufträge und niedrigere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Mai 2019 – kalender- und saisonbereinigt – um 4,2 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich um 2,2 Prozent. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 verbesserte sich das Ordervolumen um 7,6 Prozent und der Umsatz um 11,5 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Mai 2019 zogen die bereinigten Auftragseingänge im Hochbau gegenüber dem Vormonatsergebnis kräftig an (plus 32,9 Prozent). Im Tiefbau gab es dagegen einen deutlichen Rückgang (minus 15,2 Prozent). Die höchsten Auftragszuwächse verzeichneten der öffentliche Hochbau sowie der Wohnungsbau (plus 112 bzw. plus 38,4 Prozent). Für den sonstigen öffentlichen Tiefbau sowie den Straßenbau errechneten sich deutliche Rückgänge (minus 32,6 bzw. minus 16,7 Prozent). Gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 wurde sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau eine Nachfragesteigerung registriert (plus 11,6 bzw. plus 3,3 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Mai 2019 verringerten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 3,6 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich ein leichter Umsatzrückgang (minus 0,7 Prozent). Die stärksten Einbußen gab es im sonstigen öffentlichen Tiefbau (minus 5,9 Prozent). Mit Ausnahme des gewerblichen Tiefbaus (plus 14,4 Prozent) blieben die Umsätze in den übrigen Baubereichen ebenfalls hinter dem Vormonatsergebnis zurück (zwischen minus 2,8 und minus 4,7 Prozent). Gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 zogen die baugewerblichen Umsätze dagegen sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau kräftig an (plus 14,0 bzw. plus 9,1 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

Endspurt beim Gründerwettbewerb „Pioniergeist 2019“

Bewerbungsende am 30. August 2019 – 15.000 Euro Preisgeld möglich

Mainz, 23. August 2019. Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die sich während der letzten fünf Jahre selbstständig gemacht haben oder in diesem Jahr gründen werden, können sich noch bis zum 30. August 2019 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2019“ bewerben. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Darüber hinaus vergeben die Business Angels Rheinland-Pfalz wieder einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.pioniergeist.rlp.de abrufbar.

Die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs findet am 26. November 2019 im Foyer des SWR in Mainz statt. Neben dem Preisgeld lockt die Medienresonanz rund um den „Pioniergeist 2019“, die den Start eines neuen Unternehmens zusätzlich unterstützt. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum 21. Mal vergeben.

IHK-Publikation über größte Arbeitgeber:

137 Unternehmen beschäftigen 221.000 Menschen in Rheinland-Pfalz

Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier, 16. August 2019. Von AbbVie bis ZDF: 137 der größten Unternehmen in Rheinland-Pfalz beschäftigen zusammen rund 221.000 Menschen oder 16 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Rheinland-Pfalz – und sind damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das zeigt eine aktuelle Übersicht der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Industrie- und Handelskammern (IHKs), die Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern darstellt.

Die Spannweite reicht von 500 (Röchling Automotive Germany SE & CO KG) bis zu 35.000 Mitarbeitern (BASF SE). „Diese Übersicht zeigt, dass neben den starken kleinen und mittelständischen Betrieben auch die großen Unternehmen prägend für die Struktur und weitere Entwicklung der rheinland-pfälzischen Wirtschaft sind“, so Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Diese nicht einmal 1 Prozent der Betriebe stellen immerhin 16 Prozent der Arbeitsplätze.“ Fabian Göttlich, wirtschaftspolitischer Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft, ergänzt: „Die Unternehmen bieten nicht nur Jobs für ihre eigenen Mitarbeiter, sondern sichern zudem weitere Arbeitsplätze bei Lieferanten und Dienstleistern, die häufig ebenfalls in der Region heimisch sind.“

Unter den größten Arbeitgebern hat die Industrie mit 83 Unternehmen einen bedeutenden Anteil. Hohe Beschäftigtenzahlen gibt es hier vor allem bei den Automobilzulieferern, beim Maschinen- und Fahrzeugbau sowie bei den Herstellern von Chemie-, Kunststoff- und Pharmaprodukten. Im Handel finden sich große Arbeitgeber in den Bereichen Lebensmittelhandel sowie Bau- und Heimwerkerbedarf, im Dienstleistungssektor insbesondere im Gesundheitswesen, bei Kreditinstituten und Finanzdienstleistern.

Die in der Publikation vorgestellten Arbeitgeber stehen exemplarisch für die Vielfalt am wirtschaftlich starken Standort Rheinland-Pfalz. Die jetzt veröffentlichten Daten basieren auf einer Unternehmensumfrage mit freiwilligen Angaben der Betriebe. Berücksichtigt wurden dabei alle IHK-Mitgliedsunternehmen mit Hauptsitz, Zweigniederlassungen sowie großen Betriebsstätten in Rheinland-Pfalz.

Die Publikation ist ab sofort auf www.ihk-rlp.de unter Eingabe der Nummer 4482930 abrufbar.

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