Donnerstag, 24. Mai 2018

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Statement zur Mittelrheinbrücke

Vor dem Hintergrund der anstehenden Sitzung des Kreistags des Rhein-Hunsrück-Kreises und der Diskussion um die Trägerschaft einer Mittelrheinbrücke äußert sich unsere Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing wie folgt:

"Wir erwarten, dass von der Kreistagssitzung das noch ausstehende positive Signal für die dringend benötigte Mittelrheinbrücke ausgeht. Die zunehmend spitzfindiger verlaufende Debatte um die Trägerschaft stößt in der Wirtschaft auf breites Unverständnis und verstellt den Blick auf einen wesentlichen Fakt: Das für die Brücke notwendige Raumordnungsverfahren kann trägerunabhängig gestartet werden. Das Verfahren wird auch helfen, die aus Sicht der Wirtschaft nicht vorrangige Frage der Trägerschaft zu klären. Vor dem Hintergrund des bereits zugesagten Landeszuschusses von mindestens 80 Prozent sind alle Beteiligten gut beraten, den Blick gemeinsam auf das politisch Machbare zu richten, um das Brückenprojekt schnellstmöglich umzusetzen. Unsere Umfragen belegen, dass die Unternehmen vor Ort auf den Brückenbau warten und ihre Investitions- und Nachfolgeplanungen davon abhängig machen. Der Kreistag steht in der Verantwortung, ein ermutigendes Signal auch in diese Richtung zu senden. Alles andere ist schlicht nicht mehr vermittelbar."