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Führungswechsel - Der menschliche Faktor

Donnerstag, 19. April 2018 , 17 bis 19 Uhr
Regionalgeschäftsstelle Montabaur, Bahnhofsplatz 2 - 4, 56410 Montabaur

Ein Wechsel an der Führungsspitze eines Unternehmens bedeutet oft einen Balanceakt - zwischen dem Erhalt von Traditionen und Werten einerseits und der Weiterentwicklung des Unternehmens andererseits. Dabei spielt der Faktor Mensch eine ganz zentrale Rolle. Wie Betriebe ihre Mitarbeiter erfolgreich in den Veränderungsprozess einbinden können, zeigt eine kostenfreie Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz am Donnerstag, 19. April, von 17 bis 19 Uhr in der Geschäftsstelle Montabaur (Bahnhofsplatz 2-4). Referenten der Veranstaltung sind Frank Gentejohann, der die Firma Römertopf als externer Nachfolger übernommen hat, und Hochschuldozent Ralf Overbeck, der Einblick in seine langjährige Praxiserfahrung im Generationenmanagement gibt. Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular stehen auf www.ihk-koblenz.de unter Eingabe der Nummer 4007922 zur Verfügung.

Gründerpreis „Pioniergeist 2018“ gestartet

Preisgelder im Gesamtwert von 35.000 Euro zu gewinnen

Mainz, 9. April 2018. Gründerwettbewerb „Pioniergeist 2018“ startet: Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die sich während der letzten fünf Jahre selbstständig gemacht haben oder in diesem Jahr gründen werden, können sich ab sofort bis zum 31. August 2018 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2018“ bewerben. Ebenfalls können Gründende teilnehmen, die ihr Unternehmen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge übernommen haben. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Darüber hinaus vergeben die Business Angels Rheinland-Pfalz wieder einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für die beste Gründungsidee. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet abrufbar unter www.pioniergeist.rlp.de.

Die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs wird am 27. November 2018 im Foyer des SWR in Mainz stattfinden. Neben dem Preisgeld lockt die Medienresonanz rund um den „Pioniergeist 2018“, die den Start eines neuen Unternehmens zusätzlich unterstützt. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum zwanzigsten Mal vergeben.

Industrieproduktion im Februar 2018 deutlich gesunken

Industrieproduktion im Februar 2018 deutlich gesunken

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Februar 2018 deutlich gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 8,3 Prozent unter dem hohen Niveau des Vormonats.

In der Vorleistungsgüterindustrie sank die bereinigte Produktion im Februar um 3,4 Prozent. Der Output der Investitionsgüterindustrie schrumpfte um zwei Prozent. Die größten Einbußen gegenüber dem Vormonat gab es in der Konsumgüterindustrie (minus 16,7 Prozent), allerdings liegt der Güterausstoß hier aufgrund eines Sondereffekts in einem Teilbereich der Konsumgüterproduktion weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

In zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes gab es deutliche Produktionsrückgänge. Der Güterausstoß der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und in Rheinland-Pfalz die umsatzstärkste Industriebranche ist, verringerte sich im Februar um 5,9 Prozent. In der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, der zweitgrößten Branche, lag der Output um vier Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Im Maschinenbau, der gemessen am Umsatz unter den Industriezweigen an dritter Stelle steht, blieb die Ausbringung fast unverändert (minus 0,1 Prozent).

Trotz des Rückgangs gegenüber dem Vormonat war die bereinigte Industrieproduktion im Februar 2018 deutlich höher als im Vorjahresmonat (plus 17,1 Prozent). In allen drei industriellen Hauptgruppen gab es Zuwächse. Zwei der drei umsatzstärksten Branchen – die Chemieindustrie und die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen – verzeichneten Produktionsrückgänge. Hingegen konnte der Maschinenbau seinen Güterausstoß deutlich steigern.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Auftragseingänge der Industrie im Februar 2018: Starker Rückgang gegenüber dem Vormonat

Im Februar 2018 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie deutlich gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 7,9 Prozent unter dem hohen Niveau des Vormonats. Das Minus im Inlandsgeschäft fiel stärker aus als der Rückgang der Bestellungen aus dem Ausland (minus 9,1 bzw. minus 3,6 Prozent).

Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern schrumpfte um 3,9 Prozent. In der Investitionsgüterindustrie war das Ordervolumen um 5,6 Prozent geringer als im Monat zuvor. Die größten Einbußen gab es in der Konsumgüterindustrie (minus 8,6 Prozent), allerdings hatten hier die Auftragseingänge im Januar auf einem außergewöhnlich hohen Niveau gelegen.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes gingen weniger Aufträge ein. In der Chemieindustrie, der Branche des Verarbeitenden Gewerbes mit dem größten Umsatz, schrumpfte das Ordervolumen um 6,5 Prozent. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die gemessen am Umsatz in der Industrie an zweiter Stelle stehen, mussten einen Rückgang der Bestellungen um 2,9 Prozent hinnehmen. Im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, nahmen die bereinigten Auftragseingänge deutlich um 11,5 Prozent ab.

Trotz des Rückgangs im Vergleich zum Vormonat lagen die Auftragseingänge im Februar 2018 über dem Niveau des Vorjahresmonats: Die Nachfrage war um 5,3 Prozent höher als im Februar 2017; aus dem In- und Ausland gingen mehr Bestellungen ein (plus 7,3 bzw. plus 4,3 Prozent). Alle drei industriellen Hauptgruppen verzeichneten Zuwächse. Die drei größten Branchen entwickelten sich unterschiedlich. Während das Ordervolumen in der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie deutlich höher ausfiel als ein Jahr zuvor, waren die Bestellungen im Maschinenbau rückläufig. In der Chemieindustrie blieben die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahresmonat fast unverändert.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Teuerungsrate steigt im März auf 1,7 Prozent

Die Teuerungsrate ist in Rheinland-Pfalz im März gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex im März 2018 um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Februar hatte die Inflationsrate 1,1 Prozent betragen.

Die Energiepreise erhöhten sich nur leicht um 0,7 Prozent. Mineralölprodukte waren um 1,8 Prozent teurer als im März 2017, was auf den Anstieg der Heizölpreise zurückzuführen ist (plus 8,8 Prozent). Die Kraftstoffpreise blieben hingegen fast unverändert (minus 0,1 Prozent). Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme stieg um 0,9 Prozent. Die Strompreise änderten sich kaum (plus 0,2 Prozent). Gas wurde billiger (minus 1,6 Prozent).
Die Preise für Nahrungsmittel lagen mit plus 2,5 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Speisefette und -öle waren wesentlich teurer als im März 2017 (plus 15,4 Prozent). So verteuerte sich Butter um 26,1 Prozent, aber auch bei anderen Speisefetten und -ölen gab es zweistellige Zuwächse. Die Preise für Molkereiprodukte und Eier zogen ebenfalls spürbar an (plus 11,6 Prozent). Preisrückgänge waren hingegen beim Gemüse zu verzeichnen (minus 7,3 Prozent); unter anderem waren Gurken und Paprika wesentlich günstiger als ein Jahr zuvor (minus 39,8 bzw. minus 18,3 Prozent). Preissenkungen gab es auch bei Kaffee, Tee und Kakao (minus 0,8 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist weiter gestiegen. Sie lag im März 2018 bei 1,6 Prozent nach 1,5 Prozent im Februar.

In zehn der zwölf Hauptgruppen gab es Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die größten Erhöhungen waren bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren zu verzeichnen (plus 4,0 Prozent). Dahinter folgten Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mit jeweils plus 2,4 Prozent. In den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Nachrichtenübermittlung“ sank das Preisniveau (minus 0,8 bzw. minus 0,4 Prozent).

Veränderungen gegenüber Februar 2018

Gegenüber dem Vormonat ist der Verbraucherpreisindex im März 2018 um 0,5 Prozent gestiegen. Insbesondere für Bekleidung und Schuhe mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich tiefer in die Tasche greifen als im Februar (plus 3,9 Prozent). Hierbei dürften saisonale Gründe eine Rolle spielen. Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ verteuerten sich ebenfalls spürbar (plus 0,8 Prozent; darunter Pauschalreisen plus 2,0 Prozent). In vier weiteren Hauptgruppen waren leichte Preissteigerungen zwischen 0,3 und 0,5 Prozent zu verzeichnen.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat März 2018 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. April 2018 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

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