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Fischer sieht starke Industrie als großen Vorteil des Standorts Deutschland

Minister Wissing: Industrieunternehmen sind eine entscheidende Säule für wirtschaftliches Wachstum, Innovation und Wohlstand

Schulleiter Probst: Technik hinter Digitalisierung muss man kennen und verstehen, um sie gestalten zu können
Koblenz, 26.10.2018. Günter Fischer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbandes vem.die arbeitgeber e.V., hat die heutige (26.10.2018) Veranstaltung „Industrie gestaltet Zukunft“ mit Zuversicht für die wirtschaftliche Zukunft eröffnet. Die Veranstaltung im Rahmen der Woche der Industrie im Raum Rhein-Mosel fand in der Industrielehrwerkstatt vem.die ilw gGmbH im Koblenzer Gewerbegebiet statt.

Fischer sagte: „Der handelspolitische Kurs der USA unter Präsident Trump, die laufenden Brexit-Verhandlungen oder ein China, das sich gerade einen gewaltigen Innovationsschub verpasst, sind Vorboten deutlich härteren Wettbewerbs. Wir müssen jetzt für morgen investieren – in Infrastruktur, in die Bildung und Ausbildung der hier lebenden Menschen, in Forschung und vor allem: in Vertrauen. Der wachsenden Verunsicherung vieler Bürger und der damit einhergehenden politischen Radikalisierung sollten die politischen Entscheidungsträger mit einer klaren Zukunftsperspektive begegnen.“

Die Chancen für die Bewältigung der Digitalisierung stünden gut, so Fischer. Der Anteil der Industrie an der gesamten Bruttowertschöpfung betrage in Deutschland 23 Prozent, in Japan nur 20 Prozent, EU-weit nur 16 Prozent und in den USA nur zwölf Prozent. Das ehemals so starke Industrieland Großbritannien habe nur einen Industrie-Anteil von zehn Prozent. Diese Industriestärke Deutschlands sei der Grund dafür, dass Deutschland die Krise von 2008/2009 so gut habe bewältigen können, so Fischer.
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Bauhauptgewerbe im August 2018: Aufträge höher, Umsätze niedriger als im Vormonat

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im August 2018 mehr Aufträge und geringere Umsätze als im Juli. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Auftragseingänge – kalender- und saisonbereinigt – um 3,5 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich um 0,8 Prozent. Gegenüber den ersten acht Monaten 2017 nahm das Ordervolumen um 7,6 Prozent zu, der Umsatz stieg um 6,9 Prozent.

Auftragseingänge nach Bauart und Auftraggeber

Im August 2018 erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge im Tiefbau um 5,1 Prozent. Im Hochbau lag die Nachfrage um 1,8 Prozent über dem Vormonatsergebnis. Der öffentliche Hochbau sowie der sonstige öffentliche Tiefbau verzeichneten kräftige Zuwächse (plus 32,8 bzw. plus 13,0 Prozent). Für den gewerblichen Hoch- und Tiefbau errechnen sich ebenfalls höhere Auftragseingänge (plus 6,5 bzw. plus 4,6 Prozent). Dagegen mussten der Wohnungsbau sowie der Straßenbau deutliche Einbußen verkraften (minus 14,3 bzw. minus 7,0 Prozent). Gegenüber den ersten acht Monaten 2017 wurden sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau Auftragszuwächse registriert (plus 9,8 bzw. plus 5,4 Prozent).

Baugewerblicher Umsatz nach Bauart und Auftraggeber

Im August 2018 gingen die bereinigten Erlöse im Hochbau um 2,8 Prozent zurück. Für den Tiefbau errechnet sich dagegen ein etwas höherer Umsatz als im Vormonat (plus 1,1 Prozent). Zu Umsatzrückgängen kam es im öffentlichen Hochbau sowie im Wohnungsbau (minus 10,2 bzw. minus 5,6 Prozent). Den höchsten Zuwachs verzeichnete der gewerbliche Hochbau (plus 3,2 Prozent). Gegenüber den ersten acht Monaten 2017 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau (plus 7,9 bzw. plus 5,9 Prozent).

Mit der Konjunkturmeldung im Bauhauptgewerbe wird die monatliche Entwicklung der Auftragseingänge sowie des baugewerblichen Umsatzes im Bauhauptgewerbe insgesamt, in den Teilbereichen Hochbau und Tiefbau sowie in der Gliederung nach Bauart und Auftraggeber bereitgestellt. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat oder zum jeweiligen Vorjahreszeitraum angegeben. Weitere Erläuterungen

Autor: Thomas Kirschey (Referat Analysen Staat, Soziales)

Rhein-Niedrigwasser behindert erneut Binnenschifffahrt

IHK Koblenz: Rheinvertiefung muss endlich angegangen werden

Koblenz, 23. Oktober 2018. Der Rhein ist die wichtigste Wasserstraße Europas. Für den europaweiten Güterverkehr, das zeigt auch die aktuelle Problematik des Niedrigwassers, kommt ihm eine tragende Rolle zu. Damit der Rhein dieser Rolle gerecht werden kann, muss er dringend ausgebaut werden – deshalb hat der Verkehrsausschuss der Industrie und Handelskammer (IHK) Koblenz in seiner gestrigen Sitzung mit Verkehrsstaatssekretär Andy Becht die Rheinvertiefung erneut mit Nachdruck gefordert.

Joachim Altmann, Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses, betont in diesem Zusammenhang: „Wenn wir über Verkehrskonzepte der Zukunft sprechen, muss allen klar sein, dass die Binnenschifffahrt grundsätzlich noch Kapazitäten hat. Bevor wir aber strategisch über eine Umverteilung der Frachten nachdenken, sollte zunächst einmal der Rahmen für das aktuelle Tagesgeschäft geschaffen werden. Deshalb: An der Rheinvertiefung – hier reden wir über 20 Zentimetern zwischen Mainz und St. Goar – geht kein Weg vorbei.“

Die entlang der Rheinschiene ansässigen Unternehmen sind auf die jährlich durchgängige Schiffbarkeit des Flusses angewiesen. Weil sich niedrige Pegelstände allerdings inzwischen häufen, kommt es im Rheinverlauf immer wieder zu Engpässen beim Gütertransport.

Personalrecruiting im Gastgewerbe

Unternehmer, die schon jetzt an die nächste Saison denken, sind im Vorteil

Die Personalplanung ist und bleibt eine große Herausforderung für Gastronomiebetriebe der Region. Fachkräfte zu finden ist schwierig, denn die Ausbildungszahlen sind rückläufig und Quereinsteigern fehlt mitunter das fachliche Know-how. Dieses Thema wird oft diskutiert, der Gastronom muss konkrete Schritte aber selbst in Angriff nehmen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Es gilt, wer sich rechtzeitig auf die Situation einstellt, ist im Wettbewerbsvorteil. Das Gastronomische Bildungszentrum (GBZ) der Industrie- und Handelskammer Koblenz bietet mit dem IHK-Zertifikatslehrgang -Professioneller Service- eine Lösung. Das Seminar findet vom 07.01. – 11.01.2019 im GBZ statt. Durch umfangreiche Themen werden handlungsorientierte Inhalte vermittelt: Etikette und persönliches Auftreten, Servicemethoden, Tischkultur, Eindecken, Gläser- und Besteckkunde, Getränkeservice, gastorientierte Gesprächsführung, verkaufsfördernde Maßnahmen, Front Cooking und Teamarbeit.

Die Qualifikation ist für Auszubildende geeignet, denn durch ausbildungsbegleitende Weiterbildungsangebote punktet der Ausbildungsbetrieb bei Berufseinsteigern. Ein Ansatz, der Perspektive bietet und die Chance erhöht, den Ausbildungsplatz im kommenden Jahr zu besetzen.

Auch für Quereinsteiger ist der Zertifikatslehrgang bestens geeignet, denn das Fachwissen wird komprimiert vermittelt und kann unmittelbar im Berufsalltag umgesetzt werden. Dadurch wird die Qualität in den Unternehmen gesichert und branchenfremde Mitarbeiter können schnell qualifizierte Aufgaben übernehmen.

Weitere Informationen unter: www.gbz-koblenz.de oder 0261 30489-32.

Die besten Handwerksgesellen aus Rheinland-Pfalz ermittelt

22 Siege im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gehen in den Kammerbezirk Koblenz

KOBLENZ. 22 junge Nachwuchshandwerker aus dem Bezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz sind stolz, das Land Rheinland-Pfalz auf Bundesebene zu vertreten. Sie haben den Landesentscheid im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gewonnen. Die jeweils Besten der vier rheinland-pfälzischen Handwerkskammern aus Trier, Kaiserslautern, Mainz und Koblenz stellten erneut ihr Können auf den Prüfstand. In den Berufsbildungszentren der Handwerkskammer (HwK) Koblenz ermittelten sie den Allerbesten in den jeweiligen Gewerken. Die Land- und Baumaschinenmechatroniker führten ihren Wettbewerb bei Jungbluth Baumaschinen in Kruft durch. Die Sattler trafen sich im Betrieb von Heiko Detring in Bad Ems und die Raumausstatter im Heinrich Haus in Neuwied. Die Sieger fahren nun zum Bundesentscheid, der Mitte November unter Federführung der Fachverbände in verschiedenen Städten ausgetragen wird.

31 Handwerksgesellen aus dem Bezirk der HwK Koblenz hatten sich als Kammersieger qualifiziert. Neben 22 Landessiegen gab es für acht Junghandwerker zweite Plätze. (Siegerliste ist geordnet nach Beruf, Platzierung, Name und Ausbildungsbetrieb in der PM angefügt).

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