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„Heimat shoppen“:

IHK Koblenz beteiligt sich an Imagekampagne zur Stärkung der Innenstädte

Koblenz, 20. März 2018. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal an der bundesweiten IHK-Aktion „Heimat shoppen“ teil. Ziel der Imagekampagne ist die Stärkung der Innenstädte mit ihren zahlreichen Gastronomen, Dienstleistern und Einzelhändlern. Dazu können sich die Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem breit gefächerten Angebot an den bundesweiten Aktionstagen am 7. und 8. September beteiligen.

„Im Rahmen der Initiative ‚Heimat shoppen‘ haben die Innenstädte im nördlichen Rheinland-Pfalz die große Chance, ihre vielfältigen Angebote in den Fokus zu rücken und daran zu erinnern, dass ein lebendiges und starkes Stadtzentrum ein bedeutender Faktor für die Lebensqualität der Anwohner und unseren Wirtschaftsstandort ist“, sagt Robert Lippmann, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Koblenz.

Die IHK Koblenz informiert Werbe- und Interessensgemeinschaften sowie Unternehmerinnen und Unternehmer im Rahmen einer kostenfreien Infoveranstaltung am 4. April über den grundsätzlichen Ablauf der Aktionstage. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf www.ihk-koblenz.de/heimatshoppen.

Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.

Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. setzt sich für die Identifizierung der Region als Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein ein. Das Konzept der Regiopolregion (Idee, Zielsetzungen, Strategie, Strukturen, Handlungsinstrumente) ist der richtige Weg die aktuellen und künftigen Herausforderungen als Chancen für die Region zu nutzen – für Menschen, Unternehmen und Gebietskörperschaften.

Auch die Entwicklung und Etablierung eines zukunftsfähigen regionalen Mobilitätkonzepts ist  erforderlich, um sich im Wettbewerb der Regionen um Fachkräfte und Investitionen dauerhaft behaupten zu können. Bedarfsgerechte Mobilitätsangebote sind entscheidend für die Entwicklungschancen und die Wettbewerbsfähigkeit der Städte und Gemeinden. Deshalb hatte die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. zu einer überregionalen Veranstaltung in die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises eingeladen.

„Die Entwicklung intelligenter Mobilitätsformen und -angebote stellt in einer Regiopolregion mit ihren Teilräumen eine besondere Herausforderung dar. Dass wir uns als Regiopolregion begreifen und heute über aktuelle Strategien und Lösungsbeispiele diskutieren, ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Gründung einer Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein der richtige Weg ist“, so der Vorsitzende der Initiative Koblenz-Mittelrhein e.V., Hans-Jörg Assenmacher, zu Beginn der Veranstaltung.

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Immer mehr legal beschäftigte Haushaltshilfen in Deutschland

In den Haushalten der Bundesrepublik waren im Dezember 2017 insgesamt 305.158 Minijobber angemeldet. Gegenüber dem Vorquartal ist ein Anstieg der im Haushaltsscheck-Verfahren erfassten Minijobber um 5.275 (+1,8 Prozent) festzustellen. Zum Vorjahreswert erhöhte sich die Zahl um 2.136 (+0,7 Prozent). Dies stellt die Minijob-Zentrale in ihrem neuesten Quartalsbericht fest.

Die Minijob-Zentrale geht davon aus, dass die Zahl der legal beschäftigten Haushaltshilfen weiter steigt. Mit dem Start der neu gestalteten Online-Anmeldung der Minijob-Zentrale ist es für die Arbeitgeber im Privathaushalt noch einfacher geworden, ihre Beschäftigten anzumelden. Die privaten Arbeitgeber können seit dem 7. März 2018 auf minijob-zentrale.de die Anmeldung noch schneller und komfortabler erstellen und weiterleiten.

Im gewerblichen Bereich wurden zum Stichtag 31. Dezember 2017 6.680.486 Minijobber gezählt. Gegenüber dem Vorjahreswert vom 31. Dezember 2016 erhöhte sich die Anzahl der Minijobber um 5.674 (+0,1 Prozent) und blieb damit erneut nahezu konstant.

Im letzten Jahr stieg die Zahl der Männer im gewerblichen Bereich um 42.496 (+1,6 Prozent). Die Zahl der Frauen hingegen sank um 36.822 (-0,9 Prozent). Der Männeranteil an allen Minijobbern hat sich insgesamt von 40,0 Prozent auf 40,6 Prozent erhöht, der Frauenanteil hingegen von 60,0 Prozent auf 59,4 Prozent verringert.

Bei den Minijobbern in Privathaushalten ist dagegen ein Großteil der Beschäftigten weiblich. 90,6 Prozent aller angemeldeten Minijobber im Privathaushalt sind Frauen. Die Zahl der weiblichen Beschäftigten zeigte im letzten Quartal 2017 eine Steigerung von 6.371 (+2,4 Prozent) auf 276.505. Die Zahl männlicher Beschäftigter sank um 1.096 auf 28.653 (-3,7 Prozent).

Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.minijob-zentrale.de/quartalsbericht zum Download bereit.

Im Jahr 2017 weniger Betriebsgründungen und Betriebsaufgaben

In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2017 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems insgesamt 31.658 Gewerbe angemeldet; das waren 4,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen ging gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent zurück.

Unter den Anmeldungen waren 5.305 sogenannte Betriebsgründungen, 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu den Betriebsgründungen zählen alle Neugründungen von Kapital- und Personengesellschaften sowie alle Neugründungen von Einzelunternehmen, bei denen ein Handelsregistereintrag oder eine Handwerkskarte vorliegt oder die mindestens einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Bei den Betriebsgründungen kann eine größere wirtschaftliche Relevanz vermutet werden. Den höchsten Anteil an den Betriebsgründungen hatte mit 23,3 Prozent nach wie vor der Wirtschaftsabschnitt „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“. Den zweithöchsten Anteil stellte mit knapp 14 Prozent das Baugewerbe.

Regionale Betrachtung

Unter den kreisfreien Städten erreichte Zweibrücken mit 25,3 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner den höchsten, Pirmasens mit 11,4 den niedrigsten Wert. Bei den Landkreisen nahm der Landkreis Mainz-Bingen mit 14,5 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner die Spitzenposition ein. Der geringste Wert errechnete sich für den Landkreis Kusel mit 6,2.

Sonstige Neugründungen

Neben den Betriebsgründungen gab es im Jahr 2017 insgesamt 20.781 so genannte sonstige Neugründungen. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl um rund 2,4 Prozent zurück. Zu den sonstigen Neugründungen gehören die Gründung von Kleinunternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, keine Handwerkskarte besitzen und über keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verfügen, sowie die Gründung von Nebenerwerbsbetrieben. Unter den sonstigen Neugründungen waren 11.862 Gründungen im Nebenerwerb, 2,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Neben den Betriebsgründungen und sonstigen Neugründungen waren im Jahr 2017 noch 5.572 weitere Gewerbeanmeldungen zu verzeichnen. Hierunter fallen Umwandlungen sowie Zuzüge und Übernahmen.

Gewerbeabmeldungen

Insgesamt wurden 32.139 Gewerbe abgemeldet und damit vier Prozent weniger als im Vorjahr (33.461). Die Zahl der Betriebsaufgaben – sie sind das Pendant zu den Betriebsgründungen – ging um 4,2 Prozent auf 4.617 zurück. Die sonstigen Stilllegungen lagen mit 21.774 um 4,2 Prozent unter dem Wert des Jahres 2016.

Die Daten stammen aus der Gewerbeanzeigenstatistik, die aus den monatlichen Lieferungen der rheinland-pfälzischen Gewerbeämter an die im Statistischen Landesamt angesiedelte Verwaltungsstelle „Gewerbe-Online“ erstellt wird. Die Gewerbeanzeigenstatistik stellt für Rheinland-Pfalz wichtige Informationen über Existenzgründungen und Stilllegungen bereit. Die Zahlen finden in der Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Strukturpolitik Verwendung. Daten über Gewerbemeldungen werden auch verstärkt in Bezug auf deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt untersucht.

Autor: Lutz Zaun (Sachgebiet Steuer- und Verwaltungsstatistiken)

Vorsprung durch Innovation: Wettbewerb SUCCESS 2018 startet

Einzelprämien bis zu 15.000 Euro

Mainz, 12. März 2018. Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, die neue Produkte, Produktionsprozesse, technologieorientierte Dienstleistungen oder anspruchsvolle IT-Vorhaben für technische Anwendungen in Forschungs- und Entwicklungsprojekten entwickelt haben und damit bereits auf dem Markt erfolgreich sind, können sich ab sofort bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für die SUCCESS-Technologieprämien bewerben. Die zukunftsweisenden Ideen und innovativen Produkte werden im Oktober 2018 im feierlichen Rahmen mit Einzelprämien von bis zu 15.000 Euro gewürdigt.

Zusätzlich wird in diesem Jahr die Sonderprämie „Messen, steuern, abtasten – Sensoren gehört die Zukunft“ vergeben. Die Sonderprämie in Höhe von 15.000 Euro richtet sich an Unternehmen, die durch die Entwicklung und den Einsatz moderner Sensoren und Sensortechnologien in vielfältiger Weise dazu beitragen, Produkte und Prozesse zu verbessern, miteinander zu vernetzen und damit effizienter zu machen. Moderne Sensortechnologien sind ein wichtiger Baustein im Zuge der Digitalisierung.

Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Wettbewerb „SUCCESS 2018“ endet am 31. August 2018. Die Anträge werden direkt bei der ISB gestellt. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Internetseite der ISB abrufbar unter www.isb.rlp.de.

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