Dienstag, 25. Juni 2019

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Gastgewerbe im Jahr 2018 mit Umsatzplus

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe setzte im Jahr 2018 mehr um als im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um ein Prozent höher als im Jahr 2017. Nominal bzw. in jeweiligen Preisen stiegen die Erlöse um 3,2 Prozent. Die gleichen Entwicklungen zeigten sich beim Ergebnis für Deutschland insgesamt.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, waren die Erlöse 2018 real um ein Prozent höher als im Vorjahr. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, verzeichnete preisbereinigt eine Erlössteigerung von 1,9 Prozent. Die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen legten ebenfalls um 1,9 Prozent zu. Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse ein Prozent höher aus als im Jahr 2017.

Beschäftigung

Insgesamt war die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe 2018 mit einem Minus von 0,6 Prozent rückläufig. Während die Zahl der Vollzeitkräfte um 1,2 Prozent zunahm, ging die Zahl der Teilzeitkräfte um 1,5 Prozent zurück.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h., die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.

Die Gastgewerbemesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem Berichtsmonat März 2018 beziehen sich alle Daten der Gastgewerbestatistik auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010). Zur Berechnung der preisbereinigten (realen) Messzahlen musste auf Gastgewerbepreisindizes in der Gewichtung des Jahres 2010 zurückgegriffen werden, da die Umstellung des Gastgewerbepreisindexes auf das Basisjahr 2015 erst zum Jahreswechsel 2018/2019 erfolgen kann. Voraussichtlich im Frühjahr 2019 werden daher Revisionen bei den realen Messzahlen der Gastgewerbestatistik notwendig werden.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Einzelhandelsumsatz steigt 2018 nur nominal

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel setzte im Jahr 2018 so viel um wie im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, gegenüber 2017 unverändert. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 1,8 Prozent an. Deutschlandweit legten die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 1,2 Prozent zu (nominal: plus 2,9 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Die Umsatzentwicklung verlief in den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels uneinheitlich. Im umsatzstärksten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ verringerten sich die Erlöse real um 0,4 Prozent. Der zweitstärkste Bereich ist der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen. In diesem Handelssegment lagen die preisbereinigten Umsätze im Jahr 2018 um 0,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Dagegen stiegen die Umsätze im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören, um 0,9 Prozent. Der Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren setzte 2018 real 4,4 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik waren die Umsätze preisbereinigt um 0,6 Prozent höher als im Jahr 2017.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag 2018 um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Während die Zahl der Teilzeitkräfte um 1,5 Prozent zunahm, ging die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,4 Prozent zurück.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.
Die Einzelhandelsmesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab der Veröffentlichung der Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2018 beziehen sich alle Daten der Einzelhandelsstatistik auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010). Zur Berechnung der preisbereinigten (realen) Messzahlen musste auf Einzelhandelspreisindizes in der Gewichtung des Jahres 2010 zurückgegriffen werden, da die Umstellung des Einzelhandelspreisindexes auf das Basisjahr 2015 erst zum Jahreswechsel 2018/2019 erfolgen kann. Voraussichtlich im Frühjahr 2019 werden daher Revisionen bei den realen Messzahlen der Einzelhandelsstatistik notwendig werden.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Fachkräfteportal entwickelt sich positiv – HwK Koblenz als neuer Partner an Bord

Gesucht? Gefunden! TOP-Jobs vor der Haustür – unter dieser Überschrift entwickelt sich das Portal „Fachkräfte regional“ seit 2016 konstant positiv. Der bereits 2013 ins Leben gerufene gleichnamige Arbeitskreis zeigt sich zufrieden mit der wachsenden Resonanz der Unternehmen, die mit inzwischen über 200 Stellenangeboten und 150 Unternehmensprofilen zeigen, welche beruflichen Perspektiven die Region zu bieten hat.

Die Initiatoren des Arbeitskreises, die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Rhein-Lahn und Westerwaldkreis sowie die Agentur für Arbeit Montabaur, verfolgten von Beginn an das Ziel, die Unternehmen bei den Herausforderungen der Mitarbeiterfindung und –bindung aktiv zu unterstützen. Das erste große Projekt war die Internetplattform www.fachkraefte-regional.de , die eine kostenfreie Möglichkeit ist, Angebot und Nachfrage in der Region gezielt zusammenzuführen. Die Unternehmen können konkrete Stellenangebote einstellen oder sich als TOP-Arbeitsgeber präsentieren.

Dabei hatten die drei direkt starke Partner, nämlich die beiden Landkreise Rhein-Lahn und Westerwaldkreis, die Kreishandwerkerschaften Rhein-Lahn und Rhein-Westerwald  die IHK-Geschäftsstelle Montabaur sowie den Handelsverband Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz, an ihrer Seite.

Seit Januar 2019 zählt auch die Handwerkskammer Koblenz zu den Partnern der regionalen Initiative. „Bei diesem wichtigen Thema, geht es nicht um Zuständigkeiten oder Revierkämpfe, sondern um pragmatische Lösungsideen und unbürokratische Hilfestellung. Uns ist allen daran gelegen, die Unternehmen zu unterstützen und den Fachkräften sowie Auszubildenden die Chancen vor der Haustür zu zeigen. Vielen ist nicht bewusst, dass Top-Arbeitgeber auch ohne weite Pendelstrecken erreichbar sind und das möchten wir mit vereinten Kräften ändern“,  ist sich die Runde einig.

Neben dem kontinuierlichen Ausbau des Online-Portals plant der Arbeitskreis „Fachkräfte regional“ eine Veranstaltung im Herbst rund um die Themen Recruiting und Ausbildung. Für Rückfragen stehen Katharina Schlag, Geschäftsführerin der wfg Westerwaldkreis, unter 02602 124-405 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sowie die Mitglieder des Arbeitskreises gerne zur Verfügung.

Industrieproduktion im Dezember 2018 stagniert nahezu

Der Index der rheinland-pfälzischen Industrieproduktion ist im Dezember 2018 gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex nur um 0,4 Prozent über dem Niveau von November 2018.

In allen drei industriellen Hauptgruppen erhöhte sich im Dezember die Ausbringung. Die Investitionsgüterhersteller steigerten ihren Output gegenüber dem Vormonat um 5,8 Prozent. Der Güterausstoß der Konsumgüterindustrie legte um 3,9 Prozent zu. In der Vorleistungsgüterindustrie fiel der Zuwachs mit plus 0,4 Prozent am geringsten aus.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lag die bereinigte Produktion über dem Niveau des Vormonats: Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die zur Investitionsgüterindustrie zählen und gemessen am Umsatz die zweitgrößte Industriebranche bilden, konnten ihre Ausbringung nach einem Rückgang im Vormonat im Dezember kräftig steigern (plus 13,1 Prozent). Im Maschinenbau, der zur Investitionsgüterindustrie gehört und gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an dritter Stelle steht, erhöhte sich der Output um 2,1 Prozent. In der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die umsatzstärkste Branche ist, stieg der Güterausstoß ebenfalls (plus 1,3 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat war ein Rückgang der Industrieproduktion zu verzeichnen (minus 3,1 Prozent), der mit der schwachen Entwicklung der Vorleistungsgüterindustrie in Zusammenhang steht. In der Investitionsgüterindustrie und in der Konsumgüterindustrie war die Ausbringung höher als im Dezember 2017. In zwei der drei umsatzstärksten Branchen – in der Chemieindustrie und im Maschinenbau – gab es deutliche Produktionseinbußen. Der Output der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen lag hingegen mit plus 15,4 Prozent weit über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

Hotelier des Jahres:

Eberhard Barth, Christian Barth und Anja Barth (Favorite Parkhotel Mainz) sind Preisträger 2019

Special Award geht an Jens Sroka (Heimathafen Hotels)

Berlin/ Stuttgart, 4. Februar 2019. Die geschäftsführenden Gesellschafter des Favorite Parkhotels in Mainz, Christian Barth und Anja Barth, sowie Senior-Chef Eberhard Barth werden am Montagabend in Berlin mit dem renommierten Branchen-Preis „Hotelier des Jahres“ ausgezeichnet. Der „Special Award“ geht an den geschäftsführenden Gesellschafter der Heimathafen Hotels Jens Sroka. Durch den Gala-Abend für rund 1.000 Gäste im Berliner Hotel Intercontinental führt Nachrichtensprecherin, Journalistin und Moderatorin Judith Rakers.

Bereits seit 1990 ehrt die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) mit dieser Auszeichnung herausragende Leistungen in der Hotellerie. Unter den bisherigen Preisträgern sind Branchengrößen wie Dieter Müller (Motel One), Roland Mack (Europa-Park Rust), Dietmar Müller-Elmau (Schloss Elmau), Frank Marrenbach (Oetker Collection, Brenners Park-Hotel & Spa), Christoph Hoffmann (25hours Hotel Company) und Micky Rosen sowie Alex Urseanu (Gekko Group).

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