Sonntag, 17. Februar 2019

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Industrieproduktion im Dezember 2018 stagniert nahezu

Der Index der rheinland-pfälzischen Industrieproduktion ist im Dezember 2018 gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex nur um 0,4 Prozent über dem Niveau von November 2018.

In allen drei industriellen Hauptgruppen erhöhte sich im Dezember die Ausbringung. Die Investitionsgüterhersteller steigerten ihren Output gegenüber dem Vormonat um 5,8 Prozent. Der Güterausstoß der Konsumgüterindustrie legte um 3,9 Prozent zu. In der Vorleistungsgüterindustrie fiel der Zuwachs mit plus 0,4 Prozent am geringsten aus.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lag die bereinigte Produktion über dem Niveau des Vormonats: Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die zur Investitionsgüterindustrie zählen und gemessen am Umsatz die zweitgrößte Industriebranche bilden, konnten ihre Ausbringung nach einem Rückgang im Vormonat im Dezember kräftig steigern (plus 13,1 Prozent). Im Maschinenbau, der zur Investitionsgüterindustrie gehört und gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an dritter Stelle steht, erhöhte sich der Output um 2,1 Prozent. In der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und die umsatzstärkste Branche ist, stieg der Güterausstoß ebenfalls (plus 1,3 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat war ein Rückgang der Industrieproduktion zu verzeichnen (minus 3,1 Prozent), der mit der schwachen Entwicklung der Vorleistungsgüterindustrie in Zusammenhang steht. In der Investitionsgüterindustrie und in der Konsumgüterindustrie war die Ausbringung höher als im Dezember 2017. In zwei der drei umsatzstärksten Branchen – in der Chemieindustrie und im Maschinenbau – gab es deutliche Produktionseinbußen. Der Output der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen lag hingegen mit plus 15,4 Prozent weit über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)