Sonntag, 28. Februar 2021

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Kfz-Handel im September mit positiver Bilanz

Im September verzeichnete der Kfz-Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz) Umsatzzuwächse. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 9,7 Prozent über dem Ergebnis im September 2019. Nominal, also in jeweiligen Preisen, betrug der Anstieg 11,7 Prozent.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In allen Bereichen des Kfz-Handels schlossen die Umsätze im Plus. Der Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör, mit einem Umsatzanteil von 24 Prozent, verbuchte real eine Steigerung um ein Viertel. Deutlich geringer waren die Zunahmen im umsatzstärksten Bereich, dem Handel mit Kraftwagen (plus 5,3 Prozent) sowie bei der Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen (plus 2,3 Prozent).

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich – trotz Umsatzzuwächsen – um ein Prozent; die der Vollzeitstellen reduzierten sich um 0,9, Teilzeitstellen um 1,1 Prozent.

Zeitraum Januar bis September

In den ersten neun Monaten gingen die realen Umsätze des rheinland-pfälzischen Kfz-Handels gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent zurück (nominal minus 6,3 Prozent). Bestimmend dafür waren die massiven Umsatzeinbrüche im April und Mai 2020. Die Beschäftigtenentwicklung fiel in den ersten drei Quartalen positiv aus (plus 0,5 Prozent). Die Zahl der Vollzeitkräfte erhöhte sich um 0,7 Prozent, die der Teilzeitbeschäftigten stagnierte.

Die Entwicklung ausgewählter Wirtschaftsbereiche stellen wir auf einer Sonderseite zu den Folgen der Corona-Krise dar.

Die Ergebnisse der Monatsstatistik im Kfz-Handel einschl. Instandhaltung und Reparatur von Kfz werden als Entscheidungshilfe für konjunktur- und strukturpolitische Zwecke nicht nur von der EU-Kommission, der Bundesregierung und den Landesregierungen, sondern auch von der Wirtschaft selbst und ihren Verbänden benötigt.
Die Erhebung wird als Vollerhebung bei allen Unternehmen des Kraftfahrzeughandels durchgeführt, die mindestens 100 Beschäftigte haben oder mindestens 10 Millionen Euro Jahresumsatz erzielen. Die Angaben der übrigen Unternehmen werden aus Verwaltungsdaten übernommen.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)