Freitag, 10. Juli 2020

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Teuerungsrate im Januar bei plus 1,7 Prozent

Teuerungsrate im Januar bei plus 1,7 Prozent

Die Inflationsrate ist zum Jahresauftakt gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war der Verbraucherpreisindex im Januar 2020 um 1,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Das ist der höchste Wert seit April 2019. Im Dezember 2019 hatte die Inflationsrate bei plus 1,4 Prozent gelegen.

Die Energiepreise stiegen im Januar 2020 das erste Mal seit August 2019 wieder. So mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher 3,3 Prozent mehr für Energie bezahlen als ein Jahr zuvor. Zwischen August und Dezember 2019 verringerten sich die Preise für Energie zwischen 0,5 und 5,5 Prozent. Mineralölprodukte waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent teurer: Während die Kraftstoffpreise um 3,3 Prozent stiegen, verbilligte sich Heizöl (einschließlich Umlage) um 1,9 Prozent. Steigende Preise waren auch für Strom (plus 6,0 Prozent), Gas (einschließlich Umlage; plus 3,7 Prozent) und Fernwärme (plus 2,3 Prozent) festzustellen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent. Den kräftigsten Preisanstieg gab es bei Fleisch und Fleischwaren (plus 6,3 Prozent). Zum Beispiel kostete Schweinebraten 12,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Obst verteuerte sich ebenfalls spürbar (plus 3,5 Prozent; darunter Äpfel plus 11,4 Prozent). Auf der anderen Seite waren bei Speisefetten und Speiseölen sowie bei Gemüse deutliche Preisrückgänge zu verzeichnen (minus 7,1 bzw. minus 4,1 Prozent). So nahmen die Butterpreise um 12,5 Prozent und die Kartoffelpreise um 14,1 Prozent ab. Die Preise für Molkereiprodukte und Eier veränderten sich dagegen kaum (plus 0,1 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Januar 2020 im Vergleich zum Vormonat gesunken. Sie belief sich auf plus 1,5 Prozent. Im Dezember 2019 hatte sie bei plus 1,7 Prozent gelegen.

In neun der zwölf Abteilungen sind die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die größten Preissteigerungen gab es mit einem Plus von 2,5 Prozent im Verkehrsbereich und in der Abteilung „Andere Waren und Dienstleistungen“, zu der u. a. Dienstleistungen sozialer Einrichtungen wie die ambulante und stationäre Pflege gehören. Die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren zogen ebenfalls an (plus 2,2 Prozent). Preissenkungen gab es in der Abteilung „Post und Telekommunikation“ (minus 0,3 Prozent) sowie bei Bekleidung und Schuhen (minus 0,2 Prozent). Beim Bildungswesen sanken die Preise nur geringfügig (minus 0,1 Prozent).

Veränderungen gegenüber Dezember 2019

Gegenüber dem Vormonat sind die Verbraucherpreise im Januar 2020 um 0,6 Prozent zurückgegangen. Mit Abstand am höchsten fielen die Preisrückgänge in den Abteilungen „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Bekleidung und Schuhe“ aus (minus 6,3 bzw. minus 6,0 Prozent). Es folgt das Bildungswesen mit einem Minus von 0,7 Prozent. Acht der zwölf Abteilungen verzeichneten dagegen Preissteigerungen: Am stärksten erhöhten sich die Preise in den Bereichen „Andere Waren und Dienstleistungen“ (plus 0,9 Prozent).

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittlerinnen bzw. Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preise von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sogenannte Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. In dieser Pressemitteilung wird die Veränderung des Gesamtindexes ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Januar 2020 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. Februar 2020 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat Unternehmensregister, Verdienste, Preise)

Großbritannien verlässt am 31. Januar die EU

Rheinland-pfälzische Wirtschaft begrüßt Übergangsphase beim Brexit

Koblenz, 29. Januar 2020. Am kommenden Freitag, 31. Januar verlässt das Vereinigte Königreich offiziell die Europäische Union. Für Unternehmen ändert sich jedoch zunächst nichts, da eine Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 vereinbart wurde. Bis dahin behandelt die EU das Vereinigte Königreich so, als wäre es weiterhin ein Mitgliedsstaat. Darauf weist die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz hin.

„Die Unternehmen im Land, die Geschäftsbeziehungen nach Großbritannien unterhalten, sind erleichtert, dass es diese Übergangsphase gibt“, kommentiert Volker Scherer, Sprecher International der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. In dieser Zeit werde die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen des europäischen Binnenmarktes fortgesetzt. So können weiterhin Warensendungen ohne Zollverfahren abgewickelt, Mitarbeiter ohne Formalitäten entsendet und geschäftliche Verträge unverändert umgesetzt werden. „Das erspart den Firmen zwar zunächst eine Umstellung, aber die Unsicherheit hält an, da bis zum Ende der Übergangsphase das Verhältnis zwischen der EU und Großbritannien neu geregelt werden muss“, erklärt Scherer.

Der Zeitrahmen von weniger als einem Jahr scheint eng bemessen, um die zahlreichen, komplexen Fragen der künftigen Zusammenarbeit zu klären. „Die betroffenen Unternehmen erwarten von Brüssel und London, dass sie möglichst schnell tragfähige Lösungen für den wirtschaftlichen Austausch nach dem Brexit finden“, so Scherer. „Wenn die Zeit nicht reicht, sollte die Übergangsphase verlängert werden, um größeren Schaden für die engen wirtschaftlichen Beziehungen zu vermeiden“. Wenn bis zum Ende der Übergangsphase keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen werden, könnte es doch noch zum befürchteten „harten“ Brexit kommen, also zu einer Trennung ohne Vereinbarungen über das künftige Verhältnis zwischen der EU und Großbritannien.

Die rheinland-pfälzischen IHKs unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen mit aktuellen Informationen und individueller Beratung zum Brexit. So bietet die IHK-Arbeitsgemeinschaft am 10. März 2020 um 11:00 Uhr ein Webinar zu den Auswirkungen des Brexit auf geschäftliche Verträge an. Daneben stehen die IHKs ihren Mitgliedern weiterhin für individuelle Fragen rund um den Brexit zur Verfügung. Die IHK Koblenz hat weitere Informationen auf https://www.ihk-koblenz.de/international/brexit-informationen-aktuelles-ausblick gesammelt und außerdem eine BREXIT-Hotline eingerichtet: Tel. 0261 106 500

Zahl landwirtschaftlicher Betriebe hat sich etwa alle 20 Jahre halbiert

Im Jahr 2019 bewirtschafteten rund 16.800 landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz 711.900 Hektar Fläche. Die Zahl der Betriebe bewegt sich damit nach den Ergebnissen der repräsentativ durchgeführten Bodennutzungshaupterhebung auf Vorjahresniveau. Gegenüber dem Jahr 2010 hat die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe um 18,3 Prozent abgenommen (minus 3.800 Betriebe).

Langfristig halbierte sich die Zahl der Betriebe in der Vergangenheit etwa alle 20 Jahre; gegenüber 1999, als noch 35.500 auskunftspflichtige Betriebe gezählt wurden, ergibt sich ein Minus von 53 Prozent. In Deutschland bewirtschaften 2019 insgesamt 263.900 Betriebe 16,7 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche.

Gegenüber dem Jahr 2010 hat sich die landwirtschaftlich genutzte Fläche (711.900 Hektar) nur leicht verändert. Durch den langfristigen Rückgang landwirtschaftlicher Betriebe verdoppelte sich die durchschnittlich bewirtschaftete Fläche je Betrieb in den vergangenen 20 Jahren in Rheinland-Pfalz von 20 Hektar im Jahr 1999 auf aktuell 42 Hektar (2019). Zum Vergleich: Die bundesdeutsche Betriebsgröße 2019 liegt bei rund 63 Hektar. Rheinland-Pfalz rangiert damit im Vergleich zu den anderen Flächenländern im unteren Drittel. Die im Vergleich mit den westdeutschen Flächenländern geringe Fläche je Betrieb ist hauptsächlich auf die hohe Anzahl der Weinbaubetriebe in Rheinland-Pfalz zurückzuführen.

Der stärkste Rückgang im Zeitraum 1999 bis 2019 ist mit 77 Prozent bei den Betrieben mit weniger als fünf Hektar bewirtschafteter Fläche feststellbar (minus 11.800 Betriebe). Sie stellen dennoch auch 2019 mit knapp 21 Prozent noch die größte Betriebsgruppe dar. Bundesweit beträgt der Anteil dieser Betriebe 7,1 Prozent. Der Rückgang um 4,4 Prozent bei den Betrieben in der Größenklasse 50 bis unter 100 Hektar von 2018 auf 2019 ist hauptsächlich auf Betriebsvergrößerungen zurückzuführen, durch die Betriebe in die nächste Größenklasse aufstiegen.

Die langfristige Tendenz hin zu Betrieben mit größerer Flächenausstattung hält an. 1999 bis 2019 ist die Zahl der Betriebe mit 100 Hektar und mehr von 1.200 auf 2.200  angestiegen (plus 75 Prozent).

Die Daten stammen aus der jährlich stattfindenden Bodennutzungshaupterhebung. Befragt wurden rund 6.500 landwirtschaftliche Betriebe mit fünf Hektar und mehr landwirtschaftlich genutzter Fläche bzw. Betriebe, die über bestimmte pflanzliche oder tierische Mindesterzeugungseinheiten verfügten. Die Angaben dieser Betriebe wurden zu einem Landesergebnis hochgerechnet.
Bei den Zeitreihenvergleichen sind Änderungen der unteren Erfassungsgrenzen zu beachten.

Autor: Dr. Pascal Kremer (Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie)

Konjunkturumfrage zum Winter 2019/20

Konjunktur zum Jahreswechsel ohne Schwung

Koblenz, 24. Januar 2020. Die konjunkturelle Dynamik im IHK-Bezirk Koblenz hat sich zum Jahreswechsel annähernd auf dem niedrigen Niveau der Vorumfrage stabilisiert. Nennenswerte Wachstumsimpulse sind derzeit nicht zu erwarten. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hervor, der sich auf Antworten von rund 380 Unternehmen mit etwa 91.000 Beschäftigten stützt. Danach hellt sich der IHK-Konjunkturklimaindikator – als zusammenfassender Wert der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage – zwar minimal um 2 auf aktuell 110 Punkte auf, ist aber immer noch deutlich von den hohen Werten der vergangenen Jahre entfernt. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage steht zwar mit 28 Punkten noch immer auf einem guten Niveau, verringert sich aber bereits zum fünften Mal in Folge.

„Wie unsere Konjunkturumfrage zeigt, bleiben die wirtschaftlichen Herausforderungen für unsere regionalen Unternehmen weiterhin hoch“, kommentiert Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz, die Ergebnisse. „Positiv sollte uns stimmen, dass die Unternehmen trotz dieses Bildes nicht noch pessimistischer in die Zukunft blicken.“

Auch die Investitions- und Beschäftigungspläne deuten derzeit nicht auf eine grundlegende Veränderung der konjunkturellen Situation hin. Zwar plant nach wie vor fast ein Drittel der Unternehmen seine Investitionen im aktuellen Jahr auszubauen, dafür nimmt aber auch bei etwas mehr als einem Fünftel der Unternehmen die Bereitschaft für Investitionen – aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Verunsicherung – weiter ab. Eine Zurückhaltung wird auch bei den Personalabsichten der Unternehmen deutlich: So hält das Beschäftigungswachstum weiter an, erfolgt aber in deutlich kleineren Schritten als zuvor.

Mit Blick auf die Wirtschaftszweige bestätigt sich das konjunkturelle Gesamtbild: Das Baugewerbe ausgenommen, zeigt sich über alle Branchen hinweg eine seitwärts gerichtete Dynamik, etwa auf dem Niveau der Vorumfrage. Zwar haben sich die gegenwärtigen Exporterwartungen der regionalen Industrie wieder etwas positiver entwickelt, dafür wachsen aber die Sorgen um die weiterhin gedämpften Stimmungswerte der einstigen „Konjunkturlokomotive Industrie“.

Lea Malkmus, Referentin für Standortmonitoring und Wirtschaftsdaten bei der IHK Koblenz, erläutert: „Die anhaltend getrübten Konjunkturindikatoren in der Industrie bleiben für die gesamte Region beunruhigend. Insbesondere der aufgrund sinkender Auftragseingänge sehr niedrige Konjunkturklimawert der Investitionsgüterindustrie wirkt bedrohlich.“

Nur leichte Veränderungen zur Vorumfrage zeigen sich auch bei der derzeitigen Wahrnehmung der Konjunkturrisiken. Der Fachkräftemangel stellt auch weiterhin für 58 Prozent der Unternehmen das Hauptrisiko für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung dar. Daneben bleiben – dem Nachlassen einiger globaler Belastungsfaktoren zum Trotz – die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit 46 Prozent ein hohes Geschäftsrisiko für die regionalen Unternehmen. Der Inlandsabsatz als wirtschaftliches Risiko nimmt in der Wahrnehmung der Unternehmen leicht ab, befindet sich aber mit 42 Prozent weiter auf hohem Niveau.

„Die zahlreichen wirtschaftlichen Risiken, denen sich unsere Mitgliedsunternehmen ausgesetzt sehen, nehmen eher zu als ab. Für die regionale Wirtschaft bedeutet das nicht nur eine weiterhin andauernde Verunsicherung, sondern auch eine zunehmende Schmälerung ihrer Planungssicherheit. Umso mehr sind die Betriebe auf eine verlässliche Wirtschaftspolitik angewiesen, die positive Akzente setzt und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Region sichert“, so Rössel.

Der vollständige Konjunkturbericht steht auf www.ihk-koblenz.de unter Eingabe der Nummer 4328338 zum Download bereit.

Bauhauptgewerbe im November 2019:

Aufträge und Umsätze niedriger als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im November 2019 weniger Aufträge und niedrigere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum Oktober 2019 – kalender- und saisonbereinigt – um 7,9 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich um 3,7 Prozent. Gegenüber den ersten elf Monaten 2018 verbesserte sich das Ordervolumen leicht um 0,8 Prozent, der Umsatz stieg um 8,6 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Oktober 2019 gingen die bereinigten Auftragseingänge im Hochbau kräftig zurück (minus 16,0 Prozent). Im Tiefbau war dagegen nur ein geringer Rückgang zu verzeichnen (minus 0,6 Prozent). Mit Ausnahme des sonstigen öffentlichen Tiefbaus (plus 13,6 Prozent) gab es in allen Bereichen des Bauhauptgewerbes Auftragseinbußen. Die höchsten Rückgänge errechnen sich für den öffentlichen Hochbau sowie den Wohnungsbau (minus 53,8 bzw. minus 17,1 Prozent). Gegenüber den ersten elf Monaten 2018 wurde im Tiefbau eine Zunahme der Auftragseingänge registriert (plus 5,1 Prozent). Im Hochbau ging die Nachfrage dagegen zurück (minus 3,8 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im Vergleich zum Oktober 2019 verringerten sich die bereinigten Erlöse sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau (minus 5,6 bzw. minus 2,0 Prozent). Am deutlichsten blieben die Umsätze im Wohnungsbau sowie im öffentlichen Hochbau zurück (minus 9,9 bzw. minus 7,3 Prozent). Lediglich im gewerblichen Tiefbau waren die Erlöse höher als im Vormonat (plus 8,3 Prozent). Gegenüber den ersten elf Monaten 2018 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau deutlich an (plus 9,6 bzw. plus 7,6 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

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