Sonntag, 15. September 2019

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Ausbildung in der Justiz - anspruchsvoll mit Perspektive

Am 30. August 2018 haben 39 Nachwuchskräfte, die sich erfolgreich um eine Einstellung in den Vorbereitungsdienst zur Rechtspflegerin bzw. zum Rechtspfleger im Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz beworben haben, ihre Ernennungsurkunden erhalten. Der Vizepräsident des Oberlandesgerichts Koblenz Thomas Grünewald überreichte den Bewerberinnen und Bewerbern ihre Urkunden im Rahmen einer kleinen Feierstunde und wünschte allen frisch ernannten Anwärterinnen und Anwärtern für ihre berufliche Ausbildung alles Gute.

Die ernannten Rechtspflegeranwärterinnen und Rechtspflegeranwärter beginnen am 1. September 2018 ihren dreijährigen Vorbereitungsdienst, der mit der Diplomprüfung (FH) endet. Die Ausbildung umfasst zwei Studienabschnitte an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen sowie eine Studienpraxis bei Amtsgerichten und Staatsanwaltschaften. Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger nehmen nach ihrer Ausbildung die ihnen übertragenen Aufgaben in sachlicher Unabhängigkeit wahr. Sie sind bei ihren Entscheidungen nur ihrem Gewissen und dem Gesetz unterworfen und an keine Weisungen gebunden. Diese sachliche Unabhängigkeit, die insoweit der richterlichen Unabhängigkeit entspricht, unterscheidet die Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger von anderen Angehörigen des dritten Einstiegsamtes. Der Aufgabenbereich der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger ist breit gefächert und umfasst wichtige Teile der Rechtspflege, unter anderem Grundbuch-, Nachlass-, Insolvenz-, Zwangsversteigerungs-, Vollstreckungs- und Registersachen.

Die rheinland-pfälzische Justiz ist an der Gewinnung qualifizierten Nachwuchses für den Rechtspflegerberuf interessiert. Weitere Informationen zum Berufsbild, zur Ausbildung und zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie auf der Internetseite des Oberlandesgerichts Koblenz unter www.olgko.justiz.rlp.de unter dem Link Ausbildung & Stellenangebote.