Montag, 23. Juli 2018

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Krisenmanagement in der Lebensmittelindustrie

Experten geben Tipps

Erfa Foodservice und KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* laden am 11. Juli 2018 zu einem Expertengespräch zum Thema Krisenmanagement für den Mittelstand im Foodservice-Markt. Die Veranstaltung findet von 9.30 Uhr bis 18 Uhr im Werk von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* in Koblenz statt. Im Zentrum steht die Frage, wie System- und Gemeinschaftsgastronomie, Manufakturen, handwerkliche sowie industrielle Lebensmittelproduzenten und Lebensmittelverarbeiter optimal mit gestiegenen hygienischen Anforderungen und Krisensituationen umgehen. Das Event gliedert sich in Vorträge und Workshops und bietet außerdem Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Anmeldungen sind auf der Webseite von Erfa Foodservice möglich.

Zur Sprache kommen in der Expertenrunde unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen im Krisenfall sowie Analysemöglichkeiten für Lebensmittel. Bei der anschließenden Werksführung erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Produktion effizienter Hygienelösungen. „Mit der Veranstaltung wollen wir Handlungsempfehlungen für die Praxis liefern. Daher ist es uns besonders wichtig, dass die Teilnehmer aktuelle Erkenntnisse zu Lebensmittelsicherheit und Hygiene aus erster Hand erhalten und anhand von realen Beispielen nachvollziehen können“, erklärt Michael Möhring, Inhaber von Erfa Foodservice.

Von vielfältigem Expertenwissen profitieren

Zu Wort kommt unter anderem Dr. Elke Liesen, Qualitätssicherheitsbeauftragte der LEHMANNs Gastronomie GmbH. Sie macht deutlich, wie sich Krisen durch Transparenz und eine gute Vorbereitung entschärfen lassen. Rechtliche Rahmenbedingungen erläutern der Lebensmittelkontrolleur Guido Friske und der Rechtsanwalt Dr. Markus Grube. Sie zeigen unter anderem beispielhaft, wie Lebensmittelkontrolleure arbeiten. Dr. Hans-Georg Leusch von der Eurofins Inlab GmbH verdeutlicht Möglichkeiten zur umfassenden Zustandsanalyse von Lebensmitteln auf. Kontinuierliche Tests verschaffen Unternehmen beispielsweise die Chance, bei Unregelmäßigkeiten rechtzeitig zu handeln oder im Krisenfall die eigenen Maßnahmen nachzuweisen. Im Workshop „Handhygiene live” vermitteln die Experten von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* praktisch, wie effiziente Handhygiene aussieht. „In der Lebensmittelindustrie ist eine effiziente Handhygiene unerlässlich, um Kontaminationen der Nahrungsmittel zu vermeiden und die Einhaltung hoher Hygienestandards sicherzustellen“, erläutert Daniela Reiss, Country Marketing Segment Manager Food Processing bei KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL*. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer beim abschließenden Parcours die Möglichkeit, sich in Einzelgesprächen von den verschiedenen Experten beraten zu lassen.

Eine Anmeldung ist unter folgendem Link https://bit.ly/2HmYGTg möglich.

Theo Hasse zum Ehrenvorsitzenden des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz ernannt

Mitgliederversammlung des Verbandes ehrt ihren scheidenden Vorsitzenden

Mainz, den 14. April 2018 – Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV ehrte im Rahmen seiner Mitgliederversammlung am 14. April 2018 seinen scheidenden Vorsitzenden Theo Hasse und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. Damit würdigte der Verband Hasses über 25-jährige ehrenamtliche Vorstandsarbeit im Verband sowie sein weiteres Engagement für den Berufsstand. Hasse war 1992 in den Vorstand gewählt worden und führte zuletzt den Verband seit dem Jahr 2012 als 1. Vorsitzender. Seit 2005 ist er darüber hinaus auch Vorsitzender der Arbeitgeberverbandes Deutscher Apotheker (ADA).

Der 1942 im rheinland-pfälzischen Morbach geborene Theo Hasse erlangte 1961 sein Abitur und absolvierte im Anschluss eine zweijährige Offizier-Ausbildung bei der Bundeswehr, die er im Weiteren in der Reserveoffizierausbildung bis in den Rang eines Oberstabsapothekers fortführte. Von 1965 bis 1968 studierte Hasse Pharmazie an der Universität Marburg Pharmazie und erlangte im November 1969 seine Approbation. Im Jahr 1973 kaufte und übernahm Hasse die Diana-Apotheke in Zerf, in der er nach einigen anderen Angestellten-Stationen knapp zwei Jahre zuvor bereits als angestellter Apotheker gearbeitet hatte und die er bis heute leitet. Seit 1983 ist Hasse Fachapotheker für Offizin-Pharmazie. Beginnend mit seiner Selbständigkeit trat Hasse auch in den Apothekerverband ein. Von 1982 bis 1992 gehörte er dort dem erweiterten Vorstand an. Von April 1992 an war Hasse Mitglied im Vorstand des Verbandes und übernahm 2012 die Verbandsführung als 1. Vorsitzender. Im Arbeitgeberverband ADA übernahm der heute 75-Jährige im Jahr 2005 den Vorsitz, nachdem er bereits vier Jahre zuvor als stellvertretender Vorsitzender in dieser Vereinigung mitgewirkt hatte.

„Theo Hasse hat immer eine klare Sprache gesprochen, war stets für die Anliegen seiner Kolleginnen und Kollegen direkt erreichbar und hat sich in Berlin und insbesondere im Rahmen der Arbeit des Arbeitgeberverbandes ADA, dessen Vorsitzender er ist und auch noch weiter bleiben wird, einen Namen gemacht“, bedankten sich Andreas Hott und Bernhard Pohlmann, 1. und 2. Vorsitzender des Verbandes und Laudatoren der Ehrung, bei Hasse. Hasse sei jederzeit ein aufrechter und verlässlicher Kollege mit Augenmaß und mit einem festen Blick für die wirtschaftlichen Realitäten der Apotheke.

„Es war eine spannende, ereignisreiche und auch lehrreiche Zeit“, resümierte Hasse. Er bedankte sich für das Vertrauen und die Zusammenarbeit in seiner Amtszeit sowohl bei seinen ehrenamtlichen Weggefährten und Mitstreitern als auch bei den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mainzer Geschäftsstelle. „Ich wünsche Ihnen allen bei den wichtigen Aufgaben, die nach wie vor anstehen, viel Ausdauer, Weitblick und auch Glück.“

Hasse ist nach Hermann Stefan Keller, der 2012 zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes ernannt worden war, der zweite Ehrenvorsitzende des LAV Rheinland-Pfalz.

Kleiner Weinjahrgang 2017

Die Wein ausbauenden Betriebe und Kellereien in Rheinland-Pfalz erzeugten aus der Traubenernte des Jahres 2017 rund 4,9 Millionen Hektoliter Wein und Most. Gegenüber dem Vorjahr wurden 16 Prozent weniger gekeltert. Ähnlich klein war die Erzeugung zuletzt 2010, als den Reben Trockenheit und Hitze zugesetzt hatten. Im Jahr 2017 verursachten Spätfröste ertragsmindernde Schäden.

Von der Produktionsmenge wurden 79 Prozent zu Qualitätswein ausgebaut. In den zurückliegenden zehn Jahren war der Qualitätsweinanteil nur in 2013 und 2014 Jahren ähnlich hoch.

Auf Weißwein entfielen 65 Prozent der Weinerzeugung. Von diesen 3,2 Millionen Hektolitern wurden 71 Prozent zu Qualitätsweinen und 25 Prozent zu Prädikatsweinen verarbeitet. Rotwein wird deutlich stärker als Qualitätswein vermarktet. Im Jahr 2017 wurden 95 Prozent der Trauben zu Qualitätswein ausgebaut.

Die Weinerzeuger und ausbauenden Unternehmen in den Anbaugebieten verarbeiten in unterschiedlichem Umfang Trauben aus dem jeweiligen Anbaugebiet und überregional geerntete Mengen. Für einen kleinen Teil (0,2 Prozent) der Weinerzeugung wurden Trauben aus anderen Anbaugebieten außerhalb von Rheinland-Pfalz zugekauft. Vor allem die Weinerzeugung der Unternehmen mit Sitz im Anbaugebiet Mosel stammt zu einem Großteil aus anderen Anbaugebieten. Von der gesamten Weinerzeugung sind nur elf Prozent Moselweine, es entfallen aber 20 Prozent der Weinerzeugung auf Betriebe und Unternehmen im Anbaugebiet. Weine aus Trauben der Pfalz werden dagegen häufiger von Unternehmen mit Sitz in anderen Anbaugebieten verarbeitet.

Die Angaben basieren auf der sekundärstatistischen Auswertung der Weinerzeugungsmeldungen, die Bestandteil der bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz geführten EU-Weinbaukartei sind.
Ein Hektoliter (hl) sind 100 Liter.

Autor: Dr. Birgit Hübbers (Abteilung Landwirtschaft, Umwelt, Energie, Register)

Veranstaltung in Montabaur mit "Wir zusammen" und United Internet

Geflüchtete in Arbeit zu integrieren ist eine langfristige und herausfordernde Aufgabe. Noch immer gibt es auf der Seite der Unternehmen großen Unterstützungsbedarf, um die größten Hemmnisse der Integration zu lösen.

Wir als Unternehmensnetzwerk „Wir zusammen“ helfen Unternehmen bei ihren Flüchtlingsprojekten: Wir berichten über Erfahrungen aus unserem Netzwerk, vermitteln Ansprechpartner und vernetzen Akteure bundesweit – und im lokalen Raum.

Im Rahmen unserer Netzwerkarbeit sind wir am Freitag, den 20.04.2018 für eine Integrationsmesse in Montabaur. Auf der Messe bieten lokale Ansprechpartner unter anderem die Arbeitsagentur, verschiedene Bildungsträger sowie die Verbandsgemeinde Montabaur individuelle Beratungsmöglichkeiten an. Dabei stellen auch Unternehmen aus der Region ihre Integrationsarbeit vor und berichten über ihre Erfahrungen mit geflüchteten Mitarbeitern.

Die Integrationsmesse findet unmittelbar im Anschluss an die Eröffnung des Grone Nachbarschaftshauses statt, zu der auch der Integrationsbeauftragte des Land Rheinland-Pfalz kommen wird. Wir laden Sie dazu ein, an beiden Terminen teilzunehmen und freuen uns, wenn Sie die Veranstaltung ankündigen.

Datum – Freitag, 20.04.2018

Uhrzeit – Eröffnung des Nachbarschaftshauses ab 11 Uhr

Integrationsmesse ab 14 Uhr – ca. 16 Uhr

Adresse – Alleestr. 6-8, 56410 Montabaur

Fachkräfte von morgen – einfach machen und erleben

Wie finden Jugendliche Ihren Traumjob? Und dann noch das passende Unternehmen dazu? Am besten, indem sie Berufe und Unternehmen direkt kennenlernen. Dafür bietet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises (WFG) mit ihren  Cluster-Klassenfahrten seit 2012 eine stark nachgefragte Dienstleistung an. Diese Exkursionen ermöglichen den Jugendlichen in einen Betrieb, einer Hochschule oder einer Forschungseinrichtung hineinzublicken und kennenzulernen. Die WFG sieht sich dabei als Schnittstelle zwischen Wäller Unternehmen und (Hoch-)Schulen und übernimmt die Finanzierung und Organisation der Exkursionen.

In diesem Jahr wurden bereits drei Cluster-Klassenfahrten durchgeführt. Im Januar besuchten die Schüler der Realschule plus, Hoher Westerwald aus Rennerod zusammen mit Vertretern der WFG das Landhotel Kristall in Bad-Marienberg und die Firma Zoth in Westernohe. In der neu ausgestatteten Ausbildungswerkstatt der Firma Zoth wurden die Berufsfelder Elektro, Metall und Technik vorgestellt. „Cluster-Klassenfahrten sind ein sehr sinnvolles Instrument, um den Schülern die Anforderungen des zukünftigen Arbeitsalltags näher zu bringen und erste Kontakte zu knüpfen“, freut sich der Managementbeauftragte der Firma Zoth, Ralf Groß,  über den Besuch aus Rennerod.

Das Landhotel Kristall bot einen umfangreichen Einblick in die vielseitigen Tätigkeitsfelder eines laufenden Hotelbetriebes. Aufgaben wie z.B. einen Tisch richtig eindecken oder wie beim Tellerservieren alles heile an den Tisch kommt, konnten die Jugendlichen selbst ausprobieren. Ob Höflichkeit im Service, auf Kundenwünsche eingehen oder flexibel im Team arbeiten – all das gehört in Hotel und Gastronomie zum Handwerkszeug.

In einem Quiz wurde das vorhandene Wissen in diesen Bereichen auf die Probe gestellt und ausgezeichnet. Dieser spielerische Ansatz gefällt auch Frau Riebel, Jobfux an der Realschule plus Rennerod. „Der direkte Kontakt zu den Betrieben in der Region ist eine gute Hilfestellung für die Jugendlichen bei der Berufsorientierung, da Sie ein echtes Bild vom Praxisalltag bekommen und damit auch die Vorstellungen bestimmter Berufsbilder korrigiert werde“, begründet sie die wiederholte Teilnahme.

Ein weiterer „Wiederholungstäter“ ist die Realschule plus aus Salz, für die es in diesem Jahr zur BBS Westerburg und das Unternehmen Klöckner Pentaplast in Heiligenroth ging. In der BBS konnten die Jugendlichen am Unterricht in der Fachpraxis, Elektro- Kunststoff- und Metalltechnik teilnehmen und zeigten daran großes Interesse. Am Nachmittag erlebten die Jugendlichen eine Betriebsbesichtigung bei Klöckner Pentaplast mit den Auszubildenden, die ihr Unternehmen mit viele Engagement präsentierten. Die Schüler(innen)  konnten gezielte Fragen zu den Ausbildungsberufen stellen und von den Erfahrungswerten der Auszubildenden profitieren.

In einer weiteren Fahrt begrüßten die Staatliche Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen und das Unternehmen Koch Holding KG in Wirges, Jugendliche der Anne-Frank-Realschule plus aus Montabaur. Die Keramik hat viel zu bieten. Aber was genau ist Keramik eigentlich? Ist Ton einfach Erde oder was steckt drin? Ob Mathematik, Naturwissenschaft (Chemie, Physik) und Bildende Kunst – die breitgefächerte Berufswahl in der Keramikbrache bieten Chancen für unterschiedlichste Begabungen. Sowohl im Handwerk als auch in der Industrie.

Im Anschluss stand bei der der Firma Koch Holding KG das praktische Arbeiten im Vordergrund. Schiefer schlagen, Material kleben und anpassen oder Teile für die Bedachungen an den Maschinen ausschneiden, diese Tätigkeiten konnten die Jugendlichen vor Ort ausprobieren. Selbst etwas zu versuchen und herauszufinden, ob es einem liegt und Spaß ist wichtig für die Berufsfindung.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH, bietet Cluster-Klassenfahrten in jedem Schuljahr an. Wenn Sie einmal Gastgeber sein möchten, wenden Sie sich an: Beate Bolling, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 02602 124-588.

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