Sonntag, 24. März 2019

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Bauhauptgewerbe im August 2018: Aufträge höher, Umsätze niedriger als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im August 2018 mehr Aufträge und geringere Umsätze als im Juli. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Auftragseingänge – kalender- und saisonbereinigt – um 3,5 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich um 0,8 Prozent. Gegenüber den ersten acht Monaten 2017 nahm das Ordervolumen um 7,6 Prozent zu, der Umsatz stieg um 6,9 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im August 2018 erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge im Tiefbau um 5,1 Prozent. Im Hochbau lag die Nachfrage um 1,8 Prozent über dem Vormonatsergebnis. Der öffentliche Hochbau sowie der sonstige öffentliche Tiefbau verzeichneten kräftige Zuwächse (plus 32,8 bzw. plus 13,0 Prozent). Für den gewerblichen Hoch- und Tiefbau errechnen sich ebenfalls höhere Auftragseingänge (plus 6,5 bzw. plus 4,6 Prozent). Dagegen mussten der Wohnungsbau sowie der Straßenbau deutliche Einbußen verkraften (minus 14,3 bzw. minus 7,0 Prozent). Gegenüber den ersten acht Monaten 2017 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau Auftragszuwächse registriert (plus 9,8 bzw. plus 5,4 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im August 2018 gingen die bereinigten Erlöse im Hochbau um 2,8 Prozent zurück. Für den Tiefbau errechnet sich dagegen ein etwas höherer Umsatz als im Vormonat (plus 1,1 Prozent). Zu Umsatzrückgängen kam es im öffentlichen Hochbau sowie im Wohnungsbau (minus 10,2 bzw. minus 5,6 Prozent). Den höchsten Zuwachs verzeichnete der gewerbliche Hochbau (plus 3,2 Prozent). Gegenüber den ersten acht Monaten 2017 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau (plus 7,9 bzw. plus 5,9 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

Rhein-Niedrigwasser behindert erneut Binnenschifffahrt

IHK Koblenz: Rheinvertiefung muss endlich angegangen werden

Koblenz, 23. Oktober 2018. Der Rhein ist die wichtigste Wasserstraße Europas. Für den europaweiten Güterverkehr, das zeigt auch die aktuelle Problematik des Niedrigwassers, kommt ihm eine tragende Rolle zu. Damit der Rhein dieser Rolle gerecht werden kann, muss er dringend ausgebaut werden – deshalb hat der Verkehrsausschuss der Industrie und Handelskammer (IHK) Koblenz in seiner gestrigen Sitzung mit Verkehrsstaatssekretär Andy Becht die Rheinvertiefung erneut mit Nachdruck gefordert.

Joachim Altmann, Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses, betont in diesem Zusammenhang: „Wenn wir über Verkehrskonzepte der Zukunft sprechen, muss allen klar sein, dass die Binnenschifffahrt grundsätzlich noch Kapazitäten hat. Bevor wir aber strategisch über eine Umverteilung der Frachten nachdenken, sollte zunächst einmal der Rahmen für das aktuelle Tagesgeschäft geschaffen werden. Deshalb: An der Rheinvertiefung – hier reden wir über 20 Zentimetern zwischen Mainz und St. Goar – geht kein Weg vorbei.“

Die entlang der Rheinschiene ansässigen Unternehmen sind auf die jährlich durchgängige Schiffbarkeit des Flusses angewiesen. Weil sich niedrige Pegelstände allerdings inzwischen häufen, kommt es im Rheinverlauf immer wieder zu Engpässen beim Gütertransport.

Personalrecruiting im Gastgewerbe

Unternehmer, die schon jetzt an die nächste Saison denken, sind im Vorteil

Die Personalplanung ist und bleibt eine große Herausforderung für Gastronomiebetriebe der Region. Fachkräfte zu finden ist schwierig, denn die Ausbildungszahlen sind rückläufig und Quereinsteigern fehlt mitunter das fachliche Know-how. Dieses Thema wird oft diskutiert, der Gastronom muss konkrete Schritte aber selbst in Angriff nehmen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Es gilt, wer sich rechtzeitig auf die Situation einstellt, ist im Wettbewerbsvorteil. Das Gastronomische Bildungszentrum (GBZ) der Industrie- und Handelskammer Koblenz bietet mit dem IHK-Zertifikatslehrgang -Professioneller Service- eine Lösung. Das Seminar findet vom 07.01. – 11.01.2019 im GBZ statt. Durch umfangreiche Themen werden handlungsorientierte Inhalte vermittelt: Etikette und persönliches Auftreten, Servicemethoden, Tischkultur, Eindecken, Gläser- und Besteckkunde, Getränkeservice, gastorientierte Gesprächsführung, verkaufsfördernde Maßnahmen, Front Cooking und Teamarbeit.

Die Qualifikation ist für Auszubildende geeignet, denn durch ausbildungsbegleitende Weiterbildungsangebote punktet der Ausbildungsbetrieb bei Berufseinsteigern. Ein Ansatz, der Perspektive bietet und die Chance erhöht, den Ausbildungsplatz im kommenden Jahr zu besetzen.

Auch für Quereinsteiger ist der Zertifikatslehrgang bestens geeignet, denn das Fachwissen wird komprimiert vermittelt und kann unmittelbar im Berufsalltag umgesetzt werden. Dadurch wird die Qualität in den Unternehmen gesichert und branchenfremde Mitarbeiter können schnell qualifizierte Aufgaben übernehmen.

Weitere Informationen unter: www.gbz-koblenz.de oder 0261 30489-32.

Die besten Handwerksgesellen aus Rheinland-Pfalz ermittelt

22 Siege im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gehen in den Kammerbezirk Koblenz

KOBLENZ. 22 junge Nachwuchshandwerker aus dem Bezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz sind stolz, das Land Rheinland-Pfalz auf Bundesebene zu vertreten. Sie haben den Landesentscheid im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gewonnen. Die jeweils Besten der vier rheinland-pfälzischen Handwerkskammern aus Trier, Kaiserslautern, Mainz und Koblenz stellten erneut ihr Können auf den Prüfstand. In den Berufsbildungszentren der Handwerkskammer (HwK) Koblenz ermittelten sie den Allerbesten in den jeweiligen Gewerken. Die Land- und Baumaschinenmechatroniker führten ihren Wettbewerb bei Jungbluth Baumaschinen in Kruft durch. Die Sattler trafen sich im Betrieb von Heiko Detring in Bad Ems und die Raumausstatter im Heinrich Haus in Neuwied. Die Sieger fahren nun zum Bundesentscheid, der Mitte November unter Federführung der Fachverbände in verschiedenen Städten ausgetragen wird.

31 Handwerksgesellen aus dem Bezirk der HwK Koblenz hatten sich als Kammersieger qualifiziert. Neben 22 Landessiegen gab es für acht Junghandwerker zweite Plätze. (Siegerliste ist geordnet nach Beruf, Platzierung, Name und Ausbildungsbetrieb in der PM angefügt).

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Konjunktur im Handwerk brummt

Herbstumfrage unter 2.800 Handwerksbetrieben: Wirtschaftslage und Prognosen auf Spitzenniveau

Koblenz. Die Auftragslage ist gut, die wirtschaftlichen Aussichten stimmen zuversichtlich, die Konjunktur im Handwerk läuft konstant auf hohem Niveau – so lässt sich die jüngste Umfrage der Handwerkskammer (HwK) Koblenz unter 2.800 Mitgliedsbetrieben zur betrieblich-wirtschaftlichen Situation zusammenfassen.

Die Ergebnisse der Herbstbefragung 2018 zeichnen ein klares Bild: 95 Prozent der Betriebsinhaber schätzen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend ein (Vorjahreswerte in Klammer: 93 %). Auch die Erwartungen werden für die nächsten drei Monate zu 93 Prozent (94 %) mit gut oder befriedigend beschrieben.

„Auftragslage und Auslastung sind sehr gut und was uns besonders erfreut: Diese Nachrichten erreichen uns aus Betrieben ganz unterschiedlicher Gewerke“, kommentieren Kurt Krautscheid und Alexander Baden, Präsident und Hauptgeschäftsführer der HwK, die Ergebnisse der Herbstumfrage. Ein Wehmutstropfen bleibt: „Der Fachkräftemangel ist und bleibt die große Herausforderung! Es wird immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen, sei es der Ausbildungsplatz oder die Facharbeiterstelle. Viele Unternehmen suchen geeignete Betriebsnachfolger. In vielen mittelständischen Handwerksbetrieben steht in den nächsten Jahren der Generationswechsel an“, so die Kammerspitze. Die HwK-Betriebsberatung steht zu diesen Themen mit kostenfreien, individuellen Beratungen ihren Mitgliedsbetrieben als kompetenter Ansprechpartner zur Seite.

Hohe Auslastung

Auf die Frage nach einer Kapazitätsauslastung von mindestens 70 Prozent melden 86 Prozent (81 %) der Handwerksbetriebe eine positive Situation. Spitzenreiter sind hier die Bauhandwerke mit 95 Prozent und die Ausbauhandwerke mit 92 Prozent (86 % und 92 %). Von den Handwerken für den gewerblichen Bedarf geben 80 Prozent eine zufriedenstellende Auslastung an (88 %). Der Auftragsvorlauf liegt mit 11,7 Wochen (10,6 Wochen) nochmals über dem Vorjahresergebnis.

Positive Entwicklung bei Auftragseingang und Umsatzentwicklung

Die Ergebnisse der Konjunkturindikatoren „Auftragseingang und –bestand“ liegen im Herbst 2018 wieder auf sehr hohem Niveau. Konstante oder gestiegene Werte im Auftragseingang geben 87 Prozent (86 %) und im Auftragsbestand 88 Prozent (89 %) der befragten Betriebe an.

Die Ergebnisse zur Umsatzentwicklung liegen nochmals über den Vorjahreswerten. 87 Prozent (84 %) der Befragten melden höhere oder gleiche Einnahmen. Allerdings steigt der Preisdruck für die Betriebe. Aktuell geben 53 Prozent (46 %) der Befragten steigende Einkaufspreise an, 28 Prozent können höhere Verkaufspreise bei ihren Kunden durchsetzen (21 %).

Investitionsbereitschaft hoch – Beschäftigungssaldo weiter positiv

Das Investitionsklima im Kammerbezirk Koblenz ist gut. Derzeit investieren 60 Prozent (51 %) der befragten Betriebe eine durchschnittliche Summe von 28.000 Euro (59.000 Euro). Damit sinkt zwar das Investitionsvolumen insgesamt, aber die Investitionsbereitschaft ist auf einem sehr hohen Niveau. In den nächsten drei Monaten planen 57 Prozent (57 %) der Befragten Investitionen in gleicher Höhe, 16 Prozent (15%) geben an, im nächsten Quartal sogar mehr zu investieren.

Im Personalbereich nehmen in diesem Herbst wiederum 69 Prozent (69 %) der Befragten keine Veränderungen vor, 21 Prozent (22 %) stellen Mitarbeiter ein, 10 Prozent (9 %) nehmen Entlassungen vor. Im kommenden Quartal planen 82 Prozent (77 %) keine personellen Veränderungen vorzunehmen, 6 Prozent (8 %) befürchten, Stellen abbauen zu müssen, 12 Prozent (15 %) der Befragten möchten zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

Individuelle Beratung fĂĽr das Handwerk

Der kostenlose Beratungsservice der HwK Koblenz unterstützt die Mitgliedsbetriebe in betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Fragestellungen –  so bei den Themen Unternehmensentwicklung, Fachkräftegewinnung, Betriebsnachfolge, Rechtsformwahl, Arbeitssicherheit, Energieeffizienz, Digitalisierung, technologischem Know-how oder Gestaltung von Produkten. Jährlich werden in etwa 600 Intensivberatungen vor Ort in den Unternehmen gemeinsame passgenaue Lösungen erarbeitet.

Zahlen und Fakten zur Wirtschaftskraft des Handwerks (Stand: 31.12.2017)

Bei der Handwerkskammer Koblenz sind 19.180 Betriebe eingetragen. Das entspricht 37 Prozent aller Handwerksbetriebe in Rheinland-Pfalz. In diesen Betrieben arbeiten 104.000 Beschäftigte  – im Landesvergleich sind das 39 Prozent aller Menschen, deren berufliche Heimat das Handwerk ist. Der durch Handwerksbetriebe im Norden des Landes generierte Umsatz liegt bei 11,9 Mrd. Euro (bezogen auf RLP-Niveau 42 Prozent). 41 Prozent aller Lehrlinge (8.235) im Land werden durch das Handwerk im Kammerbezirk Koblenz ausgebildet, 3.170 neue Ausbildungsverhältnisse konnten 2017 abgeschlossen werden.

Informationen zu Einzelheiten der Herbstbefragung 2018 bei der Handwerkskammer Koblenz, Tel. 0261/ 398-251, Fax -994, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂĽtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.hwk-koblenz.de

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