Montag, 23. Juli 2018

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IHK Koblenz begrüßt, dass USA keine Strafzölle gegen EU verhängen

Die Ankündigung des Handelsbeauftragten von US-Präsident Trump, sein Land werde vorerst keine Strafzölle gegen die EU verhängen, kommentiert unser Geschäftsführer International Robert Lippmann wie folgt:

"Dass die angekündigten US-Strafzölle gegen Stahl und Aluminium aus Europa vorerst nicht in Kraft treten, ist mehr als erfreulich. Die auch von der IHK-Organisation unterstützte Strategie des Dialogs mit den USA hat Früchte getragen. Auf diesem Zwischenergebnis gilt es jetzt aufzubauen - der freie Handel kann mehr solcher ermutigenden Signale gebrauchen."

AB In die Zukunft - Duales Studium und mehr

Westerburg. Die kleine, aber feine Informationsmesse „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ feierte am 21. März ihr fünftes Jubiläum. In der Berufsbildenden Schule (BBS) Westerburg hatten 35 Unternehmen und Organisatoren ihre Informationsstände aufgebaut. Im Fokus stand das Duale Studium, das sich durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis wachsender Beliebtheit erfreut. Eingeladen waren die Schulen aus dem Westerwaldkreis und deren Schüler, die demnächst ihren Abschluss in der Tasche haben und vor der Frage der weiteren Schritte in die eigene Zukunft stehen.

Weit über 1.000 Schüler waren am Vormittag in die BBS nach Westerburg gekommen. An den Ständen von Hochschulen, Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistungen, Polizei sowie Bank und Sparkassen herrschte den ganzen Vormittag über reger Betrieb. Dort bekamen die Schüler die verschiedenen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten aufgezeigt. Das gegenseitige Kennenlernen, das persönliche Gespräch mit gezielten Fragen und gegebenenfalls die Aussicht auf ein Praktikum standen dabei im Mittelpunkt.

Viele Unternehmen und Organisationen sind schon von Anfang an dabei. Aber es kommen auch neue Anbieter, wie zum Beispiel dieses Jahr das DRK und das Hotel Zugbrücke dazu. An einigen Ständen gab es auch Mitmachaktionen, so konnten die Schüler ausprobieren, wie Bauteile gelötet werden oder Schmuck aus Emaille hergestellt wird. Einen besonderen Service bot die Agentur für Arbeit. Hier konnten die Schüler ihre Bewerbungsunterlagen sichten und optimieren lassen. Abgerundet wurde der Service durch den Fotografen Olaf Nitz, der sein mobiles Fotostudio dabei hatte und direkt das perfekte Bewerbungsfoto machte. Neben den Ständen gab es insgesamt 15 Vorträge, wie zum Beispiel: „Duales Studium in der Region“, „Alles digital: Roboter & Industrie 4.0“ oder „Freiwilligendienste zur beruflichen Orientierung“.

Fasziniert blieben viele Schüler am Stand der Firma Focus aus Merenberg stehen. Dort zeigten Azubis ein von ihnen entwickeltes Gerät, und welches einen Zauberwürfel vollautomatisch wieder in die Ausgangsposition bringt. Ein weiter Hingucker an diesem Stand war ein kleiner Roboter, der allein durch Handbewegung gesteuert wurde. Auch an anderen Ständen waren automatisierte Abläufe und weitere Roboter zu sehen und zu bestaunen. Der Ablauf und die Anwendung der Geräte wurde gerne erklärt. Eine Besonderheit an dieser Info-Veranstaltung ist auch, das an den allermeisten Ständen nicht die Chefs oder Personalentscheider stehen, sondern Auszubildende aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Hier gibt es Kommunikation auf Augenhöhe.

„Viele der Jugendlichen fühlen sich im Westerwald wohl und würden gerne bleiben beziehungsweise zurückkommen, glauben aber, dass es hier keine attraktiven Möglichkeiten gibt – diesem Irrtum möchten wir mit dieser Veranstaltung, sowie mit vielen anderen Bausteinen entgegenwirken“, sagte Katharina Schlag, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, beim Messerundgang mit dem 1. Kreisbeigeordneten Kurt Schüler sowie dem Schulleiter der BBS Westerburg Joachim Dell und seiner Vertreterin Sonja Diehl.

Weitere Informationen zum Dualen Studium und „AB In die Zukunft“ sind unter www.abindiezukunft.info zu finden. Für Anregungen und Rückfragen stehen Katharina Schlag ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon: 02602 124-405) und das Team der WFG gerne zur Verfügung. Ideen kamen schon von den Ausstellern, wie die Veranstaltung im nächsten Jahr noch weiter zu optimieren ist. Am Ende des Vormittags gab es ausschließlich positive Reaktionen von beiden Seiten. In den nächsten Wochen werden die Rückläufer der verteilten Feedback-Bögen ausgewertet, um beim nächsten Mal noch besser zu sein.

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) setzt auf Digitalisierung

Neue Projekte wurden der Selbstverwaltung vorgestellt

Bundesregierung genehmigt 50-Milliarden-Euro-Haushalt

In Bochum wurden der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung KBS die neuesten Entwicklungen in der bundesweit zweitgrößten Sozialversicherung Deutschlands vorgestellt. So setzt die KBS in allen Geschäftsbereichen auf eine verstärkte Digitalisierung. Kunden der Krankenversicherung KNAPPSCHAFT können eine neue elektronische Gesundheitskarte oder einen  Auslandskrankenschein in der Online-Geschäftsstelle bestellen; neu hinzugekommen ist im Februar die Möglichkeit, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung elektronisch zu übermitteln. Ab April sollen alle Rechnungen digital eingereicht werden können. Der Kunde schickt dann beispielsweise ein Foto der Rechnung für Reiseschutzimpfungen an die KNAPPSCHAFT und bekommt das Geld erstattet.

Am 07.03.2018 ist die neue Online-Anmeldung der Minijob-Zentrale für Arbeitgeber im Privathaushalt gestartet. Hier können die Arbeitgeber, also Privathaushalte, die Meldung zur Minijob-Zentrale elektronisch, schnell und komfortabel erstellen und weiterleiten. Wer will kann jedoch auch die Papierform wählen, beides ist möglich. Mit der neuen Online-Anmeldung wurde das ohnehin schon umfangreiche digitale Angebot der Minijob-Zentrale nochmals erweitert.

Die Vertreterversammlung der KBS befasste sich in ihrer heutigen Sitzung zudem auch mit den Finanzergebnissen des Jahres 2017. Die Geschäftsführung berichtete von positiven Entwicklungen in allen Bereichen der KBS. Ein weiteres Thema war die Genehmigung des Haushaltsplanes 2018 in Höhe von gut 50 Milliarden Euro durch die Bundesregierung.

Bauhauptgewerbe im Januar 2018: Höhere Umsätze, weniger Aufträge

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Januar 2018 weniger Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum Dezember 2017 – kalender- und saisonbereinigt – um 3,9 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich dagegen um 1,6 Prozent. Gegenüber Januar 2017 stieg das Ordervolumen um 9,8 Prozent, der Umsatz zog um 11,8 Prozent an.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Dezember 2017 gingen die bereinigten Auftragseingänge im Hochbau kräftig zurück (minus 10,5 Prozent). Im Tiefbau erhöhte sich die Nachfrage dagegen um 2,9 Prozent. Die stärksten Auftragseinbußen verzeichnete der gewerbliche Tiefbau (minus 34,2 Prozent). Im Wohnungsbau sowie im gewerblichen Hochbau blieb das Ordervolumen ebenfalls deutlich hinter dem Vormonatsergebnis zurück (minus 25,7 bzw. minus 15,5 Prozent). Dagegen errechnen sich für den öffentlichen Hochbau (plus 41,8 Prozent), für den Straßenbau (plus 21,0 Prozent) sowie für den sonstigen öffentlichen Tiefbau (plus 15,1 Prozent) kräftige Auftragszuwächse. Gegenüber Januar 2017 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutliche Nachfragesteigerungen registriert (plus 10,6 bzw. plus 8,9 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Dezember 2017 errechnet sich im Tiefbau ein Anstieg der bereinigten Erlöse um 3,0 Prozent. Im Hochbau blieb der Umsatz nahezu unverändert (plus 0,1 Prozent). Steigende Erlöse gab es insbesondere im gewerblichen Tief- und Hochbau (plus 8,0 bzw. plus 7,2 Prozent). Die stärksten Umsatzeinbußen verzeichnete der öffentliche Hochbau (minus 11,2 Prozent). Gegenüber Januar 2017 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (plus 14,4 bzw. plus 9,0 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen, Auftragsarbeiten, FDZ)

„Nachwuchssommelier des Jahres 2018“

Sensationell: Alle drei Gewinner des diesjährigen „Nachwuchssommelier des Jahres 2018“ kommen von der Deutschen Wein- und Sommelierschule mit Hauptsitz in Koblenz

Zum siebzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Gewinner ist Jo Wessels aus Südafrika, gefolgt von der Zweitplatzierten Marie Christin Baunach aus Bern und dem Drittplatzierten Felix Daferner aus Karlsbad.

Der prestigeträchtige Wettbewerb wird jährlich vom Magazin Meiningers Sommelier und der Sommelier-Union Deutschland ausgeschrieben in Kooperation mit der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule (DWS), der IHK München sowie dem International Wine Institute in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Umso größer war die Freude bei den Koblenzern als sich herausstellte, dass alle drei Erstplatzierten aus ihrer Kaderschmiede kommen.

Auf Platz eins kürte eine begeisterte Jury Jo Wessels zum Nachwuchssommelier 2018. Der Student der Universität Geisenheim absolviert zurzeit auch die Duale Aufstiegsfortbildung WSET® Level 4 Diploma in Wines and Spirits/Geprüfter Sommeliermeister IHK bei der DWS Koblenz. Er überzeugte aufgrund seines profunden Fachwissens sowohl im schriftlichen wie im praktischen Teil des Wettbewerbs und mit seinem souveränen Auftreten.

Platz zwei ging an Marie Christin Baunach, die eine vielseitige Erfahrung in der Spitzengastronomie aufweisen kann und ihre qualifizierte Weiterbildung zur IHK geprüften Sommelière bei der Deutschen Wein- und Sommelier-Schule in Koblenz absolviert hat.

Und last but not least belegte Platz drei Felix Daferner. Erfahrungen sammelte er als Commis Sommelier bevor er seinen Abschluss als IHK geprüfter Sommelier ebenfalls bei der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz gemacht hat.

Weitere Informationen zu den Bildungsangeboten der Deutschen Wein- und Sommelierschule unter: www.gbz-koblenz.de oder 0261 30489-31.

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