Sonntag, 24. März 2019

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Weniger Verbraucherinsolvenzen, mehr Unternehmensinsolvenzen

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Jahr 2018 in Rheinland-Pfalz leicht gestiegen. Bei den Verbraucherinsolvenzen setzte sich der Rückgang fort. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stellten 722 Unternehmen Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, rund ein Prozent mehr als 2017. Die Zahl der betroffenen Verbraucher verminderte sich um fast 11 Prozent auf 2.858.

Unternehmen

Ausgehend von den sehr niedrigen Werten des Jahres 2017 hat sich das Insolvenzgeschehen im vergangenen Jahr verschlechtert, stellt sich im mittelfristigen Vergleich jedoch noch recht günstig dar. Die Anzahl der Beschäftigten der Unternehmen, die im Jahr 2018 Insolvenz anmelden mussten, war mit 3.599 um mehr als 31 Prozent höher als im Jahr 2017. Die Summe der von den Gläubigern geltend gemachten Forderungen belief sich auf 376 Millionen Euro und lag um 60 Prozent über dem Wert von 2017. Durchschnittlich hatte damit jedes im vergangenen Jahr insolvent gewordene Unternehmen zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags rund 521.340 Euro Schulden – ein deutlicher Zuwachs gegenüber den 328.095 Euro im Jahr 2017.

Die meisten Insolvenzanträge stellten Unternehmen aus den Wirtschaftsabschnitten „Baugewerbe“ (159) sowie „Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ (112). Mit deutlichem Abstand folgten die Wirtschaftsabschnitte “Gastgewerbe“ (75) sowie „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ (73). Die Anzahl der Anträge aus dem Wirtschaftsabschnitt „Baugewerbe“ verzeichnete dabei einen sprunghaften Anstieg um knapp 35 Prozent. Die Anzahl der Anträge aus dem Abschnitt „Verarbeitendes Gewerbe“ ging dagegen um gut 33 Prozent zurück.

Die Insolvenzhäufigkeit bei den Unternehmen, definiert als die Anzahl der insolvent gegangenen Unternehmen je 1.000 wirtschaftlich aktive Unternehmen, war in den kreisfreien Städten Koblenz und Worms mit Werten von 8,5 bzw. 8,2 am höchsten und in den Landkreisen Südliche Weinstraße und Donnersbergkreis mit Werten von 1,5 und 1,7 am niedrigsten. Die besten Werte unter den kreisfreien Städten hatten Landau in der Pfalz und Trier mit 2,9 und 3,6. Die schlechtesten Werte unter den Landkreisen wiesen der Rhein-Lahn-Kreis und der Landkreis Mayen-Koblenz mit 6,6 bzw. 6,2 auf.

Verbraucher

Bei den Verbrauchern hat sich die Lage weiter entspannt. Die Summe der voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger der im Jahr 2018 insolvent gewordenen Verbraucher verminderte sich um 21 Prozent auf knapp 135 Millionen Euro. Die durchschnittliche Verschuldung lag mit 47.076 Euro merklich niedrigerer als 2017 (52.742 Euro).

Je 10.000 Einwohner wies die kreisfreie Stadt Pirmasens mit 31,3 die höchste Zahl an Verbraucherinsolvenzen auf, die Landkreise Alzey-Worms und Rhein-Pfalz-Kreis mit jeweils 3,3 die niedrigste. Den günstigsten Wert unter den kreisfreien Städten hatte Neustadt an der Weinstraße mit 5,1. Den höchsten Wert unter den Landreisen wies der Landkreis Kusel mit 17,8 auf.

Die monatliche Insolvenzstatistik gibt Auskunft über das Insolvenzgeschehen und ist damit ein wichtiger konjunktureller Spätindikator. Erhebungsbasis sind die Meldungen der Amtsgerichte über die beantragten Verfahren.

Autor: Dr. Dirk Schneider (Referat Steuern, Verwaltungsstatistiken)

Im Jahr 2018 wieder mehr BetriebsgrĂĽndungen und Betriebsaufgaben

In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2018 nach Angaben des Statistischen Landesamtes insgesamt 31.966 Gewerbe angemeldet. Das waren ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen lag um 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

BetriebsgrĂĽndungen

Unter den Anmeldungen waren 5.533 sog. Betriebsgründungen. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr 2017 um 4,3 Prozent. Bei den Betriebsgründungen kann eine größere wirtschaftliche Relevanz vermutet werden. Zu ihnen zählen alle Neugründungen von Kapital- und Personengesellschaften sowie alle Neugründungen von Einzelunternehmen, bei denen ein Handelsregistereintrag oder eine Handwerkskarte vorliegt oder die mindestens einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Den höchsten Anteil an den Betriebsgründungen hatte mit 22,3 Prozent der Wirtschaftsabschnitt „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“. Den zweithöchsten Anteil stellte mit 14,5 Prozent der Wirtschaftsabschnitt „Baugewerbe“.

Unter den kreisfreien Städten erreichte Zweibrücken mit 29,7 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner den höchsten und Koblenz mit 13,0 den niedrigsten Wert. Bei den Landkreisen nahm der Landkreis Germersheim mit 16,5 Betriebsgründungen je 10.000 Einwohner die Spitzenposition ein. Der geringste Wert errechnete sich für den Landkreis Trier-Saarburg mit 6,7.

Sonstige NeugrĂĽndungen

Neben den Betriebsgründungen gab es im Jahr 2018 insgesamt 20.703 sogenannte sonstige Neugründungen. Gegenüber dem Vorjahr ging deren Anzahl um 0,4 Prozent zurück. Zu den sonstigen Neugründungen gehören die Gründung von Kleinunternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, keine Handwerkskarte besitzen und über keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verfügen, sowie die Gründung von Nebenerwerbsbetrieben. Unter den sonstigen Neugründungen erfolgten 12.008 im Nebenerwerb, 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Neben den BetriebsgrĂĽndungen und sonstigen NeugrĂĽndungen waren im Jahr 2018 noch 5.730 weitere Gewerbeanmeldungen zu verzeichnen. Hierunter fallen Umwandlungen sowie ZuzĂĽge und Ăśbernahmen.

Gewerbeabmeldungen

Insgesamt wurden im Jahr 2018 32.047 Gewerbe abgemeldet. Die Zahl der Betriebsaufgaben – sie sind das Pendant zu den Betriebsgründungen – stieg um 2,5 Prozent auf 4.731. Die sonstigen Stilllegungen lagen mit 21.493 um 1,3 Prozent unter dem Wert des Jahres 2017.

Die Daten stammen aus der Gewerbeanzeigenstatistik, die aus den monatlichen Lieferungen der rheinland-pfälzischen Gewerbeämter an die im Statistischen Landesamt angesiedelte Verwaltungsstelle „Gewerbe-Online“ erstellt wird. Die Gewerbeanzeigenstatistik stellt für Rheinland-Pfalz wichtige Informationen über Existenzgründungen und Stilllegungen bereit. Die Zahlen finden in der Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Strukturpolitik Verwendung. Daten über Gewerbemeldungen werden auch verstärkt in Bezug auf deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt untersucht.

Autor: Dr. Dirk Schneider (Referat Steuern, Verwaltungsstatistiken)

Teuerungsrate steigt im Februar auf 1,5 Prozent

Die Inflationsrate ist in Rheinland-Pfalz im Februar 2019 leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent ĂĽber dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Januar hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen.

Ein Grund für den Anstieg der Teuerungsrate ist die Energiepreisentwicklung. Energie war im Februar 2019 um 3,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Vor allem die Preise für Mineralölprodukte erhöhten sich spürbar (plus 4,7 Prozent). Dazu trugen insbesondere die Heizölpreise bei, die innerhalb eines Jahres um 17 Prozent stiegen. Für Kraftstoffe mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Februar 2,1 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Die Preise für Fernwärme und für Strom legten um 1,4 bzw. 2,3 Prozent zu. Gas war billiger als im Februar 2018 (minus 1,0 Prozent).

Die Nahrungsmittelpreise sind im Vergleich zum Vorjahresmonat moderat gestiegen (plus 1,0 Prozent). Am stärksten verteuerten sich Gemüse sowie Speisefette und -öle (jeweils plus 8,6 Prozent). Beim Gemüse fiel insbesondere der starke Preisanstieg bei Kopfsalat oder Eisbergsalat sowie Kartoffeln ins Gewicht (plus 42,2 bzw. plus 30 Prozent). Die Preissteigerungen bei Speisefetten und -ölen sind insbesondere auf die spürbar höheren Butterpreise zurückzuführen (plus 13,3 Prozent). Für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Februar 2019 ebenfalls tiefer in die Tasche greifen (plus 4,3 Prozent). Die Preise für Obst sowie Molkereiprodukte und Eier gingen dagegen zurück (minus 6,0 bzw. minus 2,9 Prozent). Zum Beispiel waren Äpfel um 16,1 Prozent billiger als ein Jahr zuvor.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, ist im Februar gesunken. Sie belief sich auf plus 1,3 Prozent nach plus 1,4 Prozent im Januar.
Die höchsten Preissteigerungen gab es in der Hauptgruppe „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 2,6 Prozent). Es folgen die Hauptgruppen „Verkehr“ sowie „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ (plus 2,2 bzw. 2,1 Prozent). In der Hauptgruppe „Post und Telekommunikation“ sank das Preisniveau (minus 0,6 Prozent).

Veränderungen gegenüber Januar 2019

Der Verbraucherpreisindex lag im Februar 2019 um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Merkliche Preiserhöhungen wurden in den Hauptgruppen „Bekleidung und Schuhe“ sowie „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ registriert (plus 2,2 bzw. plus 1,9 Prozent). In drei Hauptgruppen war das Preisniveau im Februar geringfügig niedriger als im Januar. Die Preise in den Bereichen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“, „Gesundheit“ sowie „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ sanken jeweils um 0,2 Prozent.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in elf rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 18 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 600 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte zukommt (sog. Wägungsschema), im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des VPI gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.
Neben dem VPI dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.
Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Februar 2019 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 7. März 2019 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Dr. Melanie Nofz (Referat VGR, ETR, Arbeitsmarkt, Verdienste / Preise)

Neues Angebot in Rheinland-Pfalz: IHKs starten GrĂĽndungswerkstatt

Mit der „Gründungswerkstatt“ unterstützen jetzt die Industrie- und Handelskammern (IHK) in Rheinland-Pfalz Gründungswillige und Jungunternehmen bei der Planung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Gemeinsam stellten IHK-Repräsentanten in Mainz die Internetplattform vor, über die sich Gründer persönlich mit einem integrierten Informations-, Lern- und Beratungsangebot während des gesamten Gründungsprozesses begleiten lassen können.

Wachsenden Bedarf an internetgestützter Hilfe sieht der Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, Arne Rössel. Zwar geht insgesamt im Land die Zahl der Gewerbeanmeldungen seit 2011 zurück. Dennoch stellen die IHKs einen erfreulichen Trend fest. Rössel sagte: „Positiv zu vermelden ist, dass der Dienstleistungssektor deutlich an Bedeutung gewinnt. Von 2010 bis 2017 hat sich der Bestand an Unternehmen dieser Branchen um 3.118 Unternehmen erhöht. Vor allem wissensintensive und digitale Gründungsideen nehmen Fahrt auf und verleihen dem Dienstleistungssektor Aufwind.“

„Gründer sind die Unternehmer von morgen. Investieren wir in junge Unternehmen, investieren wir in die Zukunft unseres Landes. Mein Anliegen ist es, die Voraussetzungen für eine aktive Gründerszene in Rheinland-Pfalz stetig weiterzuentwickeln – die Gründungswerkstatt der IHK ist dabei ein weiterer wichtiger Baustein“, kommentiert Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Der Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen, Günter Jertz, stellte das bundesweit angelegte Projekt vor: „Das internetgestützte Informations-, Qualifizierungs- und Beratungssystem verbindet die Vorteile der digitalen Welt mit persönlicher Beratung.“ Über das Gemeinschaftsprojekt deutscher Industrie- und Handelskammern wurden bereits mehr als 80.000 Gründungsvorhaben unterstützt und jährlich kommen rund 5.800 Neuregistrierungen hinzu. Jertz weiter: „Durch ein regional abgestimmtes Angebot, wie es jetzt in Rheinland-Pfalz online geht, ist es möglich, eine neutrale, kompetente und ortskundige Betreuung der Gründer durch die Gründungswerkstätten zu gewährleisten.“

Jertz beruft sich auf den Gründungsmonitor der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), nach dem das Fehlen eines Businessplans einer der Hauptgründe für das Scheitern von Jungunternehmen ist: „Die Gründungswerkstatt hilft dabei, einen strukturierten Businessplan zu erstellen. Gründer haben auch die Möglichkeit, darauf direktes Feedback des regionalen IHK-Tutors zu erhalten. Dadurch starten Gründerinnen und Gründer noch besser vorbereitet in das Abenteuer Selbstständigkeit.“

Kontakt: IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz
Lisa Haus, Sprecherin Unternehmensgründung und -förderung,
Telefon 06131 262-1703; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂĽtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

www.rlp-gruendungswerkstatt.de

Kapitalerhöhung der VMU Venture-Capital Mittelrhein

Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH (VMU)

Zusätzliches Wagniskapital für die Region Mittelrhein

Mainz/Koblenz, 22. Februar 2019. Um die aktive Gründerszene der Region Mittelrhein noch besser unterstützen zu können, haben die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), mehrere Sparkassen aus der Region Mittelrhein sowie die Handwerkskammer Koblenz Ende 2018 eine Kapitalerhöhung der VMU Venture-Capital Mittelrhein Unternehmensbeteiligungsgesellschaft (VMU) über 2,5 Mio. Euro auf insgesamt 6,2 Mio. Euro beschlossen. Die VMU finanziert Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen in der Region Mittelrhein und stellt für die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen sowie für deren Markteinführung Beteiligungskapital zur Verfügung.

„Die VMU ist eine von sechs regionalen Venture-Capital Gesellschaften der ISB“, erläutert ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern aus der Region Mittelrhein eine Kapitalerhöhung bei der VMU vereinbaren konnten.

Wir hoffen, dass wir mit den jetzt zur Verfügung stehenden zusätzlichen Mitteln noch mehr vielversprechende Start-ups bei Gründung und Weiterentwicklung unterstützen können, freuen uns aber auch auf das Interesse von Wachstumsunternehmen aus der Region, die mit einer Eigenkapitalfinanzierung die Fremdkapitalfinanzierung der Hausbanken ergänzen und optimieren können.“

Matthias Nester, Vorsitzender  des Vorstandes der Sparkasse Koblenz: „Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr gut mit dem Venture-Capital-Bereich der ISB zusammen und haben inzwischen etliche Unternehmen gemeinsam mit der ISB finanziert. Gerade in Koblenz gibt es eine große Nachfrage nach Venture Capital; die Gründerszene entwickelt sich dort sehr dynamisch. Mit der Universität und der Hochschule in Koblenz, dem Gründerbüro der Hochschulen und dem Technologiezentrum Koblenz haben wir hier am Standort beste Voraussetzungen für ein Start-up-Ökosystem. Wir sind sehr froh, dass die Sparkassen aus der Region gemeinsam mit der ISB nun nochmals das Finanzierungsangebot deutlich aufstocken konnten.“

Aktuell ist die VMU an 18 Unternehmen aus der Region Mittelrhein beteiligt. Größte Gesellschafterin der VMU ist neben der ISB die Sparkasse Koblenz, die ihren Gesellschaftsanteil bei der jetzt durchgeführten Kapitalerhöhung überproportional erhöht hat. Der Fokus der Finanzierungsaktivitäten der VMU liegt auf der Finanzierung von Start-ups, die VMU kann aber auch etablierten wachstumsstarken Unternehmen eine Eigenkapitalfinanzierung anbieten. Ferner kann für  Unternehmensübernahmen im Rahmen von Nachfolgeregelungen Beteiligungskapital beantragt werden. Die Geschäftsbesorgung für die VMU erfolgt durch die ISB, Anträge können direkt bei der ISB oder über die Partner-Sparkassen in der Region Mittelrhein gestellt werden.

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