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Inflationsrate sinkt im Mai auf 0,6 Prozent

Die Verbraucherpreise in Rheinland-Pfalz lagen im Mai um 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist das der niedrigste Wert seit November 2016. Im April hatte die Teuerungsrate plus 1,0 Prozent betragen.

Die Energiepreise wirkten auch im Mai dämpfend auf den Verbraucherpreisindex (minus 8,6 Prozent). Ursächlich für diese Entwicklung ist – wie im vergangenen Monat – vor allem der u. a. durch die Corona-Krise hervorgerufene starke Rückgang der Preise für Mineralölprodukte (minus 24,7 Prozent). So sanken die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) um 22,0 Prozent und die Kraftstoffpreise um 23,6 Prozent. Die Preise für Fernwärme waren ebenfalls niedriger als vor einem Jahr (minus 0,5 Prozent). Demgegenüber musste für Strom und Gas (einschließlich Umlage) binnen Jahresfrist mehr bezahlt werden (plus 7,2 bzw. 3,5 Prozent).

Nahrungsmittel waren 5,1 Prozent teurer als im Mai 2019. Bei Fleisch und Fleischwaren gab es deutliche Preissteigerungen (plus 9,8 Prozent; darunter Schweinefleisch plus 12,4 Prozent). Auch Obst und Gemüse kosteten merklich mehr als im Mai 2019 (plus 8,5 bzw. plus 5,1 Prozent). Besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Äpfeln und Tomaten aus (plus 17,8 bzw. 9,8 Prozent). Preissenkungen waren bei Speisefetten und Speiseölen zu verzeichnen (minus 4,8 Prozent).

Wären die Preisveränderungen bei Nahrungsmitteln und Energie unberücksichtigt geblieben, dann wäre die Inflationsrate wesentlich höher ausgefallen. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, belief sich auf plus 1,3 Prozent. Im April 2020 hatte sie 1,2 Prozent betragen.

In acht der zwölf Abteilungen stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat. Den stärksten Anstieg gab es bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken (plus 5,0 Prozent). An zweiter Stelle folgte die Abteilung „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 3,1 Prozent). Die stärksten Preisrückgänge waren im Bereich „Verkehr“ zu beobachten (minus 5,2 Prozent). Auch für Waren und Dienstleistungen aus der Abteilung „Post und Telekommunikation“ musste etwas weniger bezahlt werden als im Vorjahr (minus 0,3 Prozent). In den Bereichen „Bildungswesen“ und „Bekleidung und Schuhe“ sanken die Preise geringfügig (jeweils minus 0,1 Prozent).

Hinweise zur Qualität des Verbraucherpreisindex (VPI) im Mai 2020

Im Mai 2020 kam es aufgrund der Corona-Krise zu weniger Einschränkungen bei der Erhebung der Verbraucherpreise in den Geschäften als im April 2020. In Einzelbereichen müssen allerdings Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Statistisch unsichere Zahlenwerte wurden im April und im Mai in den Tabellen und Grafiken entsprechend gekennzeichnet. Auf einen Vergleich der Ergebnisse zum Vormonat April wird aus diesem Grund verzichtet.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Mai 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. Juni 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Einzelhandel im März: Plus bei Lebensmitteln, Minus bei Nicht-Lebensmitteln

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel war im März von den Folgen der Corona-Epidemie unterschiedlich betroffen. Der Lebensmittelhandel legte deutlich zu, im Non-Food-Bereich sanken die Erlöse. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, insgesamt um 1,8 Prozent höher als im März 2019. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 3,3 Prozent. Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat real um 11,2 Prozent, der Handel mit Nicht-Lebensmitteln verzeichnete Umsatzrückgänge um 5,2 Prozent.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In dem umsatzstärksten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ lagen die preisbereinigten Umsätze im März 2020 um 4,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, dem zweitgrößten Bereich, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen, sanken die realen Monatserlöse um 5,5 Prozent. Die Umsätze im Handel mit Waren verschiedener Art, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören, konnten mit 9,9 Prozent ein klares Plus verzeichnen. Im Einzelhandel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren sowie im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik gab es mit -21,6 bzw. -22,1 Prozent deutliche Umsatzeinbrüche.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag um 0,7 Prozent höher als im März 2019, wobei die Zahl der Vollzeitstellen um 1,1 und die der Teilzeitbeschäftigten um 0,4 Prozent stieg.

Im ersten Quartal

In den drei ersten Monaten lag die Zuwachsrate der realen Umsätze des rheinland-pfälzischen Einzelhandels bei 3,1 Prozent (nominal plus 4,5 Prozent). Die Beschäftigtenzahl stieg im ersten Quartal um ein Prozent. Sowohl die Zahl der Vollzeitkräfte als auch die der Teilzeitkräfte entwickelte sich mit 0,7 Prozent bzw. 1,2 Prozent positiv.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.
Die Einzelhandelsmesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab der Veröffentlichung der Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2018 beziehen sich alle Daten der Einzelhandelsstatistik nun auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010).
Durch die Corona-Krise sind die Unternehmen im Einzelhandel wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Verbraucherpreise im April 2020: Inflationsrate bei 1,0 Prozent

Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz lag im April 2020 um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, fällt die Teuerungsrate damit auf den niedrigsten Wert seit November 2019. Im März hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen.

Ursächlich für die Entwicklung des Verbraucherpreisindex ist vor allem der u. a. durch die Corona-Krise hervorgerufene starke Rückgang der Preise für Mineralölprodukte (minus 19,3 Prozent). Sowohl die Kraftstoffpreise als auch die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) lagen deutlich unter den Vorjahreswerten (minus 18,2 bzw. minus 18 Prozent). Für Fernwärme mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher ebenfalls weniger bezahlen (minus 0,5 Prozent). Dagegen gab es bei Strom und Gas (einschließlich Umlage) Preissteigerungen (plus 7,2 bzw. plus 3,1 Prozent). Insgesamt verbilligte sich Energie gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,1 Prozent.

Hinweise zur Qualität des Verbraucherpreisindex (VPI) im April 2020

Im April 2020 kam es aufgrund der Corona-Krise zu mehr oder weniger starken Einschränkungen bei der Erhebung der Verbraucherpreise in den Geschäften. Dennoch ist die Qualität des Verbraucherpreisindex insgesamt weiterhin gewährleistet. Zum einen gab es eine größere Zahl von Waren und Dienstleistungen, die von den momentanen Einschränkungen weniger betroffen waren und deren Preise problemlos erhoben werden konnten. Dazu gehören zum Beispiel Wohnungsmieten, Haushaltsenergie oder Kraftstoffe, die aufgrund ihres hohen Wägungsanteils für die Indexberechnung relevant sind. Zum anderen sind auch auf Basis von Online-Erhebungen solide Berechnungen von Preisveränderungen möglich gewesen. Im Falle einer fehlenden Vor-Ort-Erhebung wurde eine Vorgehensweise für das Ersetzen von fehlenden Preisentwicklungen – die so genannte Imputation – eng mit dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) und den Statistischen Ämtern innerhalb Deutschlands abgestimmt. In Einzelbereichen müssen allerdings Einschränkungen in der Aussagefähigkeit in Kauf genommen werden. Statistisch unsichere Zahlenwerte wurden in den Tabellen und Grafiken entsprechend gekennzeichnet.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden normalerweise 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Diese Vor-Ort-Erhebung war im April 2020 Corona-bedingt stark eingeschränkt. Als Ausweis einer eingeschränkten Datenqualität werden Güter, deren Preiserhebung im April 2020 einen Imputationsanteil von 50 Prozent und mehr aufweist in einer () ausgewiesen.
Die Preisveränderungen der Produkte werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Kurzarbeitergeld soll Arbeitsplätze sichern . . .

. . . ist aber keine sofortige Liquiditätshilfe für Unternehmen

Seit Anfang März haben rund 750.000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Viele dieser Betriebe nutzen das Instrument zum ersten Mal. Das führt zu Fragen und manchmal auch Unsicherheit bei der Inanspruchnahme, wie die Bundesagentur für Arbeit in vielen telefonischen Beratungsgesprächen feststellt. Die Themen reichen dabei vom Anzeigeverfahren bis zur Überweisung von Kurzarbeitergeld.

Hier finden Sie deshalb Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Voraussetzungen, Verfahren und Abrechnung von Kurzarbeit.

Wie läuft der Anzeige- und Auszahlungsprozess von Kurzarbeitergeld?

Beim Kurzarbeitergeld gibt es zwei Antragsstufen. Bei der Anzeige von Kurzarbeit prüft die Arbeitsagentur, ob grundsätzlich die Fördervoraussetzungen vorliegen. Liegen diese vor, kann Kurzarbeit realisiert werden. Die Anzeige von Kurzarbeit löst also noch keine Zahlung aus. Das Instrument ist auf einen flexiblen Einsatz im Betrieb ausgelegt. Deshalb wird Kurzarbeit immer rückwirkend, also nach Abschluss eines Monats, in dem kurzgearbeitet wurde, abgerechnet. Für das Einreichen dieser Monatsunterlagen hat der Arbeitgeber drei Monate Zeit. Abrechnungen für den März müssen zum Beispiel bis spätestens Ende Juni eingereicht werden.

Der Betrieb überweist das Kurzarbeitergeld zunächst mit dem übrigen Monatslohn an die Beschäftigten, tritt also in Vorleistung. Danach reicht er die Abrechnung bei der Arbeitsagentur ein.

Erst nach Einreichen und Prüfung dieser monatlichen Abrechnungen darf die Arbeitsagentur das Kurzarbeitergeld für den abgeschlossenen und abgerechneten Monat überweisen.

Warum wird nachträglich abgerechnet?

Das ist gesetzlich geregelt. Damit wird den Arbeitgebern ermöglicht, Kurzarbeit flexibel einzusetzen. Verbessert sich beispielsweise die Auftragslage, wird einfach weniger kurzgearbeitet oder mit weniger Beschäftigten. Umgekehrt kann bei schlechteren Bedingungen die Kurzarbeit ausgeweitet und auch auf mehr Beschäftigte erweitert werden. Das kann der Betrieb flexibel entscheiden – dafür muss dann nicht jedes Mal neu Kurzarbeit angemeldet werden.

Wie lange brauchen Arbeitsagenturen, um Anträge zu bearbeiten und das Kurzarbeitergeld zu überweisen?

Um die massiv gestiegenen Anzeigen und Anträgen auf Kurzarbeitergeld schnell zu bearbeiten, hat die BA das Personal bereits vervierzehnfacht. Mittlerweile bearbeiten über 8.500 Beschäftigte Kurzarbeitergeld. Im Regelfall sichert die Bundesagentur für Arbeit (BA) zu, die Abrechnungen binnen 15 Tagen zu bearbeiten und anzuweisen. Derzeit geht es, wenn alle Unterlagen vorliegen, schneller. Die BA unternimmt alles dafür, die vielen und noch erwarteten Abrechnungen weiterhin zeitnah abzuarbeiten.

Wie erhalten Beschäftigte Kurzarbeitergeld?

Der Arbeitgeber zahlt wie üblich den Lohn für tatsächlich geleistete Arbeit. Für die Ausfallstunden geht der Arbeitgeber in Vorleistung und zahlt das Kurzarbeitergeld zusammen mit dem Monatslohn aus. Beschäftigte müssen keinen Antrag bei der Arbeitsagentur stellen.

Wer bekommt Kurzarbeitergeld?

Kurzarbeitergeld kann nur für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bezogen werden. Für geringfügig Beschäftigte besteht kein Anspruch, da der Arbeitgeber keine Sozialbeiträge zur Arbeitslosenversicherung abführt. Allerdings zählen geringfügig Beschäftigte (so genannte Minijobber) bei den Fördervoraussetzungen mit. So muss für mehr als zehn Prozent der Belegschaft ein Arbeitsausfall von je mindestens zehn Prozent vorliegen. In bestimmten Fällen können auch Auszubildende Kurzarbeitergeld bekommen. Allerdings erst nach einem Arbeitsausfall von 6 Wochen oder 30 Arbeitstagen. Bis dahin bekommen sie die volle Ausbildungsvergütung.

Wie lange kann Kurzarbeitergeld bezogen werden?

Kurzarbeitergeld kann für maximal zwölf Monate bezogen werden. Seit kurzem können Betriebe bis zu 21 Monate Kurzarbeitergeld beziehen, sofern der Anspruch bereits im letzten Jahr entstanden ist. Betriebe, bei denen die bisherige 12-monatige Bezugsdauer in der Zeit von Januar bis März 2020 bereits ausgelaufen ist, werden von der Verlängerung ebenfalls erfasst. Die Betriebe müssen Kurzarbeit vor der Inanspruchnahme erneut formlos bei der Arbeitsagentur anzeigen.

Bundessoforthilfe für Unternehmen: Betrüger geben sich als offizielle Stellen aus

Vorsicht bei der Preisgabe von Unternehmensdaten

Mainz, 4. Mai 2020. Um an Unternehmensdaten zu gelangen, geben sich derzeit auch in Rheinland-Pfalz Betrüger als offizielle Stellen im Zusammenhang mit Corona-Hilfsprogrammen aus. Unternehmen werden beispielsweise per E-Mail aufgefordert, angehängte Formulare ausgefüllt zurückzusenden, Daten auf offiziell klingenden Internetseiten einzugeben oder werden am Telefon von vermeintlichen ISB-Beschäftigten ausgefragt. Um sich und ihre Daten zu schützen, sollten sich Unternehmen folgender Sachverhalte bewusst sein: Die ISB kontaktiert Antragstellende per E-Mail, deren Absenderadressen auf „@isb.rlp.de“ enden. Anträge auf Bundessoforthilfe können in Rheinland-Pfalz ausschließlich direkt bei der ISB per Post oder per E-Mail eingereicht werden.

 

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