Montag, 18. Januar 2021

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Mehr vollstationäre Behandlungen in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern

Im Jahr 2019 wurden in den insgesamt 87 rheinland-pfälzischen Krankenhäusern fast 945.000 Personen vollstationär versorgt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren dies rund 9.300 Personen bzw. ein Prozent mehr als im Vorjahr. Durchschnittlich verweilten die Patientinnen und Patienten rund sieben Tage in der Klinik. Dies führte über das gesamte Jahr betrachtet in Summe zu knapp 6,6 Millionen Belegungstagen.

Die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser beschäftigten insgesamt 42.985 Vollkräfte. Das entspricht in etwa dem Vorjahreswert (43.067). Beim ärztlichen Personal ist eine deutliche Zunahme der Vollkräfte von fünf Prozent zu verzeichnen. Auch die Zahl der Pflegekräfte ist leicht um 145 Vollkräfte angestiegen (0,9 Prozent). Demgegenüber ist das nichtärztliche Personal insgesamt um 428 Vollkräfte bzw. 1,2 Prozent gesunken.

Hinweis zu Pressemitteilungen mit Daten vor Corona

Das Statistische Landesamt veröffentlicht jährlich mehr als 200 Pressemitteilungen, die ein umfassendes Bild der Strukturen und Entwicklungen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft liefern. Die Veröffentlichung der Zahlen erfolgt mit einigem zeitlichen Abstand zum Berichtszeitraum; denn das Einsammeln der Daten und ihre sorgfältige Aufbereitung nach wissenschaftlichen Grundsätzen kosten Zeit. Deshalb wird auch noch über Strukturen und Entwicklungen berichtet, die vor dem Beginn der Corona-Pandemie liegen. Diese Zahlen haben eine wichtige Funktion; sie bilden die Grundlage für die Bewertung der Auswirkungen von Corona in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft. Deshalb veröffentlicht das Statistische Landesamt Pressemitteilungen mit Vor-Krisen-Ergebnissen.

Einmal im Jahr liefern die Krankenhäuser Eckdaten zu Versorgung und Personal an das Statistische Landesamt.