Donnerstag, 23. September 2021

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Kfz-Handel im Juni: Umsatz steigt weiterhin – Beschäftigung bleibt im Minus

Im Juni 2021 lagen die Umsatzerlöse im rheinland-pfälzischen Kfz-Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz) deutlich über denen des Vorjahresmonats. Auch im Vergleich zu 2019 kann von einer Erholung ausgegangen werden (realer Umsatz: 6,1 Prozent). Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems konnten die Kfz-Händler im Juni 2021 real, also um Preisveränderungen bereinigt, 17,7 Prozent mehr umsetzen als im Vorjahresmonat (Deutschland: 16,3 Prozent).

Nominal bzw. einschließlich Preisänderungen stiegen die Umsätze um 21,1 Prozent (Deutschland: 19,4 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich gegenüber Juni 2020 um 1,5 Prozent (Deutschland: minus 1,3 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

Der Handel mit Kraftwagen steigerte erneut deutlich seine Umsätze. Der reale Umsatzzuwachs betrug 24,6 Prozent (Veränderung zu Juni 2019: plus 3,7 Prozent). Der Bereich „Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen“ erwirtschaftete einen Umsatzanstieg von 12,9 Prozent (Veränderung zu Juni 2019: plus 1,1 Prozent). Der Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör steigerte den Umsatz-erlös um vier Prozent (Veränderung zu Juni 2019: plus 12,2 Prozent).

Zeitraum von Januar bis Juni

Gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 nahm der Umsatz real um 10,1 Prozent zu; nominal waren es 12,3 Prozent. Die Beschäftigung ging im gleichen Zeitraum um 1,7 Prozent zurück.

Die Entwicklung ausgewählter Wirtschaftsbereiche stellen wir auf einer Sonderseite zu den Folgen der Corona-Krise dar.

Die monatliche Kraftfahrzeughandelsstatistik wird im Mixmodell durchgeführt. Dabei werden große Unternehmen in einer Stichprobenerhebung direkt befragt; die Angaben zu den übrigen Unternehmen werden aus Verwaltungsdaten gewonnen. Bei zeitlichen Vergleichen ist der Berichtskreiswechsel im Berichtsmonat Februar 2021 zu beachten. Gleichzeitig ist die Unterteilung der Beschäftigten nach Voll- und Teilzeit entfallen.

Autorin: Dr. Noreen Geenen (Referat Unternehmensstatistiken)