Samstag, 23. Oktober 2021

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Kfz-Handel im Juli mit deutlichem Minus

Die positiven Umsatzentwicklungen im rheinland-pfälzischen Kfz-Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kfz) der vergangenen Monate setzten sich im Juli 2021 nicht fort. Gegenüber dem umsatzstarken Juli 2020 lagen die Erlöse deutlich im Minus. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems setzten die Kfz-Händler im Juli 2021 real, also um Preisveränderungen bereinigt, 13 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat (Deutschland: minus 10,4 Prozent).

Nominal bzw. einschließlich Preisänderungen betrug der Rückgang 10,7 Prozent (Deutschland: minus 8,6 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich erneut und lag um 2,2 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat (Deutschland: minus 1,4 Prozent).

Handel mit Kraftwagen am stärksten betroffen

Die höchsten realen Umsatzeinbußen hatte der Handel mit Kraftwagen (minus 17 Prozent). Der Rückgang im Bereich „Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen“ betrugen 7,3 Prozent.  Le-diglich der Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör erwirtschaftete ein geringfügiges Plus von 0,6 Prozent.

Zeitraum von Januar bis Juli

In der Gesamtbilanz der ersten sieben Monate 2021 lagen die realen Umsätze mit 6,8 Prozent über denen des Vorjahreszeitraums (nominal: plus 8,9 Prozent). Die Beschäftigung ging im gleichen Zeit-raum um 1,8 Prozent zurück.

Die Entwicklung ausgewählter Wirtschaftsbereiche stellen wir auf einer Sonderseite zu den Folgen der Corona-Krise dar.

Die monatliche Kraftfahrzeughandelsstatistik wird im Mixmodell durchgeführt. Dabei werden große Unternehmen in einer Stichprobenerhebung direkt befragt; die Angaben zu den übrigen Unternehmen werden aus Verwaltungsdaten gewonnen. Bei zeitlichen Vergleichen ist der Berichtskreiswechsel im Berichtsmonat Februar 2021 zu beachten. Gleichzeitig ist die Unterteilung der Beschäftigten nach Voll- und Teilzeit entfallen.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)