Freitag, 23. August 2019

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Erntegespräch 2019 - Trockenheit lässt Bauern nicht aus Umklammerung

Andernach. Nahezu alle landwirtschaftlichen Kulturen litten unter der enormen Trockenheit des Jahres 2019, stellte der Vizepräsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Manfred Zelder, während der diesjährigen Erntepressekonferenz bei der Raiffeisen-Waren-Zentrale (RWZ) in Andernach fest.

Die Dürre führt im Getreidebau zu teilweise schwerwiegenden Qualitätseinbußen und die tierhaltenden Betriebe sorgen sich sehr darüber, ob ausreichend Futter für die Ernährung ihrer Tiere geerntet werden wird. Trotz akzeptabler Niederschlagsmengen über den vergangenen Winter hinweg, waren der April, Juni und Juli viel zu trocken. Alleine im Juni hat die Niederschlagsmenge mit durchschnittlich 35 Litern pro Quadratmeter in Rheinland-Pfalz noch nicht einmal die Hälfte der Niederschlagsmengen im langjährigen Mittel erreicht. Das hat viele Kulturen gerade in der Reifungsphase schwer getroffen. Erschwerend sind die um 60 Prozent über dem langjährigen Mittel liegenden Sonnenscheinstunden hinzugekommen.

Zelder: „Die verschiedenen Wasserhaltefähigkeiten der jeweiligen Böden sind in 2019 entscheidend für die lokal unterschiedlichen Ernteerträge. Nur die Wintergerste, die als erstes Getreide geerntet wurde, hatte in der Reifephase vom Mairegen profitiert und ist sowohl qualitativ als auch quantitativ erfreulich gut eingefahren worden. Das fünfjährige Ertragsmittel in Höhe von 6,8 Tonnen pro Hektar wurde insgesamt erreicht“. Die Schwankungen seien allerdings aufgrund des unterschiedlichen Wasserhaltevermögens der Böden enorm. Kritisch sieht Zelder die Erzeugerpreise, die zurzeit etwa fünf Prozent unter dem Vorjahr liegen würden.

Sorgen bereite dem Vizepräsidenten die Situation bei der Braugerste: „Der Mairegen hat hier zwar Schlimmeres verhindert und auch die Eiweißgehalte liegen erfreulich niedrig, aber der notwendige Vollgerstenanteil von 90 Prozent wird nicht erreicht“. Es liegt jetzt an den Händlern und Mälzern, die Kontraktbedingungen an die Situation anzupassen. Er forderte die Mälzer auf, einen Vollgerstenanteil ab 80 Prozent zu akzeptieren. Immerhin sei Gerste mit dieser Sortierung durchaus vermälzungsfähig. Die Erzeugerpreise seien wenig erfreulich, sie lägen zurzeit zehn Euro pro Tonne unter dem Erzeugerpreis des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Der Winterweizen sei ebenfalls durch die Dürre stark beeinträchtigt worden. Die besondere Ernteermittlung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems habe eine durchschnittliche Erntemenge von 6,9 Tonnen pro Hektar, also 0,3 Tonnen unter dem fünfjährigen Mittel, festgestellt. Auch die niedrigen Eiweißgehalte könnten wirtschaftliche Probleme verursachen. Dies liege allerdings weniger an den Backeigenschaften, als vielmehr an den Forderungen der Abnehmer, also den Mühlenbetrieben. Die aufnehmende Hand, betonte Zelder, solle die Kontraktbedingungen anpassen. Es mache keinen Sinn, guten Brotweizen unter 12 Prozent Eiweißgehalt als Futterweizen vermarkten zu müssen, obwohl der Weizen zum Backen geeignet sei. Auch die Abnehmer müssten sich den widrigen Witterungsverhältnissen anpassen und flexibel auf die Situation reagieren.

Für Brotweizen könnten die Erzeuger aktuell ca. 150 bis 160 Euro pro Tonne erzielen. Das seien 5 bis 10 € über den Preisen für Futterweizen. Zelder stellte fest, dass der Winterweizen mit über 100.000 Hektar an der rheinland-pfälzischen Ackerfläche mit exakt 400.000 Hektar weiterhin mit Abstand die bedeutendste Marktfrucht im Land sei.

Die Witterung habe im laufenden Wirtschaftsjahr den Raps ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen, betonte Zelder: „Mit einer Fläche von 37.000 Hektar ist in diesem Jahr die Rapsfläche geradezu eingebrochen. Die Anbaufläche nahm um 8.000 Hektar ab. Dies liegt vor allem am trockenen Herbst des Jahres 2018, der dazu führte, dass der Raps in fast allen Regionen sehr schlecht aufgelaufen ist und häufig umgebrochen und durch andere Kulturarten ersetzt wurde. Die Erträge bewegen sich bei 3,7 Tonnen pro Hektar ebenfalls unter dem fünfjähren Mittel. Die Ölgehalte sind zwar insgesamt geringer als in den letzten Jahren, es werden aber immer noch häufig Werte über 42 Prozent festgestellt“. Schwächere Ölgehalte seien vor allem in trockenen Gebieten mit leichten Böden zu finden. Hier seien auch Werte unter 40 Prozent keine Seltenheit.

Deutliche Worte fand Zelder über den Umgang mit der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland. Es sei unfassbar, dass wichtige Beizmittel verboten seien und die Landwirte sich mit stärkeren Schädlingsbefällen auseinander setzen müssten, obwohl bei sachgemäßer Anwendung keine Gefahr für die Verbraucher und die Umwelt bestehe. Das Beispiel Raps zeige, dass die politische und öffentliche Diskussion über die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln vielfach ideologisch verblendet sei. Vor allem fehlende Beizmittel verhinderten häufig höhere Erträge, sodass der Anbau dieser Kultur immer unattraktiver werde.

Mit großer Sorge sieht Zelder der Futterversorgung entgegen. Der Mais entwickle sich augenblicklich in vielen Gebieten in Rheinland-Pfalz außerordentlich schlecht. Wachstumshemmungen und eine verminderte Ausbildung der Kolben seien die Folge. Bleibe es auch bis Mitte August noch trocken, seien erste Noternten nicht mehr auszuschließen.

Die ersten beiden Wiesen-Grünschnitte im Frühjahr des Jahres seien erfreulich bis durchwachsen gewesen. Auf den wichtigen dritten Schnitt würden die Bauern großteils bis zum heutigen Tage warten. Den Betrieben würden mittlerweile 25 bis 30 Prozent des Gesamtertrages fehlen. Daher begrüßte Zelder die Maßnahmen des Bundes und des Landes, begrünte Brachen auf ökologischen Vorrangflächen nutzen zu dürfen. Weiterhin forderte er die Politik auf, auch die Aussaat und die Ernte von Zwischenfrüchten auf ökologischen Vorrangflächen wieder zu ermöglichen. Bei entsprechendem Regen könne die Nutzung von Zwischenfrüchten zur Entschärfung der Futtersituation beitragen.

Vizepräsident Zelder fand neben dem Bericht über die Ernte noch deutliche Worte über die Ausweisung von „roten Gebieten“, die im Rahmen der Umsetzung der Düngeverordnung erfolgen solle: „Die „roten Gebiete“ müssen messstellenorientiert ausgewiesen werden. Ich lehne jede Form von Kollektivstrafen ab. Probleme müssen dort gelöst werden, wo sie stattfinden. Landwirte mit zusätzlichen Auflagen zu belegen, obwohl sie ordnungsgemäß wirtschaften, ist indiskutabel“.

Im Rahmen der Pressekonferenz besichtigten die anwesenden Gäste und Medienvertreter die RWZ in Andernach. Geschäftsführer Dr. Stefan Zimmer erläuterte die Bedeutung der Vertriebsgruppe Eifel-Mittelrhein für die Bauern im nördlichen Rheinland-Pfalz und südlichen Nordrhein-Westfalen.

Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke erneut gestiegen

Die Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind zum siebten Mal in Folge gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lagen die Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) in Rheinland-Pfalz 2018 im Durchschnitt bei 13.800 Euro; das waren 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Sowohl die Zahl der Kauffälle als auch die veräußerte Fläche der landwirtschaftlich genutzten Grundstücke stieg gegenüber dem Vorjahr an. Die Zahl der Eigentümerwechsel erhöhte sich auf 4.375 (plus 8,9 Prozent). Im Jahr 2018 wechselten 3.700 Hektar den Eigentümer bzw. die Eigentümerin; dies entspricht einem Anstieg von zwölf Prozent. Pro Verkaufsfall wurden im Durchschnitt 0,84 Hektar veräußert.

Der weitaus größte Teil der verkauften Flächen liegt in den Landkreisen (98 Prozent). Dabei reichte die Spanne der Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung von 5.370 Euro im Landkreis Kusel bis zu 42.594 Euro im Rhein-Pfalz-Kreis. Im Durchschnitt aller Landkreise errechnet sich ein Hektarpreis von 13.321 Euro; in den kreisfreien Städten war er mit 36.757 Euro wesentlich höher.

Neben der regionalen Lage sind vor allem die Nutzungsart und die Bodenqualität für den Kaufpreis von Bedeutung. So war Ackerland mit durchschnittlich 18.300 Euro pro Hektar mehr als doppelt so teuer wie Grünland mit 8.900 Euro. Eine noch größere Spanne ist bei der Unterscheidung nach der Bodengüte zu beobachten: Gute Böden mit einer Ertragsmesszahl von 60 und mehr erzielten mit durchschnittlich 31.700 Euro einen mehr als dreimal so hohen Verkaufspreis wie Böden mit einer Ertragsmesszahl von unter 30 (8.500 Euro).

Die Gutachterausschüsse bei den Kataster- und Stadtvermessungsämtern übermitteln die Daten über Verkäufe von landwirtschaftlichen Grundstücken werden vierteljährlich an das Statistische Landesamt. Erhoben werden Verkäufe von Grundstücken mit einer Mindestgröße von 0,1 Hektar (1.000 m²), die zumindest für einen überschaubaren Zeitraum weiterhin als Ackerland oder Grünfläche genutzt werden.

Die durchschnittlichen Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke sind im Zeitverlauf nur bedingt vergleichbar, weil sie sich in jedem Jahr aus unterschiedlich gearteten Einzelfällen zusammensetzen. Die Statistik der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke hat daher mehr den Charakter einer Grundeigentumswechselstatistik als den einer Preisstatistik.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

Inflationsrate im Juli bei plus 1,6 Prozent

Die Inflationsrate ist im Juli auf 1,6 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war die Teuerungsrate damit etwas höher als im Mai und Juni 2019, als sie nur jeweils bei 1,5 Prozent gelegen hatte.

Energie war im Juli 2019 um 1,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor; für Mineralölprodukte mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher 0,2 Prozent mehr bezahlen. Die Preise für Heizöl (einschließlich Umlage) erhöhten sich im Vergleich zum Juli 2018 um 4,5 Prozent, wohingegen sich die Preise für Kraftstoffe nur leicht veränderten (plus 0,3 Prozent). Fernwärme und Strom wurden ebenfalls merklich teurer (plus 4,6 bzw. 3,3 Prozent). Die Gaspreise (einschließlich Umlage) nahmen gegenüber dem Vorjahresmonat nur leicht zu (plus 0,3 Prozent).

Nahrungsmittel verteuerten sich im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 1,0 Prozent. Die höchsten Preissteigerungen waren beim Gemüse zu verzeichnen (plus 7,8 Prozent). Die Preiserhöhungen erstreckten sich dabei auf viele Sorten. So wurden Kartoffeln deutlich um 27,5 Prozent teurer; der Preis für Paprika legte um 22,2 Prozent zu. Aber auch für Fleisch- und Fleischwaren mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher wesentlich mehr bezahlen als ein Jahr zuvor (plus 3,7 Prozent). Starke Preissenkungen gab es bei Speisefetten und -ölen (minus 10,9 Prozent); der Preis für Butter war um 17,3 Prozent niedriger als im Juli 2018. Obst wurde ebenfalls billiger (minus 6,4 Prozent; darunter Äpfel minus 17,5 Prozent).

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Juli leicht gesunken. Sie belief sich auf plus 1,6 Prozent; im Juni hatte sie bei plus 1,7 Prozent gelegen.

In fast allen zwölf Hauptgruppen sind die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Den kräftigsten Zuwachs gab es mit plus 4,0 Prozent in der Hauptgruppe „Bekleidung und Schuhe“. Auch in den Hauptgruppen „Bildungswesen“, „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ sowie „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ lag die Teuerungsrate über der Zwei-Prozent-Marke. Nur im Bereich „Post und Telekommunikation“ sanken die Preise (minus 0,8 Prozent).

Veränderungen gegenüber Juni 2019

Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im Juli um 0,6 Prozent. Mit Abstand am stärksten fielen die Preiserhöhungen in der Hauptgruppe „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ aus (plus 3,9 Prozent, darunter Pauschalreisen plus 15,1 Prozent). Es folgten die Hauptgruppen „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“, „Verkehr“ und „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ (jeweils plus 0,4 Prozent). In zwei der zwölf Hauptgruppen sanken die Preise. Merkliche Preisrückgänge gab es bei Bekleidung und Schuhen (minus 2,9 Prozent); in der Hauptgruppe „Möbel, Leuchten, Geräte u.a. Haushaltszubehör“ belief sich das Minus auf 0,2 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juli 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 5. August 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

Bauhauptgewerbe im Mai 2019: Rückgang der Auftragseingänge und Anstieg der Umsätze

Die Auftragseingänge im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe sind im Mai 2019 gesunken. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 9,8 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Der baugewerbliche Umsatz stieg hingegen leicht um ein Prozent. In den ersten fünf Monaten 2019 war das Ordervolumen um 7,1 Prozent und der Umsatz um 13,0 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau gingen im Mai weniger Aufträge ein als im April (minus 19,7 bzw. minus 17,2 Prozent). Die stärksten Einbußen gab es im öffentlichen Hochbau (minus 56,1 Prozent). Lediglich im gewerblichen Tiefbau fiel die Nachfrage höher aus als im Monat zuvor (plus 3,9 Prozent). In den ersten fünf Monaten 2019 gingen im Hochbau weniger Bestellungen ein als im Vorjahreszeitraum (minus 2,5 Prozent). Im Tiefbau lag das Ordervolumen um 15,4 Prozent über dem Niveau von Januar bis Mai 2018.

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Der Umsatzanstieg im Bauhauptgewerbe ist auf den Erlöszuwachs im Hochbau zurückzuführen (plus 4,9 Prozent). Im Tiefbau war der bereinigte Umsatz im Mai dagegen niedriger als im Vormonat (minus 2,1 Prozent). Die mit Abstand stärksten Zuwächse gab es im öffentlichen Hochbau (plus 15,1 Prozent). Nur im gewerblichen Tiefbau blieb der baugewerbliche Umsatz hinter dem Vormonatsergebnis zurück (minus 10,1 Prozent). Gegenüber den ersten fünf Monaten des Vorjahres waren sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau kräftige Erlössteigerungen zu verzeichnen (plus 16,0 bzw. plus 10,3 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)

Auszeichnung der DZ Bank AG

Volksbank RheinAhrEifel ist die „Beste VR-Fördermittelbank 2018“

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Frankfurt – 15.07.2019. Die Volksbank RheinAhrEifel ist die „Beste VR-Fördermittelbank 2018“. Die Auszeichnung erhielt sie im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs der DZ Bank AG für ihr Engagement bei der Vermittlung von zinsgünstigen öffentlichen Fördermitteln an ihre Kunden. „Selbstverständlich prüfen wir im Rahmen unserer genossenschaftlichen Beratungsphilosophie bei jedem Kredit, ob es möglich ist, zusätzlich eine öffentliche Förderung zu erhalten. Im vergangenen Jahr haben wir für insgesamt 230 Förderanträge eine Zusage erhalten“, erklärt Sascha Monschauer, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel. Überreicht wurde die Auszeichnung von Matthias Krätzner und Jochen Oberlack von der DZ Bank AG in Frankfurt.

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