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Wie kommen Arbeitgeber mit der Anmeldung ihrer Haushaltshilfe klar?

Umfrage: Private Arbeitgeber sind zufrieden mit dem Service der Minijob-Zentrale

Bochum, 25.10.2019. Wie zufrieden sind private Arbeitgeber mit Service und Leistungen der Minijob-Zentrale? Das hat die Minijob-Zentrale in einer Befragung, durchgeführt von der Start® Forschungsgesellschaft, ermittelt. Die Ergebnisse zeigen: Private Arbeitgeber sind mit der Minijob-Zentrale und ihrem Haushaltsscheck-Verfahren sehr zufrieden. Vier von fünf Arbeitgebern geben der Minijob-Zentrale eine gute oder sehr gute Note. Gleiches gilt für das Haushaltsscheck-Verfahren, das Verfahren zur Anmeldung von Minijobbern im Privathaushalt. Im Vergleich zu anderen Behörden schneidet die Minijob-Zentrale deutlich besser ab. Bestnoten gab es insbesondere in den Kategorien Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Kompetenz.

Hohe Zufriedenheit mit Haushaltsscheck-Verfahren und Minijob-Zentrale

Eine typische Behörde ist zuverlässig und freundlich, aber meist unmodern, unverständlich, wenig serviceorientiert und oftmals nicht besonders schnell – und vor allem sind viele Vorgänge kompliziert. Das ist zumindest das Bild, das die Befragten generell von Behörden im Kopf haben. Die Minijob-Zentrale wird jedoch nicht nur deutlich freundlicher, zuverlässiger und informativer eingeschätzt, sondern auch als verständlich, serviceorientiert und kompetent angesehen. Die große Mehrheit der Befragten findet außerdem, dass die Minijob-Zentrale sich modern, unkompliziert und schnell präsentiert.

„Besonders erfreulich ist, wie die Anmeldung einer Haushaltshilfe bei der Minijob-Zentrale empfunden wird: 99,7 Prozent der privaten Arbeitgeber nehmen das Haushaltsscheck-Verfahren als einfach und transparent wahr“, so Heinz-Günter Held, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zu deren Verbund auch die Minijob-Zentrale gehört. Ebenfalls benötigen nahezu alle befragten Arbeitgeber keine fremde Hilfe beim Ausfüllen der Haushaltsschecks (98,4 Prozent) und betrachten die Zusammenarbeit mit der Minijob-Zentrale als reibungslos (98,5 Prozent).

Wer sind die Arbeitgeber im Privathaushalt?

In den meisten Fällen besteht der Haushalt aus zwei Personen (49,3 Prozent); 16,5 Prozent aller Arbeitgeber leben in einem Single-Haushalt. Der Altersdurchschnitt der Arbeitgeber liegt bei rund 60 Jahren. In zwei Dritteln der befragten Haushalte ist mindestens eine Person berufstätig. In jedem fünften Haushalt leben Kinder unter 12 Jahren. 40,7 Prozent aller Haushalte verfügen über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von über 5.000 Euro. Das betrifft vor allem Arbeitgeber unter 50 Jahren. Ältere Arbeitgeber finden sich häufiger in unteren Einkommensklassen.
Haushaltshilfen werden fast überall für klassische Arbeiten im Haushalt eingestellt (91,1 Prozent). Jeder zehnte Arbeitgeber erhält Hilfe bei der Gartenpflege, vor allem ältere Personen (im Mittel rund 65 Jahre) in Zweipersonenhaushalten, die üblicherweise nicht mehr berufstätig sind.

Wer sind die Haushaltshilfen?

Laut den Umfrageergebnissen sind die Haushaltshilfen mit einem Anteil von 94,7 Prozent fast ausschließlich Frauen. Lediglich in jedem zwanzigsten Haushalt ist ein Mann beschäftigt. Geht es um typische Haushaltstätigkeiten wie putzen, waschen oder kochen, sinkt der Männeranteil sogar auf zwei Prozent. Männliche Haushaltshilfen arbeiten vor allem im Garten. Dennoch sind auch zwei Drittel der Gartenhilfen weiblich.

Das Durchschnittsalter der Haushaltshilfen ist mit 48,4 Jahren vergleichsweise hoch. Mehr als ein Fünftel ist über 60 Jahre alt. Die Männer sind im Durchschnitt jünger als die Frauen – ein Viertel ist 30 Jahre alt oder jünger. Die Haushaltshilfen arbeiten durchschnittlich 3,7 Stunden pro Woche. Drei Viertel sind für maximal fünf Stunden pro Woche beschäftigt.

Verdiensthöhe und Beschäftigungsdauer

Der Durchschnittsverdienst einer Haushaltshilfe liegt bei 11,81 Euro pro Stunde. Am besten bezahlt werden diejenigen, die im Garten helfen: Ihr durchschnittlicher Stundenverdienst liegt bei 12,09 Euro. Am wenigsten verdienen Minijobber mit der Kinderbetreuung (11,28 Euro). Allgemeine Haushaltstätigkeiten bringen im Durchschnitt 11,81 Euro.

Häufig bleiben Haushaltshilfen ihren Arbeitgebern über einen längeren Zeitraum treu. In 28,8 Prozent der Haushalte besteht das Beschäftigungsverhältnis seit mindestens fünf Jahren, in einigen Haushalten seit zehn Jahren und mehr (11,5 Prozent).

Das Gesamturteil der privaten Arbeitgeber

In der Gesamtbeurteilung erhält die Minijob-Zentrale eine anerkennende „Zwei plus“. Mehr als ein Drittel der Befragten vergaben die Note „sehr gut“, fast die Hälfte benotete mit „gut“. Die Minijob-Zentrale punktet mit verständlichen Infos, einem transparenten Haushaltsscheck-Verfahren und einer reibungslosen Zusammenarbeit.

Die Ergebnisse der Befragung bestätigen in positiver Weise die Resultate einer vergleichbaren Untersuchung, die im Jahr 2017 bei den gewerblichen Arbeitgebern von Minijobbern durchgeführt wurde.