Freitag, 10. Juli 2020

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Landwirtschaftszählung 2020 liefert aktuelle Strukturdaten

Landwirtschaftszählung 2020 liefert aktuelle Strukturdaten

Der Startschuss für die Landwirtschaftszählung 2020 ist gefallen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems werden derzeit landesweit alle rund 18.000 landwirtschaftlichen Betriebe von 170 bei den Kommunalverwaltungen eingerichteten Erhebungsstellen angeschrieben. Nur kleine Betriebe, die keine Erfassungsgrenze überschreiten, müssen den Fragenkatalog nicht bearbeiten.

„Seit der letzten Zählung 2010 haben sich die strukturellen Veränderungen im Agrarsektor fortgesetzt. Die Großerhebung findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem rund um die Landwirtschaft kontroverse Diskussionen geführt werden und sich der Sektor in einem Umbruch befindet. Umso wichtiger ist es, mit den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung die aktuelle Situation in der Landwirtschaft faktenbasiert aus erster Hand aufzuzeigen“, so Marcel Hürter, Präsident des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz. Er dankt den Kommunen im Land für die Unterstützung bei dieser Großzählung, die Teil des in weltweit 151 Staaten durchgeführten „Zensus der Agrarstatistik“ ist. Der Stichtag der Erhebung ist der 1. März 2020.

Wie sieht die Zukunft der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft aus? In welchem Maße setzt sich der Strukturwandel in der Landwirtschaft fort? Wie entwickeln sich die Pachtpreise? Wie viele Arbeitskräfte sind in der Landwirtschaft beschäftigt? Auf diese und andere Fragen sollen die Daten aus der Landwirtschaftszählung Antworten ermöglichen. Dementsprechend umfasst der Fragenkatalog bekannte und in regelmäßigen Abständen erhobene Themen der Agrarstatistik wie den Anbau auf dem Ackerland, die Tierbestände oder die Eigentums- und Pachtverhältnisse in den Betrieben.

Aktuelle Fragen zu Tierwohl und Umweltschutz

Diese allgemeinen Fragen werden in zufällig ausgewählten Betrieben um weitere, aktuelle Fragenstellungen ergänzt, die sich auch auf die Bereiche Klima- und Umweltschutz sowie das Tierwohl in der Landwirtschaft erstrecken. Diese Fragen befassen sich beispielsweise mit Haltungs- und Aufstallungsformen von Rindern, Schweinen und Legehennen oder mit der Lagerung und Ausbringungstechnik von Wirtschaftsdüngern.

Die Landwirtschaftszählung erfolgt, wie alle agrarstatistischen Erhebungen jüngeren Datums, elektronisch. Das Anschreiben enthält daher als wichtigste Information für die auskunftspflichtigen Betriebe die Zugangsdaten für das Online-Meldeverfahren. Eine Meldung auf Papier erfolgt nur in absoluten Ausnahmefällen, etwa einer fehlenden Internetverbindung.

Daten zur Bodennutzung werden, soweit vorhanden, aus dem Flächennachweis, Daten zu den Viehbeständen aus dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) übernommen. Rund 85 Prozent der Betriebe profitieren von diesem Rückgriff auf bereits vorhandene Verwaltungsdaten.

Auf der gemeinsamen Internetseite der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder www.landwirtschaftszaehlung2020.de wird umfassend über die Erhebung informiert.

Unterstützung bei der Beantwortung

Um die Betriebe bei der Beantwortung der teils komplexen Fragestellungen oder im Umgang mit dem elektronischen Meldeverfahren zu unterstützen, stehen während der Feldphase die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Statistischen Landesamts unter der Hotline 02603/71-1140, über agrarstruktur(at)statistik.rlp.de für Auskünfte und Hilfestellungen zur Verfügung.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Inflationsrate in Rheinland-Pfalz im Februar bei 1,8 Prozent

Die Teuerungsrate ist in Rheinland-Pfalz im Februar 2020 auf 1,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems war die Inflationsrate damit etwas höher als im Januar 2020, als sie bei 1,7 Prozent gelegen hatte.

Die Energiepreise erhöhten sich im Februar 2020 im Durchschnitt um 2,4 Prozent gegenüber Februar 2019. Leicht dämpfend wirkten sich dabei die Preise von Mineralölprodukten aus. Sie verbilligten sich binnen Jahresfrist um 0,7 Prozent. Ursächlich hierfür war vor allem die Entwicklung der Preise von Heizöl (einschließlich Umlage), die sich um 7,7 Prozent verringerten. Die Kraftstoffpreise zogen dagegen um 1,7 Prozent an. Die Strompreise legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,8 Prozent zu und die Gaspreise (einschließlich Umlage) verteuerten sich um 3,7 Prozent. Für Fernwärme musste ebenfalls mehr bezahlt werden (plus 2,3 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um plus 2,7 Prozent. Die Preisentwicklung bei einzelnen Warengruppen verlief dabei sehr unterschiedlich: Insbesondere für Fleisch und Fleischwaren mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 8,4 Prozent; darunter Fleischwurst plus 15,4 Prozent). Aber auch Obst sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte verteuerten sich innerhalb der Jahresfrist merklich (plus 5,6 bzw. plus 3,3 Prozent). Zum Beispiel waren die Preise für Weintrauben und Äpfel um 25,7 bzw. 6,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Deutliche Preisrückgänge gab es bei Speisefetten und Speiseölen (minus 6,5 Prozent; darunter Butter minus 11,4 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, nahm im Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls leicht zu. Sie belief sich auf plus 1,6 Prozent nach plus 1,5 Prozent im Januar 2020.

Im Jahresvergleich stiegen die Preise in zehn der zwölf Abteilungen. Die deutlichsten Preissteigerungen gab es in der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (plus 2,6 Prozent). Dahinter folgt mit 2,5 Prozent der Bereich „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu dem u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Preissenkungen wurden in den Abteilungen „Post und Telekommunikation“ sowie „Bildungswesen“ registriert (minus 0,5 bzw. minus 0,2 Prozent).

Veränderungen gegenüber Januar 2020

Gegenüber dem Vormonat nahmen die Verbraucherpreise im Februar 2020 um durchschnittlich 0,6 Prozent zu. Die stärksten Preissteigerungen waren im Bereich „Bekleidung und Schuhe“ zu beobachten (plus 2,8 Prozent). Ähnliche Preisanstiege verzeichnete die Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ mit plus 2,7 Prozent. In drei der zwölf Abteilungen sank das Preisniveau: Den größten Rückgang gab es im Bereich „Verkehr“ mit minus 0,3 Prozent. Für Waren und Dienstleistungen im Bereich „Gesundheit“ blieben die Preise im Durchschnitt konstant.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Februar 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 4. März 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Bauhauptgewerbe 2019: Aufträge niedriger, Umsätze höher als im Vorjahr

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Dezember 2019 weniger Aufträge und geringfügig höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum November 2019 – kalender- und saisonbereinigt – um 4,3 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich leicht um 0,2 Prozent. Im Jahr 2019 waren die Auftragseingänge um 3,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Umsätze stiegen gegenüber 2018 um 6,0 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum November 2019 gingen die bereinigten Auftragseingänge sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau zurück (minus 6,3 bzw. minus 2,8 Prozent). Die höchsten Auftragseinbußen errechnen sich für den gewerblichen Hoch- und Tiefbau (minus 15,5 bzw. minus 12,4 Prozent). Im Wohnungsbau sowie im Straßenbau waren dagegen deutliche Auftragszuwächse zu verzeichnen (plus 10,2 bzw. plus 7,0 Prozent). Gegenüber 2018 wurde im Tiefbau eine Zunahme der Auftragseingänge registriert (plus 2,3 Prozent). Im Hochbau ging die Nachfrage dagegen deutlich zurück (minus 9,2 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum November 2019 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 3,9 Prozent. Dagegen verzeichnete der Tiefbau einen Umsatzrückgang von 3,5 Prozent. Die stärkste Steigerung gab es im gewerblichen Hochbau (plus 6,8 Prozent). Im öffentlichen Hochbau sowie im Wohnungsbau waren die Erlöse ebenfalls leicht höher als im Vormonat (plus 1,7 bzw. plus 1,2 Prozent). Umsatzeinbußen errechnen sich dagegen für den gewerblichen sowie den sonstigen öffentlichen Tiefbau (minus 8,7 bzw. minus 5,0 Prozent). Gegenüber 2018 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau an (plus 6,1 bzw. plus 5,8 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

Viehbestände in Rheinland-Pfalz weiter rückläufig

Die Viehbestände im Land wurden im vergangenen Jahr weiter reduziert. Die Zahl der Schweine, Rinder und Schafe im November 2019 ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter zurückgegangen.

Schweine

Die Zahl der Schweine, die in gut 200 Betrieben gehalten wurden, sank von November 2018 bis November 2019 um 2,3 Prozent auf 151.900. Dies ist auf den strukturwandelbedingten Rückgang bei den Betrieben mit weniger als 500 Schweinen zurückzuführen. Die Zahl der Betriebe dieser Größenklasse sank binnen Jahresfrist um 21 Prozent. Auch die Zahl der in diesen Betrieben gehaltenen Schweine sank um knapp 19 Prozent (minus 5.200 Tiere). Demgegenüber wuchs der Bestand in Betrieben mit 500 und mehr Schweinen um 1.600 Tiere (plus 1,3 Prozent). Im gleichen Zeitraum nahm der Schweinebestand in Deutschland um zwei Prozent auf 26,1 Millionen Tiere ab. Der rheinland-pfälzische Anteil daran ist weiter rückläufig und lag zuletzt bei deutlich unter einem Prozent.

Rinder

Im November 2019 standen in Rheinland-Pfalz 329.100 Rinder, wovon knapp ein Drittel Milchkühe waren. Damit hat sich der Gesamtbestand im Vergleich zum Vorjahrsmonat um 4.000 Tiere (1,2 Prozent) reduziert. Kälber und Jungtiere mit einem Alter bis zu einem Jahr stellen mit 88.000 Tieren (27 Prozent) den zweitgrößten Anteil des Bestandes. Rheinland-Pfalz hat am deutschen Rinderbestand einen Anteil von unter drei Prozent.

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm werden mit 26 Prozent (86.000 Tiere) die meisten Rinder des rheinland-pfälzischen Bestandes gehalten. Der Landkreis Vulkaneifel folgt mit knapp neun Prozent (28.700 Tiere) vor dem Westerwaldkreis und dem Landkreis Bernkastel-Wittlich mit jeweils rund sieben Prozent Anteil am Gesamtbestand. Die Konzentration in den nördlichen Landesteilen ist auf den mittelgebirgsgeprägten Naturraum mit entsprechend hohen Graslandanteilen zur futterbaulichen Verwendung zurückzuführen.

Schafe

Im November 2019 wurden in Rheinland-Pfalz in rund 600 Betrieben mit mindestens 20 Schafen insgesamt 67.300 Schafe gehalten. Dies entspricht einer Abnahme binnen eines Jahres um 6,1 Prozent. Mit 71 Prozent (47.600 Tiere) stellen Mutterschafe den größten Anteil. Mit knapp 400 Tieren spielen Milchschafe eine untergeordnete Rolle. 43 Prozent der Schafe stehen in Herden mit einer Größe von 50 bis 499 Tieren (28.900 Tiere). Weitere 42 Prozent stehen in Herden mit mehr als 500 Tieren (28.000 Tiere). In Deutschland gab es im November knapp 1,6 Millionen Schafe. Der Anteil der in Rheinland-Pfalz gehaltenen Schafe daran liegt bei rund vier Prozent.

Bezüglich der Rinderbestände wurde das Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HI-Tier) zum Stichtag 3. November 2019 ausgewertet. In diesem Register werden alle in Deutschland gehaltenen Rinder erfasst. Durch die Nutzung dieser Verwaltungsdaten müssen die Rinderhalter keine entsprechenden statistischen Meldungen mehr abgeben. Durch die Registerauswertung stehen auch regionale Ergebnisse zur Verfügung.
Die Daten zu den Schweine- und Schafbeständen stammen aus den endgültigen Ergebnissen der Erhebungen zum 3. November 2019. Hierzu wurden mittels Stichprobenerhebung landesweit rund 200 landwirtschaftliche Betriebe befragt, die mindestens 50 Schweine oder zehn Zuchtsauen hielten. Zudem wurden gut 300 Betriebe mit 20 und mehr Schafe befragt. Da es sich um Stichprobenerhebungen handelt, können die Daten nicht regionalisiert werden.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Einzelhandel 2019 mit realen Umsatzzuwächsen

Einzelhandel 2019 mit realen Umsatzzuwächsen

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel setzte im Jahr 2019 deutlich mehr um als im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, 2,4 Prozent höher als 2018. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 3,1 Prozent an. Deutschlandweit legten die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 2,7 Prozent zu (nominal: plus 3,3 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Die Umsatzentwicklung verlief in den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels uneinheitlich. In den beiden umsatzstärksten Zweigen, dem „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ sowie dem „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen, stiegen die Erlöse real um 3,1 Prozent. Im Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören, wurde ein realer Umsatzzuwachs von 1,3 Prozent verzeichnet.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag 2019 um 0,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Während die Zahl der Teilzeitkräfte um ein Prozent zunahm, stieg die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,3 Prozent.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.

Die Einzelhandelsmesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab der Veröffentlichung der Ergebnisse für den Berichtsmonat Januar 2018 beziehen sich alle Daten der Einzelhandelsstatistik nun auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010).

Autor: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

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