Freitag, 23. August 2019

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Inflationsrate liegt im Januar bei plus 1,4 Prozent

Die Teuerungsrate ist zum Jahresauftakt gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex im Januar 2019 um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Dezember 2018 hatte die Inflationsrate plus 1,6 Prozent betragen.

Der Verbraucherpreisindex wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Mit dem Berichtsmonat Januar 2019 erfolgte die Umstellung von der Basis 2010 auf das Basisjahr 2015. Dabei wurden die VPI-Ergebnisse rückwirkend ab Januar 2015 neu berechnet. Hier finden Sie nähere Informationen zur Revision 2019.

Die Energiepreise waren im Januar 2019 um 1,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Preise für Mineralölprodukte stiegen um 1,6 Prozent. Dabei legten insbesondere die Preise für Heizöl deutlich zu (plus 9,8 Prozent). Die Kraftstoffpreise veränderten sich hingegen nur leicht (plus 0,6 Prozent). Fernwärme verteuerte sich um 3,1 Prozent und die Strompreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent. Gas war hingegen billiger als vor einem Jahr (minus 1,2 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Januar 2019 um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wesentlich tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Gemüse; die Preise waren um 9,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Besonders kräftig fiel der Preisanstieg bei Kopf- oder Eisbergsalat und Kartoffeln aus (plus 26 bzw. plus 25,4 Prozent). Auch Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte wurden spürbar teurer (plus 2,6 Prozent). Preissenkungen gab es unter anderem bei Obst sowie bei Molkereiprodukten und Eiern (minus 5,6 bzw. minus 1,9 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Januar gestiegen. Sie belief sich auf plus 1,4 Prozent; im Dezember 2018 hatte sie bei plus 1,3 Prozent gelegen.

In zehn der zwölf Hauptgruppen war das Preisniveau höher als im Vorjahresmonat. Die stärkste Steigerung gab es mit plus 2,7 Prozent in der Hauptgruppe „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“. Merkliche Preiserhöhungen waren auch bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren zu verzeichnen (plus 2,6 Prozent). In der Hauptgruppe „Post und Telekommunikation“ lagen die Preise unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,8 Prozent). Im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ blieben die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat unverändert.

Veränderungen gegenüber Dezember 2018

Der Verbraucherpreisindex lag im Januar 2019 um 0,8 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Am stärksten fielen die Preisrückgänge in den Hauptgruppen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Bekleidung und Schuhe“ aus (minus 5,2 bzw. minus 3,4 Prozent). Im Bereich „Verkehr“ sanken die Preise um 2,1 Prozent, was vor allem auf einen kräftigen Rückgang der Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Deutliche Preissteigerungen wurden in den Hauptgruppen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ sowie „Gesundheit“ registriert (jeweils plus 0,8 Prozent).

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

Konjunktur aktuell

Bauhauptgewerbe 2018: Aufträge und Umsätze deutlich höher als im Vorjahr

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Dezember 2018 mehr Aufträge und deutlich höhere Umsätze als im November. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Auftragseingänge – kalender- und saisonbereinigt – um 6,2 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Der baugewerbliche Umsatz verbesserte sich um 21,3 Prozent. Im Jahr 2018 lagen die Auftragseingänge um 11,4 Prozent höher als im Vorjahr. Die Umsätze stiegen gegenüber 2017 um 12,3 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Dezember 2018 kam es zu einer kräftigen Erhöhung der bereinigten Auftragseingänge im Tiefbau (plus 15,6 Prozent). Im Hochbau war die Nachfrage dagegen leicht niedriger als im Vormonat (minus 1,0 Prozent). Der Anstieg im Tiefbau ist ausschließlich auf den Einfluss von Großaufträgen im sonstigen öffentlichen Tiefbau zurückzuführen (plus 187 Prozent). Im gewerblichen Tiefbau sowie im Straßenbau gab es dagegen Einbußen (minus 6,3 bzw. minus 3,6 Prozent). Im Hochbau konnte der gewerbliche Hochbau einen sprunghaften Anstieg der Auftragseingänge verbuchen (plus 91 Prozent). Dagegen verzeichneten der Wohnungsbau sowie der öffentliche Hochbau kräftige Auftragsrückgänge (minus 34,4 bzw. minus 24,1 Prozent). Gegenüber 2017 wurden sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau mehr Auftragseingänge registriert (plus 11,7 bzw. plus 11,1 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Dezember 2018 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 26,5 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich eine Verbesserung um 8,4 Prozent. Die höchste Umsatzsteigerung verzeichnete der öffentliche Hochbau (plus 64,2 Prozent). Der gewerbliche Hochbau sowie der sonstige öffentliche Tiefbau erzielten ebenfalls kräftige Zuwächse (plus 25,4 bzw. plus 19,7 Prozent). Lediglich im gewerblichen Tiefbau waren die Umsätze niedriger als im Vormonat (minus 6,0 Prozent). Gegenüber 2017 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau (plus 12,9 bzw. plus 11,4 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

Landwirtschaft

Viehbestände in Rheinland-Pfalz weiter rückläufig

Die Viehbestände im Land haben sich im vergangenen Jahr unterschiedlich entwickelt. Während die Zahl der Schweine und Rinder im November 2018 niedriger war als ein Jahr zuvor, nahm die Zahl der Schafe nach Angaben des Statistischen Landesamtes zu.

Schweine

Die Zahl der Schweine, die in den gut 200 Betrieben gehalten wurden, sank von November 2017 bis November 2018 um 8,7 Prozent auf 155.500 Tiere. Einen besonders hohen Rückgang um 50 Prozent gab es zum Vorjahresergebnis aufgrund von Betriebsaufgaben und des nicht vollzogenen Generationsübergangs bei der Ferkelproduktion kleiner Betriebe der Größenklasse 1-99 Schweine. Im gleichen Zeitraum nahm der Schweinebestand in Deutschland um vier Prozent auf 26 Millionen Tiere ab. Der rheinland-pfälzische Anteil daran ist weiter rückläufig und lag zuletzt bei deutlich unter einem Prozent.

Rinder

Im November 2018 standen in Rheinland-Pfalz 333.100 Rinder, wovon knapp ein Drittel Milchkühe waren. Damit hat sich der Gesamtbestand im Vergleich zum Vorjahrsmonat um knapp 11.000 Tiere (3,2 Prozent) reduziert. Kälber und Jungtiere mit einem Alter bis zu einem Jahr stellen mit 88.400 Tieren (27 Prozent) den zweitgrößten Anteil des Bestandes. Rheinland-Pfalz hat am deutschen Rinderbestand einen Anteil von unter drei Prozent.

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm werden mit 26 Prozent (87.700 Tiere) die meisten Rinder des rheinland-pfälzischen Bestandes gehalten. Der Landkreis Vulkaneifel folgt mit neun Prozent (29.300 Tiere) vor dem Westerwaldkreis und dem Landkreis Bernkastel-Wittlich mit jeweils rund sieben Prozent Anteil am Gesamtbestand. Die Konzentration in den nördlichen Landesteilen ist auf den mittelgebirgsgeprägten Naturraum mit entsprechend hohen Graslandanteilen zur futterbaulichen Verwendung zurückzuführen.

Schafe

Im November 2017 wurden in Rheinland-Pfalz in rund 600 Betrieben mit mindestens 20 Schafen insgesamt 71.700 Schafe gehalten. Dies entspricht einer Zunahme binnen eines Jahres um 4,4 Prozent. Mit knapp 70 Prozent (49.700 Tiere) stellen Mutterschafe den größten Anteil. Mit etwas über 300 Tieren spielen Milchschafe eine untergeordnete Rolle. 45 Prozent der Schafe stehen in Herden mit einer Größe von 50 bis 499 Tieren. In Deutschland gab es im November knapp 1,6 Millionen Schafe. Der Anteil der in Rheinland-Pfalz gehaltenen Schafe daran liegt bei unter fünf Prozent.

Weiterführende Informationen:
Zu Rindern / Schweinen / Schafen finden Sie unter dem jeweiligen Link.

Bezüglich der Rinderbestände wurde das Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HI-Tier) zum Stichtag 3. November 2018 ausgewertet. In diesem Register werden alle in Deutschland gehaltenen Rinder erfasst. Durch die Nutzung dieser Verwaltungsdaten müssen die Rinderhalter keine entsprechenden statistischen Meldungen mehr abgeben. Durch die Registerauswertung stehen auch regionale Ergebnisse zur Verfügung.

Die Daten zu den Schweine- und Schafbeständen stammen aus den endgültigen Ergebnissen der Erhebungen zum 3. November 2018. Hierzu wurden mittels Stichprobenerhebung landesweit landwirtschaftliche Betriebe befragt, die mindestens 50 Schweine oder zehn Zuchtsauen bzw. 20 und mehr Schafe hielten. Da es sich um Stichprobenerhebungen handelt, können die Daten nicht regionalisiert werden.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Gastgewerbe im Jahr 2018 mit Umsatzplus

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe setzte im Jahr 2018 mehr um als im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um ein Prozent höher als im Jahr 2017. Nominal bzw. in jeweiligen Preisen stiegen die Erlöse um 3,2 Prozent. Die gleichen Entwicklungen zeigten sich beim Ergebnis für Deutschland insgesamt.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, waren die Erlöse 2018 real um ein Prozent höher als im Vorjahr. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, verzeichnete preisbereinigt eine Erlössteigerung von 1,9 Prozent. Die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen legten ebenfalls um 1,9 Prozent zu. Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse ein Prozent höher aus als im Jahr 2017.

Beschäftigung

Insgesamt war die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe 2018 mit einem Minus von 0,6 Prozent rückläufig. Während die Zahl der Vollzeitkräfte um 1,2 Prozent zunahm, ging die Zahl der Teilzeitkräfte um 1,5 Prozent zurück.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h., die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.

Die Gastgewerbemesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem Berichtsmonat März 2018 beziehen sich alle Daten der Gastgewerbestatistik auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010). Zur Berechnung der preisbereinigten (realen) Messzahlen musste auf Gastgewerbepreisindizes in der Gewichtung des Jahres 2010 zurückgegriffen werden, da die Umstellung des Gastgewerbepreisindexes auf das Basisjahr 2015 erst zum Jahreswechsel 2018/2019 erfolgen kann. Voraussichtlich im Frühjahr 2019 werden daher Revisionen bei den realen Messzahlen der Gastgewerbestatistik notwendig werden.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Einzelhandelsumsatz steigt 2018 nur nominal

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel setzte im Jahr 2018 so viel um wie im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, gegenüber 2017 unverändert. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 1,8 Prozent an. Deutschlandweit legten die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 1,2 Prozent zu (nominal: plus 2,9 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Die Umsatzentwicklung verlief in den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels uneinheitlich. Im umsatzstärksten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ verringerten sich die Erlöse real um 0,4 Prozent. Der zweitstärkste Bereich ist der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen. In diesem Handelssegment lagen die preisbereinigten Umsätze im Jahr 2018 um 0,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Dagegen stiegen die Umsätze im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören, um 0,9 Prozent. Der Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren setzte 2018 real 4,4 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik waren die Umsätze preisbereinigt um 0,6 Prozent höher als im Jahr 2017.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag 2018 um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Während die Zahl der Teilzeitkräfte um 1,5 Prozent zunahm, ging die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,4 Prozent zurück.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.
Die Einzelhandelsmesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab der Veröffentlichung der Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2018 beziehen sich alle Daten der Einzelhandelsstatistik auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010). Zur Berechnung der preisbereinigten (realen) Messzahlen musste auf Einzelhandelspreisindizes in der Gewichtung des Jahres 2010 zurückgegriffen werden, da die Umstellung des Einzelhandelspreisindexes auf das Basisjahr 2015 erst zum Jahreswechsel 2018/2019 erfolgen kann. Voraussichtlich im Frühjahr 2019 werden daher Revisionen bei den realen Messzahlen der Einzelhandelsstatistik notwendig werden.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

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