Montag, 25. Oktober 2021

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Industrieproduktion im Februar gesunken

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Februar 2021 gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Daten war der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex 1,4 Prozent niedriger als im Januar. Zugleich fiel die Ausbringung auch etwas geringer aus als im Februar 2020 (minus 0,5 Prozent).

In zwei der drei industriellen Hauptgruppen lag die bereinigte Produktion im Februar 2021 unter dem Niveau des Vormonats: In der Investitionsgüterindustrie verringerte sich der Güterausstoß deutlich um 4,5 Prozent. Der Output der Vorleistungsgüterhersteller war um 1,1 Prozent geringer als im Januar. Die Konsumgüterproduktion stieg hingegen um 2,1 Prozent.

Zum Rückgang der Investitionsgüterproduktion trugen sowohl der Maschinenbau als auch die Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie bei. Im Maschinenbau, der zur Investitionsgüterindustrie gehört und gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an dritter Stelle steht, nahm die Ausbringung im Februar um 5,1 Prozent ab. Der Output der Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie, die ebenfalls zur Investitionsgüterindustrie zählt und die zweitgrößte Branche ist, schrumpfte um 3,9 Prozent. In der Chemieindustrie, die die umsatzstärkste Branche des Verarbeitenden Gewerbes ist, war die bereinigte Produktion ebenfalls rückläufig (minus 2,5 Prozent).

Der Güterausstoß lag im Februar 2021 etwas unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,5 Prozent). Der Grund dafür ist ein kräftiger Rückgang der bereinigten Konsumgüterproduktion (minus 9,1 Prozent). Die Ausbringung der Investitionsgüter- und Vorleistungsgüterproduzenten war hingegen etwas höher als im Februar 2020. Die drei umsatzstärksten Branchen konnten ihre Produktion steigern. Den größten Zuwachs verzeichnete die Kraftwagen- und Kraftwagenteileindustrie (plus 5,7 Prozent); den geringsten Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in der Chemieindustrie (plus 0,7 Prozent).

Die Pressemeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Beobachtung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat können der Tabelle entnommen werden.  Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen Wirtschaft)