Samstag, 25. September 2021

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Industrieproduktion im März gestiegen

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im März 2021 gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Daten war der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex 2,2 Prozent höher als im Februar 2021.

Ein wesentlicher Grund für die Zunahme des Güterausstoßes gegenüber dem Vormonat ist der kräftige Produktionsanstieg in der Investitionsgüterindustrie (plus 5,1 Prozent). Aber auch in den beiden anderen industriellen Hauptgruppen erhöhte sich die Ausbringung: Der Output der Konsumgüterhersteller fiel um 1,6 Prozent größer aus als im Februar, und die Vorleistungsgüterproduzenten steigerten ihren Güterausstoß um 0,9 Prozent.

Zur Produktionsausweitung in der Investitionsgüterindustrie trugen sowohl die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen als auch der Maschinenbau bei. Der Output der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie, die gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an zweiter Stelle steht, stieg deutlich an (plus 7,3 Prozent). Im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, fiel der Güterausstoß im März 4,8 Prozent höher aus als im Monat zuvor. In der Chemieindustrie war die bereinigte Produktion hingegen rückläufig: Die zur Vorleistungsgüterindustrie zählende, umsatzstärkste Branche des Verarbeitenden Gewerbes verringerte ihre Ausbringung gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent.

Im März 2021 übertraf die bereinigte Industrieproduktion das Niveau des Vorjahresmonats, in dem sich die erste Welle der Corona-Pandemie allmählich in Deutschland auswirkte, um 4,2 Prozent. Sie fiel auch höher aus als im Februar 2020, als die Corona-Pandemie die wirtschaftlichen Aktivitäten noch relativ wenig beeinträchtigte (plus 1,6 Prozent).

Die Hersteller von Investitionsgütern verbuchten eine kräftige Produktionssteigerung (plus 9,8 Prozent gegenüber Februar 2020). Auch in der Vorleistungsgüterindustrie war der Output geringfügig höher (plus 0,4 Prozent). Die Konsumgüterindustrie ist weiterhin deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt – die Ausbringung war im März 2021 um 5,9 Prozent geringer als im Februar 2020. In zwei der drei umsatzstärksten Branchen nahm der Güterausstoß zu: Während die Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie mit plus 13 Prozent den stärksten Produktionsanstieg verzeichnete und auch der Maschinenbau kräftig um zwölf Prozent zulegte, sank der Output in der Chemieindustrie um 2,1 Prozent.

Die Pressemeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Beobachtung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie einschätzen zu können, werden die Ergebnisse des Berichtsmonats zusätzlich mit denen von Februar 2020 verglichen. Die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat können der Tabelle entnommen werden. Weitere Erläuterungen

Autor: Moritz Hohlstein (Referat Analysen Wirtschaft)

Einzelhandelsumsätze im Februar deutlich unter Vorjahreswerten

Die Corona-Pandemie erwies sich auch im Februar als Hemmschuh für die Umsatzentwicklung im rheinland-pfälzischen Einzelhandel: Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Einzelhandelsumsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, insgesamt um 9,1 Prozent unter denen im Februar des Vorjahres. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, sanken die Erlöse um 7,5 Prozent. In Deutschland reduzierte sich der Umsatz real um 6,6 Prozent (nominal: minus 5,3 Prozent).

Der Handel mit Lebensmitteln und der Non-Food-Bereich entwickelte sich vollkommen gegensätzlich. Da der Einzelhandel mit Nahrungsmitteln von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ausgenommen war, konnte hier ein reales Plus von 1,6 Prozent verzeichnet werden; Preissteigerungen führten zu nominalen Zunahmen von drei Prozent. Im Handel mit Nicht-Lebensmitteln reduzierte sich der Umsatz real um 18 und nominal um 16 Prozent.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Im umsatzstärksten Segment, dem Einzelhandel mit Waren verschiedener Art in Verkaufsräumen (einschließlich Lebensmittel), erreichten die Umsätze in etwa das Vorjahresniveau (real Plus 0,1 Prozent). Alle übrigen am Umsatz gemessenen bedeutenden Wirtschaftszweige mussten deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. In den beiden ebenfalls großen Einzelhandelsbereichen „Sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ sowie „Sonstige Güter“, zu denen beispielsweise Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen, brachen die realen Erlöse um 30 bzw. 14 Prozent ein. Der Umsatz mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren sowie mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls deutlich (minus 38 bzw. minus 36 Prozent).

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel erhöhte sich gegenüber dem Februar 2020 um 0,8 Prozent (Deutschland: minus 0,9 Prozent).

Zeitraum Januar und Februar

In den beiden ersten Monaten lagen die realen Umsätze des rheinland-pfälzischen Einzelhandels um 9,9 Prozent unter dem Vorjahreswert (nominal minus 8,4 Prozent). Die Beschäftigtenzahl stieg in diesem Zeitraum um 0,7 Prozent.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Bei zeitlichen Vergleichen ist der Berichtskreiswechsel im Berichtsmonat Februar 2021 zu beachten. Gleichzeitig ist die Unterteilung der Beschäftigten nach Voll- und Teilzeit entfallen. Die Einzelhandelsmesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab der Veröffentlichung der Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2018 beziehen sich alle Daten der Einzelhandelsstatistik nun auf das Basisjahr 2015 (zuvor 2010).

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Industrie im März 2021: Auftragseingänge nehmen weiter zu

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie sind die Auftragseingänge der rheinland-pfälzischen Industrie im März weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex im März 2021 um 6,6 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Dies war der dritte Anstieg in Folge. Sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland gingen deutlich mehr Bestellungen ein als im Februar (plus 6,4 bzw. plus 6,7 Prozent).

Vor allem die Nachfrage nach Investitionsgütern zog kräftig an. Das Ordervolumen war im März 15 Prozent höher als im Vormonat. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern gingen ebenfalls mehr Aufträge ein (plus 2,2 Prozent). In der Konsumgüterindustrie waren die Bestellungen hingegen rückläufig (minus 8,8 Prozent).

Ein wesentlicher Grund für den Auftragszuwachs in der Investitionsgüterindustrie ist der deutliche Nachfrageanstieg bei Kraftwagen und Kraftwagenteilen. In der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie, die gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an zweiter Stelle steht, erhöhten sich die Bestellungen im März um 16 Prozent. Auch im Maschinenbau, der ebenfalls zur Investitionsgüterindustrie gehört und die drittgrößte Industriebranche ist, stieg das Ordervolumen deutlich (plus 13 Prozent). In der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die umsatzstärkste Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist, gingen 4,3 Prozent mehr Aufträge ein als im Vormonat.

Der bereinigte Auftragseingangsindex war im März 2021 mit plus 28 Prozent deutlich höher als im Vorjahresmonat, in dem sich die erste Welle der Corona-Pandemie allmählich spürbar in Deutschland auswirkte. Er lag auch weit über dem Niveau von Februar 2020, als die Corona-Pandemie die wirtschaftlichen Aktivitäten noch wenig beeinträchtigte (plus 26 Prozent). Zu diesem kräftigen Anstieg trugen sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft bei.

Die Entwicklung der drei industriellen Hauptgruppen verlief sehr unterschiedlich: Das Ordervolumen der Vorleistungsgüterhersteller war im März 2021 um 19 Prozent höher als im Februar 2020. In der Investitionsgüterindustrie, die am Beginn der Pandemie besonders von der Unterbrechung internationaler Lieferketten betroffen war, stiegen die Auftragseingänge noch wesentlich stärker (plus 53 Prozent gegenüber Februar 2020). Die Konsumgüterindustrie ist hingegen noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt – die bereinigten Auftragseingänge fielen im März 2021 um 24 Prozent niedriger aus als im Februar 2020. Alle drei großen Industriebranchen verzeichneten Zuwächse. Am stärksten stiegen die Bestellungen in der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie; sie waren im März 2021 um 86 Prozent höher als im Februar 2020.

Die Pressemeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie einschätzen zu können, werden die Ergebnisse des Berichtsmonats zusätzlich mit denen von Februar 2020 verglichen. Die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat können der beiliegenden Tabelle entnommen werden. Weitere Erläuterungen

Autor: Moritz Hohlstein (Referat Analysen Wirtschaft)

Schlachtungen 2020: 1,2 Millionen Schweine und 62.000 Rinder

An den Schlachtstätten in Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2020 rund 1,2 Millionen Schweine (gut zwei Prozent weniger als im Vorjahr) und etwa 62.000 Rinder (minus neun Prozent) geschlachtet. Das waren 2,3 Prozent der bundesweit geschlachteten 53,3 Millionen Schweine und 1,9 Prozent der 3,3 Millionen geschlachteten Rinder. Die Schlachtmenge der Schweine und Rinder lag mit 137.000 Tonnen gut ein Prozent unter dem Vorjahresniveau, wobei 86 Prozent auf Schweine entfielen.

Entgegen der vergangen Tendenz wurden im Jahr 2020 weniger Schweine ausländischer Herkunft gewerblich geschlachtet. Der Anteil sank von 30 Prozent 2019 auf 24 Prozent 2020. Ein ähnlich ausgeprägter Rückgang ist auch bei den gewerblichen Schlachtungen insgesamt festzustellen: 2020 lag der Anteil geschlachteter Tiere ausländischer Herkunft bei 22 Prozent, 2019 waren es noch 29 Prozent.

Insgesamt wurden in Rheinland-Pfalz 1,8 Prozent der Schafe in Deutschland – überwiegend als Lämmer – und 3,8 Prozent der Ziegen geschlachtet. Mit knapp 650 ist die Zahl der Hausschlachtungen bei Schweinen weiter rückläufig (minus 4,3 Prozent). Bei Rindern ist ein Anstieg um 24 Prozent auf 700 Schlachtungen zu verzeichnen. Bei Schafen gab es ein Plus von 2,2 Prozent auf gut 1.000 Hausschlachtungen.

Die Zahl der geschlachteten und für den menschlichen Verzehr als tauglich frei gegebenen Pferde sank im Jahr 2020 auf gut 500 (minus 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Rheinland-Pfalz hat damit einen Anteil von 12,5 Prozent der in Deutschland geschlachteten Pferde.

Eine sehr geringe Bedeutung haben in Rheinland-Pfalz Geflügelschlachtungen. Hier gibt es nur sechs von bundesweit 199 Betrieben; 2020 entfielen gut 45.000 der knapp 704 Millionen deutschlandweiten Geflügelschlachtungen auf Rheinland-Pfalz.

Die Schlachtungsstatistik basiert auf den monatlichen Meldungen der amtlichen Veterinäre über die beschauten Schlachtungen. Der Erhebungsbereich umfasst alle durchgeführten Schlachttier- und Fleischuntersuchungen. Die für den menschlichen Verzehr als untauglich beurteilten Tiere werden in der Statistik nicht berücksichtigt.
Die Schlachtungen von Geflügel werden bei Betrieben, die nach dem EG-Hygienerecht für Geflügelschlachtungen zugelassen sind, erhoben. Unternehmen mit Betrieben in mehreren Bundesländern haben für jedes Land, in dem sie einen Betrieb haben, gesondert zu melden. Die Ergebnisse der Erhebung werden vom Statistischen Bundesamt für das Bundesgebiet und nach Bundesländern veröffentlicht, soweit dies mit den Geheimhaltungsvorschriften vereinbar ist.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Weniger arbeitslose Menschen im April

  • Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Punkte auf 5,5 Prozent
  • Stellenmarkt erholt sich langsam
  • Azubi-Speeddating am 18.5.21 im KulturWerk Wissen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im April weiter zurückgegangen. Zum Ende des Monats waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Neuwied.9.446 Menschen arbeitslos gemeldet, 233 Personen weniger als im März. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent.  Im Vorjahr lag sie um 0,1 Prozentpunkt niedriger und es wurden 9.196 Menschen ohne Beschäftigung gezählt.

“Die sinkenden Arbeitslosenzahlen sind natürlich positiv zu werten“, sagt Helmut Neitzert, Bereichsleiter der Arbeitsagentur Neuwied. „Jedoch sind die Zahlen des Vorjahres bereits von den Auswirkungen der Pandemie geprägt. Ende März 2020 endete der jahrelange Aufwärtstrend paukenschlagartig. Die Erholung des Arbeitsmarkts geht derzeit – deutlich beeinträchtigt durch andauernde Einschränkungen– nur sehr langsam vonstatten.“ Deutlich wird dies bei Betrachtung der Zahlen aus dem April 2019. 7.946 Menschen waren zu diesem Zeitpunkt arbeitslos gemeldet, die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 Prozent.

Dass der Trend jedoch aufwärts geht, zeigt auch der Stellenmarkt. 465 neue Stellenangebote wurden im Monatsverlauf dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Agentur und Jobcenter gemeldet. Das sind immerhin 22 mehr als im März und 270 mehr als im April 2020. Der Stellenbestand liegt mit 2.200 Stellen 42 Stellen über dem Wert des Vormonats.

Doch auch wenn die Arbeitsmarktlage sich aufhellt, baut sich die Langzeitarbeitslosigkeit auf. Der Bestand steigt um 205 auf 3.578 Personen an. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 1.185 Personen. „Wir verzeichnen hier einen Anstieg um knapp 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, sagt Helmut Neitzert. „Diese Entwicklung bereitet uns große Sorgen, und es wird eine große Herausforderung der nächsten Monate, vielleicht sogar Jahre, diese wieder umzukehren. Leider sind viele der Menschen, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, Ungelernte oder Geringqualifizierte. Hier wird gezielte Unterstützung und Förderung nötig sein, um sie wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.“

In vollem Gange sind hingegen die Aktivitäten im Ausbildungsmarkt. Die meisten Betriebe im Agenturbezirk bilden trotz der aktuellen Lage weiterhin aus und sichern sich damit die weiterhin dringend benötigten Fachkräfte. 1.701 Ausbildungsstellen wurden der Arbeitsagentur bislang gemeldet. Das sind 183 weniger als im Vorjahr. Bei 1.549 gemeldeten Bewerber*Innen kommen somit auf jeden Bewerber statistisch immerhin 1,1 Stellen. „Die Ausbildungssuchenden haben es in dieser Zeit jedoch nicht leicht“, erklärt Dr. Marianne Wirth, Teamleiterin der Berufsberatung. “Neben Homeschooling und der Problematik, dass die persönlichen Kontakte stark eingeschränkt sind, erschwert sich die Suche nach dem passenden Zukunftsweg durch die enormen Restriktionen. Kann ich noch ein Praktikum machen? Was wird aus dem geplanten Auslandsjahr? Welcher Beruf passt überhaupt zu mir? Die Jugendlichen stehen vor vielen Fragen. Unsere Berufsberatung ist telefonisch und online für sie da und bietet individuelle Videoberatungen an.“

Auch auf das bei Arbeitgebern wie Auszubildenden beliebte Azubi-Speeddating muss nicht verzichtet werden. Unter dem Motto „Angesagt statt abgesagt“ findet am 18.05.2021 von 15 bis 18 Uhr das Azubi-Speed-Dating im KulturWerk Wissen für den Kreis Altenkirchen statt. Je nach Inzidenz findet es in virtueller oder persönlicher Form statt. Bewerber treffen hier in 10-minütigen Kurzbewerbungsgesprächen auf potenzielle Ausbildungsbetriebe. Das Azubi-Speeddating wird von der IHK-Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Neuwied und den Wirtschaftsjunioren Sieg-Westerwald e. V. organisiert und durchgeführt. Unternehmen und Ausbildungssuchende können sich noch auf der Homepage der IHK Koblenz (www.ihk-koblenz.de) anmelden.

Und so entwickelte sich der Arbeitsmarkt in den Landkreisen:

Im Kreis Altenkirchen ist die Arbeitslosenquote mit 5,5 Prozent gleichgeblieben. Sie liegt 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Derzeit sind 3.937 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet- 45 Personen weniger als im März, und 68 mehr als im April 2020.

Im Kreis Neuwied sinkt die Arbeitslosenquote im April hingegen um 0,2 Prozentpunkte auf ebenfalls 5,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich ist sie um 0,1 Prozentpunkt gestiegen. 5.509 Männer und Frauen sind arbeitslos, 188 weniger als im März, aber 182 mehr als im April des vergangenen Jahres.

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