Mittwoch, 11. Dezember 2019

Letztes Update:10:38:50 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Röchling eröffnet neue Halle in Lahnstein

Zusätzliche 3.000 Quadratmeter für weiteres Wachstum

Lahnstein. Die Röchling Sustaplast SE & Co. KG hat die bestehende Produktionshalle am Standort Lahnstein um mehr als 3.000 Quadratmeter Hallenfläche erweitert und mit weiteren Produktionsanlagen ausgestattet. Mit der Investition von 5 Millionen Euro setzt das Unternehmen das starke Wachstum in den vergangenen Jahren konsequent fort und stärkt seine Position als führender Verarbeiter von Hochleistungskunststoffen. Kunden profitieren mit den neuen Kapazitäten von kürzeren Lieferzeiten und einem noch besseren Service.

Im Beisein von Kunden und Geschäftspartnern eröffnete Franz Lübbers, Vorstandsmitglied der Röchling-Gruppe und verantwortlich für den Unternehmensbereich Industrial, gemeinsam mit Peter Labonte, Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, und Mustafa Altintas, Director Production & Engineering Business Unit Thermoplastics, feierlich die neue Halle. In seiner Rede hob Franz Lübbers hervor: „Mit der Investition beweist Röchling das große Vertrauen in die weitere erfolgreiche Entwicklung von Röchling Sustaplast. Wir setzten mit der Erweiterung unsere klar formulierte Wachstumsstrategie weiter fort. Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten können wir noch besser auf die Anfragen unserer Kunden reagieren und schneller liefern.“

„Seit 2010 hat Röchling in Lahnstein für den Ausbau des Standortes über 40 Millionen Euro investiert“, erklärt Mustafa Altintas. Der moderne Maschinen- und Anlagenpark wurde kontinuierlich ausgebaut, ein neues Logistikcenter eröffnet und die bestehenden Hallenflächen in Produktion und Logistik stetig erweitert.

Oberbürgermeister Peter Labonte betonte in seinem Grußwort, dass die Investition Lahnstein als attraktiven Wirtschaftsstandort stärke: „Es freut mich sehr, dass Röchling Sustaplast seit vielen Jahren hier in den Standort investiert und damit bewusst ein Zeichen für unsere Region und insbesondere für den Unternehmensstandort Lahnstein setzt.“

Maßgeblichen Anteil am Wachstum der Röchling Sustaplast SE & Co. KG haben die mehr als 320 Mitarbeiter und 21 Auszubildende, die in sechs Berufen ausgebildet werden. Franz Lübbers bedankte sich für das große Engagement. „So ein starkes Wachstum ist nur mit einem starken Team möglich. Der große Einsatz in den vergangenen Jahren und das Know-how aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist maßgeblich für unseren Erfolg.“

Die Röchling Sustaplast SE & Co. KG in Lahnstein ist Teil des Unternehmensbereiches Röchling Industrial mit 42 Standorten weltweit – von Nord- und Südamerika über Europa bis nach Asien. Der Standort in Lahnstein ist das Kompetenzzentrum für Hochleistungskunststoffe. Im Einsatz sind die Produkte von Röchling Sustaplast in nahezu allen Bereichen der Investitionsgüterindustrie: Wichtige Zielindustrien sind zum Beispiel die Bahntechnik, Öl & Gas, Elektronikindustrie, Lebensmittelindustrie, Erneuerbare Energien und Luftfahrt.

(Foto: Gerald Pannek)

Industrieproduktion im Mai rückläufig

Der Index der rheinland-pfälzischen Industrieproduktion ist im Mai 2019 deutlich gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 8,8 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.

Der Produktionsrückgang erstreckte sich auf alle drei industriellen Hauptgruppen. Die größten Einbußen gab es in der Konsumgüterindustrie, deren Output in den vergangenen Monaten besonders stark schwankte (minus 33 Prozent). Der Güterausstoß der Investitionsgüterhersteller schrumpfte im Mai um 4,3 Prozent. In der Vorleistungsgüterindustrie fiel die Ausbringung um 3,6 Prozent geringer aus als im Vormonat.

Die drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes drosselten ihre Produktion. Der Maschinenbau, der zur Investitionsgüterindustrie gehört und unter den Industriebranchen gemessen am Umsatz an dritter Stelle steht, musste die größten Einbußen hinnehmen (minus 7,4 Prozent). Der Output der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die Branche mit dem höchsten Umsatz ist, sank im Mai um sechs Prozent. In der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie, die die zweitgrößte Branche ist und zur Investitionsgüterindustrie gehört, war die Ausbringung um 1,6 Prozent geringer als im April.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Industrieproduktion stark zurückgegangen (minus 24,8 Prozent). Der Output der Konsumgüterindustrie fiel – allerdings ausgehend von einem sehr hohen Niveau – wesentlich niedriger aus als im Mai 2018. In der Investitionsgüterindustrie und in der Vorleistungsgüterindustrie war der Güterausstoß ebenfalls rückläufig. Von den drei größten Industriebranchen musste der Maschinenbau die größten Einbußen hinnehmen, aber auch in der Chemieindustrie und in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen lag die Ausbringung unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

Auftragseingänge der Industrie im Mai 2019 gesunken

Im Mai 2019 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 4,2 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Aus dem In- und Ausland gingen weniger Bestellungen ein als im April (minus 2,3 bzw. minus 5,1 Prozent).

In zwei der drei industriellen Hauptgruppen verringerte sich das Ordervolumen. Die größten Einbußen gab es in der Investitionsgüterindustrie (minus 6,7 Prozent). Aber auch die Vorleistungsgüterhersteller mussten einen kräftigen Nachfragerückgang hinnehmen (minus 4,8 Prozent). In der Konsumgüterindustrie, deren Auftragseingänge in den vergangenen Monaten besonders starken Schwankungen unterworfen waren, fielen die Bestellungen im Mai um 1,9 Prozent höher aus als im Monat zuvor.


In den drei größten Branchen der rheinland-pfälzischen Industrie lagen die bereinigten Auftragseingänge unter dem Niveau des Vormonats. In der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die gemessen am Umsatz die größte Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist, schrumpfte das Ordervolumen um 6,8 Prozent. Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die zur Investitionsgüterindustrie gehören und die zweitgrößte Industriebranche bilden, gingen 4,2 Prozent weniger Bestellungen ein als im April. Im Maschinenbau, der die drittgrößte Branche ist und ebenfalls zur Investitionsgüterindustrie zählt, nahmen die Auftragseingänge um 6,8 Prozent ab.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Nachfrage nach Industrieprodukten deutlich zurückgegangen (minus 18,5 Prozent). In- und Auslandsgeschäft liefen schlechter als im Mai 2018. In allen drei Hauptgruppen fielen die Bestellungen geringer aus als ein Jahr zuvor. Auch in allen drei großen Industriebranchen war das Ordervolumen rückläufig.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal unverändert

Die rheinland-pfälzische Wirtschaft stagnierte im ersten Quartal 2019. Nach vorläufigen, indikatorgestützten Berechnungen des Statistischen Landesamtes lag das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2019 preis-, kalender- und saisonbereinigt auf dem Niveau des Vorquartals. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 wuchs die Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent.

Die Stagnation der Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz im ersten Quartal 2019 ist auf die schwache Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen. Die Bruttowertschöpfung in diesem Bereich reduzierte sich gegenüber dem Vorquartal deutlich um zwei Prozent. Die Wirtschaftsleistung des Baugewerbes wuchs mit 1,1 Prozent weiter kräftig, aber weniger stark als in den vorangegangenen Quartalen. In den Dienstleistungsbereichen nahm die Wertschöpfung um 0,6 Prozent zu.

Wie ein Blick auf die kalender- und saisonbereinigten Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe zeigt, dürfte die Entwicklung in diesem Wirtschaftsbereich weiterhin durch Sondereffekte in der Konsumgüterindustrie beeinflusst sein. Aber auch in der Vorleistungsgüter- und in der Investitionsgüterindustrie macht sich die abflauende Konjunktur in den Umsätzen bemerkbar. In der Vorleistungsgüterindustrie gingen die kalender- und saisonbereinigten nominalen Umsätze im ersten Quartal 2019 leicht zurück; in der Investitionsgüterindustrie ließ das Umsatzwachstum merklich nach.

Das rheinland-pfälzische Baugewerbe befindet sich weiter in der Hochkonjunktur. Im Bauhauptgewerbe sanken allerdings nach einem außergewöhnlich starken vierten Quartal 2018 die bereinigten Umsätze ersten Quartal 2019.

In den Dienstleistungsbereichen nahm die Konjunktur nach einem schwachen Vorquartal im ersten Quartal 2019 wieder Fahrt auf. Besonders stark erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Großhandel, in der Lagerei sowie bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistern. Leichte Umsatzrückgänge verzeichnete demgegenüber das Gastgewerbe.

LINK zum Konjunkturbericht

Jahresergebnisse zum Bruttoinlandsprodukt werden vom Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ berechnet. Die Quartalsergebnisse zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in Rheinland-Pfalz beruhen auf einer ökonometrischen Schätzung, bei der die vom Arbeitskreis ermittelten Jahresergebnisse mithilfe von quartalsweise vorliegenden Indikatoren aus den Unternehmensstatistiken (z. B. Umsätze und Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen) auf die Quartale verteilt werden. Weitere Informationen zur Methodik stehen unter http://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/monatshefte/2017/Juni/06-2017-350.pdf zur Verfügung.

Autor: Dr. Martin Jacobs (Referat Analysen Staat, Soziales)

Konjunktur aktuell

Bauhauptgewerbe im April 2019: Aufträge und Umsätze höher als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im April 2019 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum März 2019 – kalender- und saisonbereinigt – um 19,6 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 3,8 Prozent. Gegenüber den ersten vier Monaten 2018 verbesserte sich das Ordervolumen um 12,2 Prozent und der Umsatz um 12,8 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum März 2019 zogen die bereinigten Auftragseingänge im Tiefbau gegenüber dem Vormonatsergebnis kräftig an (plus 66,3 Prozent). Im Hochbau gab es eine Verbesserung um 6,8 Prozent. Die höchsten Auftragszuwächse verzeichneten der Straßenbau sowie der öffentliche Hochbau (plus 40,1 bzw. plus 23,9 Prozent). Lediglich für den gewerblichen Tiefbau errechnet sich ein geringfügiger Rückgang (minus 0,1 Prozent). Gegenüber den ersten vier Monaten 2018 wurde sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau eine deutliche Nachfragesteigerung registriert (plus 15,1 bzw. plus 8,9 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum März 2019 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 4,1 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich eine leichte Umsatzsteigerung (plus 1,2 Prozent). Die stärksten Zuwächse gab es im gewerblichen Tiefbau (plus 7,4 Prozent). Der gewerbliche Hochbau sowie der Wohnungsbau übertrafen den Vormonatsumsatz ebenfalls deutlich (plus 6,3 bzw. plus 4,5 Prozent). Im öffentlichen Hochbau und im Straßenbau blieben die Erlöse hinter dem Vormonatsergebnis zurück (minus 6,5 bzw. minus 1,7 Prozent). Gegenüber den ersten vier Monaten 2018 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau kräftig an (plus 14,0 bzw. plus 11,9 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen)

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL