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Konjunkturumfrage der rheinland-pfälzischen IHKs zum Frühsommer 2020:

Wirtschaftsdynamik in Rheinland-Pfalz deutlich eingebrochen

Koblenz/Mainz/Ludwigshafen/Trier, 17. Juni 2020. Die konjunkturelle Dynamik der rheinland-pfälzischen Wirtschaft hat durch die Corona-Pandemie einen deutlichen Einbruch erlitten. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) hervor, die sich auf Antworten von 848 Unternehmen mit rund 188.000 Beschäftigten stützt. Danach bricht der IHK-Konjunkturklimaindikator – als zusammenfassender Wert der aktuellen und zukünftig erwarteten Geschäftslage – von 113 Punkten auf 77 Punkte ein. Damit ist der Konjunkturklimaindikator in etwa auf dem Niveau der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zum Jahresbeginn 2009.

Die aktuelle Geschäftslage bewerten 63 Prozent der Unternehmen als gut oder gleichbleibend, 37 Prozent melden eine schlechtere Geschäftslage. Damit beträgt der Saldo -12 Punkte. Die Geschäftserwartungen bewerten 53 Prozent als besser oder gleichbleibend, wohingegen 47 Prozent ihre Geschäftswartungen schlechter bewerten und die Geschäftserwartungen im Saldo mit -32 ebenfalls im negativen Bereich liegen.

Mit Blick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung kommentiert Peter Adrian, Präsident der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz: „Die Geschäftserwartungen sind niedrig, das ist in der Krise aber leider normal und kann sich bald wieder ändern, zum Beispiel, wenn der Export wieder anzieht.“

Die Konjunkturumfrage wurde vor den Beschlüssen des Koalitionsausschusses zum Konjunkturpaket durchgeführt. Das aktuelle Konjunkturpaket enthält aus Sicht der rheinland-pfälzischen IHKs sinnvolle, branchenübergreifend wirkende Elemente. Dazu zählen beispielsweise die Ausweitungen beim Verlustrücktrag und bei der degressiven Abschreibung. Die Deckelung der Belastungen aus der EEG-Umlage ist ebenfalls richtig.

„Das Konjunkturpaket enthält einige wichtige liquiditätsstärkende Maßnahmen für Unternehmen, will aber ansonsten zuviel zugleich erreichen. Die Chance auf bereits vor der Krise dringend nötige Strukturreformen wurde damit leider vertagt“, so Adrian.

Hoffungsvoll stimmen die Beschäftigungspläne der Unternehmen: Der Saldowert aus positiven und negativen Erwartungen ist mit -17 zwar deutlich negativ, trotzdem vermelden 74 Prozent der Unternehmen, dass sie die Anzahl der Beschäftigten in den kommenden zwölf Monaten nicht verringern wollen. Hier stellt das Kurzarbeitergeld eine wirksame Unterstützungsmöglichkeit für die Unternehmen dar.

Die Ergebnisse zeigen: Die Wirtschaftszweige sind unterschiedlich stark betroffen. Das Baugewerbe – ein Teilbereich des Industriesektors – zeigt sich im Vergleich zu anderen Branchen am robustesten. Hier liegt der Konjunkturklimaindikator mit 105 Punkten oberhalb von 100 Punkten leicht im expansiven Bereich. Hierzu hat auch das sonnige Frühlings- und Frühsommerwetter beigetragen. Der Konjunkturklimaindikator beträgt in der gesamten Industrie 81 Punkte (Vorumfrage 114).

Handel (Konjunkturklimaindikator 67, Vorumfrage 109) und Dienstleistungsbereich (Konjunkturklimaindikator 79, Vorumfrage 115) verzeichnen eine deutliche konjunkturelle Eintrübung. Einzelhandel, Hotellerie, Gastronomie und zahlreiche Dienstleister hatten wegen der behördlichen Schließungen teilweise keine eigenen Einnahmen mehr und können nun unter Hygieneauflagen - die steigende Kosten, weniger Kundschaft und damit weniger Umsatz mit sich bringen - knapp wirtschaftlich arbeiten.

„Die aktuell vom Bundeskabinett beschlossene Überbrückungshilfe ist die überfällige Verlängerung der Soforthilfe aus bisher nicht abgerufenen Mitteln und wird dringend benötigt. Eine zügige Auszahlung wird nun darüber entscheiden, ob der Überlebenswille vieler KMU gestärkt wird und ob Insolvenzen so noch verhindert werden können“, so Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Bei den Konjunkturrisiken betrachten knapp vier von fünf Befragten (78 Prozent) die „weitere Entwicklung der Corona-Pandemie“ als größtes Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens, gefolgt von einer deutlich angestiegenen Sorge um den Inlandsabsatz bei 60 Prozent der Unternehmen (+16 Prozentpunkte). Sorgen um Fachkräfte, die noch die vergangene Umfrage dominierten, haben sich mit 25 Prozent mehr als halbiert (-31 Prozentpunkte gegenüber der Vorumfrage).

„Für eine schnelle wirtschaftliche Erholung brauchen wir ein Belastungsmoratorium und mehr kreative und pragmatische Ansätze. Hier ist auch die Landesregierung gefordert, Lösungen zu finden, etwa zur Ermöglichung verkaufsoffener Sonntage noch in diesem Jahr“, so Rössel.

Hilft das Konjunkturpaket dem Handwerk aus der Krise?

Die Corona-Krise hat auch nicht vor dem deutschen Handwerk Halt gemacht. Diese Schlüsselbranche gilt für viele als die Grundsäule des wirtschaftlichen Erfolgs in Deutschland. Ausbildungsplätze für eine ganze Generation hängen an ihr. Damit die handwerklichen Betriebe die kritische Zeit der Pandemie gut überstehen und nicht nachlassen in ihren Ausbildungsaktivitäten, hat die Bundesregierung in ihrem kürzlich beschlossenen Konjunkturpaket entsprechende Maßnahmen verankert.

Helfen diese Maßnahmen dem deutschen Handwerk tatsächlich weiter? Kurt Krautscheid, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz bezieht Stellung.

Steuerliche Erleichterung, Administrative Herausforderung

„Kurzfristige Konjunkturimpulse sind für die Wirtschaft Hoffnungsschimmer in der Krise“, freut sich Kurt Krautscheid. Die geplante Mehrwertsteuerentlastung wird schließlich auch bei den Kunden des Handwerks ankommen. Nur die damit verbundenen administrativen Herausforderungen bereiten Sorgen und werfen viele Fragen auf, weiß Kurt Krautscheid: „Dies kann im Einzelfall erheblichen Mehraufwand bedeuten. Wir sind gespannt auf die konkreten Antworten der Finanzverwaltung und hoffen auf ein Minimum an zusätzlicher Bürokratie.“

Handwerkskammern könnten bei Anträgen helfen

Weitere Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen helfen auch denen im Handwerk, die Umsatzrückgänge haben. Bei den für die Hilfen notwendigen Anträge ist im Gespräch, dass die Betriebe diese direkt an die jeweiligen Handwerkskammern stellen könnten. Hier gibt es bislang Absichtserklärungen, noch keine feste Zusage. „Wir würden uns freuen, in dem Antragsverfahren eingebunden zu werden, damit die Hilfe schnellstmöglich bei den Handwerkern ankommt“, hofft Kurt Krautscheid.

Ausbilden in Zeiten der Krise

Finanzielle Unterstützungen seitens der Bundesregierung insbesondere für Ausbildungsbetriebe zeigen, dass ein großes politisches Interesse für fortlaufende Ausbildungsaktivitäten in den Handwerksbetrieben da ist. „Für alle Betriebe ist dies ein Ansporn, trotz dieser verunsichernden Krise weiterhin auszubilden und den Kontakt mit potenziellen Auszubildenden in dieser schwierigen Zeit aktiv zu verstärken“, gibt sich Kurt Krautscheid kämpferisch. Die geplante Deckelung – nicht über 40 Prozent - des Gesamtsozialversicherungsbeitrags der Arbeitnehmer hilft dem arbeitsintensiven Handwerk hier und grundsätzlich weiter.

Digitalisierung im Handwerk weiter vorantreiben

Viele Handwerksbetriebe merken aktuell, wie wichtig die Umsetzung von digitalen Elementen auf allen betrieblichen Ebenen ist. Das meint die Einführung eines digitalen Terminkalenders, die Nutzung von Apps bis hin zu digitalen Geschäftsmodellen und anderen umfassenden Umstrukturierungen. Für diese Umstellungen schafft die Politik nun Anreize, beispielsweise mit erhöhten Abschreibungssätzen für digitale Wirtschaftsgüter und einer Förderung für den Ausbau von digitalen Plattformen. „Ich freue mich, dass in diesem Zukunftspaket der notwendige Digitalisierungsschub erkannt und unterstützt wird“, unterstreicht der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz, Kurt Krautscheid.  Die Handwerkskammern stehen dabei aktiv an der Seite ihrer Mitglieder, neben der Bewältigung der Corona-Zeit auch die digitale Transformation voranzutreiben.

Trends auf dem europäischen Arbeitsmarkt 2020 - 2021

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Trends auf dem europäischen Arbeitsmarkt 2020 - 2021

Es ist eine neue Weltordnung, und unsere Lebensweise ändert sich schneller, als wir es uns jemals hätten vorstellen können. Wer hätte vorhersehen können, dass die Unternehmen, die im ersten Quartal 2020 überleben werden, nur Unternehmen sein werden, deren Aktivitäten aus der Ferne ausgeführt werden können? Dies ist eine Veränderung, die wir nie gesehen haben und auf die viele Unternehmen nicht vorbereitet waren. Aber die Veränderung ist da und es ist nur richtig, dass Unternehmen lernen, sich an den neuen Trend anzupassen.

Die Gezeiten auf dem Arbeitsmarkt haben sich schnell geändert, und während einige Möglichkeiten verschwinden, tauchen andere auf. Jetzt dreht sich alles um das Thema Wert. Diejenigen, die für ihre Unternehmen weniger wertvoll sind, verlieren ihren Arbeitsplatz. Einige Rollen sind vakant und benötigen kompetente Personen, um sie zu übernehmen. Dies sind unter anderem die Trends, auf die wir in diesem Artikel eingehen werden, da die Welt sich so sehr bemüht, sich von der COVID-19-Pandemie zu erholen.

Europa hat sich im vergangenen Monat zum Epizentrum der CoronaVirus-Pandemie entwickelt. Länder wie Großbritannien, Frankreich und Spanien leiden unter anderem unter hohen Unfallraten. Dies führte zu einer Sperrung, die den Arbeitsmarkt, wie wir ihn kennen, veränderte. Der Bedarf an körperlicher Arbeit und mehr an geistiger Arbeit nimmt ab. Dies erzählt einfach von einer Sache: Die Zukunft, auf die wir gewartet haben, ist hier.

Auswirkungen der Sperrung auf den europäischen Arbeitsmarkt

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht sind mehrere Millionen Arbeitsplätze gefährdet, wenn die Sperrung über Monate andauert. Tatsächlich war die Studie spezifisch für die Berichterstattung, dass etwa ein Fünftel aller Arbeitnehmer bedroht sind. Und dies kann nur gebremst werden, wenn die Sperrung in Großbritannien und anderen europäischen Ländern in einigen sehr wichtigen Sektoren ausläuft. Dies deutet darauf hin, dass einige Wirtschaftszweige, die nicht als wesentlich angesehen werden, möglicherweise den Tiefpunkt erreichen.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass mehrere Personen ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen anpassen, um neue Rollen zu übernehmen. Während in mehreren Groß-, Einzelhandels-, Hotel-, Restaurant- und Pub-Unternehmen ein drastischer Arbeitsplatzverlust zu verzeichnen ist, fördert die digitale Infrastruktur der Welt entfernte Arbeitsplätze. Trotz dieser Veränderungen in unserer Arbeitsweise ist die Wirtschaft immer noch betroffen. Dies ist nur ein Hinweis auf die Bedeutung des Arbeitsmarktes. Ihr Job ist wichtig für das Wachstum und den Lebensunterhalt des Landes.

Der Crash auf dem Arbeitsmarkt ist gleichbedeutend mit dem Crash in der Wirtschaft, und dies erfordert eine Echtzeitentwicklung der Funktionsweise des Arbeitsmarktes. Für Länder, die hauptsächlich vom Arbeitsmarkt getrieben werden, hat die Sperrung dazu geführt, dass der Staat eingegriffen hat, um den Druck auf die Familien zu verringern. Es gibt jedoch nur eine Grenze, wie lange dies andauern kann.

Der Effekt wirkt sich derzeit nachteilig auf den Arbeitsmarkt aus, der den drastischen Wandel in der Zukunft der Arbeit betont. Es ist nicht abzusehen, dass der Teil des Arbeitsmarktes, dem es in dieser Zeit effizient geht, der abgelegene Teil der Arbeitsplätze ist.

Die Welt hat sich verändert, eine neue Lebensweise, und es entstehen Geschäfte, Startups entstehen und Unternehmen arbeiten völlig remote. Der Arbeitsmarkt verändert sich schnell und viele scheinen diese Tatsache nicht zu erkennen. Dies ist eine Verschiebung, und Sie als Arbeitssuchender müssen bereit sein.

Realitäten von Jobs während der COVID-19-Pandemie

Die Art und Weise, wie wir arbeiten, hat sich für immer verändert. Diejenigen, die für diese Verschiebung nicht bereit sind, werden zurückgelassen, außer sie lernen, sich an die Veränderung anzupassen. Diese Änderung erfolgt in Echtzeit, und nur sehr wenige bemerken sie. Fernarbeit hält mehrere Unternehmen zusammen.

Obwohl diese Änderung bisher nicht einfach war, lernen wir immer wieder, wie wir die Dinge verbessern können. Die Leute überarbeiten ihre Zeitpläne, um sie an die neuen Bedingungen anzupassen, mit denen sie arbeiten müssen. Es war zunächst schwierig, sich durchzusetzen. Die Zeit hat den Arbeitern jedoch bei der Anpassung geholfen.

Die Wahrheit ist, dass die Fähigkeiten, die erforderlich sind, um in diesem Moment einen Job zu bekommen, sich von den früher erwarteten unterscheiden. Um auf der Verdienstseite zu sein, benötigen Sie die Grundlagen eines Computers, einer Internetverbindung, intelligenter Geräte usw. Sie benötigen Soft Skills, Programmierkenntnisse und Schreibkenntnisse. Die meisten dieser Faktoren waren in der Welt vor Covid nicht notwendig. Eines ist jedoch sicher, dass die Covid-Welt und die Post-Covid-Welt diese Fähigkeiten erfordern.

Der Workflow von Unternehmen wurde unter anderem durch das Vorhandensein von E-Mails, Videokonferenzplattformen und Chatrooms erleichtert. Mehrere Unternehmen geben sich damit ab, dass sie nach Beendigung der COVID-19-Pandemie nicht wieder arbeiten würden. Wenn Unternehmen zu diesem Zeitpunkt vollständig remote arbeiten können, ist es nicht erforderlich, einen physischen Raum für Besprechungen zu mieten oder zu haben. Die Internetinfrastruktur hat sich im Laufe des Jahres so weit entwickelt, dass diese Anforderungen erfüllt werden können.

Eine weitere wichtige Verschiebung ist die Tatsache, dass die 8-Stunden-Arbeitszeit ausgelöscht wird. Dies liegt daran, dass die Mitarbeiter ständig online sind. Dies kann einen Nachteil haben, da es leicht ist, den Überblick über die für die Arbeit aufgeteilte Zeit zu verlieren. Die Verantwortung liegt dann beim Arbeitnehmer, ein System einzurichten, das zur Arbeit, zur Familienzeit, zur persönlichen Zeit, zur Freizeit usw. passt. Die Grenze muss vom Einzelnen festgelegt werden, da die traditionellen Arbeitszeitgrenzen nicht mehr vorhanden sind.

Dies erschwert es den Arbeitnehmern, eine gute Lebensqualität aufrechtzuerhalten, was bedeutet, dass es Zeit ist, zu lernen, wie man Arbeit mit der üblichen Lebensweise in ganz unterschiedlichen Umgebungen in Einklang bringt.

Was ist jetzt die Zukunft der Arbeit?

In den letzten Jahren gab es viele Spekulationen darüber, wie die Zukunft der Arbeit aussehen wird, wie Roboter und andere automatisierte Systeme Menschen ersetzen werden. Diese Spekulationen gingen weiter, um eine Zukunft von mehr kollaborativen Teams vorauszusehen, die Notwendigkeit emotionaler Intelligenz, unter anderem die Notwendigkeit intelligenterer Menschen am Arbeitsplatz. All diese Spekulationen und Prognosen haben die Covid-19-Pandemie sicherlich nicht relativiert. Vor ein paar Monaten würde niemand glauben, dass es jemals einen Krankheitsausbruch geben kann, der die Welt auf die Knie zwingen und zu einer völligen Blockade führen wird.

Viele waren sich einig, dass dies eine Revolution ist und die Beweisstücke in der Art und Weise gesehen werden, wie wir derzeit arbeiten und wie andere planen, post-covid zu arbeiten, aber es bleibt noch global zu etablieren. Was würden Sie brauchen, um in Zukunft zu arbeiten.

Egal wie vage die Zukunft gerade ist, einige Faktoren und Elemente werden die Art und Weise beeinflussen, wie wir in Zukunft arbeiten.

Digitale Transformation

Die Art und Weise, wie das Internet die Arbeit fördert, muss innovativ und weiterentwickelt sein. Die Science-Fiction-Welt, die wir immer im Fernsehen gesehen haben, wird uns bestimmt schneller erreichen, als wir es uns jemals vorgestellt haben. Die digitale Transformation der Welt muss beschleunigt werden. Informationen werden jedem und jedem zur Verfügung stehen. Dies führt dazu, dass Aufgaben schneller und flexibler erledigt werden Aufgrund des verstärkten Fokus der Agenda sind keine umfangreichen PowerPoint-Präsentationen erforderlich, was zu einer drastischen Reduzierung des Zeitaufwands für Besprechungen führt.

Drastische Reduzierung der Anzahl der mittleren Manager und Berater

Vermittler und Berater sind seit langem ein fester Bestandteil der traditionellen Arbeitsweise. Dies wird sich jedoch zwangsläufig ändern, wenn wir in die Zukunft gehen. Es wird weniger Projektmanager oder Assistenten der Geschäftsleitung geben, und die Rollen der Manager werden wegfallen. Anstelle von Managern werden immer mehr Organisationen „Führungskräfte“ übernehmen.

Reduzierte Geschäftsreisen

Geschäftsreisen waren schon immer ein Ausweg aus der Büroarbeit, aber dies ändert sich, da die Kommunikation zwischen potenziellen Partnern, Investoren und Kollegen digital sein wird. Von Ihrem Wohnzimmer aus können Sie die Unterschrift von Investoren und Partnern in anderen Ländern erreichen, mit ihnen kommunizieren und sie für sich gewinnen. Diese Revolution steht vor der Tür.

Verstärkter Einsatz von Remote- und freiberuflichen Mitarbeitern

Die Gig Economy hat sich bisher gut entwickelt. Die Zahl der von zu Hause aus arbeitenden Menschen wird jedoch zwangsläufig steigen. Die Unternehmen werden versuchen, Personal abzubauen, um bei Bedarf freiberufliche Mitarbeiter einzustellen. Abgesehen davon müssten die meisten Vollzeitbeschäftigten auch von zu Hause aus arbeiten. Dies ist eine neue Morgendämmerung für Remote-Arbeiten.

Letzte Einstellung

Die Veränderung, die mit der Welt geschieht, ist so sichtbar wie möglich, selbst Blinde können sie sehen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie sich auf die Zukunft vorbereiten, egal wie unsicher es scheint. Sie müssen mit digitalen Fähigkeiten und Werkzeugen vertraut sein, um in der Zukunft zu überleben, die vor uns liegt. Sobald Sie sich qualifiziert haben und bereit sind, einen Job anzunehmen, beginnen Sie auf Jobsora mit der Suche nach Remote-Jobs in Europa.

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Deutlicher Rückgang der Gewerbemeldungen im März

Die Anzahl der im Statistischen Landesamt eingegangenen Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen ist im März 2020, dem Monat des Beginns der Einschränkungen aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie in Deutschland, deutlich zurückgegangen. Den aktuellen Ergebnissen der Gewerbeanzeigenstatistik zufolge sank die Anzahl der Gewerbeanmeldungen gegenüber dem März 2019 um fast ein Viertel auf 2.146. Die Anzahl der Gewerbeabmeldungen ging um mehr als 15 Prozent auf 2.218 zurück. Das sind jeweils die niedrigsten Werte des Monats März in den vergangenen zehn Jahren.

Im ersten Quartal 2020 ergaben sich in der Summe ein Rückgang der Gewerbeanmeldungen um 7,6 Prozent auf 8.262 und ein Rückgang der Gewerbeabmeldungen um 8,8 Prozent auf 7.922.

Betriebsgründungen

Auch die Entwicklung der Betriebsgründungen ging zurück. Im ersten Quartal 2020 waren insgesamt 1.469 Gewerbeanmeldungen sogenannte Betriebsgründungen. Dies sind 3,9 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Bei den Betriebsgründungen kann eine größere wirtschaftliche Relevanz vermutet werden. Zu ihnen zählen alle Neugründungen von Kapital- und Personengesellschaften sowie alle Neugründungen von Einzelunternehmen, bei denen ein Handelsregistereintrag oder eine Handwerkskarte vorliegt oder die mindestens einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben.

Den höchsten Anteil an den Betriebsgründungen hatte mit 19,7 Prozent der Wirtschaftsabschnitt „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“. Den zweithöchsten Anteil stellte mit 15,8 Prozent der Wirtschaftsabschnitt „Baugewerbe“.

Die Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner erreichten den höchsten Wert mit 6,1 in der kreisfreien Stadt Ludwigshafen am Rhein. Der niedrigste Wert war im Landkreis Cochem-Zell mit 1,6 zu verzeichnen. Zwischen den kreisfreien Städten und den Landkreisen ist ein deutlicher Niveauunterschied festzustellen. So wurde der höchste Wert unter den Landkreisen, der mit 4,1 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner im Landkreis Bad Dürkheim zu beobachten war, von acht der zwölf Landkreise übertroffen.

Sonstige Neugründungen

Über die Betriebsgründungen hinaus gab es im ersten Quartal 2020 insgesamt 5.338 sogenannte sonstige Neugründungen. Gegenüber dem ersten Quartal 2019 ging deren Anzahl um 9,4 Prozent zurück. Zu den sonstigen Neugründungen gehören die Gründung von Kleinunternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, keine Handwerkskarte besitzen und über keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verfügen, sowie die Gründung von Nebenerwerbsbetrieben. Von den sonstigen Neugründungen erfolgten 3.376 im Nebenerwerb. Dies entsprach praktisch dem Vorjahresniveau (minus 0,1 Prozent).

Neben den Betriebsgründungen und sonstigen Neugründungen waren im ersten Quartal 2020 noch 1.455 weitere Gewerbeanmeldungen zu verzeichnen. Hierunter fallen Umwandlungen sowie Zuzüge und Übernahmen.

Gewerbeabmeldungen

Im ersten Quartal 2020 wurden 7.922 Gewerbe abgemeldet. Die Zahl der Betriebsaufgaben – sie sind das Pendant zu den Betriebsgründungen – stieg leicht um 0,7 Prozent auf 1.391. Die sonstigen Stilllegungen, d. h. die Aufgaben von Kleinunternehmen, lagen mit 5.045 um 11,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals.

Die Daten stammen aus der Gewerbeanzeigenstatistik, die aus den monatlichen Lieferungen der rheinland-pfälzischen Gewerbeämter an die im Statistischen Landesamt angesiedelte Verwaltungsstelle „Gewerbe-Online“ erstellt wird. Die Gewerbeanzeigenstatistik stellt für Rheinland-Pfalz wichtige Informationen über Existenzgründungen und Stilllegungen bereit. Die Zahlen finden in der Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Strukturpolitik Verwendung. Daten über Gewerbemeldungen werden auch verstärkt in Bezug auf deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt untersucht.
Der Meldetermin für den Monat März fiel in die Zeit, als Wirtschaft und Behörden von zahlreiche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen waren. Möglicherweise wurde die aufgezeigte Entwicklung hierdurch beeinflusst.

Autor: Dr. Dirk Schneider (Referat Steuern, Verwaltungsstatistiken)

Weniger Insolvenzanträge im ersten Quartal

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Rheinland-Pfalz ist im ersten Quartal 2020 gesunken. Bei den Verbraucherinsolvenzen setzte sich der seit Jahren zu beobachtende Rückgang weiter fort. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stellten 179 Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, das waren fast sechs Prozent weniger als im ersten Quartal des vorigen Jahres. Die Zahl der Anträge von Verbrauchern lag mit 612 um fünf Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Für den Monat März 2020 wurden 61 neu angemeldete Unternehmensinsolvenzen registriert, im März 2019 waren es 60. Die Folgen der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die Mitte März begannen, schlagen sich in den Insolvenzzahlen noch nicht nieder (siehe auch Hinweis unten).

Unternehmensinsolvenzen

Bedingt durch wenige Einzelfälle größerer Unternehmen, die Insolvenz anmelden mussten, vergrößerte sich die Anzahl der in Gefahr geratenen Arbeitsplätze. Die betreffenden Fälle standen nicht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Insgesamt waren die Arbeitsplätze von 1.865 Beschäftigten betroffen. Dies waren 24 Prozent mehr als im ersten Quartal 2019. Ebenfalls erhöhte sich das Volumen der voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger auf insgesamt fast 140 Millionen Euro. Die damit verbundene Steigerung um 41 Prozent führte zu einem Höchstwert für das erste Quartal seit 2014. Durchschnittlich hatte damit jedes im ersten Quartal 2020 insolvent gewordene Unternehmen zum Zeitpunkt der Stellung des Insolvenzantrags gut 780.600 Euro Schulden. Im ersten Quartal 2019 hatte dieser Wert bei 522.900 Euro gelegen.

Die meisten Insolvenzanträge stellten Unternehmen, deren wirtschaftlicher Schwerpunkt den Wirtschaftsabschnitten „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ (33 Anträge) und Baugewerbe (30) zuzurechnen ist. Es folgen Unternehmen mit Schwerpunkt im „Verarbeitendes Gewerbe“ (24) und „Gastgewerbe“ (20).

Die Insolvenzhäufigkeit der Unternehmen, definiert als die Anzahl der insolvent gegangenen Unternehmen je 1.000 wirtschaftlich aktive Unternehmen, war in den kreisfreien Städten Landau in der Pfalz und Pirmasens und im Landkreis Vulkaneifel mit Werten von 2,9 und 2,5 bzw. 2,4 am höchsten. Aus der kreisfreien Stadt Frankenthal (Pfalz) sowie den Landkreisen Cochem-Zell und Kusel lagen dem Statistischen Landesamt keine Meldungen vor.

Verbraucherinsolvenzen

Bei den Verbrauchern ergab sich entsprechend dem Rückgang der Anzahl der Fälle auch ein Rückgang der voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger; sie sank um 11,7 Prozent auf gut 25 Millionen Euro. Die durchschnittliche Verschuldung lag mit rund 41.200 Euro gleichfalls niedrigerer als im ersten Quartal 2019, wo sie 44.340 Euro betrug.

Die Insolvenzhäufigkeit bei den Verbrauchern, also die Anzahl der insolvent gewordenen Verbraucher je 10.000 Einwohner, war in der kreisfreien Stadt Pirmasens mit 5,7 mit Abstand am höchsten und im Landkreis Südliche Weinstraße mit 0,4 am niedrigsten.

Die monatliche Insolvenzstatistik gibt Auskunft über das Insolvenzgeschehen und ist damit ein wichtiger konjunktureller Spätindikator. Erhebungsbasis sind die Meldungen der Amtsgerichte über die beantragten Verfahren.
Durch das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 wurde die Insolvenzantragspflicht bis vorerst zum 30. September 2020 ausgesetzt. Unternehmen, deren Insolvenzreife auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruht und die Aussichten darauf haben, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen, sind somit vorerst von der Insolvenzantragspflicht befreit. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Anzahl der tatsächlich wirtschaftlich eingetretenen Insolvenzfälle größer ist als die den Amtsgerichten gemeldete und folglich in der Statistik nachgewiesene Anzahl.

Autor: Dr. Dirk Schneider (Referat Steuern, Verwaltungsstatistiken)

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